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	<title>tessarakt - das vierdimensionale B-L-O-G &#187; Verwaltung</title>
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		<title>Die Absurdität des Parkraummarktes</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ärgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein großes Thema in der Stadtplanung etc. ist ja der angebliche Parkraummangel in den Städten, insbesondere den innenstadtnahen Bezirken. Das hat zu zweifachem Gegensteuern geführt: Die Gemeinden können für Neubauten Stellplatznachweise verlangen und tun das in der Regel auch. Die &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2012/01/21/die-absurditat-des-parkraummarktes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großes Thema in der Stadtplanung etc. ist ja der angebliche Parkraummangel in den Städten, insbesondere den innenstadtnahen Bezirken. Das hat zu zweifachem Gegensteuern geführt:</p>
<ul>
<li>Die Gemeinden können für Neubauten Stellplatznachweise verlangen und tun das in der Regel auch. Die Anforderung ist wohl in der Regel, jedenfalls im Geschosswohnungsbau, dass ein Stellplatz pro Wohneinheit vorhanden ist. Alternativ sind manchmal auch Ausgleichszahlungen des Bauherrn an die Gemeinde möglich.</li>
<li>Bauträger gegen wegen des vermeintlichen Parkraummangels davon aus, dass Wohnungen ohne zugehörigen Stellplatz sich nicht vernünftig absetzen lassen. Ebenso gehen Käufer, die die Wohnung hauptsächlich als Geldanlage sehen, davon aus, dass sie sich ohne Verfügbarkeit eines Stellplatzes schlechter vermieten bzw. ggf. irgendwann in der Zukunft schlechter verkaufen lässt.</li>
</ul>
<p>All diese Leute nutzen aber weder die Wohnung noch den zugehörigen Stellplatz. Und das führt dann dazu, dass die Erwägungen tatsächlich auf dem skizzierten, abstrakten Niveau bleiben. Das führt dann zu folgendem:</p>
<ul>
<li>Der Gemeinde ist es vollkommen egal, wie der Stellplatz aussieht. Jedenfalls macht sie keine weiteren Vorgaben.</li>
<li>Dem Bauträger ist es ebenfalls egal, wie der Stellplatz aussieht. Er will aber möglichst viel daran verdienen.</li>
<li>Der Käufer der Wohnung interessiert sich ebenfalls nicht sonderlich dafür. Er muss aber eh einen Stellplatz abnehmen, und möchte nicht allzu viel dafür ausgeben.</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis ist dann eine Tiefgarage, bei denen es ein paar &#8220;Luxus&#8221;parkplätze gibt, die überwiegende Mehrzahl aber die gesetzlich und nach irgendwelchen Normen vorgesehenen Mindestmaße hat. Besonders hervorzuheben sind sog. Doppelparker, zum beispielweise <a href="http://www.woehr.de/de/produkte/parklift/402.php" title="Wöhr Parklift 402">der hier</a>.</p>
<p>Sowas haben wir auch hier in der Tiefgarage, und ich war gezwungen, einen entsprechenden Stellplatz mitzumieten. Am Anfang konnte ich den untervermieten, jetzt zahle ich seit über einem halben Jahr 30 € im Monat für einen Stellplatz, den ich nicht nutze. Nun will ich mir ein Auto anschaffen (günstig von einem Verwandten &#8230;) &#8211; und muss feststellen, dass es in diesen Doppelparker nicht reinpasst. Ich werde also 30 € im Monat für einen Stellplatz, den ich nicht nutze, bezahlen müssen, außerdem 30 € im Jahr für eine Bewohnerparkerlaubnis, und obendrein ist das Auto dann dem Wetter ausgesetzt, mit dem Ergebnis eines erhöhten Verschleißes. Dem Augenschein nach sind übrigens <em>deutlich</em> über die Hälfte der Stellplätze in den Doppelparkern nicht benutzt. Interessant wäre es, mal zu beobachten, wie viele <em>dauerhaft</em> nicht benutzt werden.</p>
<p>Im Ergebnis ist jedenfalls festzuhalten: Es wird für viel Geld eine Tiefgarage gebaut. Statt dort komfortabel nutzbare Parkplätze einzurichten, werden aufgrund regulatorischer Zwänge und einem irrationalen Verhalten der relevanten Marktteilnehmer doppelt so viele Parkplätze eingerichtet, die dafür gar nicht mehr nutzbar sind. Also eine Investitionsruine.</p>
<p>Bloß: Wie kommt es dazu eigentlich?</p>
<ul>
<li>Wurde die Nachfrage an Stellplätzen überschätzt?</li>
<li>War es vielleicht vor 10 Jahren wirklich noch nicht absehbar, dass viele Autos gar nicht in die damals installierten Parksysteme passen?</li>
<li>Haben die Beteiligten vielleicht einfach versucht, ihren Gewinn zu maximieren, ohne ausreichend nachzudenken?</li>
</ul>
<p>Oder was könnten sonst die Gründe sein, die zu so einem absurden Ergebnis führen? Und wie kann man da gegensteuern?<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/8bcc57c4f50842da8a1215454858dbef" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Zensus? Schlamperei!</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/05/12/zensus-schlamperei/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 18:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten bekam ich für die Vorerhebung zur Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 einen Fragebogen zum ehemaligen Haus meiner Oma, das zu dem Zeitpunkt schon längst verkauft war &#8230; Zwar auch seltsam, aber die haben die &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/05/12/zensus-schlamperei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten bekam ich für die Vorerhebung zur Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 einen Fragebogen zum ehemaligen Haus meiner Oma, das zu dem Zeitpunkt schon längst verkauft war &#8230; Zwar auch seltsam, aber die haben die Daten aus den Grundsteuerämtern etc. über längere Zeit zusammengetragen usw. &#8211; von mir aus. Also die Käufer und deren Anschrift (bzw. die damalige Anschrift und den Hinweis, dass die inzwischen vermutlich in eben dem Haus, dass sie sich gekauft haben, wohnen) angegeben und zurückgeschickt. </p>
<p>Damit hätte die Sache ja eigentlich erledigt sein sollen. Ist sie aber nicht. Heute bekam ich den Fragebogen zur Gebäude- und Wohnungszählung. Wofür habe ich dann damals bitte den Bogen ausgefüllt? Nun, denke ich mir, dann haben sie den Bogen wohl nicht bearbeitet, <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/373914/Behoerdlicher-Unsinn.html?id=373896">so wie in Bremen</a>. Aber wieso kam der Bogen dann (direkt, ohne Nachsendung) an meine neue Anschrift (ich bin vor kurzem umgezogen)? Die können die eigentlich nur aus der Vorerhebung haben &#8230;</p>
<p>Da ist jetzt einiges an Papierkrieg (beispielsweise ein Auskunftsverlangen) angesagt. Bin ich eigentlich überhaupt verpflichtet, da jetzt <em>irgendetwas</em> zurückzusenden? § <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/zensg_2011/__18.html">18 Abs. 2 S. 6 Zensusgesetz 2011</a> lautet:</p>
<blockquote><p>Gehört eine nach § 10 Absatz 2 des Zensusvorbereitungsgesetzes 2011 ermittelte auskunftspflichtige Person auf Grund eines zum Berichtszeitpunkt bei den Stellen nach § 10 Absatz 2 des Zensusvorbereitungsgesetzes 2011 noch nicht nachvollzogenen Eigentümerwechsels nicht mehr zum Kreis der Auskunftspflichtigen nach Satz 1 und 2, hat sie dem zuständigen statistischen Amt die Namen und Anschriften der Erwerber und Erwerberinnen mitzuteilen.</p></blockquote>
<p>OK, das ist die Rechtsgrundlage &#8211; aber einmal reicht ja wohl? Oder woraus soll sich ergeben, dass ich beliebig oft, auf eigene Kosten, zur Auskunft verpflichtet bin?</p>
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		<title>Transparenz der Krankenkassenleistungen II</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/04/10/transparenz-der-krankenkassenleistungen-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 19:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten hatte ich über eine Klarstellung des Gesundheitsministeriums berichtet: Bei der Beantragung der Auskunft nach § 305 Abs. 1 SGB V ist es nicht nötig, die behandelnden Ärzte zu nennen. Ich hatte dann nochmal nachgefragt, wie es ist, &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/04/10/transparenz-der-krankenkassenleistungen-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/02/02/transparenz-der-krankenkassenleistungen/">hatte ich über eine Klarstellung des Gesundheitsministeriums berichtet</a>: Bei der Beantragung der Auskunft nach § 305 Abs. 1 SGB V ist es nicht nötig, die behandelnden Ärzte zu nennen.</p>
<p>Ich hatte dann nochmal nachgefragt, wie es ist, wenn man nicht nur &#8220;bei&#8221; der Heimat-KV Leistungen in Anspruch genommen hat. Antwort des BMG: Dann sollte man zumindest die KVen benennen.</p>
<blockquote><p>Da es in Grenzregionen der Kassenärztlichen Vereinigungen oder z. B. bei Reisen der Versicherten häufiger dazu kommen kann, dass Leistungen bei Ärztinnen oder Ärzten von zwei oder mehreren Kassenärztlichen Vereinigungen von Versicherten in Anspruch genommen werden, ist davon auszugehen, dass die von Ihnen geschilderte Konstellation keinen Einzelfall darstellt.</p>
<p>Auch in diesem Fall ist es nach Auffassung des Bundesministeriums für Gesundheit nicht erforderlich, dass der Versicherte mit dem Auskunftsersuchen die Namen und Adressen der in Anspruch genommenen Ärztinnen und Ärzte nennen muss. Jedoch ist es aufgrund des geltenden Abrechnungsverfahrens, das die Abrechnung einer Ärztin oder eines Arztes mit der für sie oder ihn zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung vorsieht, eine Information der Krankenkasse über den Ort bzw. die Kassenärztliche Vereinigung, wo die Leistungen in Anspruch genommen wurden, notwendig. Mit dieser Angabe kann die Krankenkasse die entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigungen gezielt anschreiben und die entsprechenden Abrechnungsunterlagen anfordern.</p></blockquote>
<p>(Puh, das Gegendere macht den Text ganz schon umständlich. Und ob der Sachbearbeiter wohl ein Makro für &#8220;KV&#8221; in den verschiedenen Kasus und Numeri hat?)</p>
<p>Praktisch umsetzbar, von der Wort-für-Wort-Vereinbarkeit mit dem Gesetz bin ich noch nicht vollständig überzeugt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitszuteilungsverfahren</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/03/14/arbeitszuteilungsverfahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ConsiderGegeben sei folgendes Problem: Es existiere eine Organisation, in der Kaffee in Codezeilen (und Papers) umgewandelt wird. Der Kaffee wird von einer Kaffeemaschine produziert, die einen gewissen Wartungsaufwand hat (regelmäßiges Entkalken und Reinigen). Der Kaffeeverbrauch ist unterschiedlich (mag mit einem &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/03/14/arbeitszuteilungsverfahren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2011-03-14T13:41:21+00:00">Consider</del>Gegeben sei folgendes Problem:</p>
<p>Es existiere eine Organisation, in der Kaffee in Codezeilen (und Papers) umgewandelt wird. Der Kaffee wird von einer Kaffeemaschine produziert, die einen gewissen Wartungsaufwand hat (regelmäßiges Entkalken und Reinigen). Der Kaffeeverbrauch ist unterschiedlich (mag mit einem unterschiedlichen Ausstoß an Codezeilen (und Papers) zusammenhängen, aber ein linearer Zusammenhang lässt sich empirisch bisher nicht bestätigen).</p>
<p>Gesucht ist nun ein Verfahren, mit dem der Arbeitsaufwand (also vorzunehmende Wartungsarbeiten) möglichst gerecht auf die Kaffeetrinker verteilt werden kann. Informationen über den Kaffeeverbrauch liegen immer nur rückwirkend für die abgelaufene Periode vor. Es ist zu erwarten, dass innerhalb einer Abrechnungsperiode die Arbeit nicht gerecht verteilt werden kann, alleine schon, weil gar nicht alle drankommen. Es soll also periodenübergreifende Gerechtigkeit hergestellt werden.</p>
<p>Irgendwelche Ideen? Als erster Ansatzpunkt würde ich mit den Tassenzahlen der letzten Periode anfangen und anhand dessen eine Reihenfolge für die aktuelle Periode festlegen. Bloß wie macht man das? Kann man dafür Sitzzuteilungsverfahren missbrauchen? Also anhand der Bruchteile die Sitze für ein Parlament mit 1,2,3, vielen Sitzen ausrechnen, und der jeweils zusätzliche Sitz ist dann der n-te in der Reihe? Sollte doch eigentlich passen &#8211; das Verfahren darf bloß keine Anomalie aufweisen, dass sich bei einer Vergrößerung um einen Sitz plötzlich Verwerfungen in der Zuteilung ergeben, die mehr als den einen zusätzlichen Sitz betreffen. Welches Verfahren würden die geneigten Leser da empfehlen?</p>
<p>Als nächstes Problem kommt die Übertragung nicht ausgeschöpfter Bruchteile auf die nächste Periode &#8211; und da habe ich noch keinen blassen Schimmer. Wobei, im Zweifel vergrößert man das &#8220;Parlament&#8221; immer weiter, nimmt die Gesamttassenzahl und berücksichtigt die bereits erledigte Arbeit? Müsste doch passen, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Transparenz der Krankenkassenleistungen</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/02/02/transparenz-der-krankenkassenleistungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 20:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Sommer hatte ich § 305 Abs. 1 SGB V entdeckt, der gewissermaßen einen &#8220;Kontoauszug&#8221; für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen vorsieht: Die Krankenkassen unterrichten die Versicherten auf deren Antrag über die im jeweils letzten Geschäftsjahr in Anspruch genommenen Leistungen &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/02/02/transparenz-der-krankenkassenleistungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Sommer hatte ich<a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/305.html"> § 305 Abs. 1 SGB V</a> entdeckt, der gewissermaßen einen &#8220;Kontoauszug&#8221; für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen vorsieht:</p>
<blockquote><p>Die Krankenkassen unterrichten die Versicherten auf deren Antrag über die im jeweils letzten Geschäftsjahr in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten. Die Kassenärztlichen und die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen übermitteln den Krankenkassen in den Fällen des Satzes 1 die Angaben über die von den Versicherten in Anspruch genommenen ärztlichen und zahnärztlichen Leistungen und deren Kosten für jeden Versicherten gesondert in einer Form, die eine Kenntnisnahme durch die Krankenkassen ausschließt. Die Krankenkassen leiten die Angaben an den Versicherten weiter. Eine Mitteilung an die Leistungserbringer über die Unterrichtung des Versicherten ist nicht zulässig. Die Krankenkassen können in ihrer Satzung das Nähere über das Verfahren der Unterrichtung regeln.</p></blockquote>
<p>Also habe ich mich erkundigt, wie ich so einen Antrag stellen kann. Ich bekam daraufhin einen Anruf auf Handy vom zuständigen Sachbearbeiter, dass dafür die Angabe der behandelnden Ärzte nötig ist und das ganze einige Wochen dauert. Obwohl ich nicht so recht einsehe, wie dann noch die Kontrollfunktion dieser Unterrichtung gegeben sein soll, habe ich diese Angabe gemacht.</p>
<p>Nach dem Jahreswechsel habe ich das Gleiche für 2010 beantragt. Daraufhin kam ein Brief:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail vom 04. Januar 2011.</p>
<p>Sie beantragen darin die Auskunft über die von Ihnen im Geschäftsjahr 2010 in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten.</p>
<p>Ihren Antrag leite ich gerne an die zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung (KV bzw. KZV) weiter. Von dort werden uns dann Ihre Daten im verschlossenen Umschlag zur Verfügung gestellt. Diesen Umschlag leiten wir dann ohne Kenntnisnahme des Inhaltes direkt an Sie weiter.</p>
<p>Damit die KV bzw. KZV Ihre Daten ermitteln kann, werden dort allerdings die Namen und Anschriften der jeweiligen Behandler benötigt. Können Sie uns diese zur Verfügung stellen?</p>
<p>Bitte um entsprechende Information. Vielen Dank.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>&#8230;<br />
Kundenberater</p></blockquote>
<p>Auch dieses Mal habe ich das noch mitgemacht (ein Kollege allerdings nicht &#8211; mal sehen, ob und wie schnell der seine Auskunft bekommt), mich aber zugleich beim Bundesministerium für Gesundheit erkundigt. Von dort (Referat 211) kam eine sinnvolle Antwort:</p>
<blockquote><p>Ihre Anfrage hingegen richtete sich auf den Auskunftsanspruch nach § 305 Abs. 1 SGB V gegenüber den Krankenkassen über die von Ihnen in Anspruch genommenen Leistungen und das Mitwirken der Kassenärztlichen Vereinigungen dabei.</p>
<p>Nach dieser Regelung sind die Krankenkassen verpflichtet, die Versicherten auf deren Antrag über die im jeweils letzten Geschäftsjahr  in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten zu informieren. Die Möglichkeit, das Nähere über diese Unterrichtung in ihrer Satzung zu regeln, haben einige Krankenkassen genutzt, um die Informationen über die Inanspruchnahme von ambulanten ärztlichen Leistungen dem Versicherten direkt von der Kassenärztlichen Vereinigung übermitteln zu lassen.</p>
<p>Es ist nach den gesetzlichen Regelungen nicht erforderlich, dass im Zusammenhang mit einem Auskunftsersuchen nach § 305 Abs. 1 SGB V die Benennung der im entsprechenden Zeitraum konsultierten Ärzte durch den Versicherten erfolgt. Dennoch ist es auch dem Bundesministerium für Gesundheit bekannt, dass einige Kassenärztliche Vereinigungen dieses &#8211; unter dem Hinweis auf EDV-technische Umstände- verlangen.</p>
<p>Da das Bundesministerium für Gesundheit in diesen Fällen aus aufsichtsrechtlichen Gründen leider keine Einflussmöglichkeiten hat, stelle ich Ihnen anheim, sich mit Ihren Anliegen, eine Auskunft über die in Anspruch genommenen Leistungen auch ohne Benennung der Leistungserbringer zu erhalten, an das zuständige Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg zu wenden.</p></blockquote>
<p>Das hört sich ja mal positiv an. Ich schaue jetzt erstmal, wie es meinem Kollegen läuft, und dann sehe ich nächstes Jahr weiter. Was ich noch nicht verstanden habe, ist, wie das läuft, falls man auch bei einem Arzt im Bezirk einer &#8220;fremden&#8221; KV in Behandlung war &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dubiose Münzwerbung mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe?</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/01/30/dubiose-munzwerbung-mit-unterstutzung-der-stadt-karlsruhe/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/01/30/dubiose-munzwerbung-mit-unterstutzung-der-stadt-karlsruhe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 00:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Januar erhielt ich eine Werbesendung von MDM für eine Gedenkmedaille. Nicht weiter schlimm, wenn sich nicht offenbar die Stadt Karlsruhe dort hätte mit reinziehen lassen. Hier meine Mail an die Stadt, auf die ich noch keine Antwort erhalten habe: &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2011/01/30/dubiose-munzwerbung-mit-unterstutzung-der-stadt-karlsruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Januar erhielt ich eine Werbesendung von MDM für eine Gedenkmedaille. Nicht weiter schlimm, wenn sich nicht offenbar die Stadt Karlsruhe dort hätte mit reinziehen lassen. Hier meine Mail an die Stadt, auf die ich noch keine Antwort erhalten habe:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>heute habe ich eine Postwurfsendung mit folgenden Merkmalen erhalten:</p>
<p>Der Umschlag zeigt das Wappen der Stadt mit dem Schriftzug FIDELITAS und<br />
ein Wappen der &#8220;Staatlichen Münzen Baden-Württemberg&#8221; und dazwischen den<br />
Text &#8220;Offizielle Ausgabe-Informationen der Stadt Karlsruhe und der<br />
Staatlichen Münzen Baden-Württemberg&#8221; und darunter:</p>
<p>&#8220;An ausgewählte Bürgerinnen und Bürger der Region Karlsruhe&#8221;</p>
<p>Das Anschreiben zeigt einen ähnlichen Briefkopf, diesmal mit den Wappen<br />
in Farbe. Der Briefkopf enthält weiterhin:</p>
<p>&#8220;Offizielle Zuteilungsstelle<br />
 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
 Kassenzeichen: 165/08/00964831/6</p>
<p>Das Schreiben enthält einen Abdruck der Unterschrift von<br />
Oberbürgermeister Heinz Fenrich.</p>
<p>Der Rückumschlag enthält als Adresse:</p>
<p>&#8220;Staatliche Münzen Baden-Württemberg<br />
&#8211; Offizielle Zuteilungsstelle &#8211;<br />
MDM Münzhandelsges. Deutsche Münze<br />
Theodor-Heuss-Straße<br />
38097 Braunschweig&#8221;</p>
<p>Auf einem beiliegenden Flyer heißt es:</p>
<p>&#8220;Bezugs-Bestimmungen</p>
<p>Der Bezug der Sonderprägung >>Stadtgründung Karlsruhe<< erfolgt über<br />
einen persönlichen Bezugsschein. Die Bürgerinnen und Bürger der Region<br />
Karlsruhe werden gebeten, dieses Dokument zeitnah ausgefüllt zurück zu<br />
senden."</p>
<p>Im Briefkopf des Anschreibens werden zwar eine Handelsregisternummer und<br />
Geschäftsführer angegeben, aber nicht die Rechtsform der MDM (GmbH?).<br />
Das wäre aber meines Wissens in Geschäftsbriefen gesetzlich vorgeschrieben.</p>
<p>Insgesamt soll also offenbar der -- irreführende -- Eindruck erweckt<br />
werden, es handle sich um ein Schreiben einer offiziellen Stelle und<br />
nicht eines privatwirtschaftlichen Unternehmens. Zudem soll offenbar der<br />
Eindruck erweckt werden, es bestehe eine Verpflichtung zur Rücksendung.</p>
<p>Aus Verbraucherschutzsicht, aber auch hinsichtlich der Verwässerung von<br />
Hoheitszeichen, halte ich dies alles für äußerst bedenklich.</p>
<p>Ich bitte um Mitteilung, ob die Stadt Karlsruhe die Werbeaussendung<br />
autorisiert hat (und ggf., ob in dieser Form).</p>
<p>Die Fraktionen und sonstigen Gruppierungen im Gemeinderat erhalten<br />
dieses Schreiben zur Kenntnis.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Jens Müller</p></blockquote>
<p>Werde wohl mal nach dem Bearbeitungsstand fragen müssen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr wollt Bürokratie? Ihr kriegt Bürokratie!</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2010/07/04/ihr-wollt-burokratie-ihr-kriegt-burokratie/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2010/07/04/ihr-wollt-burokratie-ihr-kriegt-burokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 18:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/?p=1133</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche hat mir mein Finanzamt per Infopost ein automatisch erstelltes Schreiben (PDF) zukommen lassen: Ich solle meine Steuererklärung abgeben. Diese Erinnerung ist keine Fristverlängerung. Deshalb kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag (§ 152 Abgabenordnung -AO) festsetzen. Außerdem kann das Finanzamt &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2010/07/04/ihr-wollt-burokratie-ihr-kriegt-burokratie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hat mir mein Finanzamt per Infopost ein automatisch erstelltes <a href="http://blog.tessarakt.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-06-25-fa-abgabe-este.pdf">Schreiben (PDF)</a> zukommen lassen: Ich solle meine Steuererklärung abgeben.</p>
<blockquote><p>Diese Erinnerung ist keine Fristverlängerung. Deshalb kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag (§ 152 Abgabenordnung -AO) festsetzen. Außerdem kann das Finanzamt die Abgabe der Erklärung(en) durch Auferlegung eines Zwangsgeldes (§§ 328. 255 AO) durchsetzen bzw. die Besteuerungsgrundlagen schätzen (§ 162 AO). Sofern Sie meinen, zur Abgabe der o.a. Steuererklärung(en) nicht verpflichtet zu sein, bitte ich, dies innerhalb der vorgenannten Frist unter Angabe der Gründe mitzuteilen.</p>
<p>Dieses Schreiben wurde nach dem Stand vom 22.06.2010 erstellt. Falls Sie die Steuererklärung(en) inzwischen unter der oben genannten Steuernummer abgegeben haben oder Ihnen Fristverlängerung geWährt worden ist, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos. Falls Sie die Steuererklärung(en) ohne eine Steuernummer oder unter einer anderen Steuernummer abgegeben haben, bitte ich dies umgehend mitzuteilen. Ein Telefonanruf genügt. Vielen Dank.</p></blockquote>
<p>Natürlich keinerlei Info über den Grund, warum ich eine Steuererklärung abgeben müssen soll. Vermutlich kriegt das jeder, der letztes Jahr eine abgegeben hat. Gaga. Und ich soll dann aktiv werden und mich bei denen melden. Naja, wenn die Bürokratie wollen, können sie die kriegen &#8230; Ich habe denen mal geantwortet:</p>
<blockquote><p>mit obigem Schreiben erinnerten Sie mich an die Abgabe meiner Einkommensteuererklärung 2009. Leider führen Sie nicht aus, warum Sie der Auffassung sind, ich sei zur Abgabe dieser Steuererklärung verpflichtet. Da ich nicht davon ausgehe, dass Sie solche Erinnerungen verschicken, auch wenn Sie der Ansicht sind, daß keine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung vorliegt, bitte ich um Mitteilung, welche Informationen bei Ihnen in Dateien gespeichert oder in Akten vermerkt sind, aufgrund derer Sie zu dieser Annahme kommen.</p>
<p>Sie bitten innerhalb der vorgenannten Frist unter Angabe der Gründe mitzuteilen, sofern ich meine, zur Abgabe der Steuererklärung nicht verpflichtet zu sein. Ich teile Ihnen hiermit mit, daß ich meine, für 2009 zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung nicht verpflichtet zu sein. Der Grund ist, daß keines der Tatbestandsmerkmale vorliegt, an die das Gesetz die Abgabepflicht knüpft.</p>
<p>Rein vorsorglich beantrage ich Fristverlängerung. Mir liegen noch nicht sämtliche Quittungen für Spenden an politische Parteien (Piratenpartei Deutschland (Bund), Piratenpartei Deutschland (Landesverband Sachsen), Piratenpartei Deutschland (Landesverband Mecklenburg-Vorpommern)) vor. Soweit mir bekannt, verlangt Ihre Dienststelle auch bei Beträgen unter 100 Euro solche Bestätigungen zusätzlich zum Kontoauszug. Ferner bedürfen die Erläuterungen betreffend eine Spende an eine britische Charity für mildtätige Zwecke noch weiterer Recherchen in rechtlicher Hinsicht, da der Gesetzgeber hier eine der Absetzbarkeit möglicherweise entgegenstehende Regelung getroffen hat, die aber nach hiesiger Ansicht mit Recht der Europäischen Union unvereinbar und daher nicht anwendbar ist.</p></blockquote>
<p>Das sollte es wohl erstmal tun.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Abgeltungssteuer</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2010/02/05/abgeltungssteuer/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade meine Lohnsteuerbescheinigung für 2009 bekommen und die wichtigsten Daten (relevant sind eben die Lohnsteuerbescheinigung, Spenden und Handwerkerleistungen, also der Schornsteinfeger) ins Steuerprogramm eingetragen (bzw. alles andere war schon eingetragen, ich mußte also nur noch die Lohnsteuerbescheinigung eintragen). &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2010/02/05/abgeltungssteuer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade meine Lohnsteuerbescheinigung für 2009 bekommen und die wichtigsten Daten (relevant sind eben die Lohnsteuerbescheinigung, Spenden und Handwerkerleistungen, also der Schornsteinfeger) ins Steuerprogramm eingetragen (bzw. alles andere war schon eingetragen, ich mußte also nur noch die Lohnsteuerbescheinigung eintragen). Dann habe ich dem &#8220;Abgeltungssteuerexperten&#8221; dieses Programms seine Fragen beantwortet. Das Ergebnis: Ich brauche meine Zinserträge nicht in der Steuerbescheinigung angeben. Außerdem hat der &#8220;Steuerprüfer&#8221; herausgefunden, daß ich keine Arbeitnehmersparzulage bekomme.</p>
<p>Ich muß sagen: Ich mag die Abgeltungssteuer. Das erspart mir nämlich die lästige Arbeit, auf die ganzen Bankbescheinigungen zu warten, und dann die natürlich alle völlig unterschiedlichen Bescheinigungen zumindest soweit zu verstehen, daß ich die Werte ins Programm übertragen kann. Und daß ich keine Arbeitnehmersparzulage bekomme, ist ebenfalls praktisch: So brauche ich nicht auf die entsprechende Bescheinigung der Bank zu warten. Die Abgeltungssteuer war wirklich eine Vereinfachung, die tausend Mal mehr wert ist als jede alberne &#8220;Steuererklärung auf dem Bierdeckel&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schaum vorm Mund</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/11/26/schaum-vorm-mund/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 20:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ordnungsamtsleiter des Landkreises Neumarkt will das Urteil des BayVGH gegen die Radwegbenutzungspflicht offenbar nicht wahrhaben: «Dann sollen sie doch auf der Straße fahren, aber sich dann nicht beschweren, wenn einer totgefahren wird», zürnt Erwin März, Leiter der Verkehrsbehörde am &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/11/26/schaum-vorm-mund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ordnungsamtsleiter des Landkreises Neumarkt will das <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/10/26/bayvgh-gegen-radwegbenutzungspflicht/">Urteil des BayVGH gegen die Radwegbenutzungspflicht</a> <a href="http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1129686&#038;kat=16">offenbar nicht wahrhaben</a>:</p>
<blockquote><p>«Dann sollen sie doch auf der Straße fahren, aber sich dann nicht beschweren, wenn einer totgefahren wird», zürnt Erwin März, Leiter der Verkehrsbehörde am Landratsamt. Der sonst so ruhige Mann schäumt, wenn er auf die Forderung des ADFC angesprochen wird, die Benutzungspflicht auf Radwegen zu großen Teilen aufzuheben oder zu überprüfen.</p></blockquote>
<p>Kein weiterer Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reisekosten</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/04/17/reisekosten/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 13:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Reisekostenstelle ist richtig schnell (ja, richtig schnell!) geworden: Auf den am Dienstag abgegeben Antrag für die Dienstreise am letzten Donnerstag habe ich bereits gestern (also nach zwei Tagen incl. Hauspostlaufzeit) die Abrechnung bekommen. Mal sehen, wie lange die Kasse &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/04/17/reisekosten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Reisekostenstelle ist richtig schnell (ja, <em>richtig</em> schnell!) geworden: Auf den am Dienstag abgegeben Antrag für die Dienstreise am letzten Donnerstag habe ich bereits gestern (also nach zwei Tagen incl. Hauspostlaufzeit) die Abrechnung bekommen. Mal sehen, wie lange die Kasse für die Auszahlung braucht. Ich bin allerdings zuversichtlich, daß das sein wird, bevor die Kreditkartenzahlung von meinem Konto abgebucht wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PDFs der Stadt Karlsruhe</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/02/22/pdfs-der-stadt-karlsruhe/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 12:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich den Haushaltsplanentwurf der Stadt Karlsruhe tatsächlich mal benutzen wollte, ist mir zuerst aufgefallen, daß man offenbar den Stellenplan vergessen hat, der Teil der Haushaltssatzung ist (bzw. dessen Entwurf momentan Teil des Entwurfs derselben ist). Habe per Mail nachgefragt, &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/02/22/pdfs-der-stadt-karlsruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich den <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/02/20/haushalt-online/">Haushaltsplanentwurf der Stadt Karlsruhe</a> tatsächlich mal benutzen wollte, ist mir zuerst aufgefallen, daß man offenbar den Stellenplan vergessen hat, der Teil der Haushaltssatzung ist (bzw. dessen Entwurf momentan Teil des Entwurfs derselben ist). Habe per Mail nachgefragt, mal sehen, was da als Ausrede kommt &#8211; Datenschutz oder so &#8230;</p>
<p>Dann habe ich bemerkt, daß die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis nicht anklickbar ist. Vernünftige PDF-Erstellungs-Programme sollten das eigentlich hinkriegen &#8230; Als ich dann in den Dokumenteigenschaften nachgeschaut habe, wie das PDF erzeugt wurde, sah ich das hier (Anzeige im Acrobat Reader):</p>
<blockquote><p>Anwendung: Adobe InDesign CS3 (5.0.3)<br />
PDF erstellt mit: Adobe PDF Library 8.0<br />
PDF-Version: 1.6 (Acrobat 7.x)</p></blockquote>
<p>Kein Plan, ob InDesign Links unterstützt &#8211; wenn nicht, ist es unbrauchbar &#8230; Vielleicht haben die aber auch nur das Inhaltsverzeichnis manuell erstellt, möglich ist alles.</p>
<p>Interessant ist in dem Zusammenhang aber vor allem die <a href="http://www.karlsruhe.de/redaktion/zugang.de">Erklärung der Stadt Karlsruhe zur Zugangseröffnung nach Art. 3a Verwaltungsverfahrensgesetz Baden-Württemberg</a>:</p>
<blockquote><p>Die Stadt Karlsruhe nimmt Dokumente in folgenden Dateiformaten entgegen:</p>
<ul>
<li>[...]</li>
<li>Portable Data File Version 1.3 (*.pdf)</li>
<li>[...]</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Stadt stellt also PDF in einer Version online, die sie selbst nicht akzeptieren würde &#8211; was soll das?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vereinfachter Zuwendungsnachweis</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/01/19/vereinfachter-zuwendungsnachweis/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[spenden]]></category>
		<category><![CDATA[vereinfachter zuwendungsnachweis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe schonmal angefangen, ein paar Unterlagen für die Steuererklärung 2008 zusammenzustellen (es eilt nicht wirklich, bis jetzt ist noch nicht einmal die Lohnsteuerbescheinigung da). Erster Posten: Die Spenden an gemeinnützige Vereine. Es ist wirklich unglaublich, wie wenige Vereine es &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/01/19/vereinfachter-zuwendungsnachweis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schonmal angefangen, ein paar Unterlagen für die Steuererklärung 2008 zusammenzustellen (es eilt nicht wirklich, bis jetzt ist noch nicht einmal die Lohnsteuerbescheinigung da). Erster Posten: Die Spenden an gemeinnützige Vereine. Es ist wirklich unglaublich, wie wenige Vereine es schaffen, einen Vereinfachten Zuwendungsnachweis online zu stellen. Wenn man den hat, braucht man für Kleinspenden nur noch den Kontoauszug, der Verein braucht also keine Bescheinigung mehr mit der Post zu schicken. Vorbildlich: <a href="http://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/redakteure/Spenden/VCD-Vereinfachter_Zuwendungsnachweis_2008.pdf">VCD</a> und <a href="http://wikimedia.de/fileadmin/wiki/images/Downloads/vereinfachter_zuwendungsnachweis.pdf">Wikimedia Deutschland</a>. Bei beiden ist das PDF auch ziemlich einfach zu finden. Bei den anderen Vereinen habe ich gestern angefragt, ob sie auch so ein PDF haben. Wenn nein, mögen sie mir doch bitte die Zuwendungsbestätigung schicken. Bis jetzt habe ich noch keine einzige Antwort bekommen.</p>
<p>Bleibt immer noch ein Problem: Die Zuwendungsbestätigung der Bank muß die Kontonummer enthalten &#8211; das ist seltsamerweise bei den Kontoauszügen der ING-DiBa nicht der Fall (online werden diese Daten angezeigt). Also habe ich den Kundenservice gefragt, ob man das nicht zukünftig in die Kontoauszüge aufnehmen könne. Die Antwort:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachricht.</p>
<p>Gerne können Sie detailierte Überweisungbestätigungen anfordern. Die Kontoauszüge in der Postbox sind standardisiert und eine andere Darstellungsweise ist nicht möglich. </p>
<p>Gerne nehmen wir Ihren Auftrag telefonisch unter 0180 2 / 34 22 24 (Festnetz der Dt. Telekom &#8211; 0,06 Euro pro Anruf, ggf. abweichende Mobiltarife) entgegen. Halten Sie dabei bitte Ihre Telebanking PIN bereit. Wenn Sie am Internetbanking + Brokerage teilnehmen, können Sie uns auch einen iTAN-autorisierten Auftrag erteilen. Oder Sie schicken Ihren Auftrag &#8211; von Ihnen unterschrieben &#8211; per Post an die ING-DiBa AG, 60628 Frankfurt am Main. Nach Erhalt werden wir gleich für Sie tätig.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p></blockquote>
<p>Auch eine Möglichkeit &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ratsinformationen werden genutzt</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/01/14/ratsinformationen-werden-genutzt/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/01/14/ratsinformationen-werden-genutzt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 20:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr hatte ich mich darüber gefreut, daß die Dokumente zu den Gemeinderatssitzungen auch in Karlsruhe endlich im Internet zur Verfügung stehen. Heute bestätigt die StadtZeitung, daß diese Infos auch tatsächlich genutzt werden: Bürger interessieren sich für die Arbeit der &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2009/01/14/ratsinformationen-werden-genutzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/21/karlsruher-ratsdokumente-im-netz/">hatte ich mich darüber gefreut</a>, daß die Dokumente zu den Gemeinderatssitzungen auch in Karlsruhe endlich im Internet zur Verfügung stehen. <a href="http://www.karlsruhe.de/stadt/aktuell/nachrichten2009/buergerportal.de">Heute bestätigt die StadtZeitung, daß diese Infos auch tatsächlich genutzt werden</a>:</p>
<blockquote><p>Bürger interessieren sich für die Arbeit der Verwaltung</p>
<p>(14.01.09) Das &#8220;Bürgerportal&#8221; des Gemeinderats im Internet wird ausgiebig genutzt. Unter der Adresse http://www.karlsruhe.de/gemeinderat können sich Bürgerinnen und Bürger seit einem Jahr über öffentliche Tagesordnungen der Ausschüsse informieren und Vorlagen, Anträge, Stellungnahmen sowie Protokolle von Sitzungen einsehen. Ein Service, der ankommt: Allein rund 19 000 Ratsdokumente laden Nutzer etwa im zeitlichen Umfeld einer Gemeinderatssitzung herunter.</p>
<p>Die Stadt hat damit für alle Interessierten die Möglichkeit geschaffen, sich umfangreich über öffentlich verhandelte Themen zu informieren. Der Zuspruch spiegelt das Interesse der Bürgerschaft an Politik und Verwaltung wider und belegt für die Stadt die Bedeutung, die transparentes Handeln für die Teilhabe am politischen Geschehen der Stadt hat. Das Informationsangebot soll in der kommenden Sitzungsperiode weiter ausgebaut werden.</p></blockquote>
<p>Das Informationsangebot soll also weiter ausgebaut werden &#8211; das wäre wirklich toll. Vielleicht kommen dann auch so wichtige Ausschüsse wie der Planungsausschuß endlich dazu. Und vielleicht überdenkt man ja auch noch einmal <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/27/ratsdokumente-nur-eingeschrankt-im-netz/">die Entscheidung, die Abwägungsvorschläge zu B-Plänen u.ä. nicht online zu stellen</a>. Das Datenschutzargument ist etwas weit hergeholt, zumal diese Unterlagen überall sonst auch veröffentlicht werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verkehrsentwicklungsplan Karlsruhe</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/07/12/verkehrsentwicklungsplan-karlsruhe/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/07/12/verkehrsentwicklungsplan-karlsruhe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 07:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag wurden im Stadtbauforum die Planungen für die Aufstellung des Verkehrsentwicklungsplans vorgestellt. Referenten waren Frau Gisela Stete vom Büro StetePlanung und Herr Dr. Thomas Novotny vom Büro Habermehl+Follmann. Leider gibt es die Vortragsfolien nicht online, und eine Zusammenfassung kriege &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/07/12/verkehrsentwicklungsplan-karlsruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag wurden <a href="http://www.karlsruhe.de/stadt/aktuell/nachrichten2008/stadtbauforum_juli">im Stadtbauforum</a> die Planungen für die Aufstellung <a href="http://www.karlsruhe.de/bauen/verkehr/verkehrsentwicklung.de">des Verkehrsentwicklungsplans</a> vorgestellt. Referenten waren Frau Gisela Stete vom Büro <a href="http://www.steteplanung.de/">StetePlanung</a> und Herr Dr. Thomas Novotny vom Büro <a href="http://www.habermehl-follmann.de/index.php">Habermehl+Follmann</a>.</p>
<p>Leider gibt es die Vortragsfolien nicht online, und eine Zusammenfassung kriege ich beim besten Willen nicht mehr zusammen. Daher im folgenden nur einige Kritikpunkte, die ich mir mitgeschrieben hatte.</p>
<p>Aus dem Vortrag von Frau Stete:</p>
<ul>
<li>Ziel der Planung ist, &#8220;notwendigen Kfz-Verkehr leistungsfähig abzuwickeln&#8221;. Soll das zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer geschehen? Soll anderer Verkehr nicht leistungsfähig abgewickelt werden?</li>
<li>Es wurde ständig zwischen den &#8220;Verkehrsarten&#8221; Radverkehr und Kfz-Verkehr unterschieden. Das ist Unsinn. Das sind zwar verschiedene Verkehrs<em>mittel</em>, aber keine unterschiedlichen Verkehrsarten. Beides ist fließender Fahrzeugverkehr, der in der StVO im gleichen Paragraphen (nämlich § 2) abgehandelt wird. Gerade diese Trennung in verschiedene Verkehrsarten begünstigt das Apartheidsdenken der Verkehrsteilnehmer und vergiftet das Verkehrsklima. Sie sprach außerdem von einer &#8220;Flächenaufteilung&#8221; von motorisiertem und nicht-motorisiertem Verkehr. Das suggeriert, daß diese Aufteilung im Belieben der Verkehrsplaner liegen würde. Das stimmt natürlich nicht, da Straßen für den öffentlichen Verkehr gewidmet werden.</li>
<li>&#8220;Sind Radverkehrsanlagen da, wo sie sein sollten?&#8221; &#8211; Viel wichtiger: Sind keine Radverkehrsanlagen da, wo keine sein sollten?</li>
</ul>
<p>Herr Novotny verstieg sich dann noch zu der Aussage, am Entenfang würden verschiedene Verkehrsarten &#8220;miteinander ringen&#8221;. Ein merkwürdiges Verständnis von Straßenverkehr, das gewisse Zweifel an seiner Eignung für diesen Beruf aufkommen läßt.</p>
<p>Ich habe dann nachgefragt in Bezug auf die &#8220;Verkehrsarten&#8221; und daß die Planer nicht nach Belieben Teile des fließenden Verkehrs auf unterschiedliche Flächen verteilen können. Antwort von Frau Stete: In 30-Zonen sollen Autos und Fahrräder selbstverständlich gemeinsam auf der Fahrbahn fahren. Aber bei Tempo 50 wäre das oft zu gefährlich, und es gibt Grenzwerte des FGSV. Offenbar keinerlei Ahnung von Verkehrsverwaltungsrecht. Verkehrsplanung aus dem 20. Jahrhundert &#8230;</p>
<p>Zum Vortrag von Herrn Novotny hatte ich nachgefragt, ob auch die Auswirkungen von Optimierungen im Angebot auf die Nachfrage, also die Verkehrsbedürfnisse berücksichtigt werden, Stichwort &#8220;induzierter Verkehr&#8221;. Er hat meine Frage wohl nicht verstanden. Seine Antwort war, im Modell würde sich unterschiedliche Attraktivität für verschiedene Verkehrsarten auf den Modal Split auswirken. Nun ja &#8230;</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, was da rauskommt. Aber vermutlich ist da eh nicht der große Wurf geplant, sondern es geht vielmehr um eine bürokratische Pflichtübung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Überflüssige Schilder</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/03/uberflussige-schilder/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/03/uberflussige-schilder/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 May 2008 14:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/?p=591</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte bemängelt, daß in der Karl-Wilhelm-Straße Falschparker nicht aufgeschrieben werden, weil angeblich die Fahrstreifenbegrenzung (Z. 295) nicht mehr deutlich erkennbar sei. Schlußfolgerung für mich: Entweder neu machen oder entfernen: Es wird folgender Hinweis zu Parkverstöße / Sonstiges (z.B. zusätzliche &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/03/uberflussige-schilder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte bemängelt, daß in der Karl-Wilhelm-Straße Falschparker nicht aufgeschrieben werden, weil angeblich die Fahrstreifenbegrenzung (Z. 295) nicht mehr deutlich erkennbar sei. Schlußfolgerung für mich: Entweder neu machen oder entfernen:</p>
<blockquote><p>Es wird folgender Hinweis zu Parkverstöße / Sonstiges (z.B. zusätzliche bzw. Änderung der Beschilderung) gegeben:</p>
<p>Örtlichkeit: Karl-Wilhelm-Straße, Nordseite, zwischen Hölderlinstraße und alter Kinderklinik</p>
<p>In diesem Bereich ist das Parken verboten, weil zwischen Fahrspur und Gleisen eine durchgezogene Linie (Zeichen 295 StVO) markiert ist. Nach Auskunft einer Gemeindevollzugsbediensteten vor Ort, die an den<br />
bewirtschafteten Parkplätzen gegenüber Kontrollen durchführte, wird hier nicht kontrolliert, weil die Markierung stellenweise beschädigt ist und damit entsprechende Bußgeldbescheide angeblich nicht gerichtsfest wären.</p>
<p>Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die durchgezogene Linie ist noch deutlich als solche zu erkennen. Im übrigen wäre es nach § 45 Abs. 5 StV<del datetime="2008-05-03T14:25:07+00:00">V</del>O Aufgabe des Straßenbaulastträger, meines Wissens in diesem Fall der Stadt Karlsruhe, das Verkehrszeichen zu unterhalten, also die durchgezogene Linie nachzuziehen, wenn sie nicht mehr erkennbar ist. Wird die Anordnung des Zeichens  295 dagegen nicht mehr für erforderlich gehalten, wäre sie aufzuheben und die Markierung zu entfernen.</p>
<p>Auch neben der Sperrfläche im Bereich der Einmündung Hölderlinstraße wird regelmäßig geparkt. Auch dies dürfte verboten sein.</p></blockquote>
<p>Gestern kam die Antwort:</p>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihre E-Mail in vorliegender Angelegenheit.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Situation vor Ort werden die notwendigen Nachmarkierungen vorgenommen. Ebenso wird ein zusätzliches Haltverbotschild aufgestellt. Sodann können die Kontrollen wirksam durchgeführt werden.</p></blockquote>
<p>Nun gut, wenn die das meinen &#8230; IMO ist das zusätzliche Zeichen unzulässig, weil es dadurch überflüssig ist, daß es kein nicht ohnehin schon bestehendes Verbot enthält. Aber der Inhalt der StVO ist in Karlsruhe dank <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/22/karlsruher-sheriff-geht/">Behnle</a> ja leider kaum bekannt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/03/uberflussige-schilder/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Leserbriefe zum Gehwegparken</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/01/leserbriefe-zum-gehwegparken/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 15:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt mal wieder Neues zum Thema Gehwegparken in Karlsruhe: Am 19. April erschien in den BNN folgender Leserbrief: Wo die Kulanz der Stadt endet Kulanterweise duldet die Stadt Karlsruhe das Parken auf dem Gehweg, wenn die freie Gehwegbreite 1,20 &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/01/leserbriefe-zum-gehwegparken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/21/duldung-eingeschrankt/">mal wieder</a> Neues zum Thema Gehwegparken in Karlsruhe:</p>
<p>Am 19. April erschien in den BNN folgender Leserbrief:</p>
<blockquote><p>Wo die Kulanz der Stadt endet</p>
<p>Kulanterweise duldet die Stadt Karlsruhe das Parken auf dem Gehweg, wenn die freie Gehwegbreite 1,20 Meter nicht unterschreitet, zum Beispiel in der verlängerten Philip-Reis-Straße (Gehwegbreite zwei Meter) hinter der neuen LBBW-Bank. Dort parken täglich ca. 15 bis 20 Fahrzeuge mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig, damit zum Beispiel Baustellen- oder Müllfahrzeuge ohne Behinderung die Straße benutzen können (natürlich auch ohne Behinderung der Fußgänger).</p>
<p>Unterschreitet jedoch nur ein einziges Fahrzeug die 1,20 Breite des Gehweges, endet die Kulanz der Stadt, und es wird nicht mehr ein Auge zugedrückt, sondern beide weit aufgemacht; denn jeder Fahrer der verkehrswidrig parkenden Fahrzeuge erfreut sich circa zwei Wochen später über Post der Stadt Karlsruhe, Bürgerservice und Sicherheit.</p>
<p>Also aufgepasst und Maßstab dabei haben, denn die Politesse misst nach (laut BuS).</p>
<p>Heidi Borger<br />
Pfaffstraße 6</p></blockquote>
<p>Bei dem Leserbrief konnte ich mich dann nicht zurückhalten. Da wird das Gehwegparken doch glatt als Wohltat dargestellt &#8230;</p>
<p>Also habe ich selbst einen geschrieben, der (nach telefonischer Rückbestätigung) am darauffolgenden Mittwoch auch gedruckt wurde. <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">Gelöschter</del> Text war in meiner Einsendung enthalten, aber nicht in der gedruckten Version, <ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">eingefügter</ins> Text ist in der Druckversion dazugekommen:</p>
<blockquote><p>
<ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">Sehr schwammig</ins></p>
<p><ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">Zum Leserbrief &#8220;Wo die Kulanz der Stadt endet&#8221; von Heidi Borger:</ins></p>
<p>Frau Borger ist der Meinung, die Stadt <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">würde</del><ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">dulde</ins> generell das Beparken von Gehwegen<del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00"> dulden</del>, wenn 1,20 m Restbreite verbleiben. Das ist nicht der Fall: Zusätzlich muß die Duldung &#8220;zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses erforderlich sein&#8221;. (Die Duldungsregelung wurde <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">insoweit schon vor geraumer Zeit</del> konkretisiert, die aktuelle Regelung kann auf der Website <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">von BuS</del><ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">des städtischen Amtes für Bürgerservice und Sicherheit, BuS,</ins> nachgelesen werden) Und davon kann in der Philip-Reis-Straße nun wirklich keine Rede sein. Zudem: Diese Straße wurde erst vor kurzer Zeit neu angelegt. Wenn Gehwegparken dort erwünscht wäre, hätte man das doch schon beim Bau berücksichtigt? Ich frage mich, was für ein Problem Frau Borger damit hat, dort ganz legal am rechten Fahrbahnrand zu parken, wie die <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">StVO</del><ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">Straßenverkehrsordnung</ins> es vorschreibt.</p>
<p>In der Tat ist <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">es so, daß</del> das o.g. Kriterium sehr schwammig <del datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">ist</del>. Es ist zu hoffen, daß <ins datetime="2008-05-01T15:01:54+00:00">das</ins> BuS sich hier bewegt und eine klare Regelung schafft, die dann auch durchgesetzt wird. Ziel sollte es sein, Gehwegparken dort, wo es erwünscht oder notwendig ist, ganz legal (zum Beispiel mit Markierungen) zu erlauben und die Duldungsregelung abzuschaffen. Daß zum Beispiel in der Südstadt Geld da war, um Bordsteine anzuschrägen, ein Eimer Farbe dann aber das Budget gesprengt hätte, ist unglaubwürdig.</p>
<p>Jens Müller<br />
Gottesauer Straße 19</p></blockquote>
<p>Insgesamt wurde da nichts sinnentstellend geändert &#8211; sehr schön.</p>
<p>Und auch der Bürgerverein ist dran, wie dieser Leserbrief vom 30. April 2008 beweist:</p>
<blockquote><p>Anwohner wollen genauere Kontrollen</p>
<p>Zum Leserbrief &#8220;Wo die Kulanz der Stadt endet&#8221;:</p>
<p>Beim monatlichen Bürgertreff der Bürger-Gesellschaft der Südstadt wurde der anwesende Herr Ried vom Amt für Bürgerservice und Sicherheit (BuS) von Anwohnern ausdrücklich um genauere Kontrollen der Parksituation entlang der neuen Grünfläche neben der Philipp-Reis-Straße bis zum Kreisel gebeten.</p>
<p>Grund: Der Gehweg ist oft so zugeparkt &#8211; weniger als 1,20 Meter &#8211; speziell im Bereich der Straßenbeleuchtung, dass mit Kinderwagen auf die Straße ausgewichen werden muss. Des weiteren liegen in nächster Nachbarschaft zwei Seniorenheime, deren Bewohner oft auf Rollstuhl, Rollatoren oder Begleitpersonen angewiesen sind. </p>
<p>Im Bereich des kleinen Kreisels wurden spezielle Bodenmarkierungen auf den Gehwegen angebracht, um diesem Personenkreis einen sicheren Übergang auf die Parkseite zu ermöglichen. Es kann nicht sein, daß dieser Gehweg dann wegen Falschparkern nicht sicher zu nutzen ist.</p>
<p>Ulrich Apenberg<br />
Luise-Riegger-Straße 8</p></blockquote>
<p>Mit dem werde ich wohl einfach mal Kontakt aufnehmen. Und ich bleibe an dem Thema dran!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kaltenkirchen: Neue Website</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/01/kaltenkirchen-neue-website/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 00:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Kaltenkirchen hat anscheinend seit heute eine neue Website. Bis jetzt kann ich aber nur Änderungen am Layout erkennen. So vollende Nutzungen der Möglichkeiten von Hypertext in Form von Texten wie: Die Stadtvertretung kommt um 18.30 Uhr zu ihrer &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/05/01/kaltenkirchen-neue-website/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://kaltenkirchen.de/wDeutsch/index.php">Stadt Kaltenkirchen</a> hat anscheinend seit heute eine neue Website. Bis jetzt kann ich aber nur Änderungen am Layout erkennen.</p>
<p>So vollende Nutzungen der Möglichkeiten von Hypertext in Form von Texten wie:</p>
<blockquote><p>Die Stadtvertretung kommt um 18.30 Uhr zu ihrer letzten Sitzung in dieser Wahlzeit zusammen. Die Tagesordnung kann auf den Internetseiten der Stadt unter der Rubrik &#8220;Politik&#8221; nachgelesen werden.</p></blockquote>
<p>gibt es weiterhin. Das nennt man wohl einen &#8220;manuellen Hyperlink&#8221; &#8230;</p>
<p>Bleibt zu hoffen, daß es nicht bei der layouttechnischen Kosmetik bleibt, sondern auch an den Inhalten und der Aufbereitung der Inhalte etwas gemacht wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ratsdokumente nur eingeschränkt im Netz</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/27/ratsdokumente-nur-eingeschrankt-im-netz/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/27/ratsdokumente-nur-eingeschrankt-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 03:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie berichtet, sind inzwischen die Karlsruher Gemeinderatsdokumente im Netz. Leider gilt das nicht für eine wichtige Klasse von Dokumenten, nämlich die Anlagen zu B-Plan-Vorlagen, die die Abwägungsvorschläge enthalten, denen der Gemeinderat dann letztendlich zustimmt (oder auch nicht). Daß diese Anlagen &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/27/ratsdokumente-nur-eingeschrankt-im-netz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/02/21/karlsruher-ratsdokumente-im-netz/">Wie berichtet</a>, sind inzwischen die Karlsruher Gemeinderatsdokumente im Netz.</p>
<p>Leider gilt das nicht für eine wichtige Klasse von Dokumenten, nämlich die Anlagen zu B-Plan-Vorlagen, die die Abwägungsvorschläge enthalten, denen der Gemeinderat dann letztendlich zustimmt (oder auch nicht).</p>
<p>Daß diese Anlagen beim B-Plan fürs Rheinhafendampfkraftwerk (<a href="http://www.karlsruhe.de/rathaus/gemeinderat/sitzungen_gr/dokumente?sitzungsID=060928-42040-DF-99998:42040">Sitzung im Dezember 2007</a>) zuerst enthalten waren, war ein Versehen. Grund dafür, daß diese Infos nicht im Netz landen, ist angeblich der Datenschutz:</p>
<blockquote><p>Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Anlagen zu Bebauungsplänen (sowie teilweise andere Anlagen) nicht im Internet veröffentlicht. Es<br />
besteht jedoch die Möglichkeit, diese Anlagen bei uns &#8211; nach telefonischer Voranmeldung (0721-133- xxxx oder &#8211; xxxx) &#8211; einzusehen.</p>
<p>(Es handelt sich zwar um eine öffentliche Vorlage/Anlage, jedoch unterscheidet das Datenschutzrecht zwischen einer Einsichtnahme durch die Bürgerinnen und Bürger und einer weltweiten Veröffentlichung.)</p></blockquote>
<p>Diese Erklärung ist für mich in dieser Pauschalität ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Natürlich ist:</p>
<blockquote><p>Stellungnahme eines Nachbarn: Der Bürger, dessen Grundstück unmittelbar an das Rheinhafendampfkraftwerk grenzt, regt an, durch eine Festsetzung im Bebauungsplan auszuschließen, daß die Vorhabenträgerin auf der Grundstücksgrenze einen Maschendrahtzaun errichtet.</p></blockquote>
<p>datenschutzmäßig relevant.</p>
<p>Allgemeine Stellungnahmen der Form:</p>
<blockquote><p>Stellungnahme eines Bürgers: &#8220;Die Errichtung weiterer Kohle-Kraftwerke widerspricht den Zielen des Kyoto-Protokolls und ist daher unzulässig.&#8221;</p></blockquote>
<p>sind es dagegen eher nicht.</p>
<p>Hier sollte man IMO schon differenzieren &#8230;</p>
<p>Ich frage mich ja, ob andere Gemeinden, die sowas im Netz veröffentlichen, dann allesamt gegen Datenschutzrecht verstoßen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neues aus dem Kreis Segeberg</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/01/21/neues-aus-dem-kreis-segeberg/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 23:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir erinnern uns: Von Oersdorf nach Winsen wurde entlang einer fast gar nicht befahrenen Straße ein Radweg gebaut und als benutzungspflichtig beschildert. Als ich mich darüber beschwerte, stellte sich heraus, daß diese Beschilderung gar nicht angeordnet und damit illegal angebracht &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2008/01/21/neues-aus-dem-kreis-segeberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erinnern uns: Von Oersdorf nach Winsen wurde entlang einer fast gar nicht befahrenen Straße ein Radweg gebaut und als benutzungspflichtig beschildert. Als ich mich darüber beschwerte, stellte sich heraus, daß diese Beschilderung gar nicht angeordnet und damit illegal angebracht worden war. <a href="http://cycleride.de/blog/?p=47">Sie wurde entfernt.</a></p>
<p>Beide Gemeinden machten dagegen massiv Stimmung, <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/winsens-burgermeister-jammert-uber-mischverkehr/">zum Beispiel Winsens Bürgermeister in seinem Bürgermeisterbrief</a>. Trotzdem sah es zunächst so aus, als ob es dabei bleibt, daß der Weg nicht benutzt werden muß. So hieß es am 26. November 2007 <a href="http://oersdorf.de/Protokolle/fin14%20141107.pdf">im Oersdorfer Finanzausschuß</a> (Protokoll als PDF):</p>
<blockquote><p>Die Gemeinden Oersdorf und Winsen haben bei der Verkehrsaufsicht des Kreises nochmals die Aufstellung des Verkehrszeichens 240 (gemeinsamer Fuß- und Radweg) mit dem Hinweis beantragt, dass es sich um einen Schulweg handelt, so dass auch zukünftig keine Unfälle unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eintreten. Die Antwort: „Durch die fehlende Beschilderung ist eine Benutzung des Radweges nicht untersagt. Es handelt sich vielmehr um einen so genannten „anderen Radweg“, der von Radfahrern benutzt werden kann, aber nicht benutzt werden muss.“ Eine verkehrsrechtliche Anordnung der Schilder kann daher nicht vorgenommen werden.</p></blockquote>
<p>Dem Druck von zwei Bürgermeistern, die, dazu noch in der Wahlkampfphase und unter Berufung auf <strong>die Kinder</strong>[TM], die Anordnung der Benutzungspflicht verlangten, hielt man dann offenbar nicht Stand. Gestern bekam ich vom Kreis folgenden Brief:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>mit Schreiben v. 15.08.2007 hatte ich Ihnen mitgeteilt, dass die Verkehrszeichen (VZ) für die Benutzungspflicht des o.g. Radwegs nicht angeordnet wurden und der Abbau der Verkehrszeichen veranlasst wird.</p>
<p>Ich bitte um Kenntnisnahme, dass es aufgrund einer Entscheidung des hiesigen Behördenleiters nunmehr doch bei der vorhandenen [?! - sie war weg, als ich das letzte Mal da war] Beschilderung des o.g. Radweges bleibt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Im Auftrage </p></blockquote>
<p>Nun gut, dann muß sich jetzt also der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr als Fachaufsichtsbehörde damit beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkbefreite Stadträte in Ettlingen</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/11/28/merkbefreite-stadtrate-in-ettlingen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 22:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man schaue sich mal dieses Gemeinderats-Protokoll der Stadt Ettlingen an: Da hat sich die Verwaltung auf eine einfach mal so ohne jede Sachkenntnis in den Raum geworfene Anfrage: Die CDU-Fraktion stellte am 14.08.2006 den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, zu &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/11/28/merkbefreite-stadtrate-in-ettlingen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man schaue sich mal <a href="http://www.ettlingen.de/servlet/PB/show/1272222_l1/HA%20GR%2020070725%20R%20Pr%20Nr%2096.PDF">dieses Gemeinderats-Protokoll</a> der Stadt Ettlingen an:</p>
<p>Da hat sich die Verwaltung auf eine einfach mal so ohne jede Sachkenntnis in den Raum geworfene Anfrage:</p>
<blockquote><p>Die CDU-Fraktion stellte am 14.08.2006 den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, zu prüfen, an welchen Kreuzungen in Ettlingen das Zeichen 720 StVO („Grünpfeil“) sinnvoll einsetzbar wäre.</p></blockquote>
<p>die Mühe gemacht, eine ausführliche Prüfung vorzunehmen, die auf jede einzelne Kreuzung detailliert eingeht und unter Nennung der rechtlichen Gründe darstellt, warum Grünpfeile dort nicht machbar sind.</p>
<p>Und was machen die Stadträte? Nehmen das einfach nicht zur Kenntnis, sondern leben weiter in ihrer Traumwelt, was dann zu solchen Beiträgen führt:</p>
<ul>
<li><em>Stadtrat Dr. Ditzinger erläutert, dass er festgestellt habe, dass in Karlsruhe Radwege durch Grünpfeile gekreuzt werden und dies laut der Vorlage der Verwaltung überhaupt nicht möglich sei.</em> &#8211; das ist natürlich vollkommener Unsinn. Was nicht erlaubt ist, sind Zweirichtungsradwege, die eigentlich innerorts eh die absolute Ausnahme sein sollten. Nichts anderes steht im Bericht der Stadt.</li>
<li>
<em>Stadträtin Riedel ist verwundert darüber, dass es keinen Weg in Ettlingen gibt, Grünpfeile einzurichten.</em> &#8211; Die Verwunderung hätte sich doch legen sollen, als sie den Bericht gelesen hat?!</li>
<li><em>Stadtrat Siess ist der Meinung, dass der Antrag von der Verwaltung abgebügelt worden sei und es verwunderlich wäre, dass die Einrichtung von Grünpfeilen in Karlsruhe möglich ist.</em> &#8211; auch wieder nur Gestänker.</li>
<li><em>Stadträtin Lumpp ist der Meinung, dass dort, wo ein Wille sei auch ein Weg wäre.</em> &#8211; leere Sprüche, nichts dahinter.</li>
</ul>
<p>Haben die Damen und Herren eine Merkbefreiung, oder warum halten sie es für gerechtfertigt, den Inhalt des Berichts in keiner Weise zur Kenntnis zu nehmen? </p>
<p>Der beste Redebeitrag ist der hier:</p>
<blockquote><p>Stadtrat Dr. Böhne lässt wissen, dass der Bericht der Verwaltung plausibel sei und auch die FDP diesen zur Kenntnis genommen habe.</p></blockquote>
<p>Bloß &#8211; ob solch vernünftiges Verhalten wohl beim Wähler ankommt?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Peinliche Befragung</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/22/peinliche-befragung/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/22/peinliche-befragung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 20:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals, als ich nach Karlsruhe zog, war es noch ganz leicht, seinen Erstwohnsitz &#8220;zu Hause&#8221; zu behalten. Es gab trotzdem kein Geschenk dafür, daß ich mich ehrlicherweise mit Hauptwohnung in Karlsruhe angemeldet habe. Jetzt, wo mit einer großen Werbeaktion dafür &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/22/peinliche-befragung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damals, als ich nach Karlsruhe zog, war es noch ganz leicht, seinen Erstwohnsitz &#8220;zu Hause&#8221; zu behalten. Es gab trotzdem kein Geschenk dafür, daß ich mich ehrlicherweise mit Hauptwohnung in Karlsruhe angemeldet habe.</p>
<p>Jetzt, wo mit einer <a href="http://erstwohnsitz-ka.de/">großen Werbeaktion</a> dafür geworben wird, in Karlsruhe seine Hauptwohnung anzumelden, und es dafür Geschenke gibt, wird genauer kontrolliert. Offenbar will man vermeiden, daß jemandem die Geschenke entgehen.</p>
<p>Folgender Fragebogen lag in der Mensa beim temporären <acronym title="Bürgerservice und Sicherheit">BuS</acronym>-Büro aus: </p>
<blockquote><p>Bestimmung der Hauptwohnung (Selbsterklärung zur Anmeldung)</p>
<p>Name, Vorname, Geburtstag</p>
<p>Ich halte mich zu folgendem Zweck in Karlsruhe auf (z.B. Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Studium)</p>
<p>Zweck: __________ Dauer: ___________</p>
<p>An folgenden Tagen halte ich mich i.d.R. in Karlsruhe auf</p>
<p>( ) Mo.  ( ) Di.  ( ) Mi.  ( ) Do. ( ) Fr.</p>
<p>Wochenenden</p>
<p>Ich verbringe jedes ______ Wochenende in meinem Heimatort</p>
<p>Mein Urlaub beträgt</p>
<p>_______ Wochen</p>
<p>Ich verbringe meinen Urlaub in meinem Heimatort</p>
<p>( ) in vollem Umfang   ( ) für ______ Wochen in meinem Heimatort</p>
<p>Die Entfernung zwischen beiden Wohnungen beträgt ca.</p>
<p>___ km</p>
<p>Sonstige Abwesenheit (z.B. Heimfahrten unter der Woche mit Begründung)</p>
<p>______<br />
Ort, Datum</p>
<p>________<br />
Unterschrift</p>
<p>( ) Nebenwohnung scheint plausibel / nicht plausibel<br />
( ) Nachweise vorl. lassen;Schreiben (KAS11) hierzu ab am ______ Wvl. 2 Monate<br />
( ) MR-Berichtigung mittels VA, da überwiegender Aufenthalt in KA eindeutig
</p></blockquote>
<p>Auf der Rückseite dann noch</p>
<blockquote><p>Hinweise</p>
<p>zum Anhörungsverfahren nach §28 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) zur Bestimmung der Hauptwohnung nach §17 Abs.2 Meldegesetz (MG) Baden-Württemberg.</p></blockquote>
<p>mit den §§ 17, 20, 36 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 MG.</p>
<p>Der Ehrliche ist halt doch der Dumme.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Duldung eingeschränkt</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/21/duldung-eingeschrankt/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/21/duldung-eingeschrankt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/21/duldung-eingeschrankt/</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl das Regierungspräsidium Karlsruhes Duldung des Gehwegparkens duldet, hat Bürgerservice und Sicherheit heimlich, still und leise eine neue Regelung dazu getroffen. Die alte Regelung lautete (bevor sie auch bei archive.org verschwindet &#8230;): Gehweg-Parken und Zweite-Reihe-Parken Allgemeine Informationen Im gesamten Stadtgebiet &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/10/21/duldung-eingeschrankt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/22/regierungsprasidium-duldet-karlsruhes-duldung/">das Regierungspräsidium Karlsruhes Duldung des Gehwegparkens duldet</a>, hat Bürgerservice und Sicherheit heimlich, still und leise eine neue Regelung dazu getroffen.</p>
<p>Die <a href="http://web.archive.org/web/20070218070140/http://www1.karlsruhe.de/Stadt/BuS/stvk17.htm">alte Regelung</a> lautete (bevor sie auch bei archive.org verschwindet &#8230;): </p>
<blockquote><p>Gehweg-Parken und Zweite-Reihe-Parken</p>
<p>Allgemeine Informationen</p>
<p>Im gesamten Stadtgebiet von Karlsruhe wird das teilweise Beparken von Gehwegen geduldet &#8211; auch wenn es nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung nur dort zulässig ist, wo eine entsprechende Beschilderung angebracht ist.</p>
<p>Leider werden uns in letzter Zeit verstärkt Klagen darüber vorgetragen, dass dieses geduldete Verhalten ein Ausmaß annimmt, das von den Fußgängern nicht mehr hingenommen werden kann. Vor allem für Kinder und ältere oder behinderte Fußgänger stellt die teilweise rücksichtslose Beparkung des Gehweges ein oftmals unüberwindbares Problem dar.</p>
<p>Wir möchten daher mit dieser Information dazu beitragen, dass dieses jahrelang gut funktionierende Miteinander auch zukünftig beibehalten werden kann. Mit ein wenig Rücksichtnahme dürfte dies sicherlich kein Problem sein.</p>
<p>Deshalb an die Autofahrer folgender Hinweis:</p>
<p>Gehwegparken wird nur dort geduldet, wo für Fußgänger noch mindestens 1,20 m restliche Gehwegfläche übrig bleibt und keine anderen gesetzliche Haltverbote nach der Straßenverkehrsordnung bestehen. Das Beparken des Gehweges mit allen 4 Rädern ist grundsätzlich unzulässig.</p>
<p>Immer berücksichtigt werden sollte auch das erhöhte Schutzbedürfnis, das gerade Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer haben &#8211; im Zweifelsfall daher lieber einmal auf einen &#8220;optimalen&#8221; Parkplatz verzichten und ein paar Meter weiter eine legale Abstellmöglichkeit für das Fahrzeug suchen. Die Fußgänger werden es zu schätzen wissen.</p>
<p>Aber nicht nur die Fußgänger, auch der fließende und ruhende Verkehr wird immer mehr durch illegale Parker behindert. Hier hat sich vor allem das Parken in zweiter Reihe vor Baumscheiben als besonders störend gezeigt &#8211; durch diese Unsitte wird nicht nur der fließende Verkehr unnötig behindert -was zwangsläufig auch zu Beeinträchtigungen der Anwohner durch Lärm- und Schadstoffemissionen führt-, auch die Nutzung der legalen Parkplätze ist teilweise nicht mehr möglich. Im Interesse aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner kann daher das Parken in zweiter Reihe bzw. die Parkierung von Baumscheiben nur dann toleriert werden, wenn dadurch keine Beeinträchtigung anderer entsteht.</p>
<p>Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer diese Hinweise nicht zuletzt auch im eigenen Interesse zu beachten. Bedingt durch die Vielzahl der berechtigten Beschwerden aus der jüngsten Vergangenheit wird auch der Gemeindliche Vollzugsdienst in Zukunft bei den Kontrolltätigkeiten verstärkt auf die Einhaltung dieser Vorgaben achten und Verstöße ahnden.</p>
</blockquote>
<p>Die <a href="http://www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/bus/businfo/3-gehwegparken/index_html">neue Regelung</a> (<strong>UPDATE</strong>: Link geändert, siehe unten) ist da deutlich restriktiver:</p>
<blockquote><p>Gehweg-Parken und Zweite-Reihe-Parken<br />
Nach § 12 Abs. 4 STVO ist der rechte Seitenstreifen (zum Parken), dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren.</p>
<p>Dies bedeutet</p>
<p>1. Auch mit zwei Rädern darf nicht auf dem Gehweg geparkt werden.</p>
<p>2. Das Parken in zweiter Reihe ist verboten.</p>
<p>In der Praxis wird in den meisten Straßen in Karlsruhe mit zwei Rädern geparkt. Dies kann nur unter bestimmten Voraussetzungen geduldet werden, da es nicht der Straßenverkehrsordnung entspricht.</p>
<p>Der Schutz der Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kinderwägen darf nicht vernachlässigt werden. Auch ist zu bedenken, dass Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr mit Fahrrädern den Gehweg benutzen müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen den Gehweg benutzen.</p>
<p>Das Parken mit zwei Rädern auf dem Gehweg kann nur dort geduldet werden, wo dies zur Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs erforderlich ist. Insofern ist auf den baulichen Ausbauzustand und dem Querschnitt der Straße abzuheben. In älteren Stadtbezirken würde beim Parken am rechten Fahrbahnrand keine Mindestdurchfahrtsbreite von 3 m verbleiben, die erforderlich ist, damit Rettungsfahrzeuge durchkommen. Die Straßenverhältnisse sind im Stadtgebiet hinsichtlich der Fahrbahnbreite unterschiedlich. Parken &#8220;ohne Not&#8221; auf dem Gehweg ist somit nicht erlaubt.</p>
<p>Sofern unter o. g. Voraussetzungen das Parken auf dem Gehweg mit zwei Rädern geduldet wird, muss für Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen u. a. eine Mindestrestbreite der Gehwegfläche von 1,20 frei bleiben. Andere gesetzliche Haltverbote bleiben von dieser Regelung unberührt.</p>
<p>Unzulässig ist auf jeden Fall das Parken mit vier Rädern auf dem Gehweg.</p>
<p>Aus der genannten Vorschrift ergibt sich auch, dass das Parken in zweiter Reihe verboten ist. Diese Unsitte hat sich leider verstärkt eingebürgert. Kommt es hierbei zu Behinderungen des fließenden und ruhenden Verkehrs wird ein Verwarnungsgeld ausgesprochen. In vielen Fällen sind bei der gewählten Parkweise, insbesondere beim sog. Baumscheibenparken, die legalen Parkplätze nicht mehr benutzbar.</p></blockquote>
<p>Das ist zwar meines Erachtens immer noch rechtswidrig, aber immerhin ein Fortschritt. Von einer Umsetzung ist allerdings leider noch nichts zu merken.</p>
<p>UPDATE: Der Link hat sich, vermutlich durch eine Umstellung der Website-Struktur geändert. Die Regelung ist jetzt <a href="http://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/oa/stvk/3-gehwegparken">hier</a> zu finden. Bei einem kurzen Überfliegen sind mir keine Änderungen aufgefallen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blaue Tonne, schlaue Tonne</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/blaue-tonne-schlaue-tonne/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/blaue-tonne-schlaue-tonne/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 17:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/blaue-tonne-schlaue-tonne/</guid>
		<description><![CDATA[Die Stadt ist mit ihrem Versuch, die Blaue Tonne (für Papier) der Fa. Kühl Recycling zu verbieten, nicht durchgekommen: Das VG Karlsruhe entschied jetzt auf einen Eilantrag (Volltext), daß Kühl seine Sammlung durchführen darf: Wie das Verwaltungsgericht ausführte, ist die &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/blaue-tonne-schlaue-tonne/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt ist mit ihrem Versuch, die Blaue Tonne (für Papier) der Fa. Kühl Recycling <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/06/21/schlaue-stadte-mixen-papier-nicht-mit-mull/">zu verbieten</a>, nicht durchgekommen:</p>
<p>Das VG Karlsruhe <a href="http://www.vgkarlsruhe.de/servlet/PB/menu/1211639/index.html?ROOT=1197412">entschied</a> jetzt auf einen Eilantrag (<a href="http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&#038;Art=en&#038;GerichtAuswahl=VG+Karlsruhe&#038;az=3%20K%202219/07">Volltext</a>), daß Kühl seine Sammlung durchführen darf:</p>
<blockquote><p>Wie das Verwaltungsgericht ausführte, ist die Untersagungsanordnung der Stadt Karlsruhe nicht durch das Abfallrecht gedeckt. Es bestünden keine Zweifel daran, dass die Antragstellerin nachweisen könne, von ihr eingesammeltes Altpapier werde einer ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung zugeführt. Die Firma sei ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb, der bundesweit und auch als Auftragnehmerin der Stadt Karlsruhe im Bereich der Altpapierverwertung tätig sei.</p>
<p>Der gewerblichen Altpapiersammlung der Antragstellerin stünden auch keine überwiegenden öffentlichen Interessen entsprechend den Zielen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes entgegen. Selbst wenn man davon ausginge, dass durch das Konzept der Antragstellerin der Stadt Karlsruhe ein erheblicher Anteil des Altpapiers und der dazugehörigen Erlöse entginge, würde dies nach den Angaben der Stadt Karlsruhe allenfalls zu einer Erhöhung der Abfallgebühren um voraussichtlich 10 € pro Jahr führen, nicht jedoch deren Funktionsfähigkeit als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger gefährden.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>Ein der gewerblichen Altpapiersammlung der Antragstellerin entgegenstehendes überwiegendes öffentliches Interesse liege auch nicht darin, dass die von der Antragsgegnerin betriebene Wertstoff-Mischtonne abfallwirtschaftliche Vorteile gegenüber der von der Antragstellerin beabsichtigten sortenreinen Erfassung des Altpapiers haben könnte. Vielmehr seien beide Erfassungssysteme für eine geordnete Altpapierabfuhr und -entsorgung geeignet. Soweit bei Einführung der „Blauen Tonne“ die bislang Altpapiersammlungen durchführenden Vereine Einnahmen und Zuschüsse verlieren würden, begründe dies ebenfalls kein entgegenstehendes öffentliches Interesse. Denn die Förderung gemeinnütziger Organisationen sei kein abfallrechtlich beachtlicher Gesichtspunkt.</p></blockquote>
<p>Endlich bekommt Karlsruhe eine brauchbare Papierentsorgung. Danke, Kühl Recycling, danke, liebes Verwaltungsgericht!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Winsens Bürgermeister jammert über Mischverkehr</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/winsens-burgermeister-jammert-uber-mischverkehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 16:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von mir durch einfache Nachfrage beseitigte Benutzungspflicht des Radwegs von Oersdorf nach Winsen wird auch vom Winsener Bürgermeister in seinem &#8220;Bürgermeisterbrief&#8221; erwähnt: Sie werden wahrscheinlich bemerkt haben, dass die blauen Gebotsschilder „Gemeinsamer Geh- und Radweg“ (Verkehrszeichen 240) abgebaut wurden. &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/09/26/winsens-burgermeister-jammert-uber-mischverkehr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von mir durch einfache Nachfrage <a href="http://cycleride.de/blog/?p=47">beseitigte</a> Benutzungspflicht des Radwegs von Oersdorf nach Winsen wird auch vom Winsener Bürgermeister in seinem &#8220;<a href="http://www.winsen-holstein.de/aktuelles/53737296ba07e7901/index.html">Bürgermeisterbrief</a>&#8221; erwähnt:</p>
<blockquote><p>
Sie werden wahrscheinlich bemerkt haben, dass die blauen Gebotsschilder „Gemeinsamer Geh- und Radweg“ (Verkehrszeichen 240) abgebaut wurden. Dies geht zurück auf eine Forderung der „Verkehrsaufsicht“ des Kreises. Sie will die Benutzung des neuen Verkehrsweges freistellen. Die Gemeinden Winsen und Oersdorf sind aber der Auffassung, dass die Benutzungspflicht im Interesse der Gefahrenabwehr für alle Verkehrsteilnehmer unverzichtbar ist. Deshalb wurde der Anordnung der „Verkehrsaufsicht“ widersprochen.
</p></blockquote>
<p>Da ärgert sich wohl jemand, daß seine Bürger doch nicht unbehelligt rasen können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Regierungspräsidium duldet Karlsruhes Duldung</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/22/regierungsprasidium-duldet-karlsruhes-duldung/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/22/regierungsprasidium-duldet-karlsruhes-duldung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 18:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/22/regierungsprasidium-duldet-karlsruhes-duldung/</guid>
		<description><![CDATA[Auf meine Fachaufsichtsbeschwerde bezüglich der Duldung des Gehwegparkens in Karlsruhe habe ich heute die Antwort des Regierungspräsidiums erhalten. Tenor: Opportunitätsprinzip gilt, Ermessensspielraum wurde durch die Stadt nicht überschritten. Hier der komplette Text: Sehr geehrter Herr Müller, nachdem uns die erbetenen &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/22/regierungsprasidium-duldet-karlsruhes-duldung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meine Fachaufsichtsbeschwerde bezüglich der <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/11/16/gehwegparken-in-karlsruhe/">Duldung des Gehwegparkens in Karlsruhe</a> habe ich heute die Antwort des Regierungspräsidiums erhalten. Tenor: Opportunitätsprinzip gilt, Ermessensspielraum wurde durch die Stadt nicht überschritten.</p>
<p>Hier der komplette Text:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>nachdem uns die erbetenen Auskünfte bereits seit einiger Zeit vorliegen,<br />
kommen wir heute auf die Angelegenheit zurück.</p>
<p>Wie die Stadt Karlsruhe berichtet, werden das teilweise Parken auf dem<br />
Gehweg und das Parken vor Baumscheiben nur im engen Rahmen der<br />
veröffentlichten Vorgaben der Straßenverkehrsstelle geduldet. Grundlage<br />
dieser Entscheidung waren hierbei insbesondere die in der Vergangenheit<br />
gewachsenen städte- und straßenbaulichen Gegebenheiten in der<br />
Innenstadt, die vergleichbar z. T. auch in Außenbezirken vorherrschen.<br />
In den neueren Vierteln oder Quartieren wurde den heutigen Anforderungen<br />
des Straßenverkehrs und des Städtebaus bereits in den Planungen und<br />
später bei den baulichen Ausführungen Rechnung getragen.</p>
<p>Unsererseits bestehen keine Zweifel daran, dass die Stadt Karlsruhe ihre<br />
Entscheidung im Rahmen des Opportunitätsprinzips nach gründlicher<br />
Prüfung und nach Abwägung der jeweiligen Vor- und Nachteile getroffen<br />
hat. Zumal ein Einschreiten des Gemeindlichen Vollzugsdienstes in jedem<br />
Einzelfall, der nicht den Duldungsbedingungen entspricht, zu erwarten ist.</p>
<p>Unter Opportunität ist die Entscheidungsfreiheit innerhalb eines<br />
festgelegten Rahmens zu verstehen, wobei die gesetzliche Grundlage für<br />
das Opportunitätsprinzip im Ordnungswidrigkeitenrecht in § 47 des<br />
Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) geregelt ist. Der Gesetzestext<br />
lautet:<br />
&#8220;Die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten liegt im pflichtgemäßen<br />
Ermessen der Verfolgungsbehörde. Solange das Verfahren bei ihr anhängig<br />
ist, kann sie das Verfahren einstellen.&#8221;</p>
<p>Es besteht im Bereich der Ordnungswidrigkeiten somit keine Verpflichtung<br />
der Verfolgungsbehörde, ein Bußgeldverfahren einzuleiten oder ein<br />
eingeleitetes Verfahren fortzuführen. Das Ordnungswidrigkeitenrecht<br />
stellt die Frage, ob ein Verfahren eingeleitet wird, vielmehr in das<br />
pflichtgemäße Ermessen der Verfolgungsbehörde. Diese kann nicht nur bei<br />
unklarer Sach- oder Rechtslage von einer Verfolgung Abstand nehmen, z.<br />
B. wenn die Aufklärung erhebliche Schwierigkeiten macht oder wenn eine<br />
neue Vorschrift, die verletzt wurde, noch nicht bekannt ist. Sondern<br />
auch, wenn eine Gefährdung bei einer Ordnungswidrigkeit nicht gegeben<br />
ist oder wenn ein reiner Formalverstoß vorliegt.</p>
<p>Charakteristikum einer solchen Ermessensentscheidung ist, dass die<br />
Behörde einen Spielraum für eine eigene Entscheidung hat, also ggf.<br />
zwischen mehreren rechtlich zulässigen Varianten wählen kann. Insoweit<br />
ist es Aufgabe der vor Ort zuständigen Behörde, die abschließende<br />
Entscheidung und die sachgerechte Auswahl unter verschiedenen möglichen<br />
Alternativen zu treffen. Angesichts unterschiedlicher Interessenlagen<br />
wird es dabei nicht immer möglich sein, alle Vorstellungen und Wünsche<br />
der Betroffenen in vollem Umfang zu erfüllen. Hierbei kann es maßgeblich<br />
nur darauf ankommen, die verschiedenen Argumente sachgerecht zu<br />
gewichten und eine interessengerechte Entscheidung zu treffen, auch wenn<br />
diese nicht von allen Beteiligten gleichermaßen akzeptiert wird.</p>
<p>Den Anforderungen zur Ausübung des Opportunitätsprinzips im Rahmen einer<br />
Ermessensentscheidung hat die Stadt Karlsruhe unseres Erachtens noch<br />
ausreichend Rechnung getragen. Ein Ermessensfehlgebrauch ist nicht<br />
offensichtlich, weshalb seitens des Regierungspräsidiums Karlsruhe kein<br />
Anlass besteht, im Rahmen der Fachaufsicht tätig zu werden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>[Sachbearbeiter]</p></blockquote>
<p>Weitere Schritte werde ich prüfen. Ich gehe allerdings davon aus, daß man dieses Problem (Mißachtung der Rechtsordnung) politisch anpacken muß.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steuererklärung</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/18/steuererklarung/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/18/steuererklarung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 21:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/18/steuererklarung/</guid>
		<description><![CDATA[Gestern habe ich meine Steuererklärung endgültig fertiggestellt &#8211; dieses Jahr habe ich sie zum ersten Mal mit der diebischen ELSTER erledigt. Die Elster an sich macht es nicht unbedingt einfacher, aber wenn man eh schon eine Steuersoftware verwendet, kann man &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/03/18/steuererklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich meine Steuererklärung endgültig fertiggestellt &#8211; dieses Jahr habe ich sie zum ersten Mal mit der diebischen <a href="http://www.elster.de/">ELSTER</a> erledigt.</p>
<p>Die Elster an sich macht es nicht unbedingt einfacher, aber wenn man eh schon eine Steuersoftware verwendet, kann man es auch gleich mitbenutzen. Und bei diesem Verfahren stellt die Finanzverwaltung auch nicht so unsinnige Forderungen wie die nach A3-Ausdrucken (ggf. bitte zusammenkleben) auf, auch wenn die wohl schon finanzgerichtlich gekippt wurden.</p>
<p>Aufwand ist es aber immer noch: Man muß sämtliche Bescheinigungen zusammentragen (die am Ende fehlende war zum Glück mangels Steuerabzug keine Bescheinigung) und den Kram zum Finanzamt schicken.</p>
<p>Wie wäre es, wenn der Inhalt der Steuerbescheinigungen wie bei der Lohnsteuer elektronisch übermittelt wird und man nur noch die Nummer angeben muß? Würde die Sache IMO deutlich vereinfachen.</p>
<p>Alles in allem scheint die Finanzverwaltung aber schon effizienter geworden zu sein, und für den Bürger ist es auch einfacher.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Karlsruher Sheriff geht</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/22/karlsruher-sheriff-geht/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/22/karlsruher-sheriff-geht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 13:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ka-news berichtet, geht der Leiter der Behörde für Bürgerservice und Sicherheit, Dieter Behnle, jetzt endlich in den Ruhestand. Anlaß genug, einen Blick zurück auf sein Werkeln und Wirken zu werfen. So steckte Dieter Behnle hinter Kronenplatz-Zutrittsverbot per Gesichtskontrolle (&#8220;Punkverbot&#8220;), &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/22/karlsruher-sheriff-geht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=hok2007221-1806J">ka-news berichtet</a>, geht der Leiter der Behörde für Bürgerservice und Sicherheit, Dieter Behnle, jetzt endlich in den Ruhestand. Anlaß genug, einen Blick zurück auf sein Werkeln und Wirken zu werfen.</p>
<p>So steckte Dieter Behnle hinter Kronenplatz-Zutrittsverbot per Gesichtskontrolle (&#8220;<a href="http://ka.stadtwiki.net/Punkverbot">Punkverbot</a>&#8220;), das (so das Stadtwiki) &#8220;nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Bürgerrechtlern und besorgten Bürgern aus der ganzen Republik einen großen Proteststurm&#8221; auslöste. Vor dem Verwaltungsgericht kam die Stadt dann nicht darum herum, diese Verfügung <a href="http://www.heypunk.de/heypunk/Artikel/punkverbot/sieg.pdf">kleinlaut zurückzuziehen</a> (PDF). Trotzdem wird die Maßnahme von Behnle auch jetzt noch verteidigt:</p>
<blockquote><p>Es war die richtige Entscheidung, auch wenn sie rechtlich bedenklich war und im Anschluss von den Juristen zerpflückt wurde. Wir mussten aber etwas wagen, die Situation war nicht mehr haltbar.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls auf Behnles Konto dürfte die <a href="http://www1.karlsruhe.de/Stadt/BuS/stvk17.htm">generelle Duldung</a> des <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/11/16/gehwegparken-in-karlsruhe/">illegalen Gehwegparkens</a> in Karlsruhe gehen, die zur Zeit vom Regierungspräsidium Karlsruhe in Ausübung der Fachaufsicht auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft wird.</p>
<p>Zu Behnles Behörde gehört auch die Straßenverkehrsstelle, untere Straßenverkehrsbehörde für den Stadtkreis Karlsruhe, die zum einen ziemlich unterbesetzt zu sein scheint (Antworten kriegt man erst, wenn man nach der dritten Nachfrage im Abstand von mehreren Wochen eine Dienstaufsichtsbeschwerde androht) und zum anderen so manche fragwürdige straßenverkehrsrechtliche Anordnung trifft.</p>
<p>Dies alles sollte man berücksichtigen, wenn man das berufliche Wirken von Herrn Behnle beurteilen will.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Bonner Polizeipräsident und die Fahrradhelme</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/19/der-bonner-polizeiprasident-und-die-fahrradhelme/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/19/der-bonner-polizeiprasident-und-die-fahrradhelme/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 21:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/19/der-bonner-polizeiprasident-und-die-fahrradhelme/</guid>
		<description><![CDATA[Der Bonner Polizeipräsident nutzte die Vorstellung der Unfallstatistik, um mit einer Mischung aus Geschwafel und Polemik Stimmung gegen Radfahrer und für eine allgemeine Helmpflicht zu machen. Und damit hat er was losgetreten: Im Gästebuch haben die Helmpflichtgegner eindeutig die besseren &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/19/der-bonner-polizeiprasident-und-die-fahrradhelme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bonner Polizeipräsident nutzte die <a href="http://www1.polizei-nrw.de/bonn/Start/Aktuelle%20Themen/zahlen-und-daten/verkehr-2/">Vorstellung der Unfallstatistik</a>, um mit einer Mischung aus Geschwafel und Polemik Stimmung gegen Radfahrer und für eine allgemeine Helmpflicht zu machen.</p>
<p>Und damit hat er was losgetreten: Im <a href="http://www1.polizei-nrw.de/bonn/Gaestebuch/">Gästebuch</a> haben die Helmpflichtgegner eindeutig die besseren Argumente, den Befürwortern kann man gerade noch zugutehalten, daß in Deutschland Glaubensfreiheit herrscht.</p>
<p>Und das Ergebnis der Umfrage ist mit ca. 85% Ablehnung wohl auch eindeutig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/02/19/der-bonner-polizeiprasident-und-die-fahrradhelme/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Studiengebühren</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/22/studiengebuhren/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/22/studiengebuhren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 19:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/22/studiengebuhren/</guid>
		<description><![CDATA[Da ich meinen Studiengebührenbescheid immer noch nicht erhalten hatte, habe ich letzte Woche mal beim Studienbüro nachgefragt: Betreff: Studiengebühren: noch kein Bescheid erhalten &#8211; Matrikelnummer ______ Sehr geehrte Frau ___, bis heute habe ich keinen Studiengebührenbescheid erhalten, obwohl der Versand &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/22/studiengebuhren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich meinen Studiengebührenbescheid immer noch nicht erhalten hatte, habe ich letzte Woche mal beim Studienbüro nachgefragt:</p>
<blockquote><p>Betreff: Studiengebühren: noch kein Bescheid erhalten &#8211; Matrikelnummer ______</p>
<p>Sehr geehrte Frau ___,</p>
<p>bis heute habe ich keinen Studiengebührenbescheid erhalten, obwohl der Versand wohl mittlerweile abgeschlossen sein dürfte.</p>
<p>Eigentlich sollte ich mich darüber wohl freuen, weil die Zahlungspflicht erst durch den Bescheid entsteht. Andererseits sehe ich aber schon den Ärger kommen, wenn ich im März versuche, mich ohne Studiengebührenzahlung zurückzumelden.</p>
<p>Ich bitte daher, mir den Bescheid zuzustellen, damit ich die vorgesehenen Rechtsmittel einlegen kann.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Jens Müller</p>
<p>P.S.: Meine aktuelle Anschrift habe ich bereits im Frühjahr im Selbstbedienungssystem eingetragen. Falls es trotzdem daran liegen sollte: sie lautet Gottesauer Straße 19, 76131 Karlsruhe.</p></blockquote>
<p>Darauf kam dann keine halbe Stunde später auch eine Antwort:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,<br />
der Bescheid wurde am 14.11.06 verschickt und kam mit dem Vermerk zurück:<br />
Empfänger unter der Anschrift nicht zu ermitteln.<br />
Sie können den Brief bei mir während den Öffnungzeiten abholen.<br />
Mit freundlichen Grüßen</p></blockquote>
<p>Naja, wenn&#8217;s sein muß auch das, auch wenn es eigentlich Aufgabe der Behörde ist, mir an mich gerichtete Verwaltungsakte bekanntzugeben. Daß die Post zu blöd ist, einen Brief zuzustellen, bloß weil die Hausnummer in der Zeile über der Straße steht, ist aber wirklich ein starkes Stück.</p>
<p>Also um 11:40 Richtung Studienbüro aufgemacht und erstmal zehn bis fünfzehn Minuten warten müssen. Nach ein bis zwei Minuten Suchen hatte die Sachbearbeiterin dann den Brief auch gefunden und mir ausgehändigt. Ich fragte dann nach: &#8220;Ist dann auch erfaßt, wann der mir zugestellt wurde?&#8221; Sie: &#8220;Ja, ja, das ist alles festgehalten.&#8221; &#8211; ich: &#8220;Also heute.&#8221; &#8211; sie: &#8220;Nein, Mitte November, da ist der ja mit der Post geschickt worden.&#8221; ich: &#8220;Aber da ist er mir ja offensichtlich nicht zugestellt worden, sonst hätte er ja jetzt nicht hier gelegen.&#8221; Daraufhin kam dann von ihr irgendwas von wegen, der wäre trotzdem zugegangen und von mir, daß sich da ja eh der Anwalt drum kümmern muß.</p>
<p>Immerhin hat sie mir dann noch einen &#8211; von mir selbst geschriebenen &#8211; Wisch unterschrieben und gestempelt, daß ich den Bescheid heute persönlich abgeholt habe.</p>
<p>Ich frage mich ernsthaft, wie wenig Ahnung man als Verwaltungsangestellte (gehobener Dienst?) von Verwaltungsverfahrensrecht haben darf. <a href="http://dejure.org/gesetze/LVwVfG/41.html">§ 41 Landesverwaltungsverfahrensgesetz</a> ist da doch eindeutig:</p>
<blockquote><p>§ 41<br />
Bekanntgabe des Verwaltungsaktes</p>
<p>(1) Ein Verwaltungsakt ist demjenigen Beteiligten bekanntzugeben, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird. Ist ein Bevollmächtigter bestellt, so kann die Bekanntgabe ihm gegenüber vorgenommen werden.</p>
<p>(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt gilt bei der Übermittlung durch die Post im Inland am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post, ein Verwaltungsakt, der elektronisch übermittelt wird, am dritten Tage nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.</p>
<p>(3) Ein Verwaltungsakt darf öffentlich bekanntgegeben werden, wenn dies durch Rechtsvorschrift zugelassen ist. Eine Allgemeinverfügung darf auch dann öffentlich bekanntgegeben werden, wenn eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist.</p>
<p>(4) Die öffentliche Bekanntgabe eines schriftlichen oder elektronischen Verwaltungsaktes wird dadurch bewirkt, daß sein verfügender Teil ortsüblich bekanntgemacht wird. In der ortsüblichen Bekanntmachung ist anzugeben, wo der Verwaltungsakt und seine Begründung eingesehen werden können. Der Verwaltungsakt gilt zwei Wochen nach der ortsüblichen Bekanntmachung als bekanntgegeben. In einer Allgemeinverfügung kann ein hiervon abweichender Tag, jedoch frühestens der auf die Bekanntmachung folgende Tag bestimmt werden.</p>
<p>(5) Vorschriften über die Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes mittels Zustellung bleiben unberührt.
</p></blockquote>
<p>Als bekanntgeben gilt der Verwaltungsakt also nur, wenn er zugegangen ist. Daß er das nicht ist, ist hier wohl offensichtlich. Wenn die Behörde ihn dann trotzdem zustellen will, bleibt ihr ja unbenommen, daß per öffentlicher Zustellung zu tun. Aber einfach einen Zugang zu fingieren, ist schon seltsam. Auch wenn das für die hinter dem Stapel Briefe stehenden Leute bedeutet, daß sie keine Studiengebühren zu zahlen haben <img src='http://blog.tessarakt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Naja, morgen mal bei der Gewerkschaft um Rechtsschutz kümmern, und dann wird Klage erhoben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hamburg zur Radwegbenutzungspflicht</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/14/hamburg-zur-radwegbenutzungspflicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jan 2007 16:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wurde gerade durch einen Newsgroupbeitrag auf ein äußerst interessantes Dokument aus Hamburg aufmerksam: Es handelt sich um eine Drucksache der Bergedorfer Bezirksversammlung, genauer um eine Mitteilung des Bezirksamts Bergedorf der Freien und Hansestadt Hamburg, in der letzteres ersterer eine &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/14/hamburg-zur-radwegbenutzungspflicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde gerade durch einen Newsgroupbeitrag auf ein <a href="http://www.radwegmecker.frank-bokelmann.de/272_6_237_6.pdf">äußerst interessantes Dokument</a> aus Hamburg aufmerksam: Es handelt sich um eine Drucksache der Bergedorfer Bezirksversammlung, genauer um eine Mitteilung des Bezirksamts Bergedorf der Freien und Hansestadt Hamburg, in der letzteres ersterer eine Stellungnahme der Verkehrsdirektion zur Kenntnis gibt.</p>
<p>Und deren Inhalt kann durchaus als brisant gezeichnet werden: Eine deutsche Straßenverkehrsbehörde erkennt in bemerkenswerter Klarheit, daß Radwegbenutzungspflicht in der Regel aufgrund von § 45 Absatz 9 StVO nicht angeordnet werden darf.</p>
<p>Lesen!</p>
<p>Der <a href="http://www.radwegmecker.frank-bokelmann.de">Website von Frank Bokelmann (Radwegmecker)</a> an sich fehlt es allerdings ein bißchen an Übersichtlichkeit, und den Schreiben ein wenig an Sachlichkeit. Könnte man ggf. auch schon am Titel erkennen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wegweiser und Verkehrsverbot</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/08/wegweiser-und-verkehrsverbot/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 19:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon &#8216;ne ganze Weile ist es her, da bin ich mit dem Rad nach Leopoldshafen und zurück gefahren. Und was entdecke ich auf dem Rückweg auf der Linkenheimer Allee? Hinter der L 644, also gerade eben auf Karlsruher Stadtgebiet, steht &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2007/01/08/wegweiser-und-verkehrsverbot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/11/25/katrin-in-leopoldshafen/">&#8216;ne ganze Weile ist es her</a>, da bin ich mit dem Rad nach Leopoldshafen und zurück gefahren.</p>
<p>Und was entdecke ich auf dem Rückweg auf der Linkenheimer Allee? Hinter der L 644, also gerade eben auf Karlsruher Stadtgebiet, steht ein Verkehrsverbotsschild (Zeichen 250, also für Fahrzeuge aller Art). Darunter dann noch ein grünes Schild, daß der Waldweg gesperrt ist für Kraftfahrzeuge, und jetzt kommt&#8217;s: Ein kleiner grüner Fernradwegswegweiser.</p>
<p>Also was nun? Verkehrsverbot für alle Fahrzeuge, also auch Fahrräder, oder offizieller Radweg?</p>
<p>Also hab ich am 26. November das Tiefbauamt (zuständig für &#8220;Radwegemängel&#8221;) auf diese widersprüchliche Beschilderung aufmerksam gemacht und gebeten, doch ein entsprechendes Zusatzschild 1022-10 (Radfahrer frei) aufzustellen.</p>
<p>Am 29. November dann die Antwort: &#8220;Unsere Kollegen vom zuständigen Fachbereich werden sich der Beschilderung<br />
annehmen.&#8221; Zuständiger Fachbereich ist wohl die Straßenverkehrsstelle, dachte ich. Vermutlich aber falsch gedacht, denn am 18. Dezember kam eine Mail von der Forstverwaltung (Vermessung, Liegenschaften, Wohnen): &#8220;Waldwege sind grundsätzlich ab einer Breite von 2 m für Radfahren frei, deshalb kein Zusatzschild.&#8221;</p>
<p>Denen hab ich jetzt erstmal die Rechtslage erläutert:</p>
<blockquote><p>ich habe Ihre Mail zum Anlaß genommen, die einschlägigen Vorschriften<br />
herauszusuchen. In der Tat ist nach § 37 Absatz 3 Landeswaldgesetz das<br />
Radfahren im Wald insbesondere auf Straßen erlaubt, wobei das Radfahren<br />
auf Wegen unter 2 m Breite verboten ist.</p>
<p>Allerdings bleiben nach Absatz 6 die straßenverkehrsrechtlichen<br />
Vorschriften unberührt, so daß das von der Straßenverkehrsbehörde<br />
angeordnete Zeichen 250 auch für Radfahrer gilt.</p>
<p>Was mich etwas wundert, ist, daß ich die Mitteilung von Ihnen, also von<br />
Vermessung und Liegenschaften, bekommen habe, obwohl doch die<br />
Aufstellung des Zusatzzeichens &#8220;Radfahrer frei&#8221; offenbar schon<br />
angeordnet wurde, so lese ich jedenfalls die Antwort des Tiefbauamtes.<br />
Nach § 44 StVO sind für die Ausführung der StVO, also insbesondere die<br />
Anordnung der Aufstellung von Verkehrszeichen, die<br />
Straßenverkehrsbehörden sachlich zuständig.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, was nun passiert. Die nächste Stelle dieser Art habe ich gestern schon an der Stutenseer Allee entdeckt, ebenfalls Richtung Süden hinter der L644. Dort ist zwar kein Radweg ausgeschildert, aber vermutlich war&#8217;s auch dort anders gemeint. Richtung Norden ist Fahrradverkehr dort ausdrücklich freigegeben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>KW7 wird abgerissen</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/04/17/kw7-wird-abgerissen/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/04/17/kw7-wird-abgerissen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 17:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ärgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[OK, nicht ganz &#8211; es werden nur die Balkone abgesägt und die Bewohner für zwei Monate rausgeschmissen: Aushang An alle Mieter Bearbeiter: Herr K___ Durchwahl: 0721/__________ Aktenzeichen: K/Bra Datum: 10.4.2006 Fassadensanierung Sehr geehrte Damen und Herren, wie Ihnen bekannt, sind &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/04/17/kw7-wird-abgerissen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OK, nicht ganz &#8211; es werden nur die Balkone <em>abgesägt</em> und die Bewohner für zwei Monate rausgeschmissen:</p>
<p><img src="http://www.tessarakt.de/stuff/pict1691.jpg" width="100%" alt="Aushang vom Stuwe" /></p>
<blockquote><p>Aushang</p>
<p>An alle Mieter</p>
<p>Bearbeiter: Herr K___<br />
Durchwahl: 0721/__________<br />
Aktenzeichen: K/Bra<br />
Datum: 10.4.2006</p>
<p>Fassadensanierung</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wie Ihnen bekannt, sind die Balkons so schadhaft, dass wir eine Nutzung untersagen mussten. Prüfungen durch einen Statiker haben ergeben, dass die Balkons nicht mehr erhalten werden können. Die Balkons werden ab dem 1.8.2006 abgesägt, wodurch es zu Lärm, Erschütterungen, z.T. auch zu Staubentwicklungen kommen kann. Dann werden neue Fenster eingebaut und die Heizkörper erneuert. Weiterhin wird die Blechfassade an der Nord- und der Südseite abgenommen und dort eine Wärmeisolierung angebracht. Das bedeutet:</p>
<p>Während der Bauarbeiten können die Zimmer nicht bewohnt werden. Die Mieter in &#8220;R&#8221; müssen zum 31.7.2006 ausziehen; in der Regel werden wir ein Zimmer in einem anderen Wohnheim anbieten. Nach etwa 2 Monaten müssen die Mieter in &#8220;S&#8221; umziehen, weil dann die Arbeiten auf der Straßenseite fortgesetzt werden.</p>
<p>Die Entscheidung zur Balkonsanierung ist wegen des hohen Risikos nicht zu ändern; sie ist nach Klärung des vorbeugenden Brandschutzes vor ein paar Tagen gefallen, auch dass mit &#8220;R&#8221; begonnen werden muss. Wir nutzen schwerpunktmäßig die vorlesungsfreie Zeit am Ende des Sommersemesters 2006, tangieren aber auch noch das Wintersemester 2006/07. Leider sind Sie &#8211; zufällig &#8211; betroffen, was Sie wahrscheinlich nicht freuen wird.</p>
<p>Wir werden diese Baumaßnahmen &#8211; auch mit Ihrer Hilfe &#8211; so schnell wie möglich durchführen. Bitte beachten Sie, daß wir Ihren Aus- bzw. Umzug wie jeden anderen betrachten werden, d.h. alles muß sauber sein und funktionieren &#8211; im Interesse aller Studierenden, die in den nächsten Jahrzehnten hier noch wohnen werden. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Studentenwerk Karlsruhe<br />
Abt. IV &#8211; Wohnen</p>
<p>i.A. K____</p></blockquote>
<p>Der Aushang hängt übrigens im Glaskasten neben 20 anderen Zetteln, die meisten davon sehr alt. Die Ankündigung, daß der Waschraum für einen Tag geschlossen ist, wurde dagegen unter anderem von innen an die Eingangstür geklebt. Sehr nett find ich in dem Kontext auch den Begriff &#8220;Balkonsanierung&#8221; &#8230;</p>
<p>Ich muß sagen, das mit den  &#8220;Jahrzehnten&#8221; halte ich irgendwie für äußerst fragwürdig &#8211; das Haus hat doch bestimmt noch deutlich mehr Baumängel, die bisher bloß keinem aufgefallen sind. Betonschäden an den Balkonen und sonstige Mängel hätten ja wohl vor dem Umbau (Nutzungsänderung) zum Studentenwohnheim bemerkt werden müssen &#8211; immerhin beschäftigt das Studentenwerk meines Wissens sogar einen Bauingenieuer, und bei so einer Investition läßt man ja wohl einen Bausachverständigen ran. Wäre bestimmt billiger, ostdeutsche Plattenbauten <a href="http://www.blogamt.de/archives/sbu-aufschwung-west-mit-plattenbau-ost">mit dem Cargolifter</a> nach Karlsruhe zu transportieren, als ein schrottreifes Altenheim zu kaufen (sich schenken zu lassen?).</p>
<p>Naja, der Architekt, der die Nutzungsänderung geplant hat, (ggf. auch der Sachbearbeiter im Stuwe) hat ja auch die Ausstattung der Toiletten mit Klopapier- und Handtuchhaltern vergessen und Bewegungsmelder im Treppenhaus, die jeweils nur ein Stockwerk schalten, mit Energiesparlampen gekoppelt, die dann angehen, wenn man durch das Stockwerk durch ist. Was soll man da schon erwarten?</p>
<p>Naja, mal sehen, ob man im Studentenwerk wenigstens daran denkt, den &#8220;R&#8221;-Mietern bis Ende April mit dreimonatiger Frist zu kündigen &#8211; sonst kommen nachher noch Schadenersatzansprüche dazu. Ob solche wegen des zweimaligen Umzugs (ist man nicht ganz billig &#8230;) bestehen, sollte eh jeder Mieter prüfen &#8211; meines Erachtens hätte das Studentenwerk die Schäden schon am Anfang entdecken müssen. Aber wenn es nur um öffentliche Gelder geht, kann man ja ruhig rumschlampen &#8230;</p>
<p>Was ich mich noch frage, ist, ob wirklich nur die Heikörper ausgewechselt werden, oder dann doch gleich die im wesentlichen thermisch offene Außenwand (Metall!) neu gemacht wird &#8211; eine Balkontür wird es ohne Balkon wohl auch nicht mehr brauchen.</p>
<p>Ich bin zum Glück jetzt raus, allen aktuellen und zukünftigen Bewohnern noch viel Spaß beim &#8220;Wohnen&#8221;!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/04/17/kw7-wird-abgerissen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elektronischer Bundesanzeiger</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/23/elektronischer-bundesanzeiger/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/23/elektronischer-bundesanzeiger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 23:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/23/elektronischer-bundesanzeiger/</guid>
		<description><![CDATA[Ausweislich einer Pressemitteilung des BMJ wurde gestern erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte eine Rechtsverordnung in elektronischer Form verkündet, und zwar die Wildvogel-Geflügelpestschutzverordnung des BMELV vom 19. Februar 2006 (via dsrm). Finden tut man die im elektronischen Bundesanzeiger, und zwar, indem &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/23/elektronischer-bundesanzeiger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausweislich einer <a href="http://www.bmj.de/enid/38f69d4253444f4640dbe59e59f5021c,7bf15e707265737365617274696b656c5f6964092d0932333835093a096d795f79656172092d0932303036093a096d795f6d6f6e7468092d093032093a095f7472636964092d0932333835/Presse/Pressemitteilungen_58.html">Pressemitteilung des BMJ</a> wurde gestern erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte eine Rechtsverordnung in elektronischer Form verkündet, und zwar die Wildvogel-Geflügelpestschutzverordnung des BMELV vom 19. Februar 2006 (<a href="http://groups.google.com/group/de.soc.recht.misc/browse_frm/thread/990a2ecd23d4f406/97ee1fdbb4f6afcc">via dsrm</a>).</p>
<p>Finden tut man die im <a href="http://www.ebundesanzeiger.de/">elektronischen Bundesanzeiger</a>, und zwar, indem man sich jedes Mal neu durchklickt.</p>
<p><a href="https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=37410a00b38072b0f786a852ef6272c6&#038;page.navid=officiallisttoofficialdetail&#038;publication_search_official.selected=01788ead7a4a8ff8&#038;publication_search_official.destHistoryId=1">Direkte Links</a> sind nämlich wegen Session-IDs nicht möglich.</p>
<p>Eine entsprechende Anfrage:</p>
<blockquote><p>Guten Morgen,</p>
<p>gerade wollte ich ein Dokument<a href="https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=37410a00b38072b0f786a852ef6272c6&#038;page.navid=officiallisttoofficialdetail&#038;publication_search_official.selected=01788ead7a4a8ff8&#038;publication_search_official.destHistoryId=1">[1]</a> aufrufen, auf das ich mir gestern ein<br />
Bookmark gesetzt hatte.</p>
<p>Ziemlich überrascht war ich, als ich folgende Meldung bekam:</p>
<blockquote><p>Fehler</p>
<p>Sie haben längere Zeit keine Eingaben mehr gemacht oder es ist ein<br />
Fehler aufgetreten.</p>
<p>Aus Sicherheitsgründen wurde Ihre Sitzung beendet. Bitte starten Sie die<br />
Suche neu.</p></blockquote>
<p>Was für Sicherheitsgründe sollen das bitte sein?</p>
<p>Kann man da nicht einfach eine neue Session anlegen und das gewünschte<br />
Dokument anzeigen?</p>
<p>Argumente, warum dauerhafte URLs wichtig sind, gibt es z.B. <a href="http://www.useit.com/alertbox/990321.html">hier</a>.</p>
<p>Freundliche Grüße,</p>
<p>Jens Müller</p></blockquote>
<p>Offenbar konnte oder wollte man das aber nicht verstehen, die Antwort war nämlich:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>wenn Sie bei uns recherchieren, bewegen Sie sich in einer so genannten<br />
&#8220;Session&#8221;. Diese ist 30 Minuten gültig, wenn Sie keine weiteren Eingaben<br />
tätigen. Dies gilt auch für die gefundene Veröffentlichung. Setzen Sie<br />
ein Lesezeichen, ist dies nach 30 Minuten ungültig geworden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Xxxxxxx Yyyyyyyyyyyy<br />
Stabsstelle<br />
Planung und Entwicklung elektronischer Publikationsplattformen</p></blockquote>
<p>Und die erste in elektronischer Form bekanntgemachte Verordnung ist dann auch selbst handwerklich von eher dürftiger Qualität. &#8220;jeweils in Verbindung mit § 79 Abs. 1, des Tierseuchengesetzes&#8221; &#8211; der erste Zeichensatzfehler gleich in der Einleitungsformel &#8230; Die Einleitung &#8220;Im Sinne dieser Verordnung liegen vor:&#8221; von § 2 paßt ja für Nr. 1 noch ganz gut, für Nr. 2 bis 5 eher nicht. </p>
<p>Nochmal Wolfgang:</p>
<blockquote><p>Schlimmer ist die untechnische Rechtssprache. Das hätte früher die <a href="http://www.bmj.de/rechtsfoermlichkeit/index.htm">Rechtsförmlichkeit</a>s<a href="http://www.bmj.de/rechtsfoermlichkeit/inhalt/ta1.htm">prüfung</a> des <a href="http://www.bmj.de/">BMJ</a> nicht passiert. </p></blockquote>
<p>Um beide Punkte werde ich mich ggf. nochmal kümmern &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Codekarten</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/04/codekarten/</link>
		<comments>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/04/codekarten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2006 15:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/04/codekarten/</guid>
		<description><![CDATA[Die Uni, insbesondere die Info-Fakultät, hat es mal wieder echt drauf: &#8220;Demnächst&#8221; soll das Schließsystem des Info-Baus mit FriCard laufen. Und da irgendjemand das dummer- und fälschlicherweise wörtlich genommen hat, werden keine neuen Codekarten für das alte Schließsystem mehr bestellt. &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/04/codekarten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Uni, insbesondere die Info-Fakultät, hat es mal wieder echt drauf: &#8220;Demnächst&#8221; soll das Schließsystem des Info-Baus mit FriCard laufen. Und da irgendjemand das dummer- und fälschlicherweise wörtlich genommen hat, werden keine neuen Codekarten für das alte Schließsystem mehr bestellt.</p>
<p>Und da die alten Codekarten langsam knapp werden, hat vermutlich eben jener Jemand entschieden, daß an Hiwis keine Codekarten ausgegeben werden.</p>
<p>Irgendwie fühle ich mich als Teilzeitbeschäftigter diskriminiert &#8230;</p>
<p>Achja: Der Betrag, mit dem derjenige, an den die Karte ausgegeben wurde, bei Verlust haftet, <a href="http://www.ira.uka.de/I3V_EXTERN/gf/formulare/KarteAushaendigung.pdf">beträgt</a> ganze 10 Euro. Also gut eine Hiwi-Arbeitsstunde. Das nennt man &#8220;an der falschen Stelle sparen&#8221;. Und daß Überbrückungsmaßnahmen, bis die FriCard tut, wie sie soll, mehr als nur vorübergehend sind, hat man ja schon an den vorläufigen Studentenausweisen im WS 2002/03 gesehen, die dann doch in normale umgetauscht wurden &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.tessarakt.de/archiv/2006/02/04/codekarten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bürokratie</title>
		<link>http://blog.tessarakt.de/archiv/2005/11/16/burokratie/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2005 23:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ärgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich nach acht Tagen mal beim Bürgerbüro K8, nachfragen, ob mein internationaler Führerschein schon fertig ist. Antwort: Wenn der richtige Führerschein nicht von der Stadt Karlsruhe ausgestellt ist, dauert es drei bis vier Wochen, weil erst die Akte &#8230; <a href="http://blog.tessarakt.de/archiv/2005/11/16/burokratie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich nach acht Tagen mal beim <a href="http://www.karlsruhe.de/Stadt/BuS/bbk8.htm">Bürgerbüro K8</a>, nachfragen, ob mein internationaler Führerschein schon fertig ist. Antwort: Wenn der richtige Führerschein nicht von der Stadt Karlsruhe ausgestellt ist, dauert es drei bis vier Wochen, weil erst die Akte (bzw. ein Auszug) von der ausstellenden Fahrerlaubnisbehörde (in meinem Fall: Kreis Segeberg &#8211; Der Landrat -) angefordert werden muß. Regelbrieflaufzeit in DE ist ein Tag &#8211; was also dauert daran drei bis vier Wochen? Verdammte Bürokratie.</p>
<p>Wozu gibt es überhaupt das zentrale Fahrerlaubnisregister beim Kraftfahrtbundesamt, wenn man für sowas Einfaches Papier quer durch die Republik schicken muß? Bürgerfreundlich ist das jedenfalls nicht &#8211; da werde ich bei Gelegenheit mal eine Verbesserung anregen.</p>
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