Endlich rum

Endlich habe ich meine erste Vertiefungsfachprüfun rum … 55 Minuten hat sie gedauert, und dafür, daß ich in der Prüfung supernervös war, gab’s auch noch ne passable Note.

Irgendwie ziemlich schwierig, den ganzen Stoff von mehr als zwei Monaten lernen unter beliebigen Stichworten abrufbar zu haben …

Gestern abend hab ich dann erstmal den Anfang des Prüfungsprotokolls fertig geschrieben und mir danach im Z10 zwei Bierchen gegönnt. Um 4 Uhr nachts konnte ich dann irgendwie nicht mehr schlafen, also hab ich das Protokoll fertig geschrieben und bin danach ins Fächerbad zum Frühschwimmen. Irgendwie strotze ich wieder nur so vor Tatendrang (sowas wird trotzdem nicht zum Normalfall).

Jetzt erstmal Studienarbeit, mit dem anderen Vertiefungsfach (das auch noch mal ein ordentlicher Happen wird) beschäftige ich mich dann zu gegebener Zeit.

Eliteuni

Jetzt ist es amtlich: Die Universität Karlsruhe (TH) · Forschungsuniversität · gegründet 1825 ist jetzt auch Eliteuniversität. Oder wie Julian es ausdrückte: Universität Karlsruhe (TH) · Forschungs- und Eliteuniversität · gegründet 1825 · anerkannt elitär sei 2006.

Vergessen sollte man dabei aber eins nicht: Gefördert wird dabei Spitzenforschung in einzelnen Bereichen (aus den Pressemeldungen ist noch nicht mal so wirklich klar geworden, was genau denn gefördert wird), in der Lehre wird davon wenig ankommen. Okay, man wird vielleicht für ein paar Zehntausend Euro Partys schmeißen (aka Kolloquien, Gastvorträge etc.), bei denen sich auch die Studis interessante Vorträge anhören und sich mit lecker Häppchen sattessen können.

Die Lehre wird eher leiden: Warum lehren, wenn man elitär forschen kann. Merken werden es manche dann wohl, wenn Diplomanden und Doktoranden wegbleiben. Und dann war’s das auch mit der Forschung.

Begleitmaterial

Die Idealvorstellung vieler Profs, die ihre Vorlesungen mit Beamerfolien halten, ist ja vermutlich oft, daß sich die Studenten auf den vorher ausgedruckten Folien Notizen machen. Mag ja sein, daß das was bringt, aber ich weiß da nie, was ich aufschreiben soll. Entweder ist der Stoff eine Ansammlung von Fakten und die Erläuterungen dazu bloßes Rumgelaber, oder aber der Stoff ist so kompliziert, daß ich hinreichend damit beschäftigt bin, ihn zu verstehen und weder die Denkkapazität noch das Stoffverständnis habe, um zu entscheiden, was wichtig ist.

Umso wichtiger, daß man den Stoff hinterher nochmal nachvollziehen kann. Eine Möglichkeit: Der Prof hat seine Vorlesung auf Video aufzeichnen lassen. Suboptimal, denn nochmal will ich mir das Zeug eigentlich nicht anhören müssen. Zweite Möglichkeit: Die Folien sind hinreichend ausführlich und selbsterklärend, daß das geht. Schon besser, aber es fehlt immer noch die zweite Sichtweis, mit der man es dann vielleicht besser versteht. Dritte Möglichkeit: Es gibt ein Buch (oder mehrere Bücher), an die sich die Vorlesung über weite Strecken hält, einschließlich Notationen und Begriffen. Das ist IMO der Idealzustand, weil Bücher meist wirklich aus sich heraus verständlich sind.

Und diesen Fall darf ich zum Glück gerade bei der Vorbereitung auf die Übersetzerbau-Prüfung erleben. Die Folien von Prof. Goos entsprechen bei vielen “klassischen” Kapiteln inhaltlich sehr stark dem Buch von Goos und Waite: Compiler Construction. Das Buch ist naturgemäß an vielen Stellen um einiges tiefgehender, aber dieser Tiefgang hilft eher beim Verständnis, als daß er verwirrt.

Heute habe ich mir den Zusammenhang zwischen LR(1), LR(0), SLR(1) und LALR(1) reingezogen – und verstanden! Und ich muß sagen: Ein gutes Gefühl!

C++ und generisches Programmieren

Im Moment beschäftige ich mich gerade mit C++. Im Stroustrup (dem Stroustrup, also The C++ Programming Language. Special Edition.) bin ich inzwischen bei der Standardbibliothek angekommen, parallel habe ich angefangen, C++ Template Metaprogramming. Concepts, Tools, and Techniques from Boost and Beyond zu lesen – übrigens erstaunlich leicht lesbar. Diese C++ In-Depth-Serie scheint sehr empfehlenswert zu sein …

Vielleicht sollte ich noch kurz ausholen, wie ich zu C++ gekommen bin. Aus einem Problem bei Hennings 3D-Engine (Dreiecke – wenn möglich – zu Vierecken zusammenfassen, was auf einer geschlossenen Oberfläche immer möglich sei) entwickelte sich die Frage, wie man Matchings in nicht bipartiten Graphen findet. Des Problems Lösung: Der “Paths, Trees, and Flowers”-Algorithmus von Edmonds, Laufzeit: O(|V|*|E|*alpha(|V|*|E|)). Davon habe ich mir dann interessehalber mal das Paper besorgt, erschienen im Canadian Journal of Mathematics. Leider nicht online erhältlich, der Zeitschriftenband sollte aber in der Bibliothek jeder besseren Uni mit Mathe-Fakultät zu finden sein. Das Paper war dann irgendwie ziemlich langatmig, ich habe es immer noch nicht ganz durch :-| . Also habe ich mich auf die Suche nach einer Implementierung dieses Algorithmus gemacht. Fündig wurde ich bei der Boost Graph Library. Da ich in meinem Hiwi-Job Graphenalgorithmen implementiere, hat mich das natürlich gleich interessiert, und generisches Programmieren ist schon ziemlich hochgradig.

Auf meiner Vormerkungsliste in der Unibib (und langfristig auf meiner Anschaffungsliste) steht dann natürlich auch noch The Boost Graph Library: User Guide and Reference Manual. Und ich hoffe ja, hier im Institut auch mal statt dem Java-Rumgemurkse was mit der BGL machen zu können …

Karlsruhe Institute of Technology

Die Universität Karlsruhe (TH) und das Forschungszentrum Karlsruhe haben jetzt das Karlsruhe Institute of Technology gegründet.

Allein durch die Namensgebung scheint man so in einer Liga mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder dem California Institute of Technology (CALTECH) spielen zu wollen. OK, die stärkere organisatorische Verbandelung zwischen einer Universität und einer staatlichen finanzierten Großforschungseinrichtung bei weiterer Eigenständigkeit mag man durchaus positiv sehen, aber die Namensgebung ist einfach nur Hype. Es wird ja eh lediglich eine schon bestehende Kooperation fortgeschrieben. Gegründet wurde das KIT übrigens durch ein Memorandum of Understanding:

A memorandum of understanding (MOU) is a legal document describing an agreement between parties. It is a more formal alternative to a gentlemen’s agreement, but generally lacks the binding power of a contract.

Für bindende Verträge fehlen vermutlich beiden Einrichtungen ganz einfach die Kompetenzen …

Der deutsche Name ist dann einfach nur noch peinlich: Karlsruhe Institut für Technologie. Entweder fehlt da ein r oder ein - … Naja, vielleicht auch nur ein Tippfehler, im Text ist auch noch irgendwo vom Karlsruhe Institute of Technologie die Rede.

Mensa-Burger teurer?

Beim Studentenwerk heißt es:

Ab sofort werden die Angebote Salatbuffet, Pastabuffet und Hamburger über die Waage abgerechnet. Bisher gab es hier oft Probleme, wenn bspw. Mensa-Buffet und Pastabuffet kombiniert werden sollten. Der unterschiedliche Preis erforderte es, das beide auf unterschiedlichen Tellern gewogen wurden. Der neue Einheitspreis ermöglicht es den Gästen künftig, aus allen Angeboten auf einem Teller ihr individuelles Wunschessen zu Kombinieren. Der Preis beträgt einheitlich 0,60 Euro pro 100 Gramm. [...] Im Vorfeld dieser Änderungen haben Prüfungen ergeben, dass bspw. der Durchschnittshamburger nach Gewicht berechnet künftig zum gleichen Preis erhältlich ist, wie bisher. Weiterer Vorteil: Wir können ab sofort auch Käse anbieten, so dass ihr Hamburger noch authentischer schmeckt.

Da frage ich mich doch, was für die der “Durchschnittshamburger” ist (bzw. wie die das ermittelt haben – gewogen wurde der ja bisher nicht) – wenn der so groß ist wie bei McDonalds, kriegt man ihn dort für einen Euro. Bei den Studenten war es eher Usus, den Mensa-Burger mit Gemüse und Sauce vollzuklatschen. Und Hamburger mit Käse “authentisch”? Nun ja …

Im übrigen: Wer Schnitzel mit Pastabuffet kombinieren will, muß nicht nur zwei Teller nehmen, sondern sich gar bei zwei unterschiedlichen Linien anstellen …

Auszug

So, heute morgen hatte ich meinen Auszugstermin aus dem KW7. Ging erstaunlich reibungslos – an meinem Zimmer gab es nichts zu meckern (da hab ich mir vermutlich viel zu viel Mühe gegeben), dafür am Flur insgesamt umso mehr. Duschen hab ich heute morgen noch geputzt, und ich hoffe doch, daß meine Mitbewohner es schaffen, bis morgen mal den Boden in der Küche zu wischen (dann will der Hausmeister sich das nochmal angucken). Gut 8 Euro Telefonguthaben krieg ich noch wieder, und ich muß nicht mal das kaputte Bettlaken (eigentlich: drei, vier Euro …) bezahlen. Hoffentlich kommt jetzt zügig die Kaution …

KW7 wird abgerissen

OK, nicht ganz – es werden nur die Balkone abgesägt und die Bewohner für zwei Monate rausgeschmissen:

Aushang vom Stuwe

Aushang

An alle Mieter

Bearbeiter: Herr K___
Durchwahl: 0721/__________
Aktenzeichen: K/Bra
Datum: 10.4.2006

Fassadensanierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen bekannt, sind die Balkons so schadhaft, dass wir eine Nutzung untersagen mussten. Prüfungen durch einen Statiker haben ergeben, dass die Balkons nicht mehr erhalten werden können. Die Balkons werden ab dem 1.8.2006 abgesägt, wodurch es zu Lärm, Erschütterungen, z.T. auch zu Staubentwicklungen kommen kann. Dann werden neue Fenster eingebaut und die Heizkörper erneuert. Weiterhin wird die Blechfassade an der Nord- und der Südseite abgenommen und dort eine Wärmeisolierung angebracht. Das bedeutet:

Während der Bauarbeiten können die Zimmer nicht bewohnt werden. Die Mieter in “R” müssen zum 31.7.2006 ausziehen; in der Regel werden wir ein Zimmer in einem anderen Wohnheim anbieten. Nach etwa 2 Monaten müssen die Mieter in “S” umziehen, weil dann die Arbeiten auf der Straßenseite fortgesetzt werden.

Die Entscheidung zur Balkonsanierung ist wegen des hohen Risikos nicht zu ändern; sie ist nach Klärung des vorbeugenden Brandschutzes vor ein paar Tagen gefallen, auch dass mit “R” begonnen werden muss. Wir nutzen schwerpunktmäßig die vorlesungsfreie Zeit am Ende des Sommersemesters 2006, tangieren aber auch noch das Wintersemester 2006/07. Leider sind Sie – zufällig – betroffen, was Sie wahrscheinlich nicht freuen wird.

Wir werden diese Baumaßnahmen – auch mit Ihrer Hilfe – so schnell wie möglich durchführen. Bitte beachten Sie, daß wir Ihren Aus- bzw. Umzug wie jeden anderen betrachten werden, d.h. alles muß sauber sein und funktionieren – im Interesse aller Studierenden, die in den nächsten Jahrzehnten hier noch wohnen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Studentenwerk Karlsruhe
Abt. IV – Wohnen

i.A. K____

Der Aushang hängt übrigens im Glaskasten neben 20 anderen Zetteln, die meisten davon sehr alt. Die Ankündigung, daß der Waschraum für einen Tag geschlossen ist, wurde dagegen unter anderem von innen an die Eingangstür geklebt. Sehr nett find ich in dem Kontext auch den Begriff “Balkonsanierung” …

Ich muß sagen, das mit den “Jahrzehnten” halte ich irgendwie für äußerst fragwürdig – das Haus hat doch bestimmt noch deutlich mehr Baumängel, die bisher bloß keinem aufgefallen sind. Betonschäden an den Balkonen und sonstige Mängel hätten ja wohl vor dem Umbau (Nutzungsänderung) zum Studentenwohnheim bemerkt werden müssen – immerhin beschäftigt das Studentenwerk meines Wissens sogar einen Bauingenieuer, und bei so einer Investition läßt man ja wohl einen Bausachverständigen ran. Wäre bestimmt billiger, ostdeutsche Plattenbauten mit dem Cargolifter nach Karlsruhe zu transportieren, als ein schrottreifes Altenheim zu kaufen (sich schenken zu lassen?).

Naja, der Architekt, der die Nutzungsänderung geplant hat, (ggf. auch der Sachbearbeiter im Stuwe) hat ja auch die Ausstattung der Toiletten mit Klopapier- und Handtuchhaltern vergessen und Bewegungsmelder im Treppenhaus, die jeweils nur ein Stockwerk schalten, mit Energiesparlampen gekoppelt, die dann angehen, wenn man durch das Stockwerk durch ist. Was soll man da schon erwarten?

Naja, mal sehen, ob man im Studentenwerk wenigstens daran denkt, den “R”-Mietern bis Ende April mit dreimonatiger Frist zu kündigen – sonst kommen nachher noch Schadenersatzansprüche dazu. Ob solche wegen des zweimaligen Umzugs (ist man nicht ganz billig …) bestehen, sollte eh jeder Mieter prüfen – meines Erachtens hätte das Studentenwerk die Schäden schon am Anfang entdecken müssen. Aber wenn es nur um öffentliche Gelder geht, kann man ja ruhig rumschlampen …

Was ich mich noch frage, ist, ob wirklich nur die Heikörper ausgewechselt werden, oder dann doch gleich die im wesentlichen thermisch offene Außenwand (Metall!) neu gemacht wird – eine Balkontür wird es ohne Balkon wohl auch nicht mehr brauchen.

Ich bin zum Glück jetzt raus, allen aktuellen und zukünftigen Bewohnern noch viel Spaß beim “Wohnen”!

DUKATH

Endlich haben wir in der neuen WG Internet.

Mein ipw2100 hatte mit der im Notebook integrierten Antenne zwar richtig viele Netz im Empfang, konnte sich aber zu keinem verbinden.

Aber daß es mit einem richtigen Router, bei dem man ggf. auch eine Außenantenne anschrauben kann, besser funktionieren würde, war eigentlich klar. Also wurde ein Linksys WRT 54 GL angeschafft, der sich im Client Mode zu einem Dukath-Accesspoint verbinden sollte.

Da die Original-Firmware keinen Client Mode unterstützt, haben wir OpenWRT (RC5, White Russian) installiert. Der Router verbindet sich also mit dukath-stmb02, holt sich eine IP und macht NAT für das interne Netzwerk. Das interne Netz besteht übrigens aus einem WLAN, das von einem Netgear WG602 bereitgestellt wird; Hennings PC ist direkt per Kabel angeschlossen. Ins Uninetz (das Netz, in dem der Router seine IP bekommt, ist nur ein Transitnetz mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten) kommen die einzelnen Computer dann jeweils einzeln über einen VPN-Client (Cisco 3000 Access Concentrator, der vpnc funktioniert doch irgendwie einfacher als der Client von Cisco. Und für amd64 gibt es den vermutlich eh nicht …). vpnc auf dem Router würde eh keinen Sinn machen – der 300 MHz-Prozessor von Broadcom (MIPS-ISA) kriegt damit bei voller CPU-Auslastung wohl nur 30 kb/s hin.

A propos 30kb/s: Im Originalzustand war das so ungefähr das Maximum bei geschlossenem Fenster. Aber wofür Konservendosen doch gut sein können … Da bekommt die Dipol-Antenne gleich eine ausgeprägte Richtcharakteristik, und den 3W-Antennenverstärker für 700 € (der eh nicht erlaubt wäre) kann man sich auch sparen …

Mal sehen, ob es heute abend noch besser läuft, wenn die zweite Antenne auch mit Konservendose ausgestattet ist …

Siemens-Murks

ka-news zeigt auf der Titelseite einen Kasten mit Wetterinformationen an. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Screenshot ka-news.de, 13. März 2006, 20:02

Die Daten stammen von blids.de, einem Angebot von Siemens Industrial Solutions and Services. Die entsprechende Wetterstation scheint öfter mal auszufallen. Das allein wäre ja nicht so schlimm. Allerdings veröffentlicht ka-news munter die letzte gemessene Temperatur an. Und wenn die halbwegs plausibel ist, kommt man nicht unbedingt auf die Idee, die zu überprüfen, zum Beispiel auf der Wetter-Seite von ka-news, wo sich dann auch die Daten der Uni finden:

Screenshot ka-news.de, Wetterseite, Temperaturverlauf Physik-Hochhaus, 13. März 2006, 20:07

Irgendwie frage ich mich, warum die nicht auch auf der Startseite einfach die wesentlich zuverlässigeren Daten vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung der Universität Karlsruhe anzeigen.

Aber vermutlich zahlt Siemens für die Negativwerbung auch noch Geld …

Letzte Klausur

Am Donnerstag habe ich meine voraussichtlich letzte Klausur geschrieben, und zwar in Algorithmentechnik. Gelaufen ist sie zwar eher nicht so toll, aber egal, wie das Ergebnis aussehen wird, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, sich den Stoff mal etwas intensiver reinzuziehen. Algorithmische Probleme begegnen einem irgendwie ständig …

Gefeiert wurde das Hintersichbringen dieser Klausur dann am Abend passend im Algostea, zum ersten Mal überhaupt. Donnerstag bis 22:30 Uhr ist der Eintritt für Studenten frei, Bier gibt es für einen Euro. Daher war der Abend ein recht günstiges Vergnügen. Und die Musik war auch ziemlich gut, und das Publikum auch in Ordnung. Auf jeden Fall zu empfehlen.

Kaputte Gebäude

Eins davon ist ca. 30 Jahre alt und schon kaputt:

Betreten der Balkone

Sehr geehrter Herr Müller, wegen großer Betonschäden an den Balkonen ist ab sofort

das Betreten der Balkone verboten!

Einzige Ausnahme: Im Notfall Flucht über den Balkon!

(So beginnt ein Brief des Studentenwerks.)

Und das andere Gebäude wird und wird nicht fertig:

Die Überprüfungen des Neubaus der Universitätsbibliothek haben ergeben, dass ein gesicherter Gebäudebetrieb noch nicht gewährleistet werden kann. Deshalb ist der Bezug des Neubaus noch nicht möglich und wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Endlich fertig

Endlich ist unser Minijava-Übersetzer fertig: Alle Beispielprogramme kompilieren, laufen fehlerfrei durch und geben etwas mehr oder weniger Sinnvolles aus.

Jetzt noch ein paar Debug-Ausgaben wieder entfernen und dann, wenn Pascal aus dem Heimaturlaub zurück ist, vorführen – und damit sollte das Praktikum dann abgeschlossen sein …

Insgesamt hab ich dabei doch sehr viel gelernt, auch wenn es ein Haufen Arbeit war und man sich häufig alleine ganz schön durchbeißen mußte – aber das wird im Berufsleben ja auch nicht anders.

Vermutlich hab ich so ziemlich alle Fehler gemacht, aus denen man bei diesem Praktikum was lernen kann ;-)

Beispiel-Firm-Graph

Codekarten

Die Uni, insbesondere die Info-Fakultät, hat es mal wieder echt drauf: “Demnächst” soll das Schließsystem des Info-Baus mit FriCard laufen. Und da irgendjemand das dummer- und fälschlicherweise wörtlich genommen hat, werden keine neuen Codekarten für das alte Schließsystem mehr bestellt.

Und da die alten Codekarten langsam knapp werden, hat vermutlich eben jener Jemand entschieden, daß an Hiwis keine Codekarten ausgegeben werden.

Irgendwie fühle ich mich als Teilzeitbeschäftigter diskriminiert …

Achja: Der Betrag, mit dem derjenige, an den die Karte ausgegeben wurde, bei Verlust haftet, beträgt ganze 10 Euro. Also gut eine Hiwi-Arbeitsstunde. Das nennt man “an der falschen Stelle sparen”. Und daß Überbrückungsmaßnahmen, bis die FriCard tut, wie sie soll, mehr als nur vorübergehend sind, hat man ja schon an den vorläufigen Studentenausweisen im WS 2002/03 gesehen, die dann doch in normale umgetauscht wurden …

Eliteuniversität Karlsruhe

Seit einem halben Jahr nennt sich die Uni Karlsruhe jetzt schon Forschungsuniversität – demnächst vielleicht dann Forschungs- und Eliteuniversität, alles natürlich seit 1825, versteht sich.

Im Wettbewerb um Fördergelder aus der sogenannten Exzellenzinitiative ist die Uni nämlich jetzt eine Runde weiter.

Zu dem Zukunftskonzept gehört dann auch folgendes:

“Wir möchten, dass unsere exzellenten Köpfe ungehindert Wissen und Innovationen entwickeln und verbreiten können”, erklärt Professor Dr. Horst Hippler, Rektor der Universität. Ein wichtiges Ziel sei deshalb, den Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben “ihre ungeteilte Aufmerksamkeit der Forschungsarbeit zu widmen” und sie von anderen Aufgaben, wie etwa Lehrtätigkeiten und Bürokratie, zu entlasten.

(aus der Pressemitteilung der Universität)

Und ich dachte bisher, das Entwickeln von Wissen und Innovationen nenne sich Forschung, das Verbreiten Lehre, und eine Universität, die Gesamtheit der Lehrenden und Lernenden, definiere sich gerade durch die Einheit von beidem.

Aber das lästige Studentenpack sollte man am besten gleich abschaffen …

Im übrigen wäre noch zu erwähnen, daß der Lehrauftrag von Professoren und Privatdozenten Gesetzesrang hat. Aber Gesetze sind eh fast genauso lästig wie Studenten.

Klausurergebnis

Am 23. September war meine Ergänzungsfachprüfung Recht Block II. Bis heute habe ich immer noch kein Ergebnis. Für die Klausur hatte ich einen kompletten College-Block mit Name und Matrikelnummer (und Bezeichnung der Klausur) beschriftet. Die übriggebliebenen Blätter (so um die 60) benutze ich als Schmierpapier, es sind noch knapp 20 übrig. Mal sehen, ob die Ergebnisse da sind, bis der Block alle ist.

UPDATE 21. November, 13:25: Ja, sie waren vorher da, nämlich heute. Und das Warten hat sich gelohnt :-)