vpnc: Error verifying the certificate-chain

Wer seit Oktober Probleme hat, sich mit vpnc ins Netz der Uni Karlsruhe (dukath, ob nun von außen oder aus dem WLAN) einzuwählen, dem kann geholfen werden: Den entscheidenden Hinweis bekam ich bei Christoph Langner: Im Prinzip reicht es wohl, das neue Zertifikat rootcert.crt herunterzuladen und in der Konfigurationsdatei von vpnc einzustellen.

Danke, Christoph!

[Ich weiß gerade noch nicht genau, ob es klappt - portal.acm.org war von Alice aus erreichbar, aus der Uni reagiert der Server gerade nicht. Normales Web geht.][portal.acm.org geht jetzt und weiß, daß ich im Uninetz bin. Perfekt.]

Fair gehandelter Kaffe in der Mensa

Vor ca. einer Woche hatte ich, nachdem ich mich über den nicht fair gehandelten Bio-Kaffee in der Studentenhaus-Cafete geärgert hatte, das hier ans Studentenwerk geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als ich heute mal wieder in der Cafeteria im Studentenhaus war, stellte
ich fest, daß es dort inzwischen Bio-Kaffee gibt.

Leider steht auf den Plakaten nicht, ob der Kaffee fair gehandelt ist (was
er wahrscheinlich nicht ist, sonst würde es wohl mit dabei stehen). Das
wäre mir ehrlich gesagt sehr viel wichtiger als das “Bio”. Ich habe einmal
ausgerechnet, daß beim aktuellen Marktpreisniveau fair gehandelter Kaffee
ca. 40 Euro-Cent pro Pfund Mehrkosten pro Pfund verursacht – das wären pro
Becher (zwei Tassen zu je 7 g Kaffee) also nur zwei Cent. Und es sollte
sich doch wohl ein Anbieter finden lassen, der auch für Großkunden fair
gehandelten Bio-Kaffee anbietet.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

P.S.: Das Studentenwerk Mannheim würde Ihnen sicher seine Bezugsquelle
verraten können – dort gibt es fair gehandelten Bio-Kaffee in den
Cafeterien.

Die Antwort heute war erstaunlich positiv:

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Anregung!
Mit Ausnahme des Verpflegungsbetriebes Mensa Adenauerring und der Cafeteria an der PH,
dort gibt es Bio-Kaffee, führen wir in allen Cafeterien Transfer-Kaffee. Leider können wir
Ihnen nicht beides in einem liefern, da die Mensen in Baden-Württemberg einen
Kooperationseinkauf tätigen, der bezüglich des Kaffees lediglich zwei Lieferanten unterhält,
die wiederum einen Kaffee, der Bio- und Transfer-Produkt in einem ist, nicht führen.
Allerdings gehört Mannheim auch zu Baden-Württemberg?! Deshalb werden wir
recherchieren und danken Ihnen für den Hinweis!
Bis dahin hoffen wir, dass Sie sich den Kaffee weiterhin munden lassen, ob Bio- oder
Transfer-Kaffee, das müssen Sie eben vorerst noch auswählen.

Für weitere Ideen sind wir jederzeit offen!

Damit sind Verschwörungstheorien, daß die sich für Jacobs-Werbung kaufen lassen oder so, wohl erstmal hinfällig.

Pressemitteilungen der Uni

Ich habe die Pressemitteilungen der Uni abonniert (jedenfalls die allgemeinen und die für Informatik und Physik).

Heute bekam ich folgende Mail:

Künftiger Versand von Pressemitteilungen des KIT – Karlsruher Institut für Technologie, der Universität Karlsruhe und des Forschungszentrums Karlsruhe

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher wissen, haben sich im Rahmen der Exzellenzinitiative die Universität und das Forschungszentrum Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammengeschlossen. Der Gründungsvertrag wird am 13. Dezember 2007 unterzeichnet.

Im ersten Schritt wurde bereits im vergangenen Monat eine gemeinsame Abteilung Presse, Kommunikation und Marketing gegründet, in der insbesondere die beiden Pressestellen von Universität und Forschungszentrum aufgingen.

Wir sind nun dabei, unsere Arbeitsabläufe auf den Prüfstand zu stellen und uns noch mehr an unserer Zielgruppe „Journalisten“ zu orientieren. Insofern werden wir auch den Versand der Pressemitteilungen durch die KIT- Pressestelle neu organisieren, der künftig ausschließlich auf elektronischem Wege und nur noch an Journalisten erfolgen wird. Damit verbunden bieten wir Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Themen auszuwählen.

Bitte teilen Sie uns auf beigefügtem Formular mit, an welche E-Mail-Adresse wir die Pressemitteilungen künftig schicken sollen und für welche Themen Sie sich interessieren.

Falls Sie nicht der Zielgruppe „Journalisten“ angehören, bitten wir Sie, die Presseinformationen künftig direkt im Internet abzurufen unter: www.kit.edu, www.presse.uni-karlsruhe.de/611.php oder www.fzk.de/presse

Zu guter Letzt hoffen wir, dass wir unsere bisherige gute Zusammenarbeit weiterführen können und dass Sie dem Karlsruher Institut für Technologie genauso gewogen bleiben wie bisher der Universität und dem Forschungszentrum.

Freundliche Grüße

Dr. [...]
Pressesprecherin des KIT

Universität Karlsruhe (TH)
Forschungsuniversität · gegründet 1825

[...]

Was soll denn der Unsinn? Warum dürfen Normalsterbliche sich die Pressemitteilungen des KIT nicht mehr per Mail schicken lassen? Zu hohe Kosten? ;-)

Das beste aber das Format des Antwortformulars: Microsoft Word. So kann man seine Inkompetenz auch zur Schau stellen.

Chinesisch: Familiennamen

Auf Seite 16 von “Chinesisch erleben” stehen einige Familiennamen, die wir für den Test morgen kennen müssen. Hier sind sie:

李 – Lǐ, wörtlich: Pflaume
王 – Wáng, wörtlich: König (Radikal Nr. 96)
張 [ 张 ] – Zhāng (auch ein Zähleinheitswort)
劉 [ 刘 ] – Liú, wörtlich auch: löschen, töten
陳 [ 陈 ] (chén)
Yáng (hier paßt in HanDeDict einiges nicht)
趙 [ 赵 ] – Zhào
黃 [ 黄 ] – Huáng, wörtlich: gelb (Radikal Nr. 201)
周 – Zhōu
吳 [ 吴 ] – Wú

Bei Fehlern bitte melden …

Studiengebühren-Urteile

Die drei Urteile des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, mit denen Klagen gegen die Studiengebührenpflicht abgewiesen wurden, liegen jetzt schriftlich vor.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig, weil in allen Fällen Berufung eingelegt wurde. Das heißt dann wohl, daß die anderen Verfahren, die ausgesetzt wurden, auch weiterhin ruhen.

Auch dabei: Das Urteil in der Verwaltungsrechtssache Daniel B. gegen Universität Karlsruhe.

Chinesisch: Wochentage, Monate, Uhrzeiten

Erstmal zu den Monaten: Der Name setzt sich zusammen aus der Zahl für den Monat und 月 (yuè) für “Monat”

Damit ergeben sich folgende Namen:

一月 – yī yuè – Januar
二月 – èr yuè – Februar
三月 – sān yuè – März
四月 – sì yuè – April
五月 – wŭ yuè – Mai
六月 – liù yuè – Juni
七月 – qī yuè – Juli
八月 – bā yuè – August
九月 – jiŭ yuè – September (traditionell 玖月大? – HanDeDict nennt die traditionelle Form nur beim Eintrag für neun an sich.)
十月 – shí yuè – Oktober
十一月 – shí yī yuè – November
十二月 – shí èr yuè – Dezember

Die Wochentage gehen dann analog – 星期 (xīngqī), das heißt Woche, und dann die Zahl für den Tag, beginnend mit der 1 für Montag:

星期一 (xīngqīyī) – Montag
星期二 (xīngqī’èr) – Dienstag
星期三 (xīngqīsān) – Mittwoch
星期四 (xīngqīsì) – Donnerstag
星期五 (xīngqīwǔ) – Freitag
星期六 (xīngqīliù) – Samstag

Der Sonntag ist dann besonders, der heißt 星期日 (xīngqīrì) oder 星期天 (xīngqītiān). 日 (rì) ist übrigens das Radikal Nr. 72 (Sonne) und heißt auch Tag, 天 (tiān) heißt Himmel oder ist ein Zählwort für Tage.

Für Montag bis Samstag nennt HanDeDict auch jeweils noch Zusammensetzungen mit 禮拜 (vereinfacht: 礼拜, Pīnyīn: lǐbài), 周 (zhōu) und 每周 (měizhōu), für Freitag und Samstag auch mit 每星期 (měixīngqī). Aber da weiß ich nicht, wo die Unterschiede sind, also sei das nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Nach dem Datum fragt man zum Beispiel mit 今天己号? (今天幾號?) (Jīntīan jĭ hào? Heute wieviel Tag?), die Antwort kann dann 今天八月八号. (今天八月八號 Jīntiān bā yuè bā hào.) sein.

Zu den Uhrzeiten: 点 (diăn) heißt Stunde, wenn man das einer Zahl nachstellt, hat man die Zeit schonmal stundengenau angegeben. Dann kann zum Beispiel ziffernweise eine Minutenzahl, wahlweise gefolgt von 分 (fēn) folgen, oder 半 (bàn) für eine halbe Stunde, oder eine oder drei Viertelstunden (刻 – kè). Abzuziehende Zeitabschnitte werden auch vorangestellt, und zwar mit 差 (chà) davor, also zum Beispiel 差五分九点 – chà wŭ fēn jiŭ diăn (fünf vor neun). Fragen nach der Uhrzeit tut man mit 现在几点 (現在幾點) – “jetzt wieviel Stunde”.

Damit sollte das Thema halbwegs komplett behandelt sein, aber irgendwelcher Kleinkram findet sich auf meinen Blättern bestimmt noch …

Chinesische Vokabeln, Lektion 1 und 2

Falls jemand die Vokabeln aus dem Lehrbuch “Chinesisch erleben”, Leben in China, Alltagssprache mit 100 Sätzen, braucht: Hier sind die Vokabeln für die Lektionen 1 und 2, jeweils vereinfachte Zeichen (wie sie im Buch stehen), traditionelle Zeichen (falls unterschiedlich) und Pīnyīn und deutsche Übersetzung.

Lektion 1:

叫 – - jiào – heißen (Strichfolge)
姓 – - xìng – Familienname
我 – - wŏ – ich
贵 – 貴 – guì – werter
您 – - nín – Sie
好 – - hăo – gut
你 – - nĭ – du
吗 – 嗎 – ma – Fragepartikel
很 – - hĕn – sehr (Strichfolge)
呢 – - ne – Fragepartikel (Strichfolge)
也 – - yĕ – auch
是 – - shì – sein
英国 – 英國 – Yīngguó – Großbritannien
英国人 – 英國人 – Yīngguórén – Brite
不 – - bù – nicht
哪 – - nă – welcher
国 – 國 – guó – Land
人 – - rén – Person
美国 – 美國 – Mĕiguó – Amerika (zhongwen.com, Strichfolge)
美国人 – 美國人 – Mĕiguórén – Amerikaner

零 – líng – null (zhongwen.com, Strichfolge)
一 – yī – eins
二 – èr – zwei
三 – sān – drei
四 – sì – vier (Strichfolge)
五 – wŭ – fünf
六 – liù – sechs
七 – qī – sieben
八 – bā – acht
九 – 玖 – jiŭ – neun
十 – shí – zehn
一百 – yìbăi – hundert

他 – tā – er
小姐 – xiăojiĕ – Fräulein (小 = klein, 姐 = ältere Schwester)
先生 – xiānsheng – Herr (先 = zuerst, 生 = u.a. Radikal 100: gebären)
谢谢 – 謝謝 – xièxie – Danke (zhongwen.com)
不客气 – 不客氣 – bú kèqi – Bitte, gern geschehen (客氣 = höflich, 客 = Gast, 氣 [ 气 ] (qì) = Radikal 84: Luft)
对不起 – 對不起 – duìbuqĭ – Entschuldigung (對 [ 对 ] (duì) = richtig, 起 (qǐ) = aufkommen, entstehen)
没关系 – 沒關係 – méi guānxi – Das macht nichts. (沒 = es gibt nicht, 關係 = Einfluß, Zusammenhang, 關 = zumachen, schließen, 係 = System, Fakultät, Abteilung)
再见 – 再見 – zàijiàn – Auf Wiedersehen.

法国 – 法國 – Făguó – Frankreich (法 = Methode, Gesetz)
德国 – 德國 – Déguó – Deutschland (德 = Tugend, Moral)
中国 – 中國 – Zhōngguó – China (中 = Mitte)
日本 – Rìbĕn – Japan (日 = Radikal 72: Sonne, 本 = diverses)
西班牙 – Xībānyá – Spanien

Lektion 2:

点 – 點 – diăn – Uhr (zhongwen.com)
家 – 家 – jiā – nach Hause (zhongwen.com, Strichfolge)
回 – 回 – huí – zurückkommen
半 – 半 – bàn – halb
几 – 幾 – jĭ – wieviel
现在 – 現在 – xiànzài – heutzutage, jetzt

今天 – 今天 – jīntiān – heute
号 – 號 – hào – Tag
日 – 日 – rì – Tag
月 – 月 – yuè – Monat
去 – 去 – qù – gehen
星期 – 星期 – xīngqī – Woche

前天 – 前天 – qiántiān – vorgestern
昨天 – 昨天 – zuótiān – gestern
明天 – 明天 – míngtiān – morgen
后天 – 後天 – hòutiān – übermorgen

朋友 – 朋友 – péngyou – Freund

上班 – 上班 – shàngbān – zur Arbeit gehen
下班 – 下班 – xiàbān – Feierabend machen
吃 – 喫 – chī – essen
晚饭 – 晚饭 – wănfàn – Abendessen
睡觉 – 睡覺 – shuìjiào – schlafen

早上 – 早上 – zăoshang – der Morgen
上午 – 上午 – shàngwŭ – der Vormittag
中午 – 中午 – zhōngwŭ – der Mittag
下午 – 下午 – xiàwŭ – der Nachmittag
晚上 – 晚上 – wănshang – der Abend

分 – 分 – fēn – die Minute
刻 – 刻 – kè – die Viertelstunde/ein Viertel
差 – 差 – chà – vor

Wenn jemand Fehler entdeckt, besonders bei der Zuordnung der traditionellen Varianten: Bitte melden.

Peinliche Befragung

Damals, als ich nach Karlsruhe zog, war es noch ganz leicht, seinen Erstwohnsitz “zu Hause” zu behalten. Es gab trotzdem kein Geschenk dafür, daß ich mich ehrlicherweise mit Hauptwohnung in Karlsruhe angemeldet habe.

Jetzt, wo mit einer großen Werbeaktion dafür geworben wird, in Karlsruhe seine Hauptwohnung anzumelden, und es dafür Geschenke gibt, wird genauer kontrolliert. Offenbar will man vermeiden, daß jemandem die Geschenke entgehen.

Folgender Fragebogen lag in der Mensa beim temporären BuS-Büro aus:

Bestimmung der Hauptwohnung (Selbsterklärung zur Anmeldung)

Name, Vorname, Geburtstag

Ich halte mich zu folgendem Zweck in Karlsruhe auf (z.B. Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Studium)

Zweck: __________ Dauer: ___________

An folgenden Tagen halte ich mich i.d.R. in Karlsruhe auf

( ) Mo. ( ) Di. ( ) Mi. ( ) Do. ( ) Fr.

Wochenenden

Ich verbringe jedes ______ Wochenende in meinem Heimatort

Mein Urlaub beträgt

_______ Wochen

Ich verbringe meinen Urlaub in meinem Heimatort

( ) in vollem Umfang ( ) für ______ Wochen in meinem Heimatort

Die Entfernung zwischen beiden Wohnungen beträgt ca.

___ km

Sonstige Abwesenheit (z.B. Heimfahrten unter der Woche mit Begründung)

______
Ort, Datum

________
Unterschrift

( ) Nebenwohnung scheint plausibel / nicht plausibel
( ) Nachweise vorl. lassen;Schreiben (KAS11) hierzu ab am ______ Wvl. 2 Monate
( ) MR-Berichtigung mittels VA, da überwiegender Aufenthalt in KA eindeutig

Auf der Rückseite dann noch

Hinweise

zum Anhörungsverfahren nach §28 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) zur Bestimmung der Hauptwohnung nach §17 Abs.2 Meldegesetz (MG) Baden-Württemberg.

mit den §§ 17, 20, 36 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 MG.

Der Ehrliche ist halt doch der Dumme.

Letzte Prüfung rum

Endlich ist die letzte Prüfung rum, und ich habe mal eine Weile etwas weniger Streß. Und trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat es für die Traumnote gereicht, Eins Komma Null :-) Da erscheint es im Nachhinein als genau die richtige Entscheidung, zweieinhalb Wochen vor der Prüfung an allen drei Tagen zum Fest zu gehen und eineinhalb Wochen vor der Prüfung noch eine RTF zu fahren. Und auch die Woche bei meinen Eltern, in der ich fast nichts geschafft habe und daher etwas genervt war, erscheint verschmerzbarer …

Die Diplomarbeits-Vorschläge hat mir jetzt jedenfalls der Prof persönlich geschickt, da werde ich mich jetzt in aller Ruhe informieren und dann Ende September oder so anfangen.

Bis dahin ist mal wieder etwas mehr Sport angesagt (16. September: Halbmarathon), und auch mal eine Woche Urlaub. Ansonsten wird das Projekt, an dem ich in meinem Hiwi-Job arbeite, jetzt mal (hoffentlich bis zum Ende) vorangetrieben.

In meinem Zimmer sieht es gerade aus wie Kraut und Rüben: Ich räume auf, und dafür muß es erstmal temporär unordentlicher werden. Jedenfalls habe ich in den vergangenen Tagen unseren Altpapierkarton von 25% auf 75% Füllstand getrieben. Und das Teil ist groß …

Fensterputzer

An der Uni werden regelmäßig (das heißt: So ca. alle drei Jahre) die Fenster geputzt. Hier fürs Institut waren die Fensterputzer für heute angekündigt. Gestern abend haben wir also extra die Tische an den Fenstern und die Fensterbänke freigeräumt, insbesondere von den ganzen Grünpflanzen, die zum Teil sogar an den Fenstergriffen festgebunden waren.

Die Fenster sind jetzt zwar frei, man kann jetzt sogar die großen Fenster wieder öffnen (da kommt doch deutlich mehr Luft rein), aber die Fensterputzer waren natürlich noch nicht da …

Paper eingereicht

Das Wochenende war mal echt Streß. Diverse Nachtstunden habe ich mit der Arbeit an meinem Paper für AGTIVE 2007 verbracht, dazu haben wir uns noch an den Feiertagen (Pfingstsonntag und -montag) im Institut gesprochen, um uns gegenseitig Hilfestellung bei Messungen, Formulierungen etc. zu geben. Gestern war dann Endspurt: 23:00 war die offizielle Deadline (da die wohl bei der Angabe der Zeitzone GMT+1 nicht an die Sommerzeit gedacht haben, eigentlich doch 24:00), bis dahin wurde noch fleißig an den Papers geschraubt. Kurz vor dem echten Endspurt gab es um ca. 20:00 noch Pizza, und nach Abgabe wurde dann eine Flasche Diabetikersekt geleert (das Zeug steht hier haufenweise im Kühlschrank) …

Mal sehen, ob es angenommen wird, cool wär’s ja schon …

VG Karlsruhe verhandelt Studiengebührenklagen

Mehr zufällig habe ich eine Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe gefunden:

Am Mittwoch, den 11. Juli 2007 um 10.00 Uhr verhandelt die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe über vier Klagen betreffend Studiengebühren der Universität Karlsruhe und der Hochschule Karlsruhe.

Die Verhandlung findet im Dienstgebäude des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, Nördliche Hildapromenade 1, Erdgeschoss, Sitzungssaal 1 statt und ist öffentlich (Az.: 7 K 2966/06, 7 K 3075/06, 7 K 1042/07 und 7 K 444/07).

Eine Verkündung der Entscheidung des Gerichts im Anschluss an die Verhandlung ist nicht vorgesehen.

Meine Klage ist nicht dabei, die ruht ja. Aber wenn ich Zeit habe, werde ich trotzdem hingehen, könnte interessant werden.

Audi Hörsaal

Jetzt ist es wohl endgültig offiziell: Nach einem “Audi Hörsaal”-Schriftzug hinter der Glasfassade und einem neben der Leinwand wurde heute am ehemaligen Auditorium Maximum (Gebäude 30.95, ehemals Neuer Hörsaal am Forum) der Universität Karlsruhe (TH), Forschungsuniversität · gegründet 1825 auch ein neues metallenes Hinweisschild angeschraubt – stilecht mit Audi-Font.

Kann den Audi-Werbestrategen jetzt noch jemand verklickern, daß da ein Bindestrich fehlt?

Energieverschwendung in der Mensa

Wie ka-news berichtet, ist Julian von Blücher, der das Solardach der Mensa initiiert hat, jetzt Klimabotschafter.

Nachdem ich diese Meldung gelesen hatte, ist mir dann beim mittäglichen Mensaessen eine viel bessere Möglichkeit eingefallen, das Mensadach zum Klimaschutz zu verwenden: Momentan brennen dort am hellichten Tage zur Mittagszeit unzählige Deckenlichter. Auch wenn das Leuchtstoffröhren sind, dürfte sich die Leistung insgesamt auf einige Kilowatt aufsummieren. Was man da einsparen könnte, wenn man einfach Fenster in die Decke macht. Zur Mittagszeit erzielt man damit vermutlich selbst bei Bewölkung noch eine größere Helligkeit als mit den jetzigen Funzeln.

Es ist halt in den meisten Fällen billiger, eine Kilowattstunde einzusparen, als sie regenerativ zu erzeugen. Aber das ist halt nicht so öffentlichkeitswirksam, also läßt sich damit auch schlecht (Grüne) Politik machen. Da jettet man lieber nach Rußland (und von Indien wieder zurück) und bläst dabei tonnenweise CO2 in die Luft, um mit einer Radtour über den Himalaya auf die Luftverschmutzung aufmerksam zu machen. Jedem sei so ein Urlaub gegönnt, aber man möge doch bitte nicht behaupten, sich damit für den Umweltschutz einzusetzen …

Begründung gefordert

Heute habe ich (über die Anwaltskanzlei) die Eingangsbestätigung des VG Karlsruhe über meine Studiengebührenklage bekommen:

Ihr Zeichen: ____________

Verwaltungsrechtssache
Jens MÜLLER
gegen Universität Karlsruhe
wegen Studiengebühr

Anlage(n): Beschluss vom 01.02.2007, Kostenhinweis

Die Klageschrift vom 29.01.2007 ist hier am 30.01.2007 eingegangen.

Die Beklagte erhielt Mehrfertigung der Klage.

Es wird gebeten,

  • die Klage innerhalb von 4 Wochen zu begründen
  • künftige Schriftsätze und Anlagen in 2facher Fertigung einzureichen

Der Vorsitzende

gez. Dr. ___

beglaubigt:

_____
Gerichtsangestellte

Der beiliegende Beschluß betrifft dann den vorläufigen Streitwert:

In der Verwaltungsrechtssache

Jens MÜLLER,
Gottesauer Str. 19, 76131 Karlsruhe

- Kläger -

prozessbevollmächtigt:
Rechtsanwälte Dr. Held & Marx,
_____, ______, Az: _________

gegen

Universität Karlsruhe,
vertreten durch den Rektor,
Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe, Ax: _________

- Beklagte -

wegen Studiengebühr

hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe – 7. Kammer – durch die Richterin am Verwaltungsgericht ___________ als Berichterstatterin am 01. Februar 2007 beschlossen:

Der Streitwert wird gemäß § 52 Abs. 1 GKG i.V.m. § 63 Abs. 1 GKG vorläufig auf 500 EUR festgesetzt.

Dieser Beschluss ist gemäß § 63 Abs. 1 Satz 2 GKG unanfechtbar.

_________

Und dann ist noch ein Merkblatt dabei, daß “neuerdings” (nämlich seit 2004) eine Gerichtsgebühr für das Verfahren im Allgemeinen im voraus zu entrichten ist.

Also warte ich jetzt gespannt auf die Begründung der Klage …

Chinesisch-Prüfung

Ich komme gerade von der irgendwie etwas skurilen bis absurden Abschlußprüfung meines Chinesisch-Kurses.

Zuerst ging es mit Hörverstehensübung los, vorgelesen durch den Lehrer. Aufzuschreiben war die deutsche Übersetzung des Gehörten. Ich muß sagen, das war die erste Hörverstehensübung, bei der der Umfang und die Richtigkeit meiner Lösung dadurch beschränkt war, daß ich einfach keine Zeit hatte, nach den Sätzen die deutsche Übersetzung aufzuschreiben. Zu verstehen war es nämlich ansonsten recht gut …

Weiter ging es dann, als ich mit meinem Bogen schon fertig war. Dann gingen nämlich die inhaltlichen Fragen der anderen los, und der Lehrer hat sich auch noch drauf eingelassen. Als Zusatzaufgabe waren Zeichen, die im Unterricht mal so nebenbei erwähnt wurden, zum Beispiel Komponenten der “richtigen” Vokabeln, ins Deutsche zu übersetzen. Daraus wurde dann letztendlich irgendwie ein Ratespiel, weil der Lehrer anfing, zu erklären, was die bedeuten.

Wie gesagt, ziemlich skurril …

Studiengebührendemo

Am Freitag jährte sich zum zweiten Mal das Bundesverfassungsgerichtsurteil, das den Weg freimachte für die Einführung allgemeiner Studiengebühren. Das war natürlich Anlaß für eine Demo, und trotz des kalten Wetters war eine Teilnahme natürlich Ehrensache. Eins muß ich aber sagen, auf der Demo in Stuttgart im Dezember 2005 war irgendwie mehr Stimmung.

Vielleicht lag das aber auch an den etwas überzogenen Auflagen hier in der Residenz des Rechts. Nicht laufen? Was soll denn der Schwachsinn bitteschön? Wo im Versammlunggesetz soll das stehen, bzw. woraus soll sich da bitteschön die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ergeben (ok, zur Beantwortung dieser Frage wäre es hilfreich, wenn die Veranstalter die juristischen Dokumente online stellen würden …)?

Und wenn man dann mitkriegt, daß kreative Aktionsformen unterdrückt werden sollen:

pict3670.jpg

dann kann man sich über diesen Staat langsam nur noch aufregen. Leute, wundert es Euch dann noch, wenn die Aufmerksamkeit mit weniger kreativen Aktionsformen gesucht wird?

Bei Youtube gibt es übrigens Videos mit netter Musikuntermalung von Moegneto.

Weitere Infos zur Demo:

Meine Fotos gibt’s wie immer bei Flickr.

Und auf zwei nette Videos muß ich noch aufmerksam machen: Eins von der Demo in Stuttgart, und eins in chinesischer Sprache aus Marburg.

Man sieht: Demonstrieren macht auch Spaß, also seid nächstes Mal dabei!

Klage wird vorbereitet

Update zu meinem Studiengebührenbescheid:

Gestern war ich bei ver.di und habe einen Rechtsschutzantrag gestellt. Dort wurde mir mitgeteilt, daß ich mich an die Anwaltskanzlei Dr. Held & Marx wenden muß, wo ich am gleichen Tag noch einen Telefontermin ausgemacht habe. Heute morgen hatte ich dann von ver.di die Rechtsschutzzusage im Briefkasten, und heute Nachmittag alles notwendige mit der Rechtsanwältin besprochen. Jetzt nur noch die Unterlagen einschließlich Vollmacht hinschicken, und dann wird meine Klage demnächst beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eingereicht.

Studiengebühren

Da ich meinen Studiengebührenbescheid immer noch nicht erhalten hatte, habe ich letzte Woche mal beim Studienbüro nachgefragt:

Betreff: Studiengebühren: noch kein Bescheid erhalten – Matrikelnummer ______

Sehr geehrte Frau ___,

bis heute habe ich keinen Studiengebührenbescheid erhalten, obwohl der Versand wohl mittlerweile abgeschlossen sein dürfte.

Eigentlich sollte ich mich darüber wohl freuen, weil die Zahlungspflicht erst durch den Bescheid entsteht. Andererseits sehe ich aber schon den Ärger kommen, wenn ich im März versuche, mich ohne Studiengebührenzahlung zurückzumelden.

Ich bitte daher, mir den Bescheid zuzustellen, damit ich die vorgesehenen Rechtsmittel einlegen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

P.S.: Meine aktuelle Anschrift habe ich bereits im Frühjahr im Selbstbedienungssystem eingetragen. Falls es trotzdem daran liegen sollte: sie lautet Gottesauer Straße 19, 76131 Karlsruhe.

Darauf kam dann keine halbe Stunde später auch eine Antwort:

Sehr geehrter Herr Müller,
der Bescheid wurde am 14.11.06 verschickt und kam mit dem Vermerk zurück:
Empfänger unter der Anschrift nicht zu ermitteln.
Sie können den Brief bei mir während den Öffnungzeiten abholen.
Mit freundlichen Grüßen

Naja, wenn’s sein muß auch das, auch wenn es eigentlich Aufgabe der Behörde ist, mir an mich gerichtete Verwaltungsakte bekanntzugeben. Daß die Post zu blöd ist, einen Brief zuzustellen, bloß weil die Hausnummer in der Zeile über der Straße steht, ist aber wirklich ein starkes Stück.

Also um 11:40 Richtung Studienbüro aufgemacht und erstmal zehn bis fünfzehn Minuten warten müssen. Nach ein bis zwei Minuten Suchen hatte die Sachbearbeiterin dann den Brief auch gefunden und mir ausgehändigt. Ich fragte dann nach: “Ist dann auch erfaßt, wann der mir zugestellt wurde?” Sie: “Ja, ja, das ist alles festgehalten.” – ich: “Also heute.” – sie: “Nein, Mitte November, da ist der ja mit der Post geschickt worden.” ich: “Aber da ist er mir ja offensichtlich nicht zugestellt worden, sonst hätte er ja jetzt nicht hier gelegen.” Daraufhin kam dann von ihr irgendwas von wegen, der wäre trotzdem zugegangen und von mir, daß sich da ja eh der Anwalt drum kümmern muß.

Immerhin hat sie mir dann noch einen – von mir selbst geschriebenen – Wisch unterschrieben und gestempelt, daß ich den Bescheid heute persönlich abgeholt habe.

Ich frage mich ernsthaft, wie wenig Ahnung man als Verwaltungsangestellte (gehobener Dienst?) von Verwaltungsverfahrensrecht haben darf. § 41 Landesverwaltungsverfahrensgesetz ist da doch eindeutig:

§ 41
Bekanntgabe des Verwaltungsaktes

(1) Ein Verwaltungsakt ist demjenigen Beteiligten bekanntzugeben, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird. Ist ein Bevollmächtigter bestellt, so kann die Bekanntgabe ihm gegenüber vorgenommen werden.

(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt gilt bei der Übermittlung durch die Post im Inland am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post, ein Verwaltungsakt, der elektronisch übermittelt wird, am dritten Tage nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

(3) Ein Verwaltungsakt darf öffentlich bekanntgegeben werden, wenn dies durch Rechtsvorschrift zugelassen ist. Eine Allgemeinverfügung darf auch dann öffentlich bekanntgegeben werden, wenn eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist.

(4) Die öffentliche Bekanntgabe eines schriftlichen oder elektronischen Verwaltungsaktes wird dadurch bewirkt, daß sein verfügender Teil ortsüblich bekanntgemacht wird. In der ortsüblichen Bekanntmachung ist anzugeben, wo der Verwaltungsakt und seine Begründung eingesehen werden können. Der Verwaltungsakt gilt zwei Wochen nach der ortsüblichen Bekanntmachung als bekanntgegeben. In einer Allgemeinverfügung kann ein hiervon abweichender Tag, jedoch frühestens der auf die Bekanntmachung folgende Tag bestimmt werden.

(5) Vorschriften über die Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes mittels Zustellung bleiben unberührt.

Als bekanntgeben gilt der Verwaltungsakt also nur, wenn er zugegangen ist. Daß er das nicht ist, ist hier wohl offensichtlich. Wenn die Behörde ihn dann trotzdem zustellen will, bleibt ihr ja unbenommen, daß per öffentlicher Zustellung zu tun. Aber einfach einen Zugang zu fingieren, ist schon seltsam. Auch wenn das für die hinter dem Stapel Briefe stehenden Leute bedeutet, daß sie keine Studiengebühren zu zahlen haben :-)

Naja, morgen mal bei der Gewerkschaft um Rechtsschutz kümmern, und dann wird Klage erhoben.

Studienarbeit angefangen

So, ich hab auch endlich mal meine Studienarbeit angefangen (bzw. bin gerade dabei, sie anzufangen ;-) ). Als ich am Dienstag ins Institut gekommen bin, ging es nämlich erstmal mit was anderem los: Doktorwagen und -hut basteln für einen gewissen Doktor aus Heidelberg. Und bis dann dessen Prüfung und Sektempfang rum war und danach das Mittagessen zuende, war es auch schon zwei. Aber so langsam arbeite ich mich in den Kram rein. Jetzt erstmal ein bißchen Code angeschaut und morgen mal ein bißchen über der Theorie nachdenken.

Natürlich habe ich auch einen schönen Arbeitsplatz, dank Codekarte und Schlüssel 24 Stunden am Tag zugänglich:

Mein Arbeitsplatz im IPD

Und das beste: Es sind nur drei Meter bis zur Senseo-Kaffeemaschine und zum Wasserkocher, der Nachschub an koffeinhaltigen Getränken ist also gesichert.

Kaffeemaschine im IPD

Um auch die Qualität dieser Getränke langfristig zu sichern, habe ich dem Institut heute erstmal einen Wasserfilter spendiert.