DUKATH

Endlich haben wir in der neuen WG Internet.

Mein ipw2100 hatte mit der im Notebook integrierten Antenne zwar richtig viele Netz im Empfang, konnte sich aber zu keinem verbinden.

Aber daß es mit einem richtigen Router, bei dem man ggf. auch eine Außenantenne anschrauben kann, besser funktionieren würde, war eigentlich klar. Also wurde ein Linksys WRT 54 GL angeschafft, der sich im Client Mode zu einem Dukath-Accesspoint verbinden sollte.

Da die Original-Firmware keinen Client Mode unterstützt, haben wir OpenWRT (RC5, White Russian) installiert. Der Router verbindet sich also mit dukath-stmb02, holt sich eine IP und macht NAT für das interne Netzwerk. Das interne Netz besteht übrigens aus einem WLAN, das von einem Netgear WG602 bereitgestellt wird; Hennings PC ist direkt per Kabel angeschlossen. Ins Uninetz (das Netz, in dem der Router seine IP bekommt, ist nur ein Transitnetz mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten) kommen die einzelnen Computer dann jeweils einzeln über einen VPN-Client (Cisco 3000 Access Concentrator, der vpnc funktioniert doch irgendwie einfacher als der Client von Cisco. Und für amd64 gibt es den vermutlich eh nicht …). vpnc auf dem Router würde eh keinen Sinn machen – der 300 MHz-Prozessor von Broadcom (MIPS-ISA) kriegt damit bei voller CPU-Auslastung wohl nur 30 kb/s hin.

A propos 30kb/s: Im Originalzustand war das so ungefähr das Maximum bei geschlossenem Fenster. Aber wofür Konservendosen doch gut sein können … Da bekommt die Dipol-Antenne gleich eine ausgeprägte Richtcharakteristik, und den 3W-Antennenverstärker für 700 € (der eh nicht erlaubt wäre) kann man sich auch sparen …

Mal sehen, ob es heute abend noch besser läuft, wenn die zweite Antenne auch mit Konservendose ausgestattet ist …

RTL 8139

Hat jemand Interesse an zwei Netzwerkkarten mit RTL-8139-Chip? Zu verschenken, kostenlos und überhaupt …

Hmpf, ich hätte die mit nach Taiwan nehmen und persönlich bei Realtek abgeben sollen. Das wäre dann wenigstens noch spaßig gewesen …

Snowy Hydro

Als wir in den Snowy Mountains unterwegs waren, hörten wir schon mehrere Male Radiospots für das Besucherzentrum von Snowy Hydro.

Also sind wir auf dem Weg von Cooma nach Canberra (ist am oder kurz nach dem Ortsausgang von Cooma ausgeschildert) da noch vorbei. Wirklich eine sehr interessante Ausstellung. Schon beeindruckend, was die da in der Mitte des letzten Jahrhunderts umzusetzen angefangen haben (Snowy Mountains Scheme in der Wikipedia).

Spannend war auch der Bereich zum Thema Stromhandel, mit (Live?-)Anzeigen von deren Stromhandelssystem.

Screenshot eines Stromhandelssystems

Intelligente Gebäudetechnik

Ich stelle gerade fest: Die intelligente Gebäudetechnik im/am Info-Bau funktioniert “super”.

Der Poolraum vom IlKD bzw. ITI ist auf der Südseite. Heute vormittag saß ich erst Richtung Osten, dann kam die Sonne raus: Arbeiten unmöglich. Auf die gegenüberliegende Seite, also Richtung Westen gesetzt. Nachdem es die ganze Zeit geregnet hatte, kommt jetzt wieder die Sonne raus. Und da inzwischen Nachmittag ist …

Achja, was hat die Gebäudetechnik damit zu tun? Ganz einfach: Die sollte im Prinzip die MarkisenJalousien automatisch steuern …

UPDATE 17:25: In der hintersten = westlichsten Reihe war es dann schattig, und inzwischen ist es ja eh schon dunkel.

UPDATE 25. November: Erik hat gerade den Schalter gefunden: Hinterste Reihe am Fenster.

Pfeiltaste rechts

Schon eine geraume Zeit hab ich mich mit einem blöden Problem arrangiert: Die rechte Pfeiltaste meiner Tastatur hatte ihren Dienst versagt, nachdem ein Glas Wasser über letztere gelaufen war. Ende und dann ggf. ganz lange nach links ist doch irgendwie doof.

Heute habe ich mir endlich was Neues gekauft: Creative Desktop Wireless 6000, bestehend aus einer Funktastatur und einer Funkmaus. Muß wohl ein Auslaufmodell sein, 19,99 € für das Set.

Aber es funktioniert wunderbar und tut seinen Dienst. Besonders praktisch: Nur ein Empfänger für Tastatur und Maus. Das spart einen USB-Port und erspart Kabelsalat.

IBM Thinkpad

Das Displayscharnier war an meinem Thinkpad R40 schon ziemlich am Anfang kaputt, und der Akku wurde mit der Zeit auch immer schlechter. Als dann auch noch die Festplatte streikte (die ich dann auf eigene Kosten ersetzt habe), war die Zeit gekommen, das Teil mal einzuschicken.

Also erstmal beim Händler, notebooks-billiger.de angefragt. Dort wurde ich auf den Hersteller, also IBM verwiesen. Immerhin gab es auch eine Nicht-0180-Telefonnummer. Also dort angerufen – es wurde sogar ein automatischer Rückruf angeboten.

Hab also die Probleme (Platte und Scharnier) geschildert, und wurde auf ein Testprogramm verwiesen. Das dumme Testprogramm hat natürlich nix gefunden – dafür sahen die S.M.A.R.T.-Daten nicht so toll aus (auch wenn angeblich kein Disk Failure vorlag – lol). Also zusammen mit dem Kaufbeleg per eMail die Ausgabe von smartctl -a hingeschickt. Irgendwann kam dann ein Rückruf. Ewig erklären müssen, warum die Platte meiner Meinung nach nicht ging, dann hieß es: “Ja, tauschen wir aus.”

Also nach ner geeigneten Verpackung suchen: zwei große Kartons vom Aldi, zwei herumliegende Styroporteile, Unmengen von Zeitungen und Klebeband. Das ganze hat dann schlappe 10,50 € Porto gekostet.

Nachdem das Paket schon eine Weile da angekommen war, kam dann ein Anruf von einem Service-Techniker, der aufgrund seines russischen Akzents kaum zu verstehen war und obendrein noch offensichtlich keinerlei Ahnung hatte. Mit seinen zwei Diagnoseprogrammen könne er keinen Fehler finden, und wenn er keinen Fehler finden könne, könne er die Platte nicht austauschen. Warum schicke ich den Trotteln bitteschön detaillierte Infos per eMail, wenn es dann doch keiner liest?

Am 7. Oktober (Freitag) wäre das Notebook dann sogar wieder da gewesen – wenn UPS in der Lage wäre, Pakete zuzustellen. Am Montag hat es dann geklappt. Auf dem Zettel, wo draufsteht, was sie gemacht haben (Platte geprüft, OS-Image neu aufgespielt …) steht nix vom Displayscharnier. Vielleicht bilde ich mir auch nur ein, daß es nicht mehr wackelt.

Dieser Call-Center-Irrsinn nervt. Das hat doch nur den Sinn, den Informationsaustausch mit dem Kunden zu verhindern und obendrein sich auf nichts festnageln zu lassen. Und jeder aus dem Saftladen fragt einen dann wieder den gleichen Scheiß.

Die Konsequenz ist für mich klar: Nie wieder IBM. Wer weder beim Produkt an sich noch beim Kundendienst eine gewisse Mindestqualität zu halten in der Lage ist, will offensichtlich keine Kunden haben.

Batterien

Irgendwie zieht meine Digicam etwas zu viel Strom. Die zwei Packungen Batterien, die ich mir in der ersten Woche gekauft habe, sind schon alle …

Naja, irgendwann demnächst werde ich mir eine neue Cam kaufen, aber für den Urlaub müssen Batterien erstmal reichen. Aber die muß man in Italien erstmal kriegen.

Erster Versuch vorhin: Lidl, wo ich die ersten beiden Packungen auch gekauft habe. Da liegen aber bloß kiloweise 9-Volt-Blocks rum, ansonsten noch ein paar Packungen Mono und Micro. Mignon: Fehlanzeige.

Das Personal scheint das auch nicht zu interessieren. Ich frage einen Verkäufer:

Scusi, ho bisogno delle pile Mignon.

und er will mir erzählen, ich solle an den anderen Kassen gucken. Ach nee!

Naja, die Trottel stehen ja auch noch rum und unterhalten sich, wenn an der einzigen geöffneten Kasse eine lange Schlange ist …

Vermutlich gehört es zu Lidls Auslandskonzept, sich im Serviceniveau den landestypischen Gepflogenheiten anzupassen. Man sollte den Unternehmen gesetzlich verbieten, im Ausland mit einer in Deutschland verbreiteten Marke ein Qualitätsniveau zu haben, das merklich unter dem deutschen liegt. Nachher denken die Italiener noch, daß Discounter in Deutschland auch so schrottig sind …

Naja, die Italiener fahren ja auch mit deutschen Autos wie die letzten Idioten …

Auf jeden Fall werde ich gleich mal bei einem Elektronikmarkt vorbeischauen, den ich auf dem (einem) Weg zur Uni entdeckt habe – vielleicht haben die da ja was, und vielleicht finde ich da auch ein Headset … Und vielleicht sollte ich mal die Numero verde clienti von Lidl (800716771) anrufen – aber irgendwie ist mir das gerade zu anstrengend …

Kaputte Akkus

Nach nur eineinhalb Jahren und recht seltener mobiler Benutzung sieht mein Notebook-Akku so aus:

# cat /proc/acpi/battery/BAT0/info
present: yes
design capacity: 57600 mWh
last full capacity: 39160 mWh

Ähnlich mein Handy: Früher hat es gut eine Woche gehalten, jetzt (nach 2,5 Jahren) nur noch drei bis vier Tage.

Soll das so?

Deutsche Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek, wie Die Deutsche Bibliothek künftig heißen wird, soll nach einem neuen Gesetzentwurf in Zukunft auch Netzpublikationen sammeln.

Auch nach Lektüre der FAQ bleibt unklar, ob das auch private Weblogs betrifft. Falls ja, sollte man dort an vernünftigen Erfassungsverfahren arbeiten. RSS existiert, das Übermitteln als Archivdatei per FTP-Upload ist IMO etwas umständlich.

Stellwerk

Heute mittag habe ich einiges über Eisenbahntechnik dazugelernt:

Mir und Erik hat ein Bekannter von ihm ihm Eisenbahnsignallaboratorium eine Einführung in die Stellwerkstechnik gegeben. Mit einem richtig schön alten mechanischen Stellwerk haben wir dann Fahrstraßen geschaltet, Weichen gestellt und lustig einen Zug im Kreis fahren lassen.

In Deutschland soll es noch 3500 alte Stellwerke geben. Wenn es also mit dem Info-Studium nicht klappen sollte … ;-)

Amputierte Hardware

Aus der Computer Zeitung vom 29. November:

Mit der Platte auf Eis zur Datenrettung

München (tr) – Tiefgekühlt in einem Gefrierbeutel hat ein Kunde seine Festplatte zum Datenrettungsspezialisten Kroll Ontrack gebracht. Er habe im Internet gelesen, dass eine defekte Disk auf diesem Weg am besten zu retten sei – und hat die amputierte Hardware dabei offensichtlich mit einem menschlichen Organ verwechselt. Kroll Ontrack veröffentlichte noch mehr skurrile Fälle: Ein polnischer Forscher ließ seine Kamera im Himalaya auf 6000 Metern Höhe einen Teil des Berges herunterfallen – die Speicherkarte sandte er ein. Eine Dame vergaß hingegen ihr Notebook auf dem Autodach: Als es von dort zu Boden schlitterte, überfuhr sie es beim Wenden. Das toppte nur ein Anwender: Dessen mobiler Computer wurde von einem Flugzeug überrollt.

Tevion rulez!

Nach einem Firmware-Update kann der Tevion DVD-3000 jetzt sogar eine DVD mit 12 MPEG4-Dateien (DivX) lesen, die ich für verbrannt gehalten hatte.

Hintergrund: Ich wollte einen Brennvorgang simulieren, die Ausgabe von cdrecord bestätigte auch, daß es sich um eine Simulation handelte, nach ein paar Sekunden brach ich den simulierten Brennvorgang ab, und danach war auf dem Rohling angeblich der Anfang eines Tracks drauf. growisofs -M hat trotzdem die Dateien draufgebrannt.

Das Inhaltsverzeichnis konnte der Player dann auch lesen, beim Aufruf einer Datei kam eine Meldung READING INDEX ... und das Teil war offensichtlich abgestürzt. Nach dem Firmware-Update lief es dann. Seltsam, seltsam …