IKEA-Bilderrätsel: FAKTUM-Wandschränke (Korpus)

Regelmäßig ärgere ich mich über die Bilderrätsel von IKEA. Die enthalten zwar in der Tat die meisten Sachen, auf die man achten muss. Bloß worauf man hätte achten müssen, und woran das im Bild zu erkennen gewesen wäre, merkt man meist erst, wenn man etwas falsch gemacht hat.

Wie heißt es doch so schön: 1000 Worte sagen mehr als ein Dutzend Bilder. Insbesondere ist Sprache insbesondere dann direkter verständlich, wenn es darum geht, auf verschiedenen Abstraktionsniveaus wichtige Fakten zu vermitteln. Bei Bildern führt das in der Regel zu regelrechten “Bildersprachen” – bloß dass bei IKEA die Leseanleitung fehlt (anders als beispielsweise bei Bebauungsplänen, wo es die Planzeichenverordnung gibt. Da hat man wenigstens verstanden, dass solche Pläne ab einer gewissen Faktendichte alles andere als intuitiv sind).

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch bei IKEA einen Text bzw. eine Liste von Punkten gibt, worauf man achten muss. Der Ingenieur, der das weiß, ist ja vermutlich nicht derjenige, der die Bilder malt – also muss er das diesem irgendwie anders mitteilen. Zweckmäßigerweise also als Text, der damit schonmal in einer Sprache vorliegt. Und an der Stelle bricht dann der grenzenlose Geiz von IKEA durch. Die wenigen Euro (IMO vierstellig pro Anleitung), die eine kundengerechte Aufbereitung dieser Texte und eine Übersetzung kosten würde, will man sich natürlich sparen. Ebenso die wenigen Cent zusätzliche Druckkosten, wobei mir eine Anleitung im Internet vollends ausreichen würde.

Damit genug der Vorrede und des Lamentierens. Damit möchte ich es nämlich nicht belassen, sondern verschiedene IKEA-Anleitungen in normale Sprache übersetzen und dabei zugleich meine Erfahrung einfließen lassen.

Heute geht es los mit dem FAKTUM-Küchensystem, und zwar den Wandschränken, bzw. noch genauer deren Korpus (Türen, Scharniere und Griffe kommen erst noch …). Wie die meisten IKEA-Montageanleitungen gibt es auch diese Anleitung als PDF (959 kB).

Zuerst einige generelle Anmerkungen:

  • Die Anleitung gilt anscheinend für alle FAKTUM-Wandschränke. Jedenfalls war sie bei meinen Schränken in 40×92 cm, 60×70 cm und 80×92 cm jeweils identisch. Das führt dann natürlich auch dazu, dass die Abbildungen in der Regel nicht maßstabsgetreu sind, und auch die Zahl der Löcher für Einlegeböden etc. nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmt.
  • Wie üblich, werden die Schränke mit Beschlägen, aber ohne Befestigungsmaterial geliefert. Es gilt der Rat: “Erkundigen Sie sich ggf. im Eisenwarenhandel.”, was ich auch gemacht habe. Die Anleitung weist jedenfalls darauf hin, dass der Kopf der Schrauben flach und nicht spitz zulaufend sein muss. Mir wurden 8/48-Universaldurchsteckdübel von Stabilit sowie 6,0×60-Spanplattenschrauben mit gelbem Kopf empfohlen, die auch gut funktioniert haben. Für Altbau gibt es ggf. noch bessere Dübel sowie Schrauben, die mehr Drehmoment vertragen, die man also fester ziehen kann.
  • Die Anleitung listet als Werkzeug einen Flachschlitzschraubenzieher, einen Kreuzschlitzschraubenzieher, einen Hammer, eine Schraubzwinge und eine Bohrmaschine auf. Der Flachschlitzschraubenzieher sollte recht breit sein – er dient für die runden Einsätze, mit denen die horizontalen Wände an den Seitenwänden festgezogen werden. Der Kreuzschlitzschraubenzieher sollte ganz normal groß sein, besonders viel Drehmoment braucht man da auch nicht. Als Hammer tut es auch irgendeiner – damit schlägt man die Holzstifte fest, außerdem die kleinen Nägel der Rückwand. Schraubzwinge und Bohrmaschine braucht man nur, wenn man zwei Schränke aneinander schrauben will.

Nun zu den einzelnen Schritten der Anleitung:

  1. Auf Seite 6 kommt zunächst eine Fallunterscheidung. Die ist deshalb nötig, weil man für die komplette Serie die gleiche Anleitung nimmt. Offebar gibt es Schränke, bei denen die Rückwand nicht den ganzen Schrank verschließt. Meine drei verschiedenen Modelle gehören aber offenbar nicht dazu, also geht es auf Seite 7 weiter. Zunächst richtet man die beiden Seitenwände am besten nebeneinander aus. Nach innen kommt die Seite mit der Einkerbung. Oben/unten sind die Wände übrigens symmetrisch. Innen liegt dann die Seite, die nachher hinten ist. Dort verläuft jeweils eine Reihe von Löchern für Einlegeböden. Jeweils an den oberen beiden Löchern (warum auch immer da noch ein weiteres Paar Löcher ist …) werden dann die Eckbeschläge montiert, und zwar mit den äußeren Löchern. Mit der Ecke liegen sie dann genau auf der Kante des Holzes auf.
  2. Dann werden 8 Schrauben montiert: Auf jedem Boden oben und unten sowie innen und außen – aber jeweils in das kleinere der beiden Löcher, das ist das, welches weiter innen liegt.
  3. In die anderen Löcher der linken Wand jetzt die Holzstifte einsetzen und mit dem Hammer leicht festschlagen. Dann die beiden anderen Böden (im fertigen Schrank oben und unten) auf die Holstifte und Schrauben setzen, und zwar mit den Löchern nach außen. Oben die restlichen Holzstifte in die größeren Löcher stecken und leicht festhämmern.
  4. Jetzt die rechte Seitenwand umdrehen und auf die Konstruktion aus linker Seitenwand und Böden legen. Leicht festklopfen. Die flachen “Schrauben” in die runden Löcher einsetzen, und zwar jeweils mit der Öffnung zu den dort herausstehenden Schrauben hin – unten also nach unten, oben nach oben. Mit dem Flachschlitzschraubenzieher festziehen (ca. eine halbe Umdrehung).
  5. Jetzt den Schrank nach links kippen, so dass die Beschläge (also die Rückseite des Schranks) nach oben zeigen. Die Rückwand einsetzen, und zwar mit der braunen Seite nach oben (also außen). Damit zeigt die weiße Seite nach innen.
    Die Rückwand zunächst nach oben rechts schieben und mit einem Nagel fixieren. Dabei darauf achten, dass der Nagel weit genug im inneren der Spanplatte sitzt und gerade eingeschlagen wird – sonst kommt er auf der Innen- oder Außenseite wieder raus, was extrem unschön aussieht. Mir wurde übrigens empfohlen, dass man auch kleine Schrauben (von ähnlicher Größe wie die Nägel) nehmen könne – im Gegensatz zur Befestigung mit Nägeln wäre das recht einfach reversibel.
  6. Jetzt die Rückwand nach unten rechts schieben und wieder mit einem Nagel fixieren.
  7. Dann nach unten schieben und unten links mit einem Nagel fixieren.
  8. Jetzt rundherum Nägel einschlagen. Eine Vorgabe für die Abstände gibt es nicht, 5-10 cm sollten passen. Die Zahl der Nägel in der Packung ist dafür auch kein Indikator – die ist bei kleinen und großen Schränken gleich …
  9. Ab diesem Schritt braucht man wirklich zwei Personen – es geht an die Wandmontage der Schränke. Zunächst das Anzeichnen. Eine Person hält den Schrank an die Wand, die andere stellt sich auf eine Leiter und zeichnet an. Wenn es um die absolute Höhe geht: Der Schrank rutscht bei der Montage eher noch runter, so dass die Schraube am oberen Rand des Loches des Beschlags liegt – das sollte man beim Anzeichnen bedenken (also eher oberhalb der Mitte anzeichnen bzw. bohren). Jetzt bohren (gemäß Anleitung der Dübel), Dübel einsetzen und die Schrauben bis auf ca. 1 cm festziehen. Dann den Schrank wieder an die Wand. Man kann ihn gleich “einhängen”, braucht ihn also während des Festziehens der Schrauben nicht unbedingt mit voller Kraft zu halten. Jetzt die kleinen Metallbeschläge aufsetzen, feinjustieren und festschrauben. Dabei darauf achten, dass sich die Beschläge nicht verdrehen. Danach kann man die weißen Abdeckkappen aufstecken. Schließlich könnte man benachbarte Schränke aneinander befestigen. Zwingend ist das aber nicht, und hat sich bei mir auch nicht ergeben.

Nun hat man also leere Schränke ohne Türen an der Wand hängen. Diesen Schritt beschreibe ich, sobald ich damit selbst durch bin.

Steckdosenadapter in Hongkong

Zu den Sachen, die man im Urlaub in Übersee ggf. mal dringend braucht, nicht so einfach findet und auch nicht trivial zu Hause bekommt (ok, für Hongkong wäre das drin gewesen), gehören Steckdosenadapter. In Hongkong gibt es einen Haufen Elektronikläden, aber die sind auf schnäppchenjagende Touristen ausgelegt und verkaufen solchen Kleinkrams in der Regel nicht. Einen Laden habe ich dann schlußendlich in Tsim Sha Tsui direkt am Hafen doch gefunden: Reptron Development Company Computer Equipment, Shop B2, 2/F., Star Computer City, 3 Salisbury Road, Star House, Tsim Sha Tsui, Kowloon. So, und damit kann die Quittung über 25 HKD jetzt auch in den Papierkorb …

Easy Order

Gestern auf dem Flughafen Frankfurt war ich noch kurz bei McDonald’s, um bei einer Kleinigkeit zu essen (einem Salat) und koffeinhaltigen Getränken noch ein paar Sachen für das Bundesschiedsgericht zu erledigen.

Jeder kennt das wohl: Man steht in der Schlange, sieht die Preisliste nicht so richtig und überlegt, was man eigentlich haben will. Bei diesem McD gab es nun Abhilfe für dieses Problem: Bestellautomaten. Man stellt auf einem Touchscreen seine Bestellung zusammen, bezahlt mit Karte (auch gängige Kreditkarten, aber das mag wohl daran liegen, daß dieser McD halt in einem internationalen Flughafen ist.

"Easy Order"-Automaten bei McDonald's in FRA

Die Menüstruktur (also im Wesentlichen die Darstellung der Speisekarte) war übersichtlich gegliedert, der Zahlungsvorgang problemlos. Am Ende gab es eine Quittung zum Abholen der Bestellung (an einer eigenen Kasse, an der im Gegensatz zu den anderen Kassen keine Schlange war). Während ich mich noch fragte, wo die Nummer auf dem Bon angezeigt bzw. aufgerufen wird, bemerkte ich, daß die schon dabei (bzw. fast fertig) waren, meine Bestellung zusammenzustellen. Keine Minute später hatte ich mein Essen.

Eine tolle Erfindung (jedenfalls in Fast-Food-Restaurants), die sich hoffentlich durchsetzt.

IPTV mit Alice HomeTV

Seit gestern funktioniert mein Alice HomeTV. Damit habe ich einen Haufen Sender, darunter auch die HD-Kanäle von ARD, ZDF und ARTE. Sieht schon toll aus, und das funktioniert soweit auch einwandfrei. Da hat man wieder das Gefühl, daß man für die Rundfunkgebühr auch etwas bekommt. Der Receiver allerdings ist bei Kanalwechseln und in der GUI äußerst lahm – was angeblich nicht am Netz an sich liegt. Freie/ungebrandete Receiver gibt es auf dem Markt nicht … Naja, das sind halt die Nachteile, die man als early adopter ertragen muß … Bei Gelegenheit muß ich es mal mit dem PC ausprobieren, und das Multicast-Routing auf dem dd-wrt ausprobieren.

SIM-Karte ist voll

Schon vor einigen Tagen fing mein HTC Hero an, mich mit “SIM-Karte ist fast voll.” zu nerven. Heute war es dann so weit: “SIM-Karte ist voll.” Das führte zu nervigen Benachrichtigungen mehrmals pro Minute.

Wie löscht man die Nachrichten also? Ein Programm dafür gibt es nicht. Der einzige Weg ist offenbar, die Benachrichtigung anzutippen, dann werden die Kurznachrichten auf dem SIM aufgerufen und man kann sie löschen oder aufs Telefon kopieren. HTH.

Headset

Bei diversen Telefonkonferenzen habe ich gemerkt, daß meine Ausstattung doch etwas unzureichend ist. Also habe ich mir ein Headset besorgt. Im Mediamarkt sind die auch eingepackt, also habe ich bei Amazon ein vernünftig Aussehendes rausgesucht: Nokia BH-216. Beim Versuch, das an meinem eeePC 1050 HA-M habe ich festgestellt, daß der leider kein Bluetooth unterstützt. Irgendwie war ich fest davon ausgegangen, daß er das auf jeden Fall kann. Erst habe ich geärgert, daß sich das Ding mit einem abstehenden Bluetooth-Stick nicht vernünftig wird betreiben lassen. Aber dann habe ich gemerkt, daß es einen Haufen Dongles gibt, die kaum abstehen, zum Beispiel den hier. Kommt demnächst, und dann klappt hoffentlich alles. So lange kann ich es jedenfalls schonmal am Telefon ausprobieren.

IPTV bei Alice

Durch eine IRC-Diskussion gestern veranlaßt habe ich mir die Tarife von KabelBW angeschaut. Schnell wurde mir klar, daß das für einen Internetanschluß keine Alternative ist: Die Internet&Telefon-Flatrate ist zwar günstig zu haben – Voraussetzung ist aber ein Kabelanschluß, der 16,95 € im Monat kostet.

Dabei fiel mir aber wieder ein, daß wir einen suboptimalen Alttarif von Alice haben. Also habe ich mich dort umgeschaut. Im Kundenbereich stellte ich dann fest, daß ich (angeblich) bereits öffentlich-rechtliche Programme per IPTV empfangen kann. Das Ganze läuft über DVB-IPTV (via Multicast), der Empfang ist sogar mit dem PC möglich (vgl. ARD Digital, Alice). Also habe ich gleich mal versucht, den Router multicast-tauglich zu machen. Nunja, ganz so einfach ist es dann leider doch nicht: Das DSL-Modem muß das unterstützen. Ich könnte mir nun entweder selbst ein passendes Modem besorgen, oder aber ich steige auf einen Alice-Tarif um, der TV enthält.

Ich habe mich für letzteres entschieden. Alice fun flat mit Analoganschluß, darin für 6 Monate kostenfrei auch private Sender enthalten. Das Modem sollte ich wohl dazubekommen, eine Set-Top-Box muß ich kaufen. Ich muß sagen, diese Leistungen sind echt fair, das gefällt!

Freisprecheinrichtung und Sipgate

Ich besitze ein VoIP-Telefon (Allnet ALL7960) mit Freisprecheinrichtung, das ich über Sipgate betreibe. Eigentlich klappt die wunderbar, klarer Ton, kein Echo. Das tat sie bis vor kurzem auch bei den Telefonkonferenzen des Bundesschiedsgerichts der Piratenpartei, die über talkyoo stattfinden. Seit Dezember 2009 klappt das aber nicht mehr – ich glaube, seit jemand sich dort über Skype einwählt.

Weiß jemand, woran das liegen könnte? Der erste Ansatzpunkt wäre halt Skype. Wer müßte Echofilter schalten und tut das nicht? Warum tritt das Problem gerade mit Skype auf?

Ich finde es irgendwie äußerst unbefriedigend, eine Freisprechanlage zu haben und sie dann nicht benutzen zu können …

Nasse Wäsche

Seit einiger Zeit beobachte ich das Problem, daß die Wäsche noch ziemlich naß ist, wenn ich sie aus unserer Waschmaschine (einer Durabrand DWM 1000) entnehme. Das passiert eigentlich nur, wenn die Waschmaschine etwas voller (aber eigentlich nicht überfüllt, da achte ich schon drauf) ist. Ich hatte den Tipp bekommen, daß das an einem verstopften Flusensieb liegen könnte, weswegen die Maschine nicht richtig abpumpen kann. Also habe ich heute unter erheblicher Schweinerei mal das Flusensieb herausgenommen. Flusen waren allerdings keine drin, nur ein bißchen Schmodder (den ich natürlich entfernt habe). Irgendwelche Ideen, was es sonst sein könnte? Gerade läuft wieder die Maschine wieder, mal sehen, wie es diesmal wird …

Windows 7 und Sound auf dem Thinkpad T61

Ich habe vor gut einer Woche Win7 auf meinem Thinkpad T61 installiert.

Mit dem mitgelieferten Treiber (bzw. dem, den Windows gleich über Windows Update gezogen hat), gab es keinen Sound. Lösung: Bei Lenovo den passenden Treiber für den SoundMax Integrated Digital HD Audio herunterladen und installieren. Während der Installation kommt die Frage, ob man den existierenden Treiber deinstallieren will. Machen, neu starten, Installation nochmal starten – läuft.

Ich würde mal sagen, daß ist eine eher schwache Leistung von Microsoft und auch von Lenovo – warum liefern die einen nicht funktionierenden Treiber über Windows Update aus?

Mobil ins Internet mit dem Huawei E172

Ich habe mir jetzt mobiles UMTS-Internet angeschafft. OK, ist ein nicht ganz billiger Spaß, aber ich werde das jetzt eine Weile ausprobieren und dann schauen, ob ich es behalte.

Nötig war dazu folgendes:

Die Hardware hat so ihre Tücken: Ein Punkt dabei ist das Branding, der andere die seltsame USB-Modeswitch-Funktion (das Gerät meldet sich zunächst nur als USB Mass Storage und muß vom Treiber aktiviert werden, damit es sich als UMTS-Modem meldet). Vorläufig läuft es erstmal nur unter Windows, und auch das war ein Krampf.

Hier die Vorgehensweise:

  • Bei Vodafone das aktuellste Dashboard runterladen und starten.
  • Bei mir stellte die Software dann fest, daß Thinkvantage Access Connections Probleme bereiten könnte. Ich stimmte der Deaktivierung zu, und danach lief es.
  • Optional kann man jetzt auch die neue Firmware installieren. Unbedingt nötig dürfte es nicht sein.
  • Die Vodafone-Software mag wohl nur Vodafone-Netze und -SIMs. Vielleicht geht es auch damit irgendwie, ich habe mich aber dazu entschieden, zum Wählen die Software MWconn zu verwenden.

Zumindest im T-Mobile-Netz sollte der erste Netzzugriff (auf Port 80) unbedingt mit einem Browser erfolgen – man muß in einem Formular anklicken, ob man so eine Grafikkomprimierung will. Danach scheint der Proxy nicht mehr rumzupfuschen.

Zu Hause habe ich so bis 100 kB/s bekommen, mal sehen, wie es beispielsweise im ICE wird.

UPDATE: Es funktioniert doch noch nicht zuverlässig …

Der Lidl-Bug

Gerade auf Denkspuren (via de.alt.fan.aldi) gefunden: Bei Lidl kann man die Kasse zum Absturz bringen, wenn man Waren im Wert von exakt 0,00 € kauft. Muß ich mal ausprobieren …

Eine Beispiel-Einkaufsliste findet sich unter obigem Link, aber da kann man ja ruhig kreativ sein …

Festplatten vernichten

Da ich zwei alte Festplatten nicht auch noch wieder mal beim Umzug mitschleppen wollte, habe ich jetzt endlich mal ein paar Euro in ein Schraubenzieher-Set investiert, daß auch die entsprechenden Torx-Schraubenzieher enthält. Damit kann man das Gehäuse aufschrauben, sämtliche Elektronik abnehmen und die Platten selbst vom Lager schrauben. Übrig bleibt viel Wertstoff, ein bißchen Elektronikschrott und eine oder mehrere Platten, die man dann ein wenig zerkratzt.

Wer bedarf an diesem Werkzeug hat, kann mich fragen.

Opensource-Heizungsregelung

In unserer WG haben wir eine Etagenheizung ohne Außentemperaturfühler, und Heizkörper mit einfachen Reglern ohne Thermostat. Das Ganze verstößt nicht nur gegen die Energieeinsparungsverordnung (“Zentralheizungen müssen beim Einbau in Gebäude mit zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung elektrischer Antriebe in Abhängigkeit von der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und der Zeit ausgestattet werden.” (§ 14), ), sondern ist auch extrem nervig, weil man in den Räumen keine konstante Temperatur halten kann.

Mein Mitbewohner hat sich schon einen elektronischen Heizungsthermostat gekauft (aber noch nicht montiert). Klar, als Wiwi guckt er erstmal, was es auf dem Markt gibt.

Ich finde die Teile irgendwie etwas unflexibel, und wenn man was besseres will (mit zentralem Regler, der die Ventile per Funk steuert), wird man für Steuerung und zwei Regler leicht deutlich über 100 € los. Als Informatiker frage ich mich da: Gibt es da nicht auch eine Open-Source-Lösung? Naja, wohl nichts Fertiges, aber die Möglichkeiten werden schon diskutiert. Gefunden habe ich da eine Diskussion in einem Webforum und in der Newsgroup de.sci.electronics. Werde mir das mal durchlesen und gucken, was realistischerweise machbar ist.

Damit wären ja schon coole Sachen denkbar: Koppelung mit Wettervorhersage, Ferneinschaltung von der Uni aus, bevor man nach Hause kommt, etc. pp.

Stromausfall in Karlsruhe

Gerade war hier in Karlsruhe (Gottesauer Straße) für ca. 15 Minuten der Strom weg. Dem Blick aus dem Fenster nach zu urteilen, war das komplette Viertel ebenfalls betroffen, einschließlich Scheck-In-Parkhaus jenseits der Ludwig-Erhardt-Allee, die Kirche am Durlacher Tor und die Häuser dahinter und die Kaiserstraße.

Inzwischen haben wir wieder Strom, die Häuser jenseits der Kapellenstraße aber offenbar nicht (die Straßenbeleuchtung der Kapellenstraße geht aber wieder).

Von meinem Mitbewohner höre ich gerade, daß auch die Innenstadt komplett schwarz war und die Uni bis auf Notstrom auch.

Dementsprechend ist die Uni netztechnisch auch immer noch nicht erreichbar.

Die Seite der Stadtwerke scheint ein wenig überlastet zu sein, und Kabel-TV geht wohl auch noch nicht.

Mal sehen, was uns da hinterher als Grund aufgetischt wird.

Update 18:13: Ein Kollege in der Kaiserstraße hatte gerade für 10 Sekunden Strom, das gleiche in Neureut …

Update 18:17: Der SWR hat hat eine hastig zusammengestrickte Eilmeldung:

Nachrichten | Eilmeldung Stadtgebiet Karlsruhe ohne StromSujetbild: Aktuell, Globus vor Studiowand

Im gesamten Stadtgebiet Karlsruhe ist am Abend die Stromversorgung zusammengebrochen. Über die Ursache ist nicht bekannt. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.

Wieder Licht

Endlich habe ich in meinem Zimmer wieder Licht an der Decke. Die erste Befestigung mit doppelseitigem Klebeband hatte nicht allzu lange gehalten. Danach schreckten mich dann so Dinge wie elektrische Leitungen ab.

Also erstmal ein Metallsuchgerät gekauft (wer sowas mal braucht, kann sich ja melden …) und zwei Punkte markiert. Dann einen passenden Steinbohrer besorgt (Dübel hatte ich schon). Gebohrt, und festgestellt, daß nach 5 mm Luft kam. Also wieder einmal in den Baumarkt. Diagnose: Rigipsplatten, dafür gibt es spezielle Plastikschrauben. Reingeschraubt, wunderbar. Als ich dann die Lampe selbst befestigen wollte, bemerkte ich, daß es sich mit ausgestreckten Armen nicht so prickelnd arbeitet. Also nochmal zum Baumarkt, eine Leiter kaufen. Damit ging es dann problemlos.

Ergebnis: Ich habe jetzt mit dreimal 14 Watt den Raum ausgeleuchtet und ein Leitungssuchgerät sowie eine Leiter rumliegen/-stehen.

Eigentlich hätte mir mein Ex-Mitbewohner ja schon berichten können, was er für Erfahrungen mit der Befestigung seiner Lampe gemacht hat.

Backup

So ein Backup ist doch praktisch: Heute wollte Yahoo mal wieder mein Paßwort (das wollen die so ca. einmal im Jahr).

Das Paßwort ist in einer Mail gespeichert, die noch in den Gnus-Mailfoldern liegt. Und den Ordner muß ich wohl mal gelöscht haben.

Zurücksetzen des Paßworts ging nicht – dafür wollen die persönliche Daten, die ich aber bei der Registrierung falsch angegeben habe.

Aber auf einem Backup von 2005 (die entsprechende Festplatte lag im Regal) war der ~/Mail dann zu finden, und die Verlängerung des Flickr-Accounts ging problemlos.

Aber mal im Ernst: Solange es dafür keinen ordentlichen Standard gibt, ist Single-Signon Murks.

Wahlprüfungsbeschwerden gegen Wahlcomputer eingereicht

Die auch von mir unterstützte Wahlprüfungsbeschwerde gegen Wahlcomputer (PDF) wurde jetzt eingereicht.

Verfahrensbevollmächtigte sind Prof. Dr. Ulrich Karpen von der Uni Hamburg und Dr. Till Jaeger von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei JBB.

Die Wahlprüfungsbeschwerde fordert:

1. den Beschluss des Bundestages vom 14.12.2006 gegen den Wahleinspruch, Az.: WP 145/05, aufzuheben und
2. die Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag in den Wahlkreisen [...] für ungültig zu erklären, soweit dort Wahlgeräte eingesetzt
wurden, und die Wiederholung der Wahl mit Stimmzetteln und Urnen anzuordnen.

Hilfsweise wird beantragt

festzustellen, dass die Verwendung von softwaregesteuerten Wahlgeräten bei Wahlen zum Deutschen Bundestag nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist,

hilfshilfsweise,

festzustellen, dass der Einsatz von Wahlgeräten nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, solange nicht die Transparenz der Wahl für die Öffentlichkeit, die Überprüfbarkeit der Richtigkeit des Wahlergebnisses und die Manipulationssicherheit in einer der Wahl mit Stimmzetteln und Urnen entsprechenden Weise gewährleistet ist.

Das ganze wird dann detailliert auf 95 Seiten begründet und mit Hilfe vieler Anlagen untermauert.

Mal sehen, in wievielen Jahren darüber dann verhandelt wird …

Nummer portiert

Gestern lief mein o2-Vertrag aus. Kurz nach Mitternacht lief er zwar immer noch, aber ich habe dann trotzdem schonmal die neue SIM-Karte von Callmobile eingelegt. Wenig später ergab dann ein Testanruf auf meiner ehemaligen Homezone-Nummer ein “Die gewählte Nummer ist nicht vergeben.” und einer auf die Handynummer ein mir bis dahin unbekanntes

Aufgrund einer vorübergehenden Störung können wir Sie leider nicht mit dem gewünschten Service verbinden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Zu dem Zeitpunkt wurde die Nummer wohl gerade portiert ;-)

Am Morgen ergab ein Anruf dann “Die gewünschte Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar.”, und das Handy hatte kein Netz. Bei callmobile im Kundenbereich eingeloggt, SIM-Karte aktiviert, und dann am Handy noch die SIM-Aktivität bestätigt – kurz darauf ging’s.

Übrigens war bei der SIM-Karte wohl das Jamba-Löschlogo kostenlos dabei: Es wird weder Netz noch Provider angezeigt … Erstmal etwas verwirrend.

CLIP No Screening bei Sipgate

Wie ich gerade beim Stöbern in der Konfiguration entdeckt habe, kann Sipgate anscheinend CLIP No Screening: Man kann beliebige “Absender”rufnummern eintragen, die dann übermittelt werden.

Das Ganze ist zwar als “BETA” gekennzeichnet, scheint aber zu funktionieren.

Coole Sache eigentlich, aber Mißbrauchspotential ist ganz klar vorhanden.