Schloßparklauf

Gestern bin ich beim KSC-Schloßparklauf mitgelaufen – drei Runden durch Schloßgarten und Wildparkstadion, zusammen 9,9 km. Irgendwie war das bei absolut null Training in zweieinhalb Monaten keine gute Idee – aber was soll’s. Jetzt hab ich halt erstmal ordentlich Muskelkater.

Ist jedenfalls schon irgendwie nett, das Stadion mal von innen zu sehen. Und die 8 € Startgeld haben sich auch gelohnt: Es gab unter anderem ein T-Shirt (aus Polyester, also sportgeeignet) und eine Flasche Weißwein, sowie diverse andere Werbegeschenke.

Die Zeit ist dann doch eher nebensächlich …

LBS-Halbmarathon

So, er ist geschafft: Der LBS-Halbmarathon im Rahmen des 24. FIDUCIA Baden-Marathons.

Und obwohl ich im Prinzip die letzten Wochen fast gar nicht trainiert habe (dreimal ca. 7 km in drei Wochen Urlaub, die Woche darauf ein paar mal versucht (Maximum: 8 km), die letzte Woche dann gar nicht, weil mein Fuß nicht wollte), hat es erstaunlich gut geklappt: 1:44:09h für die 21,095 Kilometer, und damit nur geringfügig schlechter (ca. 5 Minuten) als letztes Jahr.

Meinem Fuß geht’s auch noch halbwegs gut. Jedenfalls war es gut, daß ich die letzte Woche nicht mehr trainiert habe. So tat er am Anfang nicht weh, und irgendwann kommen dann die Endorphine und was der Körper sonst noch so ausschüttet.

OK, die Beine wurden ab 15 km dann doch ziemlich schwer, aber 6 km lang kann man sich ja noch von Kilometer zu Kilometer (die auch immer länger wurden) hangeln.

Rheinschwimmen

Gestern fand mal wieder der Big Jump statt: ein paar hundert Schwimmer und Taucher im Neoprenanzug werden in Bussen rheinaufwärts gekarrt, springen ins Wasser und steigen rund sieben Kilometer weiter wieder raus.

Dummerweise war die Nacht zuvor etwas kürzer (so gut zwei Stunden, dank Z8-WG-Party). Als ich mich um 8:15 aus dem Bett gequält hatte, mußte ich mich auch schon gleich auf den Weg machen, um pünktlich um neun in Rappenwört zu sein. Da ich eh mit dem Rad zum Europaplatz hätte fahren müssen, um die Tram 6 zu erwischen, habe ich mir die 1,50 € Fahrpreis lieber gleich gespart und bin ganz mit dem Rad gefahren. Und tatsächlich war ich dann sogar exakt pünktlich und deutlich vor der Straßenbahn da. Wäre aber überhaupt nicht notwendig gewesen, denn wir standen eh erstmal ne ganze Weile dumm rum und mußten warten, warten, warten. Irgendwann ging es dann endlich in die Busse. Am Einstieg angekommen ging es dann wieder nicht weiter – ohne erkennbaren Grund. Irgendwann ging es dann aber tatsächlich los.

[Fotos folgen vielleicht, ich selbst habe keine.]

So ein Rheinschwimmen ist wirklich zu empfehlen. Der Fluß fließt schon ziemlich schnell, was man im Wasser gar nicht so merkt, aber dafür umso mehr, wenn man ans Ufer schaut. Und wenn einem dann so ein langes Schiff entgegenkommt, ist das auch ziemlich genial. War natürlich alles schön abgesichert: Zwei Rettungsschwimmer und ein Begleitboot pro Gruppe, und die Wasserschutzpolizei fuhr auch noch umher. Kennt sich jemand mit Binnenschiffahrtsstraßen aus und weiß, was dagegen spricht, sich an einer Markierungstonne festzuhalten? Droht da die Verankerung abzureißen?

Nach einer gewissen Zeit (werden wohl irgendwas zwischen ein und zwei Stunden gewesen sein, eher Richtung zwei) sind wir dann im Rheinstrandbad angekommen. Auf der Liste abhaken lassen und erstmal das Neopren ausgezogen. Nachdem dann Heiko, bei dem ich meine Sachen im Auto hatte, auch da war, hab ich erstmal meine Sachen geholt. Danach unter der Dusche gründlich den Neoprenanzug gespült (wesentlich praktischer als zu Hause!) und das Rheinwasser abgewaschen. So sauber ist es dann doch nicht …

Danach hab ich dann meine Gulaschsuppe gegessen (super Logistik halt: die Suppe gibt es gegen Abgabe der knallgelben Badekappe, die man zwecks leichterer Erkennung im Wasser tragen mußte) und mich danach auch sehr fix nach Hause aufgemacht, weil ich doch schon einen deutlich bemerkbaren Sonnenbrand hatte. Die halbe Stunde Fahrt mit dem Rad tat dann noch ihr übriges … Zu Hause hab ich mich zwar dick mit LSF 30 eingeschmiert, besser ist es dann auf der Tribüne in der knallenden Sonne beim LBS Beach Cup auf dem Marktplatz vermutlich auch nicht geworden.

Naja, heute ist es schon deutlich besser, und halbwegs ausschlafen konnte ich auch …

Gel-Nimbus

Seit einer Woche habe ich neue Laufschuhe: Asics Gel-Nimbus 2000 VIII für schlappe 150 Euro …

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Die laufen sich soweit auch ganz gut, der übliche Muskelkater an Stellen, die jetzt wieder anders belastet werden … Und schön lange halten werden sie hoffentlich auch.

Was mich allerdings ärgert, ist, daß meine Brooks Glycerin 4, gerademal 500 km alt, so gut wie gar nicht mehr dämpfen. In de.rec.sport.laufen gingen die Meinungen dazu ziemlich auseinander: Die einen meinten, wenn ich hauptsächlich auf Asphalt laufe, sei das kein Wunder, wieder jemand anders, bei ihm würden die Schuhe auch auf Asphalt ihre 1000 km halten … Ich sollte wohl nochmal ne Mail an Brooks schreiben und mich beschweren …

Jedenfalls kann jetzt das Training für den Baden-(Halb-)Marathon
vernünftig weitergehen.

34, 38, 82, ’06

Nach langem Suchen habe ich auch den italienischen WM-Song gefunden. Er stammt von Fabrizio Levita (Fanclub), heißt “34, 38, 82, ’06″ (warum wohl?) und wird nach der Melodie von “54, 74, 90, 2010″ von den Sportfreunden Stiller gesungen.

Hörprobe und Text mit Übersetzung gibt es beim Fanclub online.

Und als CD will er das Ganze auch noch veröffentlichen. Naja, um damit noch Kasse zu machen, ist er IMO etwas spät dran …

P.S.: Herzlichen Dank auch an den Zuschauerservice des ZDF.

Das große Finale

Gestern endlich hat die WM im großen Finale ihren Abschluß gefunden.

Gegen 19:50 trafen wir auf dem Schloßplatz ein, haben aber trotzdem noch super Plätze mit gutem Blick auf die Videowand bekommen.

Am Anfang war ich ja für Frankreich, trotz einer eigentlich größeren Affinität zu Italien, weil ich dem korrupten italienischen Fußball diesen Erfolg nicht gönnte. Nach der absolut überflüssigen Tätlichkeit von Zidane war es damit aber vorbei. Was bitte was da los? Durchgedreht oder eiskalt berechnet?

Etwas nervig war die Moderatorin von SWR1. Fragt, ob wir Fußballlieder hören wollen, und nach dem ersten Lied sabbelt sie dann doch wieder los …

Sehr schön aber das Feuerwerk (mit Musikbegleitung), das die Stadt über dem Schloß veranstaltet hat. Da wäre es doch eine Überlegung wert, sich das Schloß in Flammen nächstes Wochenende anzuschauen …

Als die Menge auf dem Schloßplatz dann so langsam nach Hause zog, sind wir weiter in die Innenstadt. Am Marktplatz war nicht übermäßig viel los, am Ludwigsplatz wurden gerade die Tische reingeräumt, dafür ging dann in der Karlstraße richtig die Post ab: ein italienischer Autokorso, der sich durch eine Menge von italienischen Fans kämpfte, dazu vereinzelte französische und deutsche Fans, und trotzdem alles friedlich.

Wirklich eine super Stimmung! Hoffen wir, daß die Deutschen auch in Zukunft so feiern!

Fotos gibt es übrigens auf meinem neuen Flickr-Pro-Account.

Schland³

Es ist soweit, Deutschland hat die WM erfolgreich überstanden: Nach einer Begegnung auf Augenhöhe besiegten die Klinsmänner Portugal im “kleinen Finale” mit 3:1.

Nachdem die erste Halbzeit – auch technisch – sehr schwach war, legten sie in der zweiten deutlich zu. Die Portugiesen durften ihr Eigentor gegen Ende auch noch ausgleichen, mit einem äußerst genialen Kopfballtor von Nuno Gomez, zu dem diesem nach dem Spiel anscheinend auch noch von Kahn gratuliert wurde. Wir sind halt gute Gastgeber ;-)

Achja, Kahn: In seinem Abschiedspiel hat er wirklich noch einmal alles gegeben. So manches Mal fischte er sich zielsicher den Ball aus dem Gewusel. Ohne ihn hätte es auch leicht anders ausgehen können.

Nach dem Spiel gab es im Vogelbräu dann Freibier für alle. Danach sind wir dann noch in die Stadt weitergezogen, wo halbwegs Party war. Und heute kommt ja noch das große Finale, da geben sich die Deutschen hoffentlich als gute Gastgeber und feiern trotzdem mit.

Soweit, und 1, 2, 3, 54, 74, 90, 2010 …

Serbien-Montenegro

Kann mir mal jemand erklären, was “Serbien-Montenegro” sein soll? Das Land hieß nie so! Und was bitteschön soll die “Nationalmannschaft von Serbien-Montenegro” sein?

Die ARD hat es weitgehend auf “Serbien und Montenegro” geändert, beglückt die Zuschauer aber weiter mit Kalauern wie der Überschrift “Nationalmannschaft Serbien-Montenegro” und “Serbien und Montenegro ist Rechtsnachfolger des ehemaligen Jugoslawien.” …

Journalisten …

Müde nach dem Laufen?

Die letzte Zeit war ich nach dem Laufen immer tierisch müde – bis heute. Der “Trick”: Solange laufen, bis der Stoffwechsel umgestellt hat (das merkt man, jedenfalls nach ner Weile). Dann ist der Blutzuckerspiegel nach dem Laufen nicht so weit unten, und man ist im Gegenteil voller Energie.

Dazu muß man natürlich erstmal bis zu diesem Punkt durchhalten (ohne Gehpausen etc.), der bei mir heute bei knapp 10 km lag … Aber mit Musik ging das ganz gut, auch wenn mein MP3-Player etwas rumspinnt (aber nur im Anfang).

Jetzt kann ich also mit dem Training voll durchstarten, denn das Ganze hat einen entscheidenden (wenn auch etwas paradox klingenden) Vorteil: Man kann länger laufen und braucht weniger Zeit.

FIFA-Marke gelöscht

Endlich, und rechtzeitig vor der WM: Die Löschung der Marke “Fußball WM 2006″ wurde jetzt vom BGH bestätigt. Genug Geld wird die FIFA an der WM trotzdem verdienen, und der deutsche Staat eine Menge zuschießen.

Warum werden solche Sportgroßereignisse eigentlich immer von irgendwelchen transnationalen Konzernen wie der FIFA oder dem IOC organisiert? Kann das nicht viel besser zum Beispiel die UNESCO erledigen?

Ingo Steuer

Das ist der Eiskunstlauftrainer, der sich seine Olympiateilnahme erklagen mußte, weil ihn das NOK mitfahren lassen wollte.

Peter Gauweiler bringt es heute in einem SZ-Kommentar auf den Punkt:

Was, wenn mir in diesen lichten Tagen des gesamtdeutschen Neuanfangs das Einzelschicksal des heute 39 Jahre alten Ingo Steuer vorausgesagt worden wäre? Der war damals junger Mitläufer des alten Regimes [...]. [...] Dass also unser junger Mann nach der Wiedervereinigung ein besseres Leben würde beginnen können, sogar Stabsunteroffizier der Bundeswehr werden und herausragende sportliche Leistungen für Deutschland vollbringen würde – zu dieser Vorhersage hätten wir alle im Wendejahr erleichtert gesagt: “Na also!”

Wäre uns allerdings damals vorausgesagt worden, dass dieser junge Mann [...] im Januar 2006 vom [NOK] unter öffentlicher Anprangerung [...] aus dem deutschen Olympiakader ausgestoßen würde, nicht weil er sich in den fast 16 Jahren, die seit dem Mauerfall ins Land gegangen sind, etwas hätte zuschulden kommen lassen, sondern weil die Berliner Vergangenheitsbeamten jetzt auch seine Stasi-Akte geordnet und verschlagwortet haben, und weil man im NOK es 16 Jahre nach dem Neuanfang für politisch korrekt hält, “Mannschaftsmitglieder und Betreuer auf Stasi-Kontakte prüfen zu lassen” – uns wäre dies im Morgenschein der Einheit undenkbar, unvorstellbar und absolut verrückt vorgekommen. Das ist es auch noch heute.

Seit der Wende ist fast eine Generation vergangen. In unserem Rechtsstaat verjähren in dieser Zeit selbst schwerste Straftaten [...]. Es ist ein Ausdruck höchster Solidarität, sich von den Fehlern der Vergangenheit betroffen zu fühlen. Aber Betroffensein und aktives Bewältigen ist etwas anderes, als “wir” zu sagen und anderen an die Brust zu schlagen oder ins Gesicht.

Eine Maßnahme, die wie gehabt nur getroffen wird, damit die Institution NOK gut da steht (über deren diverse Vergangenheiten auch einiges zu sagen wäre), hat kein ehrliches Bewältigungsziel, sondern einen unguten Zweck. Was hier so offensichtlich propagandistisch geschieht, ist abstoßend.

Volle Zustimmung. Abstoßend ist im übrigen nicht nur das Verhalten des NOK, sondern auch, wie sich die Fernsehnachrichten auf das Thema gestürzt haben. Aber daß auch die Tagesschau längst keine seriöse Informationsquelle mehr ist, ist ja nichts Neues. Von irgendwelchen reißerischen “Polit-Magazinen” ganz zu schweigen …

Neue Schuhe

Eigentlich waren meine alten Asics GT-2090 schon vor dem Halbmarathon mit ca. 1000 km längst hinüber, aber da ich erst eine Woche vorher aus dem Urlaub zurückgekommen war, war zum Wechseln auch keine Zeit mehr.

Am folgenden Donnerstag also zu Runners Point, inzwischen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Dort wurde mir dann der Asics GT-2100, Nachfolgemodell meines alten Schuhs angeboten. Passen tat er auch wunderbar, aber vielleicht hätte ich damit (und überhaupt) doch mal aufs Laufband steigen sollen.

Jedenfalls bin ich damit dann insgesamt viermal acht km gelaufen, und hatte jedes Mal nach ca. fünf km leichte Knieprobleme, außerdem fühlte sich die Dämpfung irgendwie schwammig an. Nachfrage in de.rec.sport.laufen.misc brachte nicht wirklich Ergebnisse, außer daß viele Leute, die vorher den GT-2090 hatten, mit dem GT-2100 nicht so zufrieden waren und sich eher den 2090 zurückwünschten.

Also vorletzte Woche nochmal zum Runners Point. Wenn’s um die Gesundheit und das Wohlbefinden beim Sport geht, soll schließlich alles stimmen. Und davon, wie die Zufriedenheitsgarantie dort gehandhabt wird, war ich wirklich extrem positiv überrascht. Ein Umtausch wurde mir geradezu aufgedrängt: Ich bin barfuß und mit meinem jetzigen neuen Schuh, dem Brooks Glycerin 4 auf dem Laufband gewesen, mit dem alten Schuh gar nicht.

Rückgabe und Kauf der neuen Schuhe lief beides über die Bankkarte – wurde auch beides am selben Tag gebucht. Einziger Kritikpunkt dabei: Der alte Kassenzettel, auf dem auch noch was anderes stand, wurde einbehalten, für die Buchhaltung (natürlich hätte ich eine Kopie bekommen können). C&A löst das besser: Dort wird der alte Kassenzettel gescannt (Barcode), dann erscheint er auf dem Bildschirm und die Kassiererin kann beliebig Artikel zurückgeben, und dann wird ein “Restbon” mit den verbliebenen Artikeln und eine Rücknahmequittung gedruckt.

Inzwischen bin ich mit dem Glycerin schon gut 50 km gelaufen. Von der mir wieder ausdrücklich angebotenen Zufriedenheitsgarantie brauche ich diesmal keinen Gebrauch machen.

Was lernen wir daraus? Erstens: Gute Beratung und vernünftiger Service sind ihr Geld wert (im Gegensatz zur Illusion davon). Zweitens: Man sollte die Beratung auch jedes Mal nutzen. In einem Dreivierteljahr kann sich am Bewegungsapparat eine Menge geändert haben, und das Nachfolgemodell ist mit dem Vorgängermodell wohl auch in den seltensten Fällen identisch.

Besser als erwartet

Gestern war er endlich: Der 23. FIDUCIA Baden Marathon Karlsruhe. Falls mich wieder Erwarten doch jemand hätte anfeuern wollen, hätte er mich mit der Prognose 5:00 Minuten/km leider verpaßt – meine Zeit war besser, als ich mir je hätte träumen lassen: 1:39:06, das ist ein Schnitt von 4:402 und damit schneller als in jedem Training. Wie bei der Wahl, wo man guckt nur Sieger … ;-)

Zum Lauf an sich: Morgens um acht war es noch schweinekalt, beim Lauf an sich war die Temperatur dann aber sehr angenehm. Dank Verpflegungsstationen ging es konditionsmäßig und so sehr gut, bloß die letzten vier bis fünf Kilometer haben sich irgendwie sehr gezogen …

Und jetzt hab ich superheftigen Muskelkater (allerdings nicht so heftig wie letzte Woche). Mal sehen, wann es wieder weiter geht mit Trainieren.

Halbmarathon

Am Sonntag ist es so weit: Der 23. FIDUCIA Baden Marathon Karlsruhe (ja, komplett ohne Bindestriche – PISA halt) findet statt und ich laufe beim Halbmarathon mit.

Über Leute, die irgendwo an der Strecke stehen und mich anfeuern, würde ich mich riesig freuen. Start für meine Zielzeit ist um 9:05 Uhr, die Strecke gibt es hier in diversen Formaten als Plan. Meine Zeit dürfte insgesamt bei so um die 5:30 Minuten pro Kilometer liegen, wenn Ihr mit fünf Minuten rechnet, seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Achja: Ich will Fotos!

Das Training läuft eigentlich ganz gut ;-) Nachdem ich eineinhalb Wochen gar nicht gelaufen bin, bin ich gestern acht und heute vierzehn Kilometer gelaufen – jetzt tut mir erstmal alles weh. Morgen vielleicht Sauna, Donnerstag und Freitag dann nochmal ne längere Strecke, dann sollte das wieder ganz gut passen …

Seedurchquerung

Gestern waren wir am Lago di Levico.

Lago di Levico

Als wir im Wasser waren, hatten wir die tolle Idee, einmal zur anderen Seite und zurück zu schwimmen.

Es hat geklappt – aber es war schon verdammt weit, und jetzt ist der Muskelkater da …

Aber Schlangen gibt es in dem See anscheinend doch keine, und auch keine Haie oder Krokodile.

Lago di Molveno

Heute waren wir am Lago di Molveno, auf 864 bzw. 868 Meter über NN (je nach Postkartenhersteller).

Lago di Molveno

Dorthin ging es mit dem Bus, über noch höhere Berge rüber. Das hätte einige recht schöne Fotomotive geben – leider waren die Serpentinen von Bergen umrundet …

Am See war es zumindest bis ca. 17:00 halbwegs warm, man hätte sogar schwimmen können (und ich Trottel vertraue auf die Aussage, daß es da oben höchstens 20 °C Lufttemperatur habe und packe extra die Badesachen aus und dafür eine Jacke ein …). Abend allerdings wurde der Wind doch etwas frischer, und das Ufer lag langsam im Schatten der Berge. Aber da sind wir dann auch recht bald wieder zurückgefahren.

Naja, Tretbootfahren war auch ganz schön (und naß und es hat geschaukelt …), aber zum nächsten See werden Badesachen mitgenommen!

Baden-Marathon

Heute habe ich zum ersten Mal eine Strecke über 20 Kilometern gelaufen: 20,1 km in einer Stunde und 55 Minuten. OK, es waren Gehpausen dabei, aber das wird schon noch …

Jedenfalls fühle ich mich jetzt ganz fit für den Halbmarathon des Baden-Marathons am 18. September. Start ist um 9:00 an der Europahalle, die Strecke führt zum Beispiel die komplette Durlacher Allee entlang. Ich freue mich über jeden, der an der Strecke steht und mich anfeuert.

Schönes Spiel!

Heute war es endlich so weit: Nach einem recht erfolgreichen, aber vom Spielgenuß ziemlichen mäßigen Testspielauftakt am Dienstag gegen den VfB Stuttgart habe ich heute das Spiel des KSC gegen Bayern München besucht.

Es war fast die ganze Zeit spannend, und auch wenn beide Mannschaften manchmal einfach dumme Fehler gemacht haben, war auf dem Feld wenigstens die ganze Zeit was los. Und verglichen mit dem Spiel gegen den VfB war es tatsächlich ein Freundschaftsspiel … Die Stimmung war erstaunlich wenig feindselig.

Heute hatte ich auch mal einen Platz, von dem aus ich das Spiel vernünftig verfolgen konnte (und von der Sonne gegrillt wurde …). Die Stimmung war äußerst genial, insbesondere in den letzten 10 Minuten, in dem der KSC dann nach etlichen Versuchen schließlich auch den Ausgleich erzielte.

Dafür haben sich die 7 € wirklich gelohnt. KSC, warum kannst Du nicht immer so spielen?

Rheinschwimmen

Heute bin ich im Rhein geschwommen – und zwar im Rahmen des vom European Rivers Network initiierten Big Jump.

Das ganze fand natürlich mit Neoprenanzug und Flossen statt, die ich morgens mit dem Rad in zwei Sporttaschen zum Rheinstrandbad Rappenwört beförderte.

Nachdem ich mich dort dann extra mit dem Umziehen beeilt hatte, zog es sich sicher noch eine halbe Stunde hin, bis es endlich mit dem Bus losging. Zuvor mußte unter anderem ein Formular unterschrieben werden: Rheinschwimmen bringt Gefahren bis hin zu tödlichen Unfällen und Eigentumsbeschädigungen mit sich … (aus dem Gedächtnis zitiert).

Das Schwimmen ging erstaunlich schnell – der “Trick” dabei: je weiter in der Mitte man schwimmt, desto schneller fließt der Fluß. Zum eigentlichen Vorwärtskommen war Flossenbenutzung jedenfalls nicht nötig. In Rappenwört angekommen, wurde erstmal der Neoprenanzug gespült (sehr schön, diese Schweinerei nicht zu Hause zu haben) und das dreckige Rheinwasser abgeduscht. Danach gab’s dann noch einen Teller Gulaschsuppe und dann mußte ich auch schon wieder weiter.

Alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht, und es war mal wieder sehr gut und aufwendig organisiert. DAS kann die Stadt Karlsruhe – im Gegensatz zur Ausschilderung von Radwegen und sonstiger Verkehrsplanung.

Bayern

Heute wurde für mich eine Karte für das Testspiel des Karlsruher SC gegen Bayern München am 17. Juli gekauft. Die Stimmung wird bestimmt megageil. Am besten treffen es wohl zwei Zitate:

Es ist egal, ob wir das Spiel verlieren, denn darauf kommt es nicht an.
Und ob das irgend jemand hier sonst kapiert, ist für uns nicht interessant.

und

Nur eins weiss ich hundertprozentig: Nie im Leben würde ich zu Bayern gehen.