Rheinzabern, die Zweite

Heute war ich mal wieder zum Laufen in Rheinzabern, diesmal kostengünstig als Mitfahrer bei Ingo vom Hochschullauftreff.

Strecke waren diesmal satte 15 km. Das erste Drittel ging ganz gut, das zweite zog sich doch sehr, und kurz vor der 10-km-Marke schaltete der Stoffwechsel um und es ging wieder locker-leicht. Ergebnis: 1:13:13 h. Nicht ganz so toll wie der Halbmarathon letztes Jahr, aber es wird langsam wieder.

Von Ingo hab ich dann noch den Tipp bekommen, mich ein paar Runden mehr einzulaufen. In der Tat wohl eine gute Idee, aber diesmal wollte ich den lädierten Fuß möglichst lange schonen. Ging mit strammgeschnürten Schuhen aber sehr gut.

Am Start habe ich bestimmt 30 Sekunden im Gedrängel verloren – nächstes Mal vorher weiter nach vorne drängeln …

Nach 10 km gab es übrigens einen Becher Tee oder Wasser zum Trinken – stand nicht in der Ausschreibung!

So, mal sehen, wann der Muskelkater anfängt (bei mir eher nach zwei Tagen als nach einem Tag) – vermutlich dann, wenn der vom Volleyballtraining am Freitag langsam wieder weggeht …

Laufwiedereinstieg im Winter

Nachdem ich nach dem Baden-Marathon überhaupt nicht mehr zum Laufen gekommen war (Prüfung, Studienrbeitsbeginn, vollgestopfter Wochenplan im Semester …), habe ich mich ja ins kalte Wasser gestürzt und mich einfach zum KSC-Schloßparklauf angemeldet. Eigentlich hatte ich dafür zumindest ein, zwei Mal trainieren wollen, aber das war dann auch nichts. Naja, ging ja trotzdem. Also dran bleiben: Am Wochenende drauf der 1. Winterlauf in Rheinzabern. Soweit also ganz gut.

Dann kamen die Weihnachtsferien und die Form ging erstmal wieder ein bißchen runter: Zwei kleine Runden in Schleswig-Holstein gelaufen und für den Silvesterlauf in Forchheim angemeldet. Der war trotz guten Wetters eine ziemliche Quälerei. Letzte Woche habe ich aber wieder mal mit normalem Training angefangen und bin 10 km bzw. 12 km im Hardtwald gelaufen (von mir bis zum Stadion, dann die Stutenseer Allee bis zur L 644 bzw. zum Pfinz-Entlastungskanal, wieder zurück und über den Klosterweg nach Hause). Das ist eine schöne, einfach zu merkende Strecke, an die man auch leicht noch was ranhängen kann (einfach noch ein Stück am Kanal entlang). Zum Ausmessen von Strecken ist übrigens Google Earth super geeignet.

Eigentlich wollte ich ja letzte Woche schon zum Hochschullauftreff stoßen, aber irgendwie war da das Sportinstitut noch zu (auf der Hochschulsportwebsite ist dazu natürlich nichts zu finden). Naja, dann halt ab morgen, und hoffentlich hat da noch jemand im Auto Platz, um mich zum 2. Lauf der Rheinzaberner Winterlaufserie (diesmal 15 km) mitzunehmen …

Übrigens: Beim km-Spiel mache ich jetzt auch wieder mit. Einfach mal reinschauen, und ggf. auch selber mitmachen.

Winterlauf Rheinzabern

Nachdem ich mich vom Schloßparklauf letzte Woche halbwegs schnell erholt habe, und außerdem noch Guthaben von DB Carsharing abzufahren hatte, habe ich mich recht kurzfristig entschlossen, beim 1. Lauf der 25. Winterlaufserie in Rheinzabern mitzumachen.

Also heute morgen um 7 Uhr aufgestanden, was gegessen, Sachen gepackt und zum Bahnhof geradelt, wo das gebuchte Auto stand. Das Teil hatte sogar Navi, das hab ich dann die letzten 500 Meter auf dem Rückweg mal ausprobiert (Bahnhof war noch als Ziel gespeichert). Hin hatte ich mir den Plan ja eh ausgedruckt, außerdem hatte ich es eilig, und die Programmierung hätte sicher etliche Minuten gedauert …

In Rheinzabern angekommen, wurde ich auch gleich von Ordnern auf den Parkplatz gelotst, vielleicht 200 m von der Halle entfernt. Auch sonst war es recht gut organisiert, jedenfalls bekam ich auch mit dem Nachmeldezettel sofort meine Startnummer, und ne Schlange gab es auch nicht. Platz in der Umkleide war zwar relativ knapp, aber vor dem Lauf mußte ich ja eh nur fix in die Laufklamotten schlüpfen.

Da also alles schneller als erwartet ging, blieb noch Zeit für eine Wiener im Brötchen. Direkt nach dem Aufstehen habe ich halt noch keinen Hunger. Und danach war immer noch massig Zeit, aber die habe ich dann auch noch irgendwie rumgekriegt.

Am Start war dann erstmal mächtiges Gedränge. Massenstarts mit 1400 Teilnehmern sind halt generell etwas doof, und wenn die Leute noch meinen, sich eine Minute vor dem Start immer noch einlaufen zu müssen (wohlgemerkt hinter der Start-Linie, also auf der Strecke!), ist Chaos halt vorprogrammiert.

Der erste Kilometer war also tierisches Gedränge, danach ging es halbwegs, aber es wurde schon immer wieder mal eng. Das lag auch daran, daß die Strecke an den Stellen, wo man weniger Läufer pro Zeit erwartete, enger war, weil nur eine Straßenseite gesperrt war.

Muskelmäßig war dieser Lauf eigentlich überhaupt kein Problem, dafür von der Kondition her: Ich war teilweise schon übelst außer Atem … Und obwohl ich mal ein paar Meter gehen mußte und der Lauf subjektiv ewig gedauert hat, war ich mit 0:47:09 noch 44 Sekunden schneller als vor einer Woche :-)

Verpflegung war hier nicht so reichlich (jedenfalls nicht für umme, drinnen gab’s kalte Getränke, Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen und Würstchen), aber das kann man für 4 € Startgeld auch nicht erwarten. Immerhin gab’s schön heißen schwarzen Tee. Ist wohl bei dem Wetter auch besser als Kaltgetränke.

Die Dusche war dann überraschenderweise zur Gemeinschaftsdusche gemacht worden (jeweils zwei Umkleiden hatten zusammen einen Duschraum, und die erste von sechs Umkleiden war Damenumkleide, alle anderen Herrenumkleiden – es hätte woanders™ zwar noch eine extra Damenduche gegeben, aber das war wohl den meisten zu blöd – IMO zurecht). Mir macht’s auch nichts aus, also fix geduscht (so fix wie’s geht, wenn das Wasser eher tröpfelt als fließt) und angezogen – jetzt war die Umkleide wirklich voll, und zudem noch der Boden naß.

Eigentlich hatte ich auf dem Rückweg ja vor, bei Germersheim über den Rhein zu fahren und dann noch ein bißchen auf der A5 zu rasen – aber irgendwie hab ich die Rheinquerung nicht gefunden. Weiß jemand, in welche Richtung man da fahren muß?

Zurück am Hauptbahnhof, also dem Stellplatz des Autos, war ich dann immer noch eine halbe Stunde zu früh …

Insgesamt ein sehr schöner Lauf, ist eine Überlegung wert, die restlichen Läufe (15 und 20 Kilometer) auch noch mitzulaufen.

Und damit ich es selbst nicht vergesse: Auf mein-sport-foto.de gibt es irgendwann Fotos. Ob von mir auch eins gemacht wurde, habe ich zwar nicht mitbekommen, aber ich nehme es doch an.

Schloßparklauf

Gestern bin ich beim KSC-Schloßparklauf mitgelaufen – drei Runden durch Schloßgarten und Wildparkstadion, zusammen 9,9 km. Irgendwie war das bei absolut null Training in zweieinhalb Monaten keine gute Idee – aber was soll’s. Jetzt hab ich halt erstmal ordentlich Muskelkater.

Ist jedenfalls schon irgendwie nett, das Stadion mal von innen zu sehen. Und die 8 € Startgeld haben sich auch gelohnt: Es gab unter anderem ein T-Shirt (aus Polyester, also sportgeeignet) und eine Flasche Weißwein, sowie diverse andere Werbegeschenke.

Die Zeit ist dann doch eher nebensächlich …

Gel-Nimbus

Seit einer Woche habe ich neue Laufschuhe: Asics Gel-Nimbus 2000 VIII für schlappe 150 Euro …

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Die laufen sich soweit auch ganz gut, der übliche Muskelkater an Stellen, die jetzt wieder anders belastet werden … Und schön lange halten werden sie hoffentlich auch.

Was mich allerdings ärgert, ist, daß meine Brooks Glycerin 4, gerademal 500 km alt, so gut wie gar nicht mehr dämpfen. In de.rec.sport.laufen gingen die Meinungen dazu ziemlich auseinander: Die einen meinten, wenn ich hauptsächlich auf Asphalt laufe, sei das kein Wunder, wieder jemand anders, bei ihm würden die Schuhe auch auf Asphalt ihre 1000 km halten … Ich sollte wohl nochmal ne Mail an Brooks schreiben und mich beschweren …

Jedenfalls kann jetzt das Training für den Baden-(Halb-)Marathon
vernünftig weitergehen.

Sicherheitsausstattung

Eins hab ich in Ägypten gelernt: Die Sicherheitsausstattung eines Autos, also Hupe und Lichthupe, sind essentiell.

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Also habe ich jetzt eine wichtige Investition getätigt und mein Fahrrad mit einer Klingel versehen. Schön laut, schön lang – hilft sicher, einige gefährliche (umherspringende Fußgänger oder rumeiernde Radfahrer) oder nervige (Leute, die den Weg oder die Fahrbahn versperren) Situationen zu verhindern …

Cromoglicinsäure

Nachdem Cetirizin, ein H1-Antihistaminikum, die letzten Wochen nur sehr unzureichend gewirkt hat, habe ich mir heute morgen mal wieder Cromoglicinsäure (Nasenspray und Augentropfen) geholt. Das ist ein Mastzellstabilisator, der verhindert, daß diese Zellen bei Kontakt mit dem Allergen überhaupt erst Histamin ausschütten. Und obwohl die volle Wirkung laut Wikipedia erst nach einigen Wochen einsetzt, ging es mir heute vormittag deutlich besser als die letzten Tage.

Mit Cetirizin und Cromoglicinsäure sehe ich dann auch der Invasion der Aufrechten Ambrosie gelassen entgegen …

Jetzt dürften die ganzen Medikamente bloß noch ein bißchen billiger werden!

Müde nach dem Laufen?

Die letzte Zeit war ich nach dem Laufen immer tierisch müde – bis heute. Der “Trick”: Solange laufen, bis der Stoffwechsel umgestellt hat (das merkt man, jedenfalls nach ner Weile). Dann ist der Blutzuckerspiegel nach dem Laufen nicht so weit unten, und man ist im Gegenteil voller Energie.

Dazu muß man natürlich erstmal bis zu diesem Punkt durchhalten (ohne Gehpausen etc.), der bei mir heute bei knapp 10 km lag … Aber mit Musik ging das ganz gut, auch wenn mein MP3-Player etwas rumspinnt (aber nur im Anfang).

Jetzt kann ich also mit dem Training voll durchstarten, denn das Ganze hat einen entscheidenden (wenn auch etwas paradox klingenden) Vorteil: Man kann länger laufen und braucht weniger Zeit.

Auszug

So, heute morgen hatte ich meinen Auszugstermin aus dem KW7. Ging erstaunlich reibungslos – an meinem Zimmer gab es nichts zu meckern (da hab ich mir vermutlich viel zu viel Mühe gegeben), dafür am Flur insgesamt umso mehr. Duschen hab ich heute morgen noch geputzt, und ich hoffe doch, daß meine Mitbewohner es schaffen, bis morgen mal den Boden in der Küche zu wischen (dann will der Hausmeister sich das nochmal angucken). Gut 8 Euro Telefonguthaben krieg ich noch wieder, und ich muß nicht mal das kaputte Bettlaken (eigentlich: drei, vier Euro …) bezahlen. Hoffentlich kommt jetzt zügig die Kaution …

Umzug

So, jetzt ist es endlich so weit: Der Umzug ist halbwegs geschafft. Halbwegs, weil noch das ganze Zimmer mit Umzugskartons vollsteht und auch noch nicht alle Möbel aufgebaut sind.

Das Packen der Kartons verlief wegen Zeitmangels etwas chaotisch. Ich war nämlich erst Mittwoch nachmittag aus dem Norden zurückgekommen, und für ab Donnerstag vormittag war der Sprinter reserviert. So ungefähr die Hälfte hatte ich bis dahin ziemlich chaotisch in Kartons verpackt.

Nach einem halbwegs ausgiebigem Frühstück ging es dann gegen 11:00 in die Siemensallee zu Sixt, den Sprinter abholen. Dort wollte man mir zusätzlich zur Miete für 55 Euro noch eine Versicherung für 45 Euro aufschwatzen und bezeichnete meine Entscheidung, darauf zu verzichten, als “mutig”. Nunja … Da so eine Versicherung aufgrund der hohen Selbstbeteiligung die wahrscheinlichsten Schäden eh nicht abdeckt, ist es eigentlich eine ganz einfach Rechnung …

Danach ging es erstmal zum Second-Hand-Kaufhaus, wo wir einen Herd und zwei Couch-Garnituren erstanden. Mit vereinten Kräften sind die auch irgendwie in den dritten Stock gelangt.

Anschließend sind wir dann zum IKEA gefahren, wo wir eine ganz ordentliche Menge Holz (für über 1000 Euro …) erstanden. Bei IKEA frage ich mich ja, ob der schlechte Service (man muß sich die Ware selbst aus den Regalen holen und packen, obwohl ein Computer sicher eine deutlich bessere Beladung des Einkaufswagens hinkriegen würde, dabei soll man dann auch noch alle Barcodes nach vorne legen, weil man nicht in der Lage ist, die ja doch halbwegs hochpreisige Ware mit RFID-Etiketten auszustatten, und dann fand ein stümperhafter Architekt es offenbar besonders witzig, den Fußweg zum Parkplatz zur Seite hin abschüssig zu bauen) auf Unfähigkeit beruht, oder ob man damit sein Image auf Billig/Günstig trimmen will (“Die haben so schlechten Service, die müssen ja niedrige Kosten haben.” – Haben sie ja vermutlich auch, erhöht den Gewinn …

Nachdem der ganze Ikea-Kram dann ausgeladen war, wurden der Reihe nach die Sachen von Henning, Michael und mir abgeholt. Dabei ist einer von meinen Kartons mit Küchensachen kaputtgegangen, wobei einige Teller dran glauben mußten. Nie wieder “Umzugskartons” bei eBay … In der Nacht habe ich dann im Wohnheim noch den restlichen Kram gepackt (ok, es ist immer noch einiges im Zimmer, aber hauptsächlich Kleinkrams …), und den mit Henning am nächsten Morgen in die Wohnung geschafft.

Und da steht es jetzt alles etwas chaotisch rum. Naja, ein Ikea-Regal kann ich heute noch aufbauen, der Rest kommt am Samstag, wenn dann Platz ist, wird auch der Schreibtisch aufgebaut, und dann fehlen noch ein Bett und ein Drehstuhl für den Schreibtisch. Und zwischendurch werd ich dann noch beim Walmart oder so Gardinen und nen kleinen Teppich besorgen …

Glückswoche

Die jetzt abgelaufene Woche war meine Glückswoche. Montag endlich den Praktikumsschein bekommen, dienstag ein wider Erwarten sehr gutes Algotech-Ergebnis erfahren, Mittwoch zwei Wohnungen besichtigt, eine davon zwar auch akzeptabel, aber doch nicht wirklich optimal (WC auf der Halbetage, Dusche in der Küche …), die andere super: Neu renoviert, große Zimmer, zwei Badezimmer für 710 Euro inkl. (kalten) Nebenkosten. Am Samstag dann dafür den Mietvertrag unterschrieben, und heute eine Anzeige wegen Mitbewohner veröffentlicht – die ersten haben sich auch schon gemeldet. Außerdem hat heute auch noch der KSC 3:1 gegen LR Ahlen gewonnen, und ich habe eins der ins Publikum geworfenen T-Shirts gefangen. Ein WM-Ticket war zwar nicht drin (das liegt vermutlich auf dem Tribünendach …), aber das T-Shirt ist auch ok, und die FIFA wird von mir eh nicht unterstützt … Fehlt nur noch ein wenig Glück in der Liebe …

Letzte Klausur

Am Donnerstag habe ich meine voraussichtlich letzte Klausur geschrieben, und zwar in Algorithmentechnik. Gelaufen ist sie zwar eher nicht so toll, aber egal, wie das Ergebnis aussehen wird, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, sich den Stoff mal etwas intensiver reinzuziehen. Algorithmische Probleme begegnen einem irgendwie ständig …

Gefeiert wurde das Hintersichbringen dieser Klausur dann am Abend passend im Algostea, zum ersten Mal überhaupt. Donnerstag bis 22:30 Uhr ist der Eintritt für Studenten frei, Bier gibt es für einen Euro. Daher war der Abend ein recht günstiges Vergnügen. Und die Musik war auch ziemlich gut, und das Publikum auch in Ordnung. Auf jeden Fall zu empfehlen.

Kaputte Gebäude

Eins davon ist ca. 30 Jahre alt und schon kaputt:

Betreten der Balkone

Sehr geehrter Herr Müller, wegen großer Betonschäden an den Balkonen ist ab sofort

das Betreten der Balkone verboten!

Einzige Ausnahme: Im Notfall Flucht über den Balkon!

(So beginnt ein Brief des Studentenwerks.)

Und das andere Gebäude wird und wird nicht fertig:

Die Überprüfungen des Neubaus der Universitätsbibliothek haben ergeben, dass ein gesicherter Gebäudebetrieb noch nicht gewährleistet werden kann. Deshalb ist der Bezug des Neubaus noch nicht möglich und wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Neue Schuhe

Eigentlich waren meine alten Asics GT-2090 schon vor dem Halbmarathon mit ca. 1000 km längst hinüber, aber da ich erst eine Woche vorher aus dem Urlaub zurückgekommen war, war zum Wechseln auch keine Zeit mehr.

Am folgenden Donnerstag also zu Runners Point, inzwischen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor. Dort wurde mir dann der Asics GT-2100, Nachfolgemodell meines alten Schuhs angeboten. Passen tat er auch wunderbar, aber vielleicht hätte ich damit (und überhaupt) doch mal aufs Laufband steigen sollen.

Jedenfalls bin ich damit dann insgesamt viermal acht km gelaufen, und hatte jedes Mal nach ca. fünf km leichte Knieprobleme, außerdem fühlte sich die Dämpfung irgendwie schwammig an. Nachfrage in de.rec.sport.laufen.misc brachte nicht wirklich Ergebnisse, außer daß viele Leute, die vorher den GT-2090 hatten, mit dem GT-2100 nicht so zufrieden waren und sich eher den 2090 zurückwünschten.

Also vorletzte Woche nochmal zum Runners Point. Wenn’s um die Gesundheit und das Wohlbefinden beim Sport geht, soll schließlich alles stimmen. Und davon, wie die Zufriedenheitsgarantie dort gehandhabt wird, war ich wirklich extrem positiv überrascht. Ein Umtausch wurde mir geradezu aufgedrängt: Ich bin barfuß und mit meinem jetzigen neuen Schuh, dem Brooks Glycerin 4 auf dem Laufband gewesen, mit dem alten Schuh gar nicht.

Rückgabe und Kauf der neuen Schuhe lief beides über die Bankkarte – wurde auch beides am selben Tag gebucht. Einziger Kritikpunkt dabei: Der alte Kassenzettel, auf dem auch noch was anderes stand, wurde einbehalten, für die Buchhaltung (natürlich hätte ich eine Kopie bekommen können). C&A löst das besser: Dort wird der alte Kassenzettel gescannt (Barcode), dann erscheint er auf dem Bildschirm und die Kassiererin kann beliebig Artikel zurückgeben, und dann wird ein “Restbon” mit den verbliebenen Artikeln und eine Rücknahmequittung gedruckt.

Inzwischen bin ich mit dem Glycerin schon gut 50 km gelaufen. Von der mir wieder ausdrücklich angebotenen Zufriedenheitsgarantie brauche ich diesmal keinen Gebrauch machen.

Was lernen wir daraus? Erstens: Gute Beratung und vernünftiger Service sind ihr Geld wert (im Gegensatz zur Illusion davon). Zweitens: Man sollte die Beratung auch jedes Mal nutzen. In einem Dreivierteljahr kann sich am Bewegungsapparat eine Menge geändert haben, und das Nachfolgemodell ist mit dem Vorgängermodell wohl auch in den seltensten Fällen identisch.

Besser als erwartet

Gestern war er endlich: Der 23. FIDUCIA Baden Marathon Karlsruhe. Falls mich wieder Erwarten doch jemand hätte anfeuern wollen, hätte er mich mit der Prognose 5:00 Minuten/km leider verpaßt – meine Zeit war besser, als ich mir je hätte träumen lassen: 1:39:06, das ist ein Schnitt von 4:402 und damit schneller als in jedem Training. Wie bei der Wahl, wo man guckt nur Sieger … ;-)

Zum Lauf an sich: Morgens um acht war es noch schweinekalt, beim Lauf an sich war die Temperatur dann aber sehr angenehm. Dank Verpflegungsstationen ging es konditionsmäßig und so sehr gut, bloß die letzten vier bis fünf Kilometer haben sich irgendwie sehr gezogen …

Und jetzt hab ich superheftigen Muskelkater (allerdings nicht so heftig wie letzte Woche). Mal sehen, wann es wieder weiter geht mit Trainieren.

Halbmarathon

Am Sonntag ist es so weit: Der 23. FIDUCIA Baden Marathon Karlsruhe (ja, komplett ohne Bindestriche – PISA halt) findet statt und ich laufe beim Halbmarathon mit.

Über Leute, die irgendwo an der Strecke stehen und mich anfeuern, würde ich mich riesig freuen. Start für meine Zielzeit ist um 9:05 Uhr, die Strecke gibt es hier in diversen Formaten als Plan. Meine Zeit dürfte insgesamt bei so um die 5:30 Minuten pro Kilometer liegen, wenn Ihr mit fünf Minuten rechnet, seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Achja: Ich will Fotos!

Das Training läuft eigentlich ganz gut ;-) Nachdem ich eineinhalb Wochen gar nicht gelaufen bin, bin ich gestern acht und heute vierzehn Kilometer gelaufen – jetzt tut mir erstmal alles weh. Morgen vielleicht Sauna, Donnerstag und Freitag dann nochmal ne längere Strecke, dann sollte das wieder ganz gut passen …

Baden-Marathon

Heute habe ich zum ersten Mal eine Strecke über 20 Kilometern gelaufen: 20,1 km in einer Stunde und 55 Minuten. OK, es waren Gehpausen dabei, aber das wird schon noch …

Jedenfalls fühle ich mich jetzt ganz fit für den Halbmarathon des Baden-Marathons am 18. September. Start ist um 9:00 an der Europahalle, die Strecke führt zum Beispiel die komplette Durlacher Allee entlang. Ich freue mich über jeden, der an der Strecke steht und mich anfeuert.

Plattencrash

Nachdem ich vorher schon ein paar merkwürdige Dateisystemfehler beim Booten hatte (ich boote nicht oft …) kam es gestern dann ganz dicke: Vordergründig ließ sich das Dateisystem immer reparieren, beim Booten gab es dann aber Fehler beim Anlegen des Journals oder so. Einzige Lösung: Neue Platte, soviele Daten wie möglich rüberschaufeln, Linux neu installieren.

Allzuviel ist tatsächlich nicht verlorengegangen (das schlimmste: alle (ca. 10) Mails aus dem Posteingang).

Da ich jetzt schon einen USB-IDE-Adapter habe, werde ich jetzt regelmäßig Backups auf eine externe Platte machen.

Kennt jemand ein gutes Backup-Programm für Linux? Man sollte es einmal menügesteuert, gerne auch graphisch oder per Browser, konfigurieren müssen, und dann sollte es möglichst vollautomatisch regelmäßig inkrementelle (und was es da halt alles gibt ;-) ) Backups auf den externen Datenträger spielen. Wenn ich unterwegs bin und die externe Platte nicht dabei habe, sollte es auch irgendwie möglich sein, ein inkrementelles Backup auf eine CD zu brennen.

Sauna im Sommer

Nachdem mich schon mehrere Wochen eine etwas nervige Atemwegsinfektion plagt, dachte ich mir, ich tu mal wieder was für meine Abwehrkräfte. Also ganz entspannt ins Vierordtbad … Was ich nicht wußte: Das hat im August geschlossen. Naja, ok, also zum Fächerbad. Das hatte sogar geöffnet, zwar nicht so lange wie normal, aber das konnte mir eh egal sein. Aber irgendwie finde ich das seltsam – warum machen die gerade die Aushängesauna, die gerade erst renoviert wurde und an allen Ortseingängen beworben wird, im Sommer dicht?!

In gut zweieinhalb Stunden zwei Saunagänge absolviert und im Dampfbad gewesen. Ergebnis: Ich kann nix mehr ab … Nach jeweils 10 Minuten war ich schon fix und fertig. Immerhin hab ich das Gefühl, daß es für Kreislauf und Immunsystem was gebracht hat …

Entspannend war es leider gar nicht. Die halbe Stunde, die durch den zusätzlichen Weg quer durch die Stadt verursacht wurde, fehlte halt. Und zwischendurch waren dann auch noch kurzzeitig meine Badelatschen verschwunden, tauchten aber da wieder auf, wo ich sie zuletzt ausgezogen hatte. Sehr mysteriös …