Headset

Bei diversen Telefonkonferenzen habe ich gemerkt, daß meine Ausstattung doch etwas unzureichend ist. Also habe ich mir ein Headset besorgt. Im Mediamarkt sind die auch eingepackt, also habe ich bei Amazon ein vernünftig Aussehendes rausgesucht: Nokia BH-216. Beim Versuch, das an meinem eeePC 1050 HA-M habe ich festgestellt, daß der leider kein Bluetooth unterstützt. Irgendwie war ich fest davon ausgegangen, daß er das auf jeden Fall kann. Erst habe ich geärgert, daß sich das Ding mit einem abstehenden Bluetooth-Stick nicht vernünftig wird betreiben lassen. Aber dann habe ich gemerkt, daß es einen Haufen Dongles gibt, die kaum abstehen, zum Beispiel den hier. Kommt demnächst, und dann klappt hoffentlich alles. So lange kann ich es jedenfalls schonmal am Telefon ausprobieren.

Frohes neues Jahr!

Allen Lesern meines Blogs wünsche ein frohes neues Jahr 2010. Bleibt gesund und munter, meinem Blog gewogen und viel Erfolg bei realistischen guten Vorsätzen! Ich werde mich bemühen, auch mal wieder über andere Themen als Verkehrsverwaltungsrecht zu bloggen …

Hochseilgarten

Heute war ich das erste Mal in einem Hochseilgarten (auf die Idee, daß es so etwas überhaupt gibt, hatten mich erstmals Kollegen gebracht, die das als Aktivität für den letztjährigen Institutsausflug vorgeschlagen hatten.

Der Abenteuerpark Immenstaad war eigentlich die einzige Möglichkeit, in und um Immenstaad aktiv/sportlich etwas zu unternehmen. Mein Vater hat sich bereitwillig einladen lassen und ist auch ordentlich umhergeklettert. Das nächste Mal (in Immenstaad oder in Kaltenkirchen) wird dann meine Mutter mitgeschleppt …

Eine sehr interessante Erfahrung, teilweise höllisch anstrengend, und nicht gut für die Hände – wobei, inzwischen geht es schon wieder einigermaßen.

Wenn es interessiert: Ich bin die Strecken 4, 5 und 8 geklettert.

P.S.: Wo ich jetzt zu der Kaltenkirchener Anlage das Foto sehe: Um Gottes Willen – was ist das denn? (Offenbar normalerweise eh nur für Gruppen, anscheinend für Teambuilding-Events von Unternehmen …) Dann lieber im Sommer, wenn ich mit meiner Family Urlaub im Böhmischen Wald mache … Da sollte es sowas doch eigentlich auch geben.

Reisekosten

Unsere Reisekostenstelle ist richtig schnell (ja, richtig schnell!) geworden: Auf den am Dienstag abgegeben Antrag für die Dienstreise am letzten Donnerstag habe ich bereits gestern (also nach zwei Tagen incl. Hauspostlaufzeit) die Abrechnung bekommen. Mal sehen, wie lange die Kasse für die Auszahlung braucht. Ich bin allerdings zuversichtlich, daß das sein wird, bevor die Kreditkartenzahlung von meinem Konto abgebucht wird.

Laufen im Schnee

Heute habe ich den Lauftreff mal Lauftreff sein lassen, mir zweimal 15 Minuten Fahrradfahrt durch Schneematsch mit viel zu dünnen Laufklamotten gespart und bin stattdessen von zu Hause gelaufen. Wider Erwarten sind es dann doch fast 10 Kilometer geworden. Die Strecke durch den Hardtwald (Kanalweg von West nach Ost) war einfach traumhaft: Hell und weiß, und auf dem Weg frischer und noch nicht allzu plattgefahrener Schnee. Kein Vergleich mit dem Matsch, der auf den Straßen so rumliegt …

Regalinhalt eingeräumt

Gestern suchte ich in den verbliebenen Kartons nach Sachen, die noch ins Regal gehören: Es gibt eigentlich keine mehr. In den Kartons sind Sportsachen, Lebensmittel, Büromaterial (nein, irgendwie habe ich keine Lust, ein Regalbrett mit leeren Leitz-Ordnern zu füllen) und alte Uni-Sachen (also Hefter etc. – die sind nicht umsonst in Plastiktüten gelandet).

Eigentlich geht es jetzt also “nur noch” darum, diese Sachen unterzubringen (vielleicht tut ein vernünftigerer Kleiderschrank doch not, außerdem muß ein Schuhschrank her) und die Sachen zu ordnen, die schon gestapelt im Regal sind.

Zeitschriften, die es problemlos auch im Netz gibt (Spektrum Informatik, Mitteilungen der Humanistischen Union, Der Fahrgast, fairkehr) sind dann auch gleich im Altpapier gelandet – manch einer würde sowas wohl für eine hübsche Deko halten.

Und vernünftige Gardinen gibt es auch bald: meine Mutter hat sich bereit erklärt, die passend zurechtzunähen.

Neue Brille

Seit gestern mittag habe ich eine neue Brille. Und ich habe wohl den Point of No Return schon überschritten: Mit der neuen ist es noch total ungewohnt, mit der alten aber auch, mal ganz abgesehen davon, daß sie total zerkratzt ist.

Hauptpunkte, an die ich mich entweder noch gewöhnen muß oder aber die zu einer Nachbesserung führen:

  1. Die Verzerrung zum Rand hin ist schon arg: Wenn ich den Kopf zur Seite drehe, sehe ich, wie das Objekt, daß sich dann gen Rand bewegt, schmaler wird. Mag daran liegen, daß die neue Brille ein ganzes Stück breiter ist als die alte. Ob das Ganze auch nach oben/unten in merkbarer Stärke auftritt, kann ich noch nicht ganz sagen.
  2. Ich habe das Gefühl von leichten Halos, insbesondere auf der linken Seite. Falscher Zylinder/falsche Achse?

Naja, am Samstag werde ich mal damit zum Optiker, mal sehen, wie es bis dahin ist …

Auto abgeschafft

Mein Auto, daß ich am 3. April 2004 an Erkan M. aus U. verkauft habe, habe ich jetzt sozusagen endgültig abgeschafft: Beim Umzug ist mir wieder der Ordner in die Finger gekommen, in dem Kaufvertrag, HU-Unterlagen, Steuer, Reparaturen und Verkaufsvertrag dokumentiert waren, sozusagen der komplette Lebenszyklus. Das kann jetzt wohl endgültig weg, zumal sämtliche Ansprüche aus dem Kaufvertrag verjährt sein dürften.

Simplify your life (ok, in diesem Fall nur ein Regalbrett).

Simplify your life

Angesichts meines Umzugs (ein Zimmer weiter) war jetzt endlich mal “Simplify your life”, also ausmisten von irgendwelchem Schrott, angesagt. Die letzten Tage ist da auch einiges zusammengekommen – aber den letzten Karton habe ich aus Zeitmangel einfach nur noch eingepackt – und morgen früh kommt nochmal einiges zusammen, was einfach nur zusammengepackt wird. Schade, Ausmisten kostet wirklich tierisch viel Zeit.

Ich hoffe mal, daß ich wenigstens beim Auspacken dann ein bißchen zum Ausmisten komme.

RAID, LVM, dm_crypt

Hennings erfolgreich aufgesetztes RAID hat mich mal wieder daran erinnert, daß ich das auch mal tun sollte.

Dieser Artikel dient dem Zusammentragen der nötigen Infos.

Erstmal zur Hardware: Zur Zeit habe ich eine 250 GB große SATA-Platte (und eine ältere PATA-Platte, die dann rausfliegt, bzw. für Backups verwendet wird). Die Idee ist, zwei weitere 250er-Platten anzuschaffen und ein RAID5 anzulegen.

Zur Software:

Wie ich es sehe, brauche ich auf einer der Platten dann eine Boot-Partition. Da gehen dann also meinetwegen ein paar hundert MB ab. Kann ich mit dem entsprechenden Platz auf den anderen Platten dann noch was anfangen? Naja, lohnt eh nicht wirklich.

Auf dem Rest werden dann Partitionen angelegt, die per Linux Software RAID zusammengefaßt werden. Da muß ich mich dann auch einlesen, insbesondere in die Konfiguration.

Das entstehende Device wird dann per dm_crypt verschlüsselt. Das kann man so einrichten, daß recht früh im Boot-Prozeß nach dem Paßwort gefragt wird, oder? Gibt es da auch was, was eine Smartcard oder so benutzt?

Darauf will ich dann LVM loslassen. Was man damit überhaupt machen kann, muß ich mir nochmal anschauen. Insbesondere: Wie einfach ist es, Partitionen zu vergrößern? Und wieviel Overhead erzeugt LVM?

Naja, mal sehen, was draus wird …

Bei der Gelegenheit kann ich mir dann gleich überlegen, was für ein Partitionenschema ich brauche. Das will ich vor allem mit der Backup-Strategie in Übereinstimmung bringen – die Mediendateien sind da zum Beispiel weniger kritisch.

Weihnachtskuchen

Gerade habe ich es endlich mal geschafft, einen Weihnachtskuchen zu backen, nach dem Rezept von meiner Mama:

250 g Margarine
200 g Zucker
4 oder 5 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/8 l Milch (wahrscheinlich 1/4 Liter)
125 g Zitronat
125 g Orangat
125 g Sultaninen oder Rosinen oder Korinthen (evtl. in Rum eingeweicht)

Weiche Margarine mit Zucker und Eiern schaumig rühren.
Mit Backpulver gemischtes Mehl und Milch abwechselnd hinzugeben.
Immer dabei rühren.
Zitronat, Orangat und Rosinen unterheben.
In einer gefetteten Kuchenform bei 190°C 60 – 75 Minuten backen.

Bin jetzt beim letzten Schritt, sprich, das Teil ist im Ofen.

Dabei habe ich festgestellt, was der große Vorteil von Rührteig gegenüber beispielsweise Hefeteig ist: Man kriegt den Teig problemlos von den Rührhaken und der Schüssel ab.

Lüften

So, jetzt, wo es endlich trocken ist, komme ich auch mal zum Lüften. Warum es vorher nicht ging? Ganz einfach: Mit gekipptem Fenster dauert es ewig, und wenn ich das Fenster richtig auf gemacht hätte, wäre der daran noch haftende Regen aufs Bett getropft – und das ist ja nicht Sinn der Sache.

Sport im Winter

Nachdem ich jetzt wieder ein bißchen mehr laufe und es am Donnerstag auch mal wieder zum Hochschul-Lauftreff geschafft habe, mußten endlich mal ordentliche Winterklamotten her. Also bin ich zum L&S Shop, bei dem ich mit der Beratung in Bezug auf Schuhe sehr zufrieden war. Dort bekam ich dann auch gleich diverse Sachen gezeigt, schließlich habe ich dann für einen Überzieher, ein Unterhemd und Socken knapp 100 Euro ausgegeben :-| Ein stolzer Preis, das muß sich dann auch rentieren. Nächstes Mal gucke ich dann mal im Netz, für die Beratung darf er sich ja beim ersten Mal ruhig ein paar Euro verdienen.

Gestern hab ich die Klamotten dann das erste Mal beim Laufen (9,6 km) eingeweiht, heute hab ich ausprobiert, ob sie auch zum Radfahren taugen. Und auch da kann man eigentlich nicht meckern.

Radfahren bei dem stürmischen Wetter war auch recht schön, besonders hinten in Weiherfeld, wo die Radroute nach Ettlingen über die Felder geht. Das Fahren mit Klickpedalen war erstmal wieder ungewohnt, das sollte ich wohl auch regelmäßig trainieren, sonst wird es bei der ersten RTF nächstes Jahr wieder eine ziemliche Belastung fürs Knie.

Jedenfalls bin ich jetzt erstmal halbwegs ausgerüstet für den Sport im Winter!

Letzte Prüfung rum

Endlich ist die letzte Prüfung rum, und ich habe mal eine Weile etwas weniger Streß. Und trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat es für die Traumnote gereicht, Eins Komma Null :-) Da erscheint es im Nachhinein als genau die richtige Entscheidung, zweieinhalb Wochen vor der Prüfung an allen drei Tagen zum Fest zu gehen und eineinhalb Wochen vor der Prüfung noch eine RTF zu fahren. Und auch die Woche bei meinen Eltern, in der ich fast nichts geschafft habe und daher etwas genervt war, erscheint verschmerzbarer …

Die Diplomarbeits-Vorschläge hat mir jetzt jedenfalls der Prof persönlich geschickt, da werde ich mich jetzt in aller Ruhe informieren und dann Ende September oder so anfangen.

Bis dahin ist mal wieder etwas mehr Sport angesagt (16. September: Halbmarathon), und auch mal eine Woche Urlaub. Ansonsten wird das Projekt, an dem ich in meinem Hiwi-Job arbeite, jetzt mal (hoffentlich bis zum Ende) vorangetrieben.

In meinem Zimmer sieht es gerade aus wie Kraut und Rüben: Ich räume auf, und dafür muß es erstmal temporär unordentlicher werden. Jedenfalls habe ich in den vergangenen Tagen unseren Altpapierkarton von 25% auf 75% Füllstand getrieben. Und das Teil ist groß …

RTF nach Baerenthal

Nachdem ich schon vor zwei Jahren die Partnerschafts(gemeint ist die Städtepartnerschaft von Karlsruhe und Nancy)-Radtouristik[sic!]fahrt Nancy-Baerenthal-Karlsruhe mitgemacht habe und im letzten Jahr leider kein ordentliches Rad hatte, habe ich mich dieses Jahr wieder angemeldet.

Ein bißchen Training hatte ich zum Glück: Vor drei Wochen insgesamt 115 km bei der RTF in Malsch, letzte Woche 60 km Berge mit der Uni-Radsportgruppe. Insofern war ich auch guter Dinge.

Samstag um 10:00 war Start, eine Viertelstunde vorher war ich mit meiner Reisetasche, die auch einige Lernsachen für Informationssysteme enthielt, an der Europahalle. Die abgegeben und kurz darauf ging es zur Startaufstellung. Bürgermeister Eidenmüller hatte auch keinen Helm auf, die Offiziellen interessierte es also schonmal nicht.

Die ersten 15 km oder so ging es im geschlossenen Verband mit Polizeibegleitung los, an den meisten Ampeln ohne Stopp. Nach der Rheinbrücke trennte sich das Feld dann schnell, ob des starken Gegenwindes. Nach der ersten Verpflegungsstation hatte ich dann auch vernünftige Gruppe zum Ranhängen, es konnte also Tempo gemacht werden. An der zweiten Station kam ich dann angeblich an, als die Spitzengruppe gerade weg war. Zusammen mit zwei anderen gelang es dann auch, diese nochmal einzuholen, lange konnten wir den Anschluß dann aber nicht halten. Also ging es gemütlich weiter, die 101 km (YMMV) hatte ich dann in 3:52 h netto (4:02 brutto) geschafft, ein recht ordentlicher Schnitt.

Kurz nach der Zielankunft fiel mir dann auch auf, was ich vergessen hatte: Das Eincremen mit Sonnenschutz, was ich eigentlich an der ersten Verpflegungsstation nachholen wollte. Naja, Unterarme und Hals sind schön braun, an der Stirn pellt die Haut jetzt ab und am Oberarm in dem Bereich, der normalerweise von T-Shirts verdeckt ist, vom Radtrikot aber halt nicht, wird es wohl auch noch so kommen.

Gut ausgeschlafen und gestärkt ging es dann am nächsten Morgen wieder los, wieder im Pulk den ersten kleinen Hügel hoch. Macht nicht wirklich Spaß, vor allem, wenn jemand zum Überholen ansetzt und dann verhungert und einem den Weg abschneidet. Aber nach 20 km oder so wurde es dann auch weniger dicht. Am Anfang hab ich mal wieder meine Kraft überschätzt und bin den Leuten, mit denen ich eigentlich fahren wollte, davon gefahren. Naja, hab mich dann irgendwann einholen lassen, ging eigentlich noch. Also bis Lembach Windschattenfahren, und dort an der Verpflegungsstation gestärkt, bevor es zwei Berge hochgehen sollte. Die waren zwar nicht ganz unanstrengend, aber durchaus zu schaffen. Danach wieder schön Windschattenfahren bis zur Verpflegungsstation. Und danach kam die flache Schlußetappe. Erstmal waren wir nur zu dritt, ging aber auch schon ganz gut. Dann wurden wir von einer weiteren Vierergruppe eingeholt, was das Tempo doch nochmal deutlich gesteigert hat: 33 km/h in der Ebene bei leichtem Gegenwind, 30 km/h bei leichter Steigung. So wurden dann zwei Fahrer, die wir eingeholt hatten, auch noch mitgenommen.

Der Schlußspurt ging dann auf dem Rheindeich los und im Hafengebiet weiter. Leider kamen danach dann meherere rote Ampeln, aber mehr als ein paar Minuten sollten die eigentlich nicht gekostet haben. Entsprechend ordentlich dann auch die Zeit: 4:24h/4:45h (netto/brutto) für 122 km, macht netto einen Schnitt von fast 27 km/h, und das bei gut 1000 Höhenmetern.

Ging zwar mit einem Trekkingrad gerade noch, aber irgendwann brauche ich auch mal ein Rennrad … Und wo ich gerade dabei bin: Klickpedale und Fahrradschuhe.

In der Europahalle habe ich dann erstmal geduscht und dann die Pastaparty-Gutscheine verbraucht: Diesmal gab es Pasta-Buffet incl. Getränk, und noch ein zweites Getränk extra. Da kann man doch nicht meckern …

War jedenfalls wieder eine sehr schöne Tour, auch dank des geschlossenen Starts: Da findet man recht einfach Leute, die geschwindigkeitsmäßig zu einem passen. Wobei ich noch ein bißchen an meiner Kraftaufteilung arbeiten muß, es bringt ja nichts, sich am Anfang zu verausgaben und die Kraft beim Alleinefahren zu vergeuden …

Stevens Esprit

Heute hab ich nach langem Warten mein doch arg verspätetes Geburtstagsgeschenk (von mir an mich selbst, aber durch großzügige Geldgeschenke mitfinanziert) in Empfang genommen: Ein Trekkingrad der Marke Stevens Esprit, daß Geschwindigkeit mit Komfort (voll straßentauglich) vereint.

Und es ist wirklich unsäglich geil. Standesgemäß wurde es bei gut 40 km/h auf der Ettlinger Straße Richtung Innenstadt (zum Glück gibt es dort keinen benutzungspflichtigen Radweg, aber das wäre mir dann auch egal gewesen) eingeweiht.

Diesen Adrenalinkick (oder irgendein anderes Hormon, mir doch egal) kriegt man wohl bei kaum einer anderen Sportart so einfach …

Nummer portiert

Gestern lief mein o2-Vertrag aus. Kurz nach Mitternacht lief er zwar immer noch, aber ich habe dann trotzdem schonmal die neue SIM-Karte von Callmobile eingelegt. Wenig später ergab dann ein Testanruf auf meiner ehemaligen Homezone-Nummer ein “Die gewählte Nummer ist nicht vergeben.” und einer auf die Handynummer ein mir bis dahin unbekanntes

Aufgrund einer vorübergehenden Störung können wir Sie leider nicht mit dem gewünschten Service verbinden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Zu dem Zeitpunkt wurde die Nummer wohl gerade portiert ;-)

Am Morgen ergab ein Anruf dann “Die gewünschte Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar.”, und das Handy hatte kein Netz. Bei callmobile im Kundenbereich eingeloggt, SIM-Karte aktiviert, und dann am Handy noch die SIM-Aktivität bestätigt – kurz darauf ging’s.

Übrigens war bei der SIM-Karte wohl das Jamba-Löschlogo kostenlos dabei: Es wird weder Netz noch Provider angezeigt … Erstmal etwas verwirrend.

Chinesisch-Prüfung

Ich komme gerade von der irgendwie etwas skurilen bis absurden Abschlußprüfung meines Chinesisch-Kurses.

Zuerst ging es mit Hörverstehensübung los, vorgelesen durch den Lehrer. Aufzuschreiben war die deutsche Übersetzung des Gehörten. Ich muß sagen, das war die erste Hörverstehensübung, bei der der Umfang und die Richtigkeit meiner Lösung dadurch beschränkt war, daß ich einfach keine Zeit hatte, nach den Sätzen die deutsche Übersetzung aufzuschreiben. Zu verstehen war es nämlich ansonsten recht gut …

Weiter ging es dann, als ich mit meinem Bogen schon fertig war. Dann gingen nämlich die inhaltlichen Fragen der anderen los, und der Lehrer hat sich auch noch drauf eingelassen. Als Zusatzaufgabe waren Zeichen, die im Unterricht mal so nebenbei erwähnt wurden, zum Beispiel Komponenten der “richtigen” Vokabeln, ins Deutsche zu übersetzen. Daraus wurde dann letztendlich irgendwie ein Ratespiel, weil der Lehrer anfing, zu erklären, was die bedeuten.

Wie gesagt, ziemlich skurril …

Dixit Jens: “Fiat lux!”

et factum est lux.

Naja, ganz so einfach war es leider nicht.

Es fing damit an, daß ich mich vor ca. zwei Wochen endlich mal aufgerafft habe, eine Deckenlampe anzuschaffen. Es ist so ein weißes rundes Teil mit drei Strahlern für immerhin knapp 20 Euro geworden. Dazu habe ich dann gleich drei Energiesparlampen (20 W von General Electric, “nackt”, also mit sichtbarer gewundener Leuchtröhre) gekauft, schließlich soll dann ja nicht ein zu hoher Energieverbrauch vom Benutzen abhalten.

Also Lampe angebracht, wofür ich mir sicherheitshalber noch einen Spannungsprüfer gekauft habe (so ein Billigteil mit Glimmlampe für 2,50 €), erstmal einfach so frei schwebend. Leuchtmittel reingeschraubt – nix. Spannung geprüft: geht. Was ich noch vergaß zu erwähnen: Beim Senkrechtstellen eines Strahlers sprang dieser aus der Halterung und hing dann nur noch an den Stromkabeln.

Das von meinem Vater empfohlene leichte Hochbiegen der Kontakte in der Fassung half auch nichts. Andere Glühbirnen liefen allerdings. Naja, bei Walmart umgetauscht, was auch problemlos ging. Und wieder das gleiche: Läuft mit Glühbirnen, läuft nicht mit Energiesparlampen. Dabei sollte ich vielleicht noch erwähnen, daß die Lampe mit doppelseitigem Klebeband an der Decke befestigt ist – das ständig abzureißen, ist teuer und die Tapete geht kaputt …

Naja, irgendwann bekam ich dann den Tipp, daß es an der Form der “Birne” liegen könnte. Und das war’s auch: die billigen sind über dem Sockel eher konvex, während Glühbirnen und glühbirnenähnliche Energiesparlampen wie Philips Softone dort konkav sind. Also die Birne aus meiner Schreibtischlampe ausprobiert: Geht. Zwei Philips Softone 20 W für je stolze 7,50 € gekauft: Geht. Jedenfalls ca. drei Stunden lang. Dann machte es *peng*, die Birne war aus und roch etwas verkohlt. Das ist jetzt schon die zweite Philips Softone, die mir am ersten Tag kaputt geht. Irgendwie haben die doch leichte Qualitätsprobleme … Naja, auch die hat Bahr umgetauscht (diesmal anstandslos, im Gegensatz zur ersten, wo man mir erzählen wollte, ich hätte die an einem Tag zu oft an und aus gemacht), und jetzt hab ich mit 54 Watt ein schön helles Zimmer.

Eine Bitte an die Politik: Wie wäre es mal mit Normen für Lampenformen? Es kann doch nicht angehen, daß die Fassungen normiert sind und es dann trotzdem nicht paßt …

Kyrill

Schon gestern abend wurde er mit einer Unwetterwarnung angekündigt: Der Orkan Kyrill.

Heute mittag war’s eigentlich noch ziemlich gemütlich, auch das Radfahren. Trotzdem stand, als ich vom Mittagessen zurückkam, die Feuerwehr beim AVG/Waldparkplatz: Ein Baum auf dem Parkplatz war umgestürzt und hatte dabei auch ein Auto unter sich begraben.

Der Kanzler der Universität hat übrigens auch eine Dienstanweisung rumgeschickt: Niemand muß am Nachmittag in der Uni bleiben, oder so ähnlich.

Gegen 16:00 Uhr kam dann eine Mail, daß der Lauftreff ausfällt :-( Dabei wär’s um 19:00 doch eigentlich noch recht gemütlich gewesen … Also bin ich stattdessen zum Walmart, Lampe umtauschen. Der Hinweg war dabei dank Rückenwind einfach. Aber ist es eigentlich normal, daß die Autos bei solchen Wetterverhältnissen trotzdem wie die Deppen weiterrasen? Im Walmart war es dann übrigens äußerst leer.

Der Rückweg war dann schon deutlich anstrengender, steil gegen den Wind zu fahren ist vor allem dann kritisch, wenn der Wind leicht dreht. Vergleichbar damit, wenn beim Segeln bei der Wende das Segel auf die andere Seite knallt.

Und jetzt sitze ich halt gemütlich zu Hause und beobachte die gelegentlichen Böen draußen. So eine Fensterscheibe, in der sich eine Lampe spiegelt, ist übrigens ein unangenehm genauer Indikator für Erschütterungen und Biegung der Scheibe. Wenn man das einmal erblickt hat, kriegt man den Blick nicht mehr so leicht davon gelöst …