Schneeschuhwanderung

Auf dem Neujahrstreff des Lauftreff Karlsruhe Mitte Januar wurde ich das erste Mal auf eine Schneeschuhwanderung aufmerksam, die Petra Guntau für den LT zum Freundschaftspreis angeboten hat. Interessant hörte sich das schon an, aber zu dem Zeitpunkt war das Wetter ja noch nicht wirklich abzusehen. Statt mich also gleich in die Liste einzutragen, habe ich erstmal gewartet, bis die entsprechenden Infos über den Verteiler kamen – das war dann Anfang der Woche der Fall. Da war es ja schon klirrend kalt, und ich hatte gerade richtig Lust auf Winter – also habe ich mich angemeldet.

Zum Glück hatte ich schon ausreichend wintertaugliche Klamotten für eine letztendlich ausgefallene Yushan-Tour vor knapp zwei Jahren angeschafft. An den Beinen waren die entsprechenden zwei Lagen (recht dünne lange Thermo-Unterhose und ebenfalls recht dünne Wanderhose) ausreichend, aber die vier Lagen am Oberkörper (ein Lauf-Funktionsunterhemd, ein Thermounterhemd, eine Winter-Laufjacke, und eine Winterregenjacke mit Fleece-Einsatz für 21,75 € von C&A) waren gerade so ausreichend. Schon interessant, ich hatte für die Beine noch eine lange Laufhose eingepackt, falls es zu kalt wird, und war eher davon ausgegangen, dass es am Oberkörper deutlich zu warm wird.

Die Wanderung führte vom Skihang in Unterstmatt hoch zum Hornisgrinde-Plateau und nach kurzer Rast auf geringfügig anderem Weg wieder herunter. Der Schnee war zwar nicht von allerbester Qualität, aber trotzdem genug, um Schneeschuhe zumindest mal auszuprobieren. Und es war richtig schön kalt. Die Mütze ist mir dank Brille immer wieder verrutscht, aber mit Kapuze war es dann halbwegs auszuhalten. Wichtig ist es jedenfalls, in Bewegung zu bleiben. Wenn wir irgendwo angehalten haben, wurde es recht schnell ziemlich kalt.

Insgesamt eine wunderschöne Tour mit traumhaftem sonnigen Wetter bei ca. -15 °C … Am Abend war ich ersteinmal hundemüde, und jetzt habe ich ordentlich Muskelkater am vorderen Schienbeinmuskel. Die Schneeschuhtouren bei Petra kann ich nur empfehlen. Zum Einstieg wohl am besten erstmal eine kurze Tour, aber es gibt auch mehrtägige Touren.

Hier erstmal ein “Symbolfoto”, sobald ich ein Foto mit mir selbst bekomme, ergänze ich es.

Bilder mit GPS-Koordinaten versehen

Leider haben Consumer-Kameras ja noch kein GPS (meine Dezember 2009 gekaufte jedenfalls nicht). Aber wenn man ein Outdoor-GPS-Gerät sein eigen nennt, kann man das ja zum Glück recht einfach anderweitig erledigen. So ein Gerät (ich habe ein eTrex Vista HCx von Garmin) läuft mit 2 AA-Batterien ca. 20 Stunden, und man kann es einfach im Rucksack oder der Jackentasche mit sich rumtragen. Dabei zeichnet es jede Sekunde die Position in einer GPX-Datei (eine Datei pro Tag) auf Speicherkarte auf.

Prinzipiell täte es auch ein einfacher GPS-Logger (der dann deutlich kompakter ausfallen könnte), aber das Display ist ganz praktisch. Die Zeit auf der Kamera muss man ja in der Regel manuell einstellen — eine automatische Synchronisation mit GPS oder einer anderen Zeitnormalquelle haben die Dinger nicht. Das könnte man tun, man kann es aber genauso gut lassen. Denn so eine Uhr hat ja auch ein wenig Gangabweichung, beim nächsten Urlaub stimmt es dann schon wieder nicht. Eine Minute Abweichung ist jedenfalls (mir) zuviel, um mich für die GPS-Korrelation darauf zu verlassen.

An dieser Stelle kommt das Display des GPS-Empfängers ins Spiel: Man macht ab und zu (am Anfang und am Ende des Urlaubs beispielsweise …) Fotos von einer als zuverlässig bekannten Uhrzeitanzeige – dafür bietet sich die des GPS-Empfängers an (Beispiele hier und hier). Dann hat man die Kamerazeit (über EXIF-Daten) und die echte Zeit in einem Foto und kann somit die Differenz ermitteln.

Beispiel: Ich hatte zwei Fotos vom GPS-Empfänger gemacht:

  • Auf dem ersten Foto zeigte der GPS-Empfänger 12:04:40 Uhr am 30. Juli 2011 (Europe/Berlin, also MESZ). Nach Ortszeit (in diesem Fall Island, also erfreulicherweise gleichzeitig UTC – es entfällt also die schwierige Entscheidung, welche von beiden ich nehmen soll) ist das 10:04:40 Uhr. Die Zeit der Kamera war 11:06:09 (also vermutlich MEZ, ohne S) am 30. Juli 2010 (sic!). Um von der Kamerazeit auf die richtige Zeit zu kommen, muss man also ein Jahr hinzuzählen, 1 Stunde abziehen, 2 Minuten abziehen und 31 Sekunden hinzuziehen (bzw: 1:29 Minuten abziehen).
  • Auf dem zweiten Foto zeigte der GPS-Empfänger 13:13:10 Uhr am 2. August 2011 (MESZ). Nach Ortszeit/UTC ist das 11:13:10 Uhr. Die Zeit der Kamera war 12:14:38 (MEZ) am 2. August 2010 (sic!). Um von der Kamerazeit auf die richtige Zeit zu kommen, muss man also ein Jahr hinzuzählen, 1 Stunde abziehen, 2 Minuten abziehen und 28 Sekunden hinzuziehen (also 1:28 Minuten, und damit nur eine Sekunde Abweichung zum ersten Foto, die auch Rundungsfehlern geschuldet sein können).

Nachdem wir nun also wissen, wie wir die EXIF-Zeit justieren müssen, können wir diese Änderung umsetzen. Als Tool dafür benutze ich exiv2. Die relevanten Stellen der man-Page lauten:

Benutzung: exiv2 [ Optionen ] [ Aktionen ] Datei ...

Ändert die Exif-Metadaten von Bildern.

Aktionen:
ad | adjust ändert die Exif-Zeitstempel um eine gegebene Zeit. Diese
Aktion benötigt mindestens eine der Optionen -a, -Y, -O oder -D.
[...]

-a time Zeitjustierung im Format [-]HH[:MM[:SS]]. Diese Option wird
nur in Zusammenhang mit der Aktion 'Justieren' benutzt.
-Y yrs Justierung von Jahren in der Aktion "justieren".
-O mon Justierung der Monate in der Aktion 'justieren'.
-D day Jusitierung von tagen in der Aktion "Justierung".

In unserem Fall ergibt das:

exiv2 -Y 1 -a -01:01:28

In diesem Fall ist es herzlich egal, ob man nun -01:01:28 oder -01:01:29 schreibt. Bei größerem Drift sind natürlich ggf. andere Maßnahmen erforderlich. Interpolieren dürfte manuell leider etwas aufwendig werden.

Dieser Befehl muss natürlich auf alle Fotos angewendet werden. Bei mir haben diese die Endung .JPG (nicht .jpg!). Es ergibt sich folgender Befehl:

for i in *.JPG; do exiv2 -Y 1 -a -01:01:28 $i; done

Als nächstes kopiere ich die GPX-Tracks für die entsprechenden Tage ins selbe Verzeichnis wie die Bilder und rufe gpscorrelate-gui auf. Dort füge ich zunächst alle Fotos hinzu. Dort muss man nun leider jede GPX-Datei einzeln auswählen. “Interpolate”, ggf. “Between Segments” ankreuzen, “Correlate Photos” klicken – fertig.

Jetzt haben die Fotos GPS-Koordinaten in ihrem EXIF-Block. Bei Flickr und ähnlichen Diensten erscheinen sie dann in einer Karte (Achtung: Bei Flickr muss man das aus Datenschutzgründen in den Account-Einstellungen vor dem Hochladen aktivieren!).

Horizont Outdoor

Heute war ich auf der Horizont Outdoor in der Messe Karlsruhe (in Rheinstetten). Gestoßen war ich auf diese Messe über die fahrrad.markt.zukunft. Die fand bisher alleine im Kongreßzentrum am Karlsruher Festplatz statt, und dieses Jahr halt als Teil der Horizont Outdoor. Dort war ich vor zwei Jahren mal, als das Stadtplanungsamt anläßlich einer Radrouteneinweihung Freikarten verteilt hatte. Fazit: Für lau ganz nett, aber Geld nicht wert. Dieses Jahr dachte ich mir, ich könnte vielleicht einige Outdoor-Sachen erstehen (Trekkingrucksack, Wanderschuhe, etc.). Allerdings war das Angebot auf dieser Messe doch eher dürftig: Outdoor und Fahrrad waren in einer Halle zusammengepfercht, Wohnmobile und Angelzeugs in der anderen. Ein breites Verkaufssortiment gab es nicht, zum Beispiel keine Schlafsäcke. Auch die Fahrradangebote waren eher gewöhnungsbedürftig. Gelohnt hat es sich für mich wegen anderer Sachen: Ich habe den Landesgeschäftsführer des ADFC kennengelernt und mich nett mit ihm unterhalten (und dabei einige Mißverständnisse bezüglich Helmpflicht bei den Radreisen des Landesverbandes ausgeräumt). Und ich habe mir vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung FUD über freie Lizenzen für Geodaten und Projekte wie Openstreetmap anhören dürfen. Zu letzterem vielleicht später mehr, jedenfalls werde ich das in der AG Landespolitik der Piratenpartei Baden-Württemberg thematisieren. Eine Messe sollte voll von solchen interessanten Gesprächsgelegenheiten sein, dann wäre sie gut. Ein Zweit- und Gästerad habe ich danach übrigens bei Strebel & Co erworben (Vorjahresmodell, um 100 € reduziert).

Hochseilgarten

Heute war ich das erste Mal in einem Hochseilgarten (auf die Idee, daß es so etwas überhaupt gibt, hatten mich erstmals Kollegen gebracht, die das als Aktivität für den letztjährigen Institutsausflug vorgeschlagen hatten.

Der Abenteuerpark Immenstaad war eigentlich die einzige Möglichkeit, in und um Immenstaad aktiv/sportlich etwas zu unternehmen. Mein Vater hat sich bereitwillig einladen lassen und ist auch ordentlich umhergeklettert. Das nächste Mal (in Immenstaad oder in Kaltenkirchen) wird dann meine Mutter mitgeschleppt …

Eine sehr interessante Erfahrung, teilweise höllisch anstrengend, und nicht gut für die Hände – wobei, inzwischen geht es schon wieder einigermaßen.

Wenn es interessiert: Ich bin die Strecken 4, 5 und 8 geklettert.

P.S.: Wo ich jetzt zu der Kaltenkirchener Anlage das Foto sehe: Um Gottes Willen – was ist das denn? (Offenbar normalerweise eh nur für Gruppen, anscheinend für Teambuilding-Events von Unternehmen …) Dann lieber im Sommer, wenn ich mit meiner Family Urlaub im Böhmischen Wald mache … Da sollte es sowas doch eigentlich auch geben.

Mit dem Rad zum U&D

Am Samstag war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Erst von Karlsruhe nach Stuttgart-Vaihingen ins Freibad (Gpsies.com), mit Zwischenstopp in der Schwabengalerie für Getränke und Essen.

Im Freibad habe ich dann hauptsächlich in der Sonne gelegen, habe mich geduscht und bin einmal gerutscht. Bei der Gelegenheit konnte ich dann gleich saubere Klamotten anziehen.

Von da dann ging es dann hoch zur Uni (gpsies.com) (wieder mit Zwischenstopp in der Schwabengalerie, die Batterien vom Navi waren alle), wo das Umsonst&Draußen stattfand.

Dort habe ich mir dann die Konzerte von Ruby Shock, Johanna Zeul und Ahead to the Sea angehört. Von Johanna Zeul habe ich mir die frisch erworbene CD gleich vorne auf dem Cover signieren lassen. Mein Bier habe ich übrigens brav dort gekauft. Rainer von Vielen hat mir nicht so gefallen, so daß ich um ca. 22:15 Uhr abgehauen bin, runter zum Hauptbahnhof (gpsies.com). Das hat lange genug gedauert, da ich in Vaihingen ein paar Mal auf die Karte gucken mußte und unten in der Innenstadt auch plötzlich die Wegweiser zum Hauptbahnhof fehlten.

Ich habe jedenfalls noch den RE um 23:15 bekommen und bin mit zweimal Umsteigen gegen 1 Uhr wohlbehalten in Durlach angekommen.

Europabad reloaded

Am Freitag war ich mal wieder im Europabad (hauptsächlich deshalb, weil das Vierordtbad gerade Sommerpause hat). Und mein erster Eindruck hat sich zum Glück nicht bestätigt.

Ich weiß nicht, ob der Sauna-Außenbereich damals noch nicht fertig war, oder ob ich ihn einfach übersehen habe. Jedenfalls ist der sehr schön gestaltet. Die Geysire im warmen Becken und die Bäume im Garten sind beleuchtet, und im Außenbereich ist noch eine recht große Sauna. Das macht das Ganze dann schon etwas großzügiger.

Die Taschenablagen sind jetzt auch durchgehend da, und es ist auch sauberer geworden.

Die nackten Beton-Oberflächen finde ich weiterhin nicht schön, da ging es doch einfach nur ums Geldsparen …

Sehr intensiv waren auch die Aufgüsse, der in der Außensauna mit Party-Musik.

Für 7 € für den ganzen Tag sehr ok, der Normaltarif beträgt allerdings 14 € für vier Stunden, und am Wochenende noch einen Euro mehr – das ist irgendwie schon recht happig.

Europabad Karlsruhe

Nachdem in verschiedenen Blogs (Stadtblog, boedger.de) über das neue Karlsruher Spaßbad, das Europabad berichtet wurde, habe ich es heute auch mal ausgetestet, zumal zur Zeit noch “Aktionspreise” gelten. Mit Wochenendaufschlag und Sauna waren es dann aber trotzdem stolze 10 Euro für 4 Stunden.

Aber nun der Reihe nach:

Fahrradständer gibt es momentan noch keine, so stellte ich mein Rad an einem Absperrgitter ab (davon gibt es noch reichlich). Fahrradständer sollen aber noch kommen, so die Mitarbeiterin an der Kasse. Zur Sauna geht es vom Eingang aus die Treppe hoch. Den dortigen Umkleidebereich finde ich irgendwie gewöhnungsbedürftig: Links ist ein Bereich mit Waschbecken, Spiegeln und Haartrocknern sowie eine Reihe Schränke. Nach rechts gehen einige recht enge Gänge durch, in denen Schränke und ein paar Umkleidekabinen sind. Wenn ich eh in die Sauna gehe, hätte ich zwar auch kein Problem, mich im Gang umzuziehen, allerdings ist das ohne Bänke etwas unpraktisch (in die Gänge würden aber auch gar keine mehr passen). Kleiderbügel gibt es übrigens noch nicht, man muß seine Klamotten als als Knäuel zum Schrank tragen.

Weiter ging es zu den Duschen (nachdem ich kapiert hatte, daß die auf der anderen Seite der Gänge mit den Schränken sind). Eine Tür zum Raum mit den Duschen gibt es noch nicht, stattdessen ist da der nackte Beton zu sehen (wie übrigens noch an sehr vielen Stellen). Es gibt insgesamt vier Duschen, wobei Kabinen abgeteilt sind. Sozusagen abgeteilt, es sind Plastikwände, die ca. von Knie- bis Kopfhöhe gehen. Die Duschen sind in mindestens 2,50 m Höhe angebracht und sehr schwach (zum Beispiel verglichen mit dem Vierordtbad). Auch die Temperatur ist nicht einstellbar. Auch Ablagen für Duschgel etc. gibt es nicht. Da die Plastiktrennwände frei hängen und nur in der Mitte befestigt sind, schwingen/wackeln sie sehr stark.

Im Saunabereich (genau wie im Badebereich) sind übrigens immer wieder Staub bzw. kleine Brocken Putz auf dem Boden, was an den noch nicht verkleideten (zum Beispiel gekachelten oder vertäfelten) Wänden liegen dürfte.

Im Saunabereich sind übrigens keinerlei Fächer für Sporttaschen zu finden – die Taschen liegen dann auf einer Bank, die wohl eigentlich zum Sitzen gedacht ist. Es gibt Stangen, die für Handtücher gedacht sein könnten (wobei, übereinander? Sehr unpraktisch …), aber keine Haken direkt neben der Saunakabine.

Zwischen den einzelnen Saunakabinen kann man ins eigentliche Bad runtersehen – naja, auch nicht so richtig, das durchsichtige Glas ist von horizontalen weißen Streichen (Milchglas? weiß nicht mehr …) unterbrochen, die wohl als Sichtschutz gegen Blicke von unten dienen sollen. Mir ist nicht klar, warum man nicht einfach die Scheibe erst in Brusthöhe beginnen läßt, dann aber komplett durchsichtig …

Der Raum in der Finnischen Sauna ist irgendwie schlecht ausgenutzt: Der Ofen steht in der Mitte, rechts davon ist aber eh kein Platz für eine Sitzreihe. Nach hinten sind nur zwei Bänke, “oben” kann man nur links sitzen. Fazit: Zum Saunieren bietet das Vierordtbad definitiv mehr, und ist auch nicht teurer. Achja, was mir noch fehlt: Schilder, die genauer ausführen, was genau das für eine Sauna ist (also zum Beispiel die Temperatur).

Also zum Erlebnisbadbereich: Die Treppen haben alle noch provisorische Holzgeländer. Der ganze Bereich wirkt sehr kompakt, um nicht zu sagen beengt. Links ist zwar noch ein Kinder- und ein Schwimmbecken, und rechts hinter einer “Grotte” ein Becken, aber im wesentlichen spielt sich alles in dem kleinen Bereich in der Mitte ab. Es gibt ja angeblich so und so viele Attraktionen – da wurde wohl jede Massagedüse und jedes besondere Licht mitgezählt.

Zu den Rutschen: Ganz nett, aber es dauert schon mindestens 10 Minuten, bis man drankommt. Übrigens gibt es dafür Ringe – auf der Tafel mit den zulässigen Benutzungsarten sind die aber nicht aufgeführt. Ob das so in Ordnung ist? Beim ersten Mal war ich noch vorsichtig, aber dann wußte ich, daß die lange Rutsche geschlossen ist und man nicht rausfliegen kann :-) Die Wildwasserrutsche ist zwar halb offen, aber auch dort ist das wohl eher unwahrscheinlich.

Das war es dann auch schon so ziemlich an Attraktionen – dafür lohnt sich der Eintritt IMO nicht, und für den Saunabereich auch nicht. Naja, für Familien ist es vielleicht.

Achja, noch was: Überall hängen Metallstangen von der Decke, deren Zweck nicht so richtig klar wird. Teilweise sind die auch noch recht wackelig. Handtuchhalter?

Neue Pumpe

Nachdem meine Reifen doch spürbar Luft verloren hatten, mußte ich mir beim Bike-Lager eine Pumpe schnorren. Und da das allein dann doch etwas blöd kommt, hab ich mir auch gleich selbst eine gekauft. Die JoeBlow Sport (was für ein Name …) ist aus Stahl und schafft mühelos mit ca. dreimal Pumpen ein Bar. Preis: 39,95 € (incl. Apothekenaufschlag, bei Amazon wäre sie vier Euro billiger gewesen).

Naja, was soll’s, dafür hatte sie sofort. Jetzt fahre ich mit 5 bar und alles ist wieder super.

Letzte Prüfung rum

Endlich ist die letzte Prüfung rum, und ich habe mal eine Weile etwas weniger Streß. Und trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat es für die Traumnote gereicht, Eins Komma Null :-) Da erscheint es im Nachhinein als genau die richtige Entscheidung, zweieinhalb Wochen vor der Prüfung an allen drei Tagen zum Fest zu gehen und eineinhalb Wochen vor der Prüfung noch eine RTF zu fahren. Und auch die Woche bei meinen Eltern, in der ich fast nichts geschafft habe und daher etwas genervt war, erscheint verschmerzbarer …

Die Diplomarbeits-Vorschläge hat mir jetzt jedenfalls der Prof persönlich geschickt, da werde ich mich jetzt in aller Ruhe informieren und dann Ende September oder so anfangen.

Bis dahin ist mal wieder etwas mehr Sport angesagt (16. September: Halbmarathon), und auch mal eine Woche Urlaub. Ansonsten wird das Projekt, an dem ich in meinem Hiwi-Job arbeite, jetzt mal (hoffentlich bis zum Ende) vorangetrieben.

In meinem Zimmer sieht es gerade aus wie Kraut und Rüben: Ich räume auf, und dafür muß es erstmal temporär unordentlicher werden. Jedenfalls habe ich in den vergangenen Tagen unseren Altpapierkarton von 25% auf 75% Füllstand getrieben. Und das Teil ist groß …

DAS FEST

Trotz Lernstreß habe ich es dieses Jahr doch wieder geschafft, an allen drei Tagen auf DAS FEST zu gehen. Am Freitag zwar ziemlich spät, und das Klassikfrühstück mußte dieses Jahr dran glauben, aber immerhin.

Am Freitag bei Sunrise Avenue war zwar vermutlich auch gute Stimmung, aber wir (ich, Oli, Toby, Tristan, und dessen Kumpels) waren einfach zu weit ab vom Schuß. War aber trotzdem nett.

Absoluter Höhepunkt war dann am Samstag das Beatsteaks-Konzert. Wir (diesmal ich, Oli, Björn, Sebastian, Vera, Ana und Julia) waren vorne mitten drin. Da war es zwar ziemlich eng und heiß, und ein paar Chaoten haben es mit dem Schubsen etwas übertrieben, aber die Stimmung war der Hammer.

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Am Sonntag ging es dann auf dem Hügel wieder etwas chilliger zu – von Mount Klotz aus konnte man aber sehr schön alles überblicken. Fotos von Sonntag gibt es auch.

Vor den Konzerten konnte ich dann noch mit einem für die Radverkehrspolitik Zuständigen des ADFC Karlsruhe plaudern. Kein Kommentar, außer, daß ich bei der Initiative Cycleride bleibe …

Holstentherme

Als ich über Weihnachten bei meinen Eltern war, habe ich zur Entspannung mal wieder die Saunenwelt der Holstentherme besucht. 15 Euro für vier Stunden sind zwar nicht ganz wenig, aber gerade noch im Rahmen (ab dem neuen Jahr sind es 16,50 Euro, das ist dann doch schon ziemlich happig).

Das Sauna- und Wellness-Konzept ist bewusst „erlebnisorientiert“.

Das merkt man – lauter “Themensaunen” – eine finnische Maa-Erdsauna, eine Himalaya- Salzstollen-Sauna, eine Pengalaman- Südsee-Sauna, eine Fang-Song- Meditations-Sauna … Ich bezweifle ja, daß daran irgendwas authentisch ist, insbesondere nicht irgendwelche geschnitzten bunten Figuren in der Südsee-Sauna oder Salzklötze mit Lampe dahinter in der Salzstollen-Sauna. Wird oder wurde im Himalaya eigentlich im nennenswerten Umfang Salz abgebaut?

Aufgüsse und sonstiges Programm gibt es eine Menge, um einiges mitzumachen, war ich – wimre – fünf Mal in der Sauna. War aber machbar, die Aufgüsse sind nämlich ziemlich lasch. Und manches ist endgültig seltsam: Beim “Meditations-Aufguss in der Fang-Song Meditations-Sauna” wird kein Wasser auf die Steine gegossen, stattdessen läuft eine seltsame CD, die in Richtung autogenes Training geht, und am Ende kriegt jeder ein Glas Mineralwasser mit Geschmack. Ähm, naja … Was auch immer das mit Meditation zu tun hat, mit Aufguß hat es jedenfalls nichts zu tun. Beim Früchte-Aufguss in der Pengalaman Südsee-Sauna gibt es eine Scheibe Orange und es wird mit einem überdimensionierten Fächer gewedelt. Wirklich was ankommen an Hitze tut da aber nicht. Die einzigen vernünftigen sind wohl die Erlebnisaufgüsse, die sind aber nur alle paar Stunden mal – zwischen 15:30 und 16:00 Uhr ist keiner, während meines vierstündigen Besuches konnte ich also nicht in den Genuß kommen.

Was aber sehr angenehm ist: Die Leute schaffen es, in der Sauna zu sitzen, ohne unentwegt zu reden. Das Geplappere in badischem Dialekt, das man in Karlsruhe ertragen muß, entspannt nämlich nicht, sondern macht aggressiv. Und wenn dann der Saunameister vorm Aufguß extra um Ruhe bittet und dann unmittelbar, nachdem er die Sauna verlassen hat, wieder losgeplappert wird, fragt man sich echt, was manche Leute für eine Kinderstube genießen mußten. Das scheint allerdings wohl wirklich Karlsruhe-typisch zu sein, woanders hab ich das in dem Ausmaß noch nicht erlebt.

Beim nächsten Besuch im Norden werde ich dann vielleicht mal das Arriba austesten …

KATRIN in Leopoldshafen

Heute wurde der Spektrometertank des KATRIN-Experiments in Leopoldshafen vom Wasser auf die Straße umgeladen und ins FZK transportiert.

Ich bin extra um sechs aufgestanden und um sieben mit dem Rad los, weil es um acht losgehen sollte. Aber Pustekuchen! Am Anfang wurden erstmal Transparente befestigt, aber nichts sinnvolles gemacht. Das Anbringen der vier Seile hat dann auch eine ziemliche Ewigkeit gedauert. Das eigentliche Umladen ging dann recht fix, aber dann mußten die Seile ja wieder ab, etc. pp.

In Bewegung setzte sich der Tieflader dann erst nach zwölf. Die erste Kurve im Ort habe ich mir dann noch angeschaut, das mußte reichen. Immerhin habe ich noch den Abbau der S-Bahn-Oberleitung und der Autobahn-Leitplanke mitbekommen.

Fotos bei Flickr, hier ist ein besonders Schönes:

Katrin hinterm Rübenberge

Rheinschwimmen

Gestern fand mal wieder der Big Jump statt: ein paar hundert Schwimmer und Taucher im Neoprenanzug werden in Bussen rheinaufwärts gekarrt, springen ins Wasser und steigen rund sieben Kilometer weiter wieder raus.

Dummerweise war die Nacht zuvor etwas kürzer (so gut zwei Stunden, dank Z8-WG-Party). Als ich mich um 8:15 aus dem Bett gequält hatte, mußte ich mich auch schon gleich auf den Weg machen, um pünktlich um neun in Rappenwört zu sein. Da ich eh mit dem Rad zum Europaplatz hätte fahren müssen, um die Tram 6 zu erwischen, habe ich mir die 1,50 € Fahrpreis lieber gleich gespart und bin ganz mit dem Rad gefahren. Und tatsächlich war ich dann sogar exakt pünktlich und deutlich vor der Straßenbahn da. Wäre aber überhaupt nicht notwendig gewesen, denn wir standen eh erstmal ne ganze Weile dumm rum und mußten warten, warten, warten. Irgendwann ging es dann endlich in die Busse. Am Einstieg angekommen ging es dann wieder nicht weiter – ohne erkennbaren Grund. Irgendwann ging es dann aber tatsächlich los.

[Fotos folgen vielleicht, ich selbst habe keine.]

So ein Rheinschwimmen ist wirklich zu empfehlen. Der Fluß fließt schon ziemlich schnell, was man im Wasser gar nicht so merkt, aber dafür umso mehr, wenn man ans Ufer schaut. Und wenn einem dann so ein langes Schiff entgegenkommt, ist das auch ziemlich genial. War natürlich alles schön abgesichert: Zwei Rettungsschwimmer und ein Begleitboot pro Gruppe, und die Wasserschutzpolizei fuhr auch noch umher. Kennt sich jemand mit Binnenschiffahrtsstraßen aus und weiß, was dagegen spricht, sich an einer Markierungstonne festzuhalten? Droht da die Verankerung abzureißen?

Nach einer gewissen Zeit (werden wohl irgendwas zwischen ein und zwei Stunden gewesen sein, eher Richtung zwei) sind wir dann im Rheinstrandbad angekommen. Auf der Liste abhaken lassen und erstmal das Neopren ausgezogen. Nachdem dann Heiko, bei dem ich meine Sachen im Auto hatte, auch da war, hab ich erstmal meine Sachen geholt. Danach unter der Dusche gründlich den Neoprenanzug gespült (wesentlich praktischer als zu Hause!) und das Rheinwasser abgewaschen. So sauber ist es dann doch nicht …

Danach hab ich dann meine Gulaschsuppe gegessen (super Logistik halt: die Suppe gibt es gegen Abgabe der knallgelben Badekappe, die man zwecks leichterer Erkennung im Wasser tragen mußte) und mich danach auch sehr fix nach Hause aufgemacht, weil ich doch schon einen deutlich bemerkbaren Sonnenbrand hatte. Die halbe Stunde Fahrt mit dem Rad tat dann noch ihr übriges … Zu Hause hab ich mich zwar dick mit LSF 30 eingeschmiert, besser ist es dann auf der Tribüne in der knallenden Sonne beim LBS Beach Cup auf dem Marktplatz vermutlich auch nicht geworden.

Naja, heute ist es schon deutlich besser, und halbwegs ausschlafen konnte ich auch …

Fakultätsfest

Für den diesjährigen Tag der Informatik der Fakultät für Informatik der Uni Karlsruhe wurde die Werbetrommel mal richtig ordentlich gerührt: Die Einladung gab es nicht nur in allen möglichen Vorlesungen, nein, auch auf der Website der Uni und sogar der Stadt Karlsruhe erschien ein Hinweis. Zum Glück wurde da aber das Freibier nicht erwähnt, wer weiß, wieviele Leute sonst den Bierstand gestürmt hätten …

Das Vortragsprogramm hab ich dieses Jahr leider verpaßt (auch wenn es laut Oli recht interessant gewesen sein soll), aber zum Fest war ich dann natürlich da.

Eine Portion Häppchen hab ich auch ergattert, wobei ich zum Glück recht weit vorne stand, als ich vorhatte, mir nochwas nachzuholen, war die Schlange ziemlich lang, und danach waren die Häppchen dann alle.

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Dafür floß das Freibier wirklich reichlich. Nachdem Frau Prof. Zitterbart um ca. 19:00 das symbolische Faß angestochen hatte, gab es bis 21:30 alle Getränke kostenlos – in der Zeit hatte ich dann drei (oder waren’s vier) Bier und zwei Grape intus. Meine Helferbons für meine Schicht am Bierstand gab es zum Glück auch schon, so daß ich dazu ein leckeres Steakbrötchen essen konnte.

Danach wurde es dann aber schwierig: Ich mußte die Zeit bis zu meiner Schicht um 1 Uhr überbrücken. Und die Stimmung war, gelinde gesagt, ziemlich chillig, obwohl im Zelt (in dem sich kaum jemand aufhielt) eine Band spielte. OK, bis kurz nach zwölf ging es halbwegs, dann nochmal kurz nach Hause, und am Bierstand gab es dann doch noch recht viel zu tun, so daß ich recht schnell wieder wach wurde. Am Stand dann nochmal so drei bis vier Bier konsumiert, zum Glück konnte ich am Samstag ausschlafen (auch wenn’s nicht wirklich erholsam war, viel zu heiß …).

Und mein auf der Wiese verlorenes Brillenetui samt Sonnenbrille fand sich dann am nächsten auch bei den Fundsachen an. Juchu!

Letzte Klausur

Am Donnerstag habe ich meine voraussichtlich letzte Klausur geschrieben, und zwar in Algorithmentechnik. Gelaufen ist sie zwar eher nicht so toll, aber egal, wie das Ergebnis aussehen wird, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, sich den Stoff mal etwas intensiver reinzuziehen. Algorithmische Probleme begegnen einem irgendwie ständig …

Gefeiert wurde das Hintersichbringen dieser Klausur dann am Abend passend im Algostea, zum ersten Mal überhaupt. Donnerstag bis 22:30 Uhr ist der Eintritt für Studenten frei, Bier gibt es für einen Euro. Daher war der Abend ein recht günstiges Vergnügen. Und die Musik war auch ziemlich gut, und das Publikum auch in Ordnung. Auf jeden Fall zu empfehlen.