Wir wollen uns helfen!

eBay und DHL haben zur Zeit die Aktion Wir wollen helfen! am Laufen.

Man kann Sachen unfrei an eine Adresse in Braunschweig schicken, dort wird das Ganze dann erfaßt und versteigert. Erlöse werden gespendet, allerdings wird alles als versichertes Paket (mit DHL!) für 7 Euro versendet.

Bei dem Ramsch, der da teilweise versteigert wird, wäre das nicht nötig – die meiste werden eh nur wegen der guten Sache ersteigern. Leute, da wäre es deutlich effektiver, die 7 Euro gleich mit zu spenden und das ganze an Aktion Deutschland hilft zu überweisen, dann verdient DHL nicht noch mit.

Und ja, die verdienen mit. 7 Euro für Hin- und Rücksendung dürfte durchaus im Bereich der üblichen Großkundentarife liegen. Und die Erfassung für eBay kann auch nicht allzuviel kosten, die Texte sind jedenfalls reichlich wenig aussagekräftig. Zusammen mit der Publicity eine durchaus lohnende Sache.

GPS-Uhr

Gerade habe ich den ultimativen Laufzubehörartikel entdeckt: Timex® Ironman* Triathlon® Speed + Distance. Entfernungsmessung über GPS – nie wieder Strecken auf dem Stadtplan vermessen!

Der Preis ist eigentlich akzeptabel, aber ich sollte vielleicht trotzdem noch etwas sparen, hab in letzter Zeit schon so viel Geld ausgeben …

Die UVP ist natürlich auch hier mal wieder ein absoluter Mondpreis.

Mondpreise bei Amazon.de

Ich hatte mir ja den maxfield G-Flash bei Amazon.de für 115 Euro gekauft (schon seit einiger Zeit kostet er wieder 119 Euro). Angebliche unverbindliche Preisempfehlung: 179 Euro.

Heute entdeckte ich beim Stöbern auf der Seite des Herstellers die Pressemeldung vom 18. November 2004 zur Präsentation dieses Produktes. Dort heißt es:

Der Maxfield MAX G-Flash Player ist ab sofort im Fachhandel und in Retailmärkten zu einem empfohlenen Verkaufspreis von nur 139 EUR inklusive Mehrwertsteuer erhältlich.

Na na na Amazon – wo habt Ihr denn Euren Mondpreis her? Wenn das mal kein unlauterer Wettbewerb ist …

Seltsame Todesanzeigen

Auf der Bestattungsanzeigenseite der Süddeutschen erscheinen öfter mal ziemlich seltsame Anzeigen …

Heute wieder eine:

Die heilige Munditia & Co.

Wen es nicht schaudert, der sollte einmal den Alten Peter besuchen. Dort kann man nämlich einen Blick in den Sarkophag mit dem geschmückten Totengerippe der heiligen Munditia werfen, der schönsten, aber auch unheimlichsten Reliquie in München …
Diese Heilige gilt übrigens als Schutzpatronin der alleinstehenden Frauen. Ganz in der Nähe, nämlich in der Michaelskirche, hat König Ludwig II., der bekannte “Märchenkönig”, in der Wittelsbachergruft seine letzte Ruhe gefunden. Neben ihm steht der Sarkophag seines geistig verwirrten Bruders Otto.

Wer schaltet sowas, und warum?

Scharia auf christlich

Aus der SZ vom Freitag:

Englische Privatschule will wieder Prügelstrafe

London (AP) – Eine christliche Privatschule in England hat eine Sondergenehmigung zur Wiedereinführung der Prügelstrafe beantragt. Die Züchtigung von Kindern sei Teil ihrer religiösen Überzeugungen, erklärte die Christian Fellowship School in Liverpool.

Der Fall liegt jetzt beim obersten Gericht, den Lordrichtern des Oberhauses.

Das Ende des Dönerkartells?

In Karlsruhe auf der Kaiserstraße hat mal wieder ein neuer Döner-Imbiß aufgemacht: Stern-Kebap Döner & Pizza, Kaiserstr. 4b.

Eröffnungsangebot: Döner für 1,90 €. Und der schmeckte im Gegensatz zu dem von der Orient-Oase sogar richtig gut. Das Scharf flüssig statt als Pulver, mal was Neues.

Mal sehen, wann die die Preise erhöhen. Aber vielleicht wird das Dönerkartell ja wirklich bald mal geknackt.

UPDATE: Am Montag kostete es dann die üblichen 3,50 €. Schönen Dank für die beiden Döner für 1,90 €, aber damit hat sich der Dönerimbiß wohl auch erledigt … Heul, ich will wieder nach Berlin …

Tote im Regal

In der SZ vom Dienstag erschien bei den Todesanzeigen eine interessante Anzeige:

Tausende Tote im Regal

Sie ist eine Frau mit ungewöhnlichem Hobby: Bobby Rahneberg aus dem oberbayerischen Kipfenberg. Die 78-Jährige sammelt nämlich mit großer Leidenschaft Sterbebilder, sortiert sie nach Alphabet oder Sterbedatum. Wahre Schätze tun sich dem Betrachter auf, der eintaucht in die Geschichten und Lebensläufe der längst verstorbenen Persönlichkeiten, die Bobby Rahneberg über Jahrzehnte hinweg zusammengetragen hat. Mehrere hundert Ordner stehen in den Regalen und sichern die Sterbebilder von vielen Prominenten, Adeligen, Sportlern, Wissenschaftlern und Künstlern. Aber auch arme Bäuerinnen, jund verstorbene Mütter und Ordensfrauen finden bei Frau Rahneberg Aufnahme. Wer die Sammlung von Bobby Rahneberg vergrößern und Sterbebilder vor dem Vergessen sichern will, kann Bildchen an folgende Adresse schicken:

Bobby Rahneberg, Mühlleite 14, 85110 Kipfenberg

Vorläufig ohne Kommentar.

Amüsanter Spam

Das ich das noch erleben darf – gerade habe ich doch tatsächlich Spam bekommen, der mich zum Schmunzeln brachte:

From: George W. Bush <gwb @whitehouse.gov>
Subject: How I stole your election (ha ha ha ha!!!)
To: jens.mueller@
Date: Tue, 09 Nov 2004 12:24:19 -0800

How I Stole Your Election
by George W. Bush

The first thing I did to steal your election was to make friends with ALL the manufacturers and code-verifyers of the Electronic Voting Machines. They were really nice, especially Diebold who gave me $600,000 for my campaign. Wow, thanks dude!

[URL]

Next, I had my attack dog, Karl Rove, convince these companies to either alter the vote totals on the central tabulator machines (simple PCs running windows using Remote Access Server — RAS), or reprogram (via a downloadable software patch) the voting machines themselves so that they would give the advantage to ME! Isn’t America great?!? A little money and some religious zealotry goes a looooong, loooong way. Oh, the religious zealotry thing? That’s just a cover. I’m not really a Christian — or at least I don’t act like one. Anyway, I digress.

[URL]

Did you ever hear the media complaining about how inaccurate the exit polls were in prior elections? No. That’s because they basically ARE accurate. But this election, the exit polls showed Kerry WAY ahead. No problem. My buddies rigged the machines (and all they needed to do was rig it in one state, Ohio, but they took care of at least Florida for me too) not only to make me squeak by in the important battleground states, like Florida and Ohio, but they also made sure that when I did get a state that I was expected to win, the margin was HUGE so that my “popular” vote would make it look like I had a mandate.

So let’s recap how the popular vote thing worked again. Let’s say we didn’t want it to look suspicious by taking states that Kerry really would have won (except for Ohio and Florida, gotta take those! heh heh). So we let him win there, but in order once again to boost the “popular” vote (I put that in quotes because as you know, I’m not REALLY popular), we bring my vote tallies RIGHT UP NEXT to Kerry’s, to jack up the “popular” vote as much as possible, even if I didn’t win the state.

Then, with states like North Carolina, we know we’re going to steal the state anyway (at least according to what the exit polls were telling everyone…. and according to the long, long lines of new voters were telling everyone … because we all know most of those people were voting for Kerry, not the status quo), so we just jack the crap out of the vote total to REALLY stuff a crapload of “popular” votes in my pocket. You see, this way I can get on the TV and declare that I have a “mandate” and that I’m going to “cash in” on my political “capital” (which I don’t really have of course, but we made it look that way).

Here’s a nice chart to show you what I mean. Take special note of how the electronic voting machine totals compare to the paper ballot totals. And see what I mean about North Carolina?

[URL]

Look folks, if you really want me out of office, first you’re going to have to impeach me. But you know what, if you don’t have verifiable paper trails at the polls like these folks recommend ( [URL] ), and if you don’t take these voting machines out of the hands of private companies that are aligned with one end of the political spectrum, then I’m gonna just continue to hose you (and then my brother Jeb will be president too cause we’re into this dynasty thing, kind of like my buddies the Saudis… ain’t it cool?!?). Also, in 2006, we’re going to steal about five more senate seats, and then we’ll have the “super-majority”. That means the Democrats can’t do that confounded fillerbs… fillas…. fillbusters…. CRAP, well, they can’t get in the darn way any more and we can pass ANY laws we want about ANYTHING and put whoever we want on the Supreme court. Ha ha, then you’re REALLY screwed. So if you don’t fix this mess (I mean great system) in two years and have a verifiable voting system nationwide, America is MINE!!!!! (and Jeb’s and my daddy’s and Cheney’s and Rove’s… hey, we could even pass a law saying I could be president for FOUR MORE YEARS after 2008! That would be SOOO cool!) Anyway, I digress once again.

Here’s one of my favorite sites:
[URL]

And that pesky Bev Harris. Man I wish she would go away. If too many of you contribute to her cause, I might just get in trouble so KNOCK IT OFF!!

[URL]

I’ve said it before and I’ll say it again, “Fool me once…..”, oh CRAP, I forgot again. Well how about this? “This would be a heck of lot easier if this was [grammar incorrect] a dictatorship…. just so long as I’m the dictator. Heh, heh.” Well, sorry to say folks, but I got my way. What are you gonna do about it, huh? Bring it on!!!

[URL]

“Sincerely” Yours,
“President” George W. Bush

P.S. Pass it on! I dare ya.

Uschi Glas klagt – oder doch nicht?

Die Stiftung Warentest hatte die Hautcreme, die Uschi Glas bei QVC verkauft, als mangelhaft beurteilt, weil sie Hautausschläge auslöst. Ausgerechnet am 1. April hatte sie das erste Mal eine Klage angekündigt, am 15. Juni war sie noch nicht eingegangen, und jetzt hat sie die Klage anscheinend tatsächlich mal eingereicht.

Ob das wieder nur ein Gerücht war?

Grüne Einhörner

In dang wird gerade die verfassungkonforme Gestaltung von de.soc.weltanschauung.* diskutiert.

In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, ob es grüne Einhörner gibt, und Henning Schlottmann nannte zwei vermutlich sehr lesenswerte Quellen:

Wo wir schon in dang beim Thema Einhörner sind, mchte ich euch die
wunderbare Fabel von James Thruber “The Unicorn in the Garden” nicht
vorenthalten: http://www.brembs.net/metabiology/unicorn.html (nur eine
halbe Seite lang).

Und es gibt eine tolle, illustrierte Doktorarbeit über das Einhorn in
der mittelalterlichen Ikonographie und Vorstellungswelt von Bruno
Faidutti. Die Arbeit ist in französischer Sprache und die Bilder
bedeuten eine größere Datenmenge, also bitte Vorsicht für Modemuser:
http://faidutti.free.fr/licornes/these/these.html

2-Euro-Döner

Jetzt gibt es ihn, als Einführungsangebot bei der Orient-Oase (ehemals Fritte) auch in Karlsruhe: Den 2-Euro-Döner.

Die Qualität läßt leider arg zu wünschen übrig. Erstmal ging es damit los, daß es keinen Döner im Fladenbrot, sondern nur Yufka gab. Den einen Cent Rückgeld gab es auch nicht (Preis laut Plakat: 1,99 Euro), und die Salatportion im Yufka war äußerst dürftig.

Berücksichtigen muß man dabei allerdings, daß andere in Karlsruhe dieselbe Qualität für 3,50 Euro verkaufen, was er hier nach der Einführungszeit auch kosten soll.

Ob es vielleicht Sinn macht, das Bundeskartellamt auf die Dönermeilen-Connection zu hetzen?

Alles einwandfrei seit 1822?

Seit über vier Jahren habe ich schon mein Konto bei der 1822direkt, der Direktbank-Tochter der Frankfurter Sparkasse von 1822. Und was darf ich heute in der SZ lesen?

Die Bankenaufsicht Bafin greift bei der Frankfurter Sparkasse (Fraspa) immer härter durch. [...] Zuvor hatten die Aufseher die unverzügliche Abberufung der beiden suspendierten Vorstände gefordert. [...]

In den Branchenkreisen war weiter zu hören, die Bafin komme in ihrem Untersuchungsbericht zu den Vorgängen bei der Fraspa zum Schluss, dass die Vorstände gegen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches verstoßen haben. Sie hätten Risiken verschleiert, Unterlagen manipuliert und die Abschlussprüfer systematisch in die Irre geführt hätten[sic!].

Über die Eigentumsverhältnisse sagt die Wikipedia:

Sie ist eine “Freie Sparkasse” und hat den rechtlichen Status eines wirtschaftlichen Vereins.

Eigentümer sind die Polytechnische Gesellschaft zu 60 % und die Stadt Frankfurt am Main zu 40 %.

Haben die sowas wirklich nötig?

Firlefanz

Jan hatte neulich eine Handschriftdeutungs-Seite entdeckt. Obwohl die Methodik recht zweifelhaft ist, im Grunde wird meine Analyse meiner eigenen Schrift analysiert, habe ich mich von der Neugier hinreißen lassen und es auch mal probiert.

Raus kam das hier:

Jens ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Jens ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem “Das gehört sich aber so.”

Jens ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Jens legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Jens ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist.

Aha.

Antike Dokumente

Gerade habe ich einen etwas älteren Antrag zur Schulkonferenz des Gymnasiums Kaltenkirchen am 8. November 1999 gefunden.

Der Teil, der dann beschlossen wurde, lautete:

II. Nutzung der Computeranlage durch Schüler außerhalb der Unterrichtszeiten

Die Schulkonferenz wolle beschließen:

Den Schülern ist die Nutzung der Computeranlage in den großen Pausen sowie in Stunden, in denen der Computerraum (ein Computerraum) nicht belegt ist, zu gestatten. Die entsprechende Aufsicht ist sicherzustellen. Für jeden Schüler ist ein Benutzerkonto sowie ein eMail-Account einzurichten.

Begründung:
Der Umgang mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien wird am einfachsten durch spielerisches „Herantasten“ erlernt. Stetiges Üben ist erforderlich, um mit dem Stand der Technik Schritt zu halten. Andererseits kann die Schule nicht erwarten, daß alle Schüler zu Hause die entsprechende technische Ausrüstung haben. Außerdem können über eMail weltweite Kontakte geknüpft werden, was einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet.

[...]

Kaltenkirchen, den 1. Oktober 1999

Jan Beckendorf, MdSK:

Jens Müller, stellvertretendes MdSK:

Medienkunst?

Gerade in Phoenix: Ein wohl normal laufendes Bild, dazu die Stimme der Moderatorin:

Sinnbild für den Föderalismus ist ja der Bundesrat, und der tagt ja auch morgen wieder hi…

Danach kurz Dudelmusik, und wieder von vorne.

Danach dann von einer männlichen Stimme immer wieder der Satz:

Nun lassen sie mich [unverständlich] weiß ich gar nicht, ob das so der Fall wäre.

Dann muß es wohl mal endlich jemand gemerkt haben, und es kam eine Einblendung mit den Worten

Wir bitten um etwas Geduld …

Circa 20 Sekunden später ging die Sendung dann von vorne los, mit den Worten

Sinnbild für den Föderalismus ist ja der Bundesrat, und der tagt ja auch morgen wieder hier.

Technischer Fehler oder Medienkunst?

Sprechende Namen

Es ist immer wieder nett, was für sprechende Namen manche Leute haben.

Da wäre zum Beispiel Herr Ballermann vom Kreiswehrersatzamt Bad Oldesloe zu nennen, der immer das in der Schule ausgehängte Ankündigungsschreiben über die Musterung der Abschlußjahrgänge unterzeichnete.

Oder Frau Bierschwall vom Arbeitsamt Kaltenkirchen, die zuerst meinen Antrag auf Arbeitslosengeld wortreich ablehnte und dann auf meinen Widerspruch doch gewähren mußte.

Gerade entdecke ich auch ein Schreiben der Techniker Krankenkasse, das mit den freundlichen Worten

Haben Sie Fragen? Natürlich stehen wir Ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung. Rufen Sie an, ich berate Sie gerne.

endete.

“Ich” ist die Sachbearbeiterin, die nur ganz versteckt im Briefkopf angegeben ist: Frau Sorgenfrei. Warum eigentlich? Das ist doch eine wunderbare Werbung!