Plattencrash

Nachdem ich vorher schon ein paar merkwürdige Dateisystemfehler beim Booten hatte (ich boote nicht oft …) kam es gestern dann ganz dicke: Vordergründig ließ sich das Dateisystem immer reparieren, beim Booten gab es dann aber Fehler beim Anlegen des Journals oder so. Einzige Lösung: Neue Platte, soviele Daten wie möglich rüberschaufeln, Linux neu installieren.

Allzuviel ist tatsächlich nicht verlorengegangen (das schlimmste: alle (ca. 10) Mails aus dem Posteingang).

Da ich jetzt schon einen USB-IDE-Adapter habe, werde ich jetzt regelmäßig Backups auf eine externe Platte machen.

Kennt jemand ein gutes Backup-Programm für Linux? Man sollte es einmal menügesteuert, gerne auch graphisch oder per Browser, konfigurieren müssen, und dann sollte es möglichst vollautomatisch regelmäßig inkrementelle (und was es da halt alles gibt ;-) ) Backups auf den externen Datenträger spielen. Wenn ich unterwegs bin und die externe Platte nicht dabei habe, sollte es auch irgendwie möglich sein, ein inkrementelles Backup auf eine CD zu brennen.

Kaltwasser

Gerade durfte ich zum zweiten Mal an diesem Wochenende kalt duschen. Grund: Das Heißwasser ist (mal wieder) komplett ausgefallen, und am Wochenende kümmert sich da anscheinend keiner drum …

Naja, ist ja recht erfrischend, und immerhin ist Sommer. Für die Haut ist es bestimmt auch gut ;-)

Allerdings frage ich mich doch irgendwie, was an einem Wärmetauscher (wir haben Fernwärme!) so kompliziert sein kann, daß der einfach so ausfällt … Da ist die Gasheizung bei meinen Eltern seltener kaputt (das dann allerdings bisher immer im Winter :-( …), und die soll ein besonders störanfälliges Modell sein …

Unterschichtendisco

Falls jemand den C02-Discopark in Karlsruhe-Hagsfeld nicht kennt und mit dem Gedanken spielt, dort hinzugehen: Laßt es lieber bleiben.

Eine ziemlich schlechte Musikauswahl (bei dem Dancefloor, wo es halbwegs erträglich war, meinte der DJ, animateurmäßig für Stimmung sorgen zu müssen) und ein Publikum jenseits von Gut und Böse haben uns gestern abend veranlaßt, trotz 6 € Eintritt nach einer guten halben Stunde weiterzuziehen.

Unterschichtendisco trifft es wohl am besten. Im Carambolage war es dann deutlich angenehmer, obwohl nicht sonderlich voll (seltsamerweise scheint es da unter der Woche voller zu sein als vor Feiertagen …)

Spanglish

Gerade habe ich in der Sneak Spanglish gesehen.

Ich fand den Film ziemlich bewegend und hätte ihn eigentlich gerne ausklingen lasse, indem ich den Abspann mit der sehr schönen leisen Musik genieße.

Leider gibt es aber Leute, die für sowas absolut kein Gespür haben und meinten, mich mit ihren Unterhaltungen nerven zu müssen, die mindestens so laut waren wie die Musik. Sowas kann einen wirklich aggressiv machen …

o2 zockt ab

Gerade erfahre ich von einer besonders kundenunfreundlichen Funktion bei o2: Bei jedem Anrufversuch wird der Anrufer auf eine kostenpflichtige Nummer umgeleitet, dort wird der Anruf dann angenommen und eine SMS generiert. Also genauso ein Schwachsinn wie eine Mailbox, bloß nicht selbst deaktivierbar. Eine Benachrichtigung über dieses tolle Feature durch o2 gab es natürlich auch nicht.

Kleines Trostpflaster: Wenigstens ging die Deaktivierung halbwegs problemlos (ein gut 3 Minuten dauernder, kostenloser Anruf bei der 0179 55222).

Also, wenn ihr auch bei o2 seid: Bitte ruft dort an und laßt dieses schwachsinnige Feature deaktivieren!

Steinschlag

Dieses Wochenende war ich mal wieder in der Heimat. Meine Oma hat mir dafür, daß ich ihr einen DVB-T-Receiver besorge und ihren Wagen in die Werkstatt bringe, eben diesen (Audi 80, mit (immerhin) 51 kW) zur Verfügung gestellt.

Zitat: “Sonntag kannst Du ihn auch haben, zur Kirche werde ich von Frau S. abgeholt.” – “Sonntag fahre ich eh zu Opa.” – “Ja, das darfst Du dann auch mit dem Wagen machen.”

Jippie – kann ich das Teil also auch noch über die Autobahn (nach Flensburg) bewegen. Bis Neumünster vorsichtig mit 120 (der Motor muß sich erstmal wieder dran gewöhnen, 15000 km (hauptsächlich Stadt) in 14 Jahren …), dann mit 150 und ab Rendsburg mit nahezu durchgehend 180.
Tacho 165 mit einem Mercedes Sprinter oder einem VW Polo sind aber irgendwie deutlich spektakulärer … Interessant wird es wohl erst bei 220 oder so …

Es kam, wie es kommen mußte: Kurz vor Flensburg macht es *PLOCK*, und ein paar Sekunden später bemerke ich einen deutlich sichtbaren Sprung in der Windschutzscheibe.

Wie sollte ich ihr das nun beibringen? Ich befürchtete schon das Schlimmste, Enterbung oder so …

Aber sie war dann zwar fertig mit den Nerven, aber zum Glück halbwegs locker und erleichert, daß ich gleich die Schadensmeldung bei der Teilkaskoversicherung erledigt habe. Der Schaden wird jetzt (ohne Selbstbeteiligung) ausgebessert, und zwar morgen, wenn das Auto eh schon in der Werkstatt ist.

Trackbacks reloaded

Was ich vor einiger Zeit über Trackbacks und die zugehörige Spezifikation geschrieben habe, muß ich teilweise zurücknehmen.

HTTP POST unterstützt i18n: Die Nutzdaten werden bei der POST-Methode (im Gegensatz zur GET-Methode) in einem entity body übertragen, für den ein Inhaltstyp angegeben werden kann. Dieser Inhaltstyp kann natürlich auch mit einem charset-Parameter versehen werden.

Zu kritisieren wäre jetzt also “nur” noch, daß die Spezifikation, insbesondere das dort angegebene Beispiel, darauf nicht eingeht (mal ganz abgesehen davon, daß die Leerzeile zwischen Header und Body fehlt …), und daß auch die am Markt verfügbaren Implementierungen (zum Beispiel WordPress) dieses Problem gleichfalls ignorieren.

Kommentarspam

Inzwischen haben die Kommentarspammer mal wieder mein Weblog entdeckt und versuchen bis zu fünfzig Mal täglich, ihren Müll über virenbefallene PCs rund um den Globus abzuladen – und ich muß das dann alles löschen.

Viel mehr würde ich mich da über ein paar mehr “echte” Kommentare freuen …

Unifest

Gestern war in Karlsruhe Unifest. Insgesamt war es ziemlich genial, auch wenn es ziemlich blöd angefangen hat.

Um 20:00 wäre ich mit ner Freundin im Foyer verabredet gewesen. Ich war etwas vorher da, weil ich gedacht hätte, daß Einlaß und Garderobe etwas länger dauern könnten, um die Zeit war da allerdings noch nichts los. Um fünf vor acht bekomme ich dann eine SMS: “Wir treffen uns doch erst um 20:30.”, weil jemand, der noch mitkam, im Stau stand. Ich ziemlich ungehalten zurückgeschrieben, daraufhin kam dann ein Anruf, das wäre doch nicht ihre Schuld, sie könne nichts machen, bla bla.

Es wäre natürlich auch überhaupt keine Möglichkeit, daß besagter Jemand einfach alleine parkt und zur Uni läuft. Jedenfalls ist das kein Grund, abgemachte Termine nicht einzuhalten.

Dr. Dr. Rainer Erlinger hatte dazu diese Woche in der Rubrik “Gewissensfrage” zur Unpünktlichkeit zu sagen:

Die Pünktlichkeit leidet an chronischer Unterschätzung. Meist wird sie zusammen mit Höflichkeit und gutem Benehmen in einen Topf geworfen. Dies trifft es meines Erachtens jedoch nicht. Ständige Unpünktlichkeit ist nicht nur unhöflich. Es geht dabei auch nicht um Zwanghaftigkeit oderdie Nicht-Einhaltung von Konventionen, sondern schlicht um Geringschätzung des Gegenübers.

Natürlich kann es mühsam sein, sich so einzurichten, dass man rechtzeitig kommt. Doch gerade darin liegt der wunde Punkt: Wer diese Mühe nicht auf sich nimmt, bewertet die eigene Zeit, die er sich einteilen und damit opfern müsste, höher als die des anderen. Wer nicht an genaue Termine gebunden ist, kann seine Zeit besser ausnutzen; wer stets auf die letzte Minute plant, setzt den Wert der eigenen Zeit in der Kalkulation höher an, jeweils auf Kosten anderer. Den Zeitverlust der Wartenden mag er bedauern, er nimmt ihn jedoch, wie der Jurist sagen würde, billigend in Kauf. Er knapst sich von deren (endlicher) Lebenszeit ein Stück zugunsten der eigenen ab. [Auch als murder in the millionth degree bekannt, Anm. des Bloggers] Da Zeit etwas höchst Persönliches ist, liegt darin – hart ausgedrückt – ein Instrumentalisieren und damit eine Abwertung des anderen.

Damit ist zu dem Thema wohl alles Wesentliche gesagt.

Die erste Konzert war von Die Schnitter. War recht genial, und gegen Ende war auch meine Laune besser. Körpereigene Glücksdrogen sind schon was Feines.

Danach kamen die die Tanzkinder. Selbst charakterisieren sie ihre Musik als “sympathisch-leichten und höllisch groovenden Akustik-Sommerpop”. Hat Spaß gemacht, besonders jetzt im tiefsten Winter.

Der absolute Höhepunkt war dann der Auftritt der Skaliners. Mit diversen Zugaben haben die über eineinhalb Stunden gespielt, und es ging schon mächtig ab. Achja, wenn man Stage-Diving machen will, möge man doch vorher ein wenig abnehmen. Danke. Achja, wenn das Mädel mit dem grünen Top, bei dem der linke Träger immer runterrutschte, das bei dem Auftritt vor mir (3. Pfosten, Mitte, einige Meter vor dem Mischpult) das hier liest, möge sie sich doch melden ;-)

Bei dem Auftritt war die Halle extrem voll, die Luft dementsprechend ziemlich warm und stickig und ich ziemlich durchgeschwitzt. Danach war also erstmal Chill-Out angesagt.

Danach kamen noch Motosushi, wo es auch ziemlich abging, auch wenn es sich schon deutlich leerte. Immerhin ging es dann um ca. viertel nach Drei an der Garderobe ziemlich zügig.

Alles in allem mal wieder ein äußerst gelungenes Unifest!

Trackbacks

Gerade durfte ich mal wieder einen Trackback nachbearbeiten, weil Umlaute verhunzt waren. Das hat mich dazu gebracht, mal nach der “offiziellen” Spezifikation von Trackbacks (entwickelt von Movable Type) zu suchen.

Bisher hatte ich gedacht, daß da irgendwelche XML-Chunks hin- und hergeschoben werden, aber nein:

To send a ping, the client sends an HTTP POST request to the TrackBack Ping URL. The request contents should be of the content type application/x-www-form-urlencoded.

HTTP-POST hat natürlich keine vernünftige i18n (was wohl daran liegt, daß HTTP nicht vom W3C entwickelt wurde). Keine Ahnung, wie man bei Movable Type auf so eine bescheuerte Idee gekommen ist (im 21. Jahrhundert, nämlich am 28. August 2002). Zu dem Zeitpunkt sollten für relevante Technologien wie XML-RPC eigentlich schon stabile Spezifikationen vorgelegen haben.

Manipulation bei der Tagesschau

kju berichtet über einen Artikel auf tagesschau.de, aus dem ein etwas peinliches Zitat Stoibers nachträglich entfernt wurde (via: verbrennung.org).

Um die Manipulation perfekt zu machen, wurde dann noch ein weiteres Mal nachbearbeitet. Liebe Online-Redaktion der Tagesschau: Sehr seriös ist das aber nicht! Aber das wißt Ihr vermutlich schon selbst …

Ich werde bei Gelegenheit mal schriftlich nachhaken

Kriegsgeschädigte bei Lidl

Irgendwie scheint wirklich unsere komplette ältere Generation kriegsgeschädigt zu sein.

Neulich sah ich bei Lidl eine Frau (ungefähr 80), die sich bei den Eiern (10 Stück für weniger als einen Euro) die größten aus allen Packungen zusammensuchte (und dabei natürlich alle antatschte).

Heute sah ich (wieder bei Lidl) einen Mann, ungefähr beginnendes Rentenalter, der bei den Brötchen (8 Stück für 39 Cent? Irgendwas in die Richtung …) diverse Packungen nahm, die Brötchen zerdrückte und dann schließlich eine Packung nahm.

Ist das die Kriegs- und Nachkriegsmentalität, wo man sich, insbesondere bei Lebensmitteln, ja nicht betuppen lassen durfte, weil es ja ums Überleben ging, oder hat diesen Leuten einfach niemand Manieren beigebracht? Da wundert einen dann auch nicht mehr, wo die Raffke-Mentalität der (Politiker-)Generation danach herkommt …

Fragt sich nur, warum die alle bei Lidl einkaufen? Nur ja den Ladenmitarbeitern nichts schenken, zum Beispiel vernünftige Arbeitsbedingungen?

Wir wollen uns helfen!

eBay und DHL haben zur Zeit die Aktion Wir wollen helfen! am Laufen.

Man kann Sachen unfrei an eine Adresse in Braunschweig schicken, dort wird das Ganze dann erfaßt und versteigert. Erlöse werden gespendet, allerdings wird alles als versichertes Paket (mit DHL!) für 7 Euro versendet.

Bei dem Ramsch, der da teilweise versteigert wird, wäre das nicht nötig – die meiste werden eh nur wegen der guten Sache ersteigern. Leute, da wäre es deutlich effektiver, die 7 Euro gleich mit zu spenden und das ganze an Aktion Deutschland hilft zu überweisen, dann verdient DHL nicht noch mit.

Und ja, die verdienen mit. 7 Euro für Hin- und Rücksendung dürfte durchaus im Bereich der üblichen Großkundentarife liegen. Und die Erfassung für eBay kann auch nicht allzuviel kosten, die Texte sind jedenfalls reichlich wenig aussagekräftig. Zusammen mit der Publicity eine durchaus lohnende Sache.

Kettenmails

Es geht wieder los: Einige Leute lassen sich von ihrem Mitgefühl mit den Flutopfern so überwältigen, daß sie wahllos Kettenmails mit irgendwelchen Suchmeldungen rumschicken. Gerade bekam ich so eine Mail von jemandem aus meiner O-Phase.

Natürlich als Weiterleitung, alle Empfänger der ursprünglichen Mail mitzitiert, selbst alle > 20 Empfänger ins To: geschrieben, und das ganze als HTML, was ich sowieso nicht ordentlich lesen kann.

Hat jemand einen guten Link, den ich diesen Leuten um die Ohren hauen kann?

P.S.: Ich höre gerade, daß man jetzt auch schon bei eBay zu Gunsten von Flutopfern bieten kann. Ja, sind die Leute denn absolut gaga? Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Murphy II

So, der Schlauch ist wieder heil (bzw. es ist ein neuer drin, Kostenpunkt: 2,60 € – muhaha, dafür flicke ich den doch nicht …)

Einen neuen Mantel habe ich mir auch gleich gegönnt, und ich bin auf die Werbesprüche reingefallen: Habe für 10 Euro einen genommen, der angeblich vor spitzen Gegenständen schützen soll – na hoffentlich.

Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich bemerkt, daß die Bremsbeläge hinten absolut hinüber sind (so hinüber, daß sie schon die Felge abgekratzt haben :-( ), und daß eine Speiche extremst locker ist. Wird wohl was mit der Acht zu tun haben, die ich mir beim letzten Platten geholt habe …

Was kostet eigentlich eine neue Felge incl. Einspeichen oder alternativ ein neues Rad (ohne Zahnkranz, aber mit Montage desselben)?

Murphy

Kann sowas noch Zufall sein? Gestern auf dem Weg zum Kino ging mein Rücklicht plötzlich nicht mehr, und auf dem Rückweg merkte ich dann in Höhe Herrenstraße, daß ich einen Platten hatte …

Mein Fahrrad konnte ich dann ca. 2 km erst schieben und dann (nachdem der Mantel nicht mehr wirklich auf der Felge saß) mehr oder weniger tragen. Und sowas nachts um 2 …

Vielleicht sollte ich jetzt auch mal einen neuen Mantel kaufen, den letzten Platten hatte ich vor gut einem Monat …

Fahrrad wieder heil

Nach dem ich mir gestern auf dem Rückweg vom Weihnachtsmarkt eine Tackerklammer im Hinterrad eingefangen hatte (wie bitteschön kommt die da rein?!), mußte ich heute morgen zu Fuß zur Uni. In der Mittagspause gleich einen neuen Schlauch gekauft und eingebaut. Leider läuft das Rad irgendwie nicht mehr ganz rund, insbesondere scheint es an der Ventilposition einen “Schlag” zu haben. Naja, es dreht sich jedenfalls, vielleicht renkt sich das ja auch wieder ein ;-)

Was mich etwas mehr verwundert, ist, daß ich nicht mehr in den 3. Gang (vorne) schalten kann – schließlich hat das im Prinzip nichts mit Platten zu tun. Muß ich auch bei Gelegenheit mal genauer inspizieren, im Moment fehlt mir da irgendwie die Zeit …

Veraltete Zahlungsmittel

Vor knapp zwei Wochen hatte ich mein ZEIT-Abo gekündigt, jetzt melden die sich endlich mal und schicken mir eine merkwürdige “Zahlungsanweisung zur Verrechnung”. Was soll so ein Schwachsinn? Das kostet doch nur die und mich unnötig Zeit und Geld …

Hab denen erstmal ‘ne eMail geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

schon mit Brief vom 28. Oktober (siehe PDF in der Anlage) hatte ich
mein ZEIT-Abo [...] gekündigt. Darauf erhielt ich von Ihnen
zuerst gar keine Reaktion, so daß ich schon dachte, das Schreiben wäre
verlorengegangen.

Gestern bekam ich dann über das verbleibende Guthaben eine
“Zahlungsanweisung zur Verrechnung” der Postbank. Ich weiß nicht, was
ich damit soll, und wie man auf die Idee kommt, im Jahre 2004 noch
Schecks oder vergleichbare veraltete Zahlungsmittel durch die Gegend
zu schicken, zumal über Kleckerbeträge wie 15,75 €. Es gibt nämlich
durchaus Leute, die keine Filialbank vor Ort haben, bei der sie so
etwas einreichen können. In meinem Kündigungsschreiben hatte ich
übrigens um Überweisung gebeten (und die Kontonummer nicht
vergessen!). Bei anderen Unternehmen klappt sowas auch. Aber falls ich
nochmal die ZEIT abonnieren sollte, werde ich daran denken, daß Sie
Schecks bevorzugen und entsprechend damit bezahlen …

Interessant wäre auch eine Information gewesen, mit welcher Ausgabe
der Bezug denn nun endet, auf der Zahlungsanweisung steht das nämlich
nicht drauf.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

UPDATE 15. November: Jetzt haben sie geantwortet:

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Die Einstellung des Abonnements haben wir zur Ausgabe 48/04 vorgenommen. Eine schriftliche Bestätigung hierüber ist Ihnen am 05.11.04 zugeschickt worden.

Die Auszahlung haben wir per Scheck vorgenommen, da uns keine Bankverbindung vorlag.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Natürlich stand die Bankverbindung in meinem Brief – und zwar ganz normal im Seitenfuß. Der Hinweis “unten angegebene” im Text sollte da eigentlich ausreichen …