Internal Server Error beim MDN

Ich hatte mich über Interpunktionsfehler im Mozilla-Entwicklerhandbuch des Mozilla Developer Networks (MDN) geärgert. Allerdings nur so geringfügig. Aus gutem Grund.

Als ich das kurz in einem IRC-Channel von Mozilla anmerkte, kam die Frage, ob ich schon einen Bug angelegt hätte. Nein, denn: Es hat mich nur geringfügig geändert, und sowas unterbricht immer den Arbeitsfluss. Aber wo schonmal die Frage kam, bin ich es halt doch angegangen.

MDN ist ein Wiki. Ich war mir ziemlich sicher, mich dort schonmal angemeldet zu haben. Ein Passwort war im Firefox aber nicht (mehr) gespeichert. Egal, also anmelden. MDN benutzt inzwischen “Persona”. Das hieß früher mal “BrowserID”, ist aber nicht ansatzweise browserbasiert. Es ist irgendwie eine Alternative zu OpenID und SAML SSO, ohne das einem erklärt wird, warum man sich für Single Sign On nochmal wieder ein Konto anlegen soll. Dort hatte ich mich eigentlich auch schonmal angemeldet. Aber vermutlich war das, als es noch nicht Persona hieß. Also hab ich dort eine E-Mail-Adresse registriert. Mit der bin ich dann zurück zu MDN. Dort sollte ich einen Benutzernamen angeben. “tessarakt” gibt es schon. Aha, habe ich also doch schon ein Konto. Weiter unten konnte man sich dann zuschicken lassen, welche E-Mail-Adresse mit dem Konto verbunden ist. Also angeklickt. Ergebnis:

Persona hilft natürlich auch nicht beim tatsächlichen Verwalten mehrere Identitäten. Es ist nur die zigste Neuimplementierung von etwas, was es schon längst gibt, ohne über die eigentlichen Probleme auch nur nachzudenken.

Jedenfalls war die zuerst angegebene Adresse offenbar nicht die, die zu dem MDN-Konto gehörte. Als ich die zweite bei Persona angab, behauptete die/der/das:

Wir haben gerade eine E-Mail an diese Adresse verschickt! Wenn Sie wirklich noch eine senden möchten, warten Sie ein oder zwei Minuten und versuchen Sie es dann erneut.

Nein, habt ihr nicht. Und einige Minuten später ging es immer noch nicht.

Fazit: Durch diverse Umstellungen lief das ganze natürlich nicht reibungslos “mal eben schnell”. Und bei Mozilla ist man offenbar damit beschäftigt, “lustige” Bildchen zu produzieren, um 500er-Fehler zu illustrieren, als dafür zu sorgen, dass die gar nicht erst auftreten. Mit sowas vertreibt man leicht die Leute, die man eigentlich bräuchte …

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