Schneeschuhwanderung

Auf dem Neujahrstreff des Lauftreff Karlsruhe Mitte Januar wurde ich das erste Mal auf eine Schneeschuhwanderung aufmerksam, die Petra Guntau für den LT zum Freundschaftspreis angeboten hat. Interessant hörte sich das schon an, aber zu dem Zeitpunkt war das Wetter ja noch nicht wirklich abzusehen. Statt mich also gleich in die Liste einzutragen, habe ich erstmal gewartet, bis die entsprechenden Infos über den Verteiler kamen – das war dann Anfang der Woche der Fall. Da war es ja schon klirrend kalt, und ich hatte gerade richtig Lust auf Winter – also habe ich mich angemeldet.

Zum Glück hatte ich schon ausreichend wintertaugliche Klamotten für eine letztendlich ausgefallene Yushan-Tour vor knapp zwei Jahren angeschafft. An den Beinen waren die entsprechenden zwei Lagen (recht dünne lange Thermo-Unterhose und ebenfalls recht dünne Wanderhose) ausreichend, aber die vier Lagen am Oberkörper (ein Lauf-Funktionsunterhemd, ein Thermounterhemd, eine Winter-Laufjacke, und eine Winterregenjacke mit Fleece-Einsatz für 21,75 € von C&A) waren gerade so ausreichend. Schon interessant, ich hatte für die Beine noch eine lange Laufhose eingepackt, falls es zu kalt wird, und war eher davon ausgegangen, dass es am Oberkörper deutlich zu warm wird.

Die Wanderung führte vom Skihang in Unterstmatt hoch zum Hornisgrinde-Plateau und nach kurzer Rast auf geringfügig anderem Weg wieder herunter. Der Schnee war zwar nicht von allerbester Qualität, aber trotzdem genug, um Schneeschuhe zumindest mal auszuprobieren. Und es war richtig schön kalt. Die Mütze ist mir dank Brille immer wieder verrutscht, aber mit Kapuze war es dann halbwegs auszuhalten. Wichtig ist es jedenfalls, in Bewegung zu bleiben. Wenn wir irgendwo angehalten haben, wurde es recht schnell ziemlich kalt.

Insgesamt eine wunderschöne Tour mit traumhaftem sonnigen Wetter bei ca. -15 °C … Am Abend war ich ersteinmal hundemüde, und jetzt habe ich ordentlich Muskelkater am vorderen Schienbeinmuskel. Die Schneeschuhtouren bei Petra kann ich nur empfehlen. Zum Einstieg wohl am besten erstmal eine kurze Tour, aber es gibt auch mehrtägige Touren.

Hier erstmal ein “Symbolfoto”, sobald ich ein Foto mit mir selbst bekomme, ergänze ich es.

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