Hennings erfolgreich aufgesetztes RAID hat mich mal wieder daran erinnert, daß ich das auch mal tun sollte.
Dieser Artikel dient dem Zusammentragen der nötigen Infos.
Erstmal zur Hardware: Zur Zeit habe ich eine 250 GB große SATA-Platte (und eine ältere PATA-Platte, die dann rausfliegt, bzw. für Backups verwendet wird). Die Idee ist, zwei weitere 250er-Platten anzuschaffen und ein RAID5 anzulegen.
Zur Software:
Wie ich es sehe, brauche ich auf einer der Platten dann eine Boot-Partition. Da gehen dann also meinetwegen ein paar hundert MB ab. Kann ich mit dem entsprechenden Platz auf den anderen Platten dann noch was anfangen? Naja, lohnt eh nicht wirklich.
Auf dem Rest werden dann Partitionen angelegt, die per Linux Software RAID zusammengefaßt werden. Da muß ich mich dann auch einlesen, insbesondere in die Konfiguration.
Das entstehende Device wird dann per dm_crypt verschlüsselt. Das kann man so einrichten, daß recht früh im Boot-Prozeß nach dem Paßwort gefragt wird, oder? Gibt es da auch was, was eine Smartcard oder so benutzt?
Darauf will ich dann LVM loslassen. Was man damit überhaupt machen kann, muß ich mir nochmal anschauen. Insbesondere: Wie einfach ist es, Partitionen zu vergrößern? Und wieviel Overhead erzeugt LVM?
Naja, mal sehen, was draus wird …
Bei der Gelegenheit kann ich mir dann gleich überlegen, was für ein Partitionenschema ich brauche. Das will ich vor allem mit der Backup-Strategie in Übereinstimmung bringen – die Mediendateien sind da zum Beispiel weniger kritisch.