Mit 500 Wörtern Chinesisch Sprechen

Vor ca. einer Woche hatte ich bei der Kulturabteilung der Taiwanischen BotschaftTaipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland angefragt, ob die mir irgendwelche Lehrbücher für Chinesisch mit traditionellen Schrifzeichen nennen können.

Ich wunderte mich schon über die lange Bearbeitungszeit, als dann gestern ein dicker Briefumschlag kam. Darin war ein Brief, unterzeichnet vom Botschaftsrat für KulturDirektor der Kulturabteilung persönlich.

Darin heißt es:

In Bezug auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass es leider in Deutschland nicht möglich ist, Lehrmaterialien zu traditionellem Chinesisch von Buchhandlungen zu beziehen. Mit diesem Brief erhalten Sie das deutsche Lehrbuch Mit 500 Wörtern Chinesisch Sprechen in traditionellem Chinesisch. Eine Liste von Website-Verknüpfungen können Sie darunter finden.

http://english.education.edu.tw/lp.asp?ctNode=1883&CtUnit=545&BaseDSD=7&mp=12

Anbei war ein 230-seitiges Lehrbuch, herausgegeben von der Overseas Compatriot Affairs Commission (offenbar hat man mich also kurzerhand zum Überseechinesen erklärt ;-) )

Die Auflage ist vom September 2006, so ganz ausgereift scheint das Buch aber noch nicht zu sein: Gleich im Vorwort bricht ein Absatz mitten im Satz ab. Die chinesischen Texte sind gleich mit drei Lautschriften versehen: Zhuyin (auch bekannt als Bopomofo), Tongyong Pinyin und Hanyu Pinyin. Der chinesische Teil sollte wohl soweit in Ordnung sein, im deutschen Teil habe ich nur einen Tippfehler entdeckt.

Das soll jetzt übrigens keine Aufforderung sein, nach diesem Buch anzufragen, wenn man sich nicht wirklich dafür interessiert. Auf dem Buch ist ein Preis von NTD 250 – die paar Euro hätte ich ja sogar gerne bezahlt. Man merkt schon, daß die nicht dieselben Ressourcen für sowas aufwenden können wie die Volksrepublik …

Stromausfall in Karlsruhe, die Zweite

Neues zum Stromausfall:

Das Dörfle hat anscheinend immer noch keinen Strom (sieht man aus dem Fenster, außerdem ist Olli noch offline – aber das könnte ja auch an der Uni liegen).

ka-news ist immer wieder mal überlastet und hat im übrigen noch keine Meldung.

Der SWR hat eine neue Meldung:

50.000 Haushalte ohne Strom

Im gesamten Stadtgebiet Karlsruhe ist um 17.35 Uhr die Stromversorgung zusammengebrochen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat es in einem Kraftwerk der Stadtwerke am Rheinhafen einen Vorfall gegeben. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Die komplette Innenstadt ist ohne Strom. Die Stadtbahnen fahren nicht mehr. Auch die Straßenbeleuchtung ist ausgefallen. Von dem Stromausfall sind laut Polizei etwa 50.000 Haushalte betroffen gewesen. Weil auch Ampelanlagen ausgefallen sind, kam es zu langen Staus. Kurz nach 18.00 Uhr seien in einigen Stadtteilen die Lichter wieder angegangen, sagte ein Sprecher.

Die Stadtwerke sind dabei, den Schaden zu beheben. Wie ein Sprecher der Stadtwerke mitteilte, werde derzeit schrittweise der Osten der Innenstadt wieder mit Strom versorgt. Wann die westlichen Stadtteile folgen, steht noch nicht fest.

Meldungen, wonach es in dem Umspannwerk zu einem Brand oder einer Explosion gekommen sein soll, werden weder von der Polizei noch von den Stadtwerken bestätigt.

In einem Radio-Bericht (verfügbar als Stream) labert eine SWR1-Reporterin ziemlich viel Schwachsinn: Trotz Licht am Rad habe man die Fußgänger nicht mehr gesehen … Ähm, besseres Licht anschaffen?

Die Seite der Stadt ist noch offline, allein schon deswegen, weil das Uni-RZ noch weg ist.

Ständig ist Sondersignal zu hören.

Die Stadtwerke sind anscheinend ordentlich überlastet.

Die Polizei hat keine Meldung, ebensowenig der Sonder-Informationsdienst der Landesregierung.

Diverse Blogs berichten: Karlsruher Stadtblog, Dunedan, maddin,

Stromausfall in Karlsruhe

Gerade war hier in Karlsruhe (Gottesauer Straße) für ca. 15 Minuten der Strom weg. Dem Blick aus dem Fenster nach zu urteilen, war das komplette Viertel ebenfalls betroffen, einschließlich Scheck-In-Parkhaus jenseits der Ludwig-Erhardt-Allee, die Kirche am Durlacher Tor und die Häuser dahinter und die Kaiserstraße.

Inzwischen haben wir wieder Strom, die Häuser jenseits der Kapellenstraße aber offenbar nicht (die Straßenbeleuchtung der Kapellenstraße geht aber wieder).

Von meinem Mitbewohner höre ich gerade, daß auch die Innenstadt komplett schwarz war und die Uni bis auf Notstrom auch.

Dementsprechend ist die Uni netztechnisch auch immer noch nicht erreichbar.

Die Seite der Stadtwerke scheint ein wenig überlastet zu sein, und Kabel-TV geht wohl auch noch nicht.

Mal sehen, was uns da hinterher als Grund aufgetischt wird.

Update 18:13: Ein Kollege in der Kaiserstraße hatte gerade für 10 Sekunden Strom, das gleiche in Neureut …

Update 18:17: Der SWR hat hat eine hastig zusammengestrickte Eilmeldung:

Nachrichten | Eilmeldung Stadtgebiet Karlsruhe ohne StromSujetbild: Aktuell, Globus vor Studiowand

Im gesamten Stadtgebiet Karlsruhe ist am Abend die Stromversorgung zusammengebrochen. Über die Ursache ist nicht bekannt. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.

Bundesverfassungsgericht entscheidet, wer zuständig ist

In Sachen Vorratsdatenspeicherung hat das Bundesverfassungsgericht (bzw. dessen Ausschuß gemäß § 14 Abs. 5 BVerfGG – “Sechser-Ausschuß”) endlich entschieden, wer zuständig ist, und zwar so, daß jeder was abbekommen hat. Das Thema Recht der Europäischen Union hat bei der Verfassungsbeschwerde des AK Vorrat aber wohl eher eine untergeordnete Rolle gespielt, diese übernimmt der für Grundrechte zuständige Erste Senat.

Hoffen wir, daß die jetzt auch zügig über einstweiligen Rechtsschutz entscheiden. Es ist ja davon auszugehen, daß die jeweiligen Berichterstatter schonmal ein bißchen ins Thema eingelesen haben.

Mehr Berichterstattung gibt es zum Beispiel bei Heise.

VGH zur Widerspruchsfrist

Mit Beschluß vom 29. Oktober 2007 – 2 UZ 1864/06 ist der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel Interpretationen seines Urteils vom 31. März 1999 – 2 UE 2346/96 – entgegengetreten, wonach die Widerspruchsfrist gegen Verkehrszeichen für jedermann schon mit Aufstellung beginne. Stattdessen hat er klargestellt, daß die Frist erst mit erstmaliger Betroffenheit beginnt.

Da dieser Beschluss sehr wichtig und von allgemeinem Interesse ist, habe ich es hier im Volltext online gestellt.

UPDATE: Das Urteil vom 15. Mai 2009, 2 A 2307/07 (PDF) gibt es auch.

Lidl ist billig!

Hinweis: Lidl ist billig! ist vermutlich eine eingetragene oder nicht eingetragene Marke irgendeines Unternehmens der Lidl-Gruppe.

Gerade im Lidl gewesen: Vor mir wurde die ec-Karte einer jungen Frau zum wiederholten Male durchgezogen, funktionierte aber trotzdem nicht. Schließlich ließ sie ihre Ware da. Dasselbe an der Kasse nebenan. Fazit: Offenbar ein Komplettausfall des Kartenzahlsystemes.

Dabei waren da erst vor einigen Monaten Leute von Siemens-Nixdorf (afair) am Werk und haben an der Verkabelung und den Terminals rumgespielt – da kann man doch eigentlich erwarten, daß das läuft. Aber wenn wenn man halt das billigste kauft und nicht auf Qualität achtet, kriegt man irgendwann die Quittung.

Und ein schlechtes Unternehmen erkennt man dann daran, daß es die Mitarbeiter sich selbst überläßt und offenbar keinerlei Vorsorge für so einen Fall getroffen hat …

UPDATE: Verantwortlich ist wohl T-Systems (siehe Kommentare)

Neues aus dem Kreis Segeberg

Wir erinnern uns: Von Oersdorf nach Winsen wurde entlang einer fast gar nicht befahrenen Straße ein Radweg gebaut und als benutzungspflichtig beschildert. Als ich mich darüber beschwerte, stellte sich heraus, daß diese Beschilderung gar nicht angeordnet und damit illegal angebracht worden war. Sie wurde entfernt.

Beide Gemeinden machten dagegen massiv Stimmung, zum Beispiel Winsens Bürgermeister in seinem Bürgermeisterbrief. Trotzdem sah es zunächst so aus, als ob es dabei bleibt, daß der Weg nicht benutzt werden muß. So hieß es am 26. November 2007 im Oersdorfer Finanzausschuß (Protokoll als PDF):

Die Gemeinden Oersdorf und Winsen haben bei der Verkehrsaufsicht des Kreises nochmals die Aufstellung des Verkehrszeichens 240 (gemeinsamer Fuß- und Radweg) mit dem Hinweis beantragt, dass es sich um einen Schulweg handelt, so dass auch zukünftig keine Unfälle unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eintreten. Die Antwort: „Durch die fehlende Beschilderung ist eine Benutzung des Radweges nicht untersagt. Es handelt sich vielmehr um einen so genannten „anderen Radweg“, der von Radfahrern benutzt werden kann, aber nicht benutzt werden muss.“ Eine verkehrsrechtliche Anordnung der Schilder kann daher nicht vorgenommen werden.

Dem Druck von zwei Bürgermeistern, die, dazu noch in der Wahlkampfphase und unter Berufung auf die Kinder[TM], die Anordnung der Benutzungspflicht verlangten, hielt man dann offenbar nicht Stand. Gestern bekam ich vom Kreis folgenden Brief:

Sehr geehrter Herr Müller,

mit Schreiben v. 15.08.2007 hatte ich Ihnen mitgeteilt, dass die Verkehrszeichen (VZ) für die Benutzungspflicht des o.g. Radwegs nicht angeordnet wurden und der Abbau der Verkehrszeichen veranlasst wird.

Ich bitte um Kenntnisnahme, dass es aufgrund einer Entscheidung des hiesigen Behördenleiters nunmehr doch bei der vorhandenen [?! - sie war weg, als ich das letzte Mal da war] Beschilderung des o.g. Radweges bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrage

Nun gut, dann muß sich jetzt also der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr als Fachaufsichtsbehörde damit beschäftigen.

VMWare: NTFS-Partition vergrößern mit Linux-Bordmitteln

Da ich das Ganze schonmal gemacht habe und nicht mehr ganz zusammenbekomme, wird es dieses Mal notiert.

Erster Schritt: Die VMWare-Platte vergrößern, mit
vmware-vdiskmanager -x 20Gb WindowsXPPro32bit.vmdk

Dann die VM mit einer gparted-Boot-CD starten. Dazu muß man darauf achten, daß das VM-Fenster auch wirklich den Tastatur-Fokus hat und dann beim Power-On der VM auf die Esc-Taste hacken.

gparted startet dann, und man sieht, daß die Platte freien Speicherplatz hat. Mit Resize/Move kann man dann die Partition vergrößern.

Dabei laufen die Schritte

  • calibrate /dev/hda1
  • calculate new size and position of /dev/hda1
  • grow partition from 11.99 GiB to 19.99 GiB
  • check filesystem on /dev/hda1 for errors and (if possible) fix them

problemlos durch, aber bei “grow filesystem to fill the partition” hapert es.

Also ein Terminal starten, und dort erst mal ntfsresize ein paar Infos ausspucken lassen.

Dabei stehen dann unter anderem die aktuelle Größe von “volume” (also Dateisystem) und “device” (also Partition).

Erstmal ntfsresize -n -s /dev/hda1 – Simulation klappt.

Problem: Ich habe das Windows falsch heruntergefahren, Journal ist hinüber, also nochmal Rebooten (also: gleich darauf achten, das Windows sauber herunterzufahren). Das kostet also wieder ein Minuten.

Danach ging es dann ohne “-n” wunderbar. Also reboot eintippen, und gut. Beim nächsten Neustart überprüft Windows dann automatisch das Dateisystem, und dann ist alles fertig – man hat eine größere Platte.

Öffentliche Sitzungen des Petitionsausschusses

Da in einer “Bürgerinitiative”, in der ich aktiv bin, demnächst eine öffentliche Anhörung des Petitionsausschusses ansteht, bin ich gerade dabei, die Gepflogenheiten zu recherchieren.

In der letzten Pressemitteilung zu einer solchen öffentlichen Sitzung (PDF) heißt es dazu:

Die Petenten haben die Möglichkeit, Ihr Anliegen kurz darzustellen und dann Fragen an die Vertreter der Ministerien und die Ausschussmitglieder zu stellen.

Mit dieser Sitzung wird die Reihe der öffentlichen Beratungen des Petitionsausschusses im Zusammenhang mit dem Modellversuch „öffentliche Petitionen“ fortgesetzt.

Das Parlamentsfernsehen überträgt die Sitzung live und wird sie anschließend im Video-on-Demand-Bereich bereitstellen.

Interessierte Medienvertreter und die Öffentlichkeit sind eingeladen, die öffentliche Beratung live mitzuverfolgen.

Zu Fragen des Petenten an Ausschußmitglieder habe ich bis jetzt (bei ca. 0:56h) noch nichts mitbekommen, stattdessen wurde von einem Ausschußmitglied eine Frage an den Petenten gestellt, die dann letztendlich aber doch nicht beantwortet wurde. Mal sehen, ob es dazu noch erhellende Erkenntnisse gibt.

Daß es das Ganze nur als Videoaufzeichnung gibt, ist äußerst nervig, die anzuschauen, ist erstens sehr zäh, und vor allem bekommt man keinen Überblick. Ein Wortprotokoll wäre sehr hilfreich, wird aber wohl nur für die Plenarsitzungen gefertigt. Schade.

Sinn der Veranstaltung scheint wohl zu sein, den Sachverhalt aufzuklären – irgendwie artet das Ganze aber immer wieder in allgemeinpolitische Diskussionen aus …

Entspannte Atmosphäre bei der Bahn

Auf der letzten Seite der Speisekarte des Bordbistros findet sich dieser Hinweis:

Wir sind bestrebt, unseren Gästen eine entspannte Atmosphäre zu bieten. Aus diesem Grunde sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie im Bordbistro auf die Benutzung Ihrer Handys und Laptops verzichten.

OK, viele Möchtegern-Yuppies wird das nicht wirklich interessieren, aber immerhin ist bei der Bahn ein Problembewußtsein vorhanden.

Chinesische Vokabeln, Lektion 3 – erster Teil

Die ersten drei Blöcke mit vereinfachten und ggf. abweichenden traditionellen Varianten, Pinyin und Übersetzung:

Seite 30:

买 (買) – măi – kaufen
什么 – shénme – was?
苹果 (蘋果) – píngguǒ – der Apfel
多少 – duōshǎo – wieviel?
钱 (錢) – qián – das Geld

Seite 31:

斤 – jīn – das Pfund
两 (兩) – liǎng – die Unze (50 Gramm)
块 (塊) – kuài – Kuai (Währungseinheit)
草莓 – cǎoméi – Erdbeeren
太 – tài – zu (zu sehr, …)
贵 (貴) – guì – teuer
了 – le – Perfektsuffix, Satzendepartikel: Veränderung
便宜 – piányi – billig
一点儿 (一點兒) – (yì) diǎn’r – ein bißchen
行 – xíng – ok, akzeptabel
要 – yào – möchten, wollen, brauchen
一共 – yīgòng – insgesamt, zusammen

Seite 36:
那 – nà – dort / jens
件 – jiàn – Zählwort für Kleidung (oberhalb der Gürtellinie)
毛衣 – máoyī – Pullover
怎么 – zěnme – wie?
卖 – 賣 – mài – verkaufen
有 – yǒu – haben
红 – 紅 – hóng – rot
的 – de – subordinierendes Strukturpartikel
试 – 試 – shì – probieren
这 – 這 – zhè – dieser/diese/dieses
小 – xiǎo – klein
大 – dà – groß

Nichtlineare Textentstehung

Früher hat man Texte wohl eher linear geschrieben, weil einfach die technischen Möglichkeiten fehlten, einfach Abschnitte einzufügen, zu überarbeiten etc. – auch bei einem handschriftlichen Manuskript, bei dem man Platz hat und viel rumschmieren kann, muß man da irgendwann zumindest die Seite neu schreiben.

Im Zeitalter der Textverarbeitungssysteme ist das anders: Man kann Abschnitte verschieben, kopieren, ändern sowieso, kann sich Kommentare (TODOs) in Klammern setzen – alles mit wenig Aufwand.

Was ich mich aber frage: Nutzen wir diese Möglichkeiten wirklich aus, bzw. gehen wir effizient damit um? Und warum wird sowas nicht im Deutschunterricht gelehrt? (Oder wird es das inzwischen?)

Trianel

Nachdem die Stadtwerke zum 1. November 2007 die Preise erhöht hatten, und wir daher ein Sonderkündigungsrecht für den Tarif Vorteil24 hatten, haben wir dieses genutzt und sind zu Trianel gewechselt. Da Trianel erst ab dem 1. Dezember 2007 liefern konnte, bedingte das erstmal einen Monat im normalen Tarif bei den Stadtwerken (da das Sonderkündigungsrecht nur genau zum Termin der Preiserhöhung ausgeübt werden kann).

Zumindest die Bestätigung der Bestellung kam prompt:

Ihre Angaben zur Stromlieferung
Lieferbeginn: 01.12.2007
Derzeitiger Lieferant:
Stromzählernr.: 18490
Zählerstand:

Ihr Produkt
Produkt: HalloSpar!
Preisgarantie: 1 Jahr
Arbeitspreis: 16,80 Ct / kWh
Grundpreis: 5,74 Euro / Monat
Letzter Jahresverbrauch: 4468 kWh

Das war übrigens gerade noch rechtzeitig, denn inzwischen hat Trianel auch die Preise erhöht, auf 7,72 € Grundpreis und 17,31 Cent pro kWh. Allerdings gab es bisher noch nicht die angekündigte Bestätigung über den Lieferbeginn.

Einen Kollegen haben sie auch erstmal ein wenig erschreckt:

Guten Tag Herr G.,

wir freuen uns, Ihnen heute mitzuteilen, dass die Belieferung mit Trianel Strom am 01.02.2008 beginnen wird. Ihr derzeitiger Stromversorger hat die Kündigung zu diesem Datum bestätigt.

Sobald der Netzbetreiber die Anmeldung bestätigt hat, werden Sie Ihre Vertragsbestätigung mit allen Angaben auf Ihrer persönlichen Kundenseite aufrufen können. Sie werden von uns rechtzeitig darüber informiert.

Ein gutes Morgen wünscht

Ihr Trianel Energie Team

Bitte beachten Sie, dass Sie auf diese Mail nicht antworten können!

Auf die Nachfrage bei den Stadtwerken bekam er dann mitgeteilt, daß die die Kündigung zum 1. Dezember 2007 bestätigt haben und er seit diesem Termin von Trianel beliefert wird. Auf nochmalige Nachfrage hat Trianel dann den Lieferbeginn zum 1. Dezember bestätigt.

Da die Stadtwerke bei uns im Dezember keinen Abschlag mehr abgebucht und stattdessen eine Erstattung überwiesen haben (mangels Schlußrechnung läßt sich noch nicht sagen, wofür genau), gehe ich mal davon aus, daß der Wechsel auch bei uns geklappt hat. Zur Sicherheit habe ich bei Trianel einfach mal nachgefragt.

Trianel sagt auf seiner Website übrigens:

Aktueller Hinweis für Kunden

Die Trianel Energie ist am 03. September 2007 erfolgreich auf dem deutschen Strommarkt mit einem Angebot für Privatkunden gestartet. Die Idee, Strom sparen zu belohnen, hat bereits viele Stromkunden überzeugt. Wir freuen uns über diese positive Resonanz.

Leider hat sich in einigen Fällen gezeigt, dass ein Wechsel nicht immer ohne Komplikationen vonstatten geht. Weitere Details finden Sie hier.

und weiter:

Probleme bei der Kommunikation mit den verschiedenen Marktpartnern (Ihr alter Lieferant und der Stromnetzbetreiber)

Damit Sie erfolgreich als Kunde von Trianel Energie versorgt werden können, ist auf dem Energiemarkt die Zusammenarbeit verschiedener Marktpartner erforderlich. Die Trianel Energie muss sich in der Regel mit Ihrem alten Stromlieferanten sowie mit dem Betreiber Ihres Stromnetzes in Verbindung setzen. Die Bundesnetzagentur hat hierfür Regeln aufgestellt. Diese Kommunikation läuft in vielen Fällen aber leider nicht immer reibungslos ab.

Um Situationen definitiv klären zu können, müssen der alte Stromlieferant und der Netzbetreiber häufig von unseren Mitarbeitern noch zusätzlich persönlich kontaktiert werden. Dieses ist ein zeitaufwendiger Prozess, der leider nicht immer zu einem positiven Ergebnis führt.

Wir bedauern den Umstand, dass einige Kunden in der Vergangenheit nicht immer zeitnah über auftretende Probleme bei der Klärung von Vertragsverhältnissen informiert wurden. Die Vielzahl von Anfragen hat leider zu einigen Engpässen in der Kundenkommunikation geführt.

Sie können sich aber sicher sein, dass es das größte Ziel der Trianel Energie als junges Unternehmen ist, seine Kunden zufrieden zu stellen. Alle unsere Anstrengungen konzentrieren wir darauf, jedem interessierten Kunden einen guten Service zu bieten. Daran wollen wir uns messen lassen.

Ihre „Gute Fragen“ können Sie jederzeit an uns richten.

Was ich mich frage: Wie funktionieren bei Trianel Controlling (zum Beispiel bezüglich finanzieller Belastungen und Risiken durch langfristige nicht kostendeckende Endkundenverträge) und Stromhandel, wenn die nicht einmal wissen, wieviele Kunden sie gerade beliefern?