Winsens Bürgermeister jammert über Mischverkehr

Die von mir durch einfache Nachfrage beseitigte Benutzungspflicht des Radwegs von Oersdorf nach Winsen wird auch vom Winsener Bürgermeister in seinem “Bürgermeisterbrief” erwähnt:

Sie werden wahrscheinlich bemerkt haben, dass die blauen Gebotsschilder „Gemeinsamer Geh- und Radweg“ (Verkehrszeichen 240) abgebaut wurden. Dies geht zurück auf eine Forderung der „Verkehrsaufsicht“ des Kreises. Sie will die Benutzung des neuen Verkehrsweges freistellen. Die Gemeinden Winsen und Oersdorf sind aber der Auffassung, dass die Benutzungspflicht im Interesse der Gefahrenabwehr für alle Verkehrsteilnehmer unverzichtbar ist. Deshalb wurde der Anordnung der „Verkehrsaufsicht“ widersprochen.

Da ärgert sich wohl jemand, daß seine Bürger doch nicht unbehelligt rasen können.

3 thoughts on “Winsens Bürgermeister jammert über Mischverkehr

  1. Als Radsportler vergeht fast keine Fahrt ohne Fastunfall. Wenn ich mal wieder einen Radweg benutze und durch eine Ortschaft fahre,findet sich immer wieder ein Auto, welches bis an die weiße Fahrbahngrenze vorfährt und überhaupt nicht daran denkt, daß da vielleicht ein Radler mit mehr als 10km/h ankommt.
    Somit ist jede Seitenstraße und Grundstücksausfahrt eine Chance für ein “Salto Mortale”. Fährt man dagegen auf der Fahrbahn, wird man gesehen und kann auch “Seiteneinsteiger” sieht man viel früher.

    Auch fählt mir auf, daß Berichte in Tageszeitungen viel öfter von Unfällen mit Radlern berichten, die auf Radwegen fuhren und von Abbiegern “umgelegt” wurden, als von Rennradfahrern.

  2. Pingback: tessarakt - das vierdimensionale B-L-O-G

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