Backup

So ein Backup ist doch praktisch: Heute wollte Yahoo mal wieder mein Paßwort (das wollen die so ca. einmal im Jahr).

Das Paßwort ist in einer Mail gespeichert, die noch in den Gnus-Mailfoldern liegt. Und den Ordner muß ich wohl mal gelöscht haben.

Zurücksetzen des Paßworts ging nicht – dafür wollen die persönliche Daten, die ich aber bei der Registrierung falsch angegeben habe.

Aber auf einem Backup von 2005 (die entsprechende Festplatte lag im Regal) war der ~/Mail dann zu finden, und die Verlängerung des Flickr-Accounts ging problemlos.

Aber mal im Ernst: Solange es dafür keinen ordentlichen Standard gibt, ist Single-Signon Murks.

Online-Apotheken

Mit DocMorris hatte ich ja mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht: Man hatte mir ein Rezept einfach – mit knapp einer Woche Verzögerung! – zurückgeschickt, weil man gerade Logistikengpässe habe …

Nachdem mein Mitbewohner eine Lieferung einer Online-Apotheke bekommen hatte, habe ich es doch mal wieder probiert. Der Weg führte über die Preisvergleichsseite Medpreis.de. Nachdem ich dort einige (mehr oder weniger) regelmäßig benötigte Medikamente gesucht hatte, wurde schnell klar, daß man da einiges sparen kann.

Gelandet ist meine Bestellung dann schließlich bei der Apotheke am Lausitzpark. 100 Cetirizin kosten dort 9,97 € statt sonst ca. 26 €, eine Kombipackung Cromoglicinsäure 3,65 € statt sonst über 7 €. Aber die werde ich wohl auf absehbare Zeit eh nicht brauchen, weil ich eine Kombipackung Livocab für 11,75 € statt sonst über 25 € ergattert habe. Inzwischen kostet die aber auch fast 20 €.

Merkwürdig allerdings ein Prospekt/Flyer, den man mir beigelegt hat: Man kann bei rezeptpflichtigen Medikamenten “sparen”, selbst wenn man zuzahlungsbefreit ist und ein Kassenrezept hat – die Ersparnis wird dann “gutgeschrieben”. Das kann rechtlich ja nicht so ganz einwandfrei sein … Zumal Zuzahlungsquittungen über tatsächlich nicht geleistete Zuzahlungen ausgestellt werden … Mal sehen, welche Stellen ich darüber informiere …

DAS FEST

Trotz Lernstreß habe ich es dieses Jahr doch wieder geschafft, an allen drei Tagen auf DAS FEST zu gehen. Am Freitag zwar ziemlich spät, und das Klassikfrühstück mußte dieses Jahr dran glauben, aber immerhin.

Am Freitag bei Sunrise Avenue war zwar vermutlich auch gute Stimmung, aber wir (ich, Oli, Toby, Tristan, und dessen Kumpels) waren einfach zu weit ab vom Schuß. War aber trotzdem nett.

Absoluter Höhepunkt war dann am Samstag das Beatsteaks-Konzert. Wir (diesmal ich, Oli, Björn, Sebastian, Vera, Ana und Julia) waren vorne mitten drin. Da war es zwar ziemlich eng und heiß, und ein paar Chaoten haben es mit dem Schubsen etwas übertrieben, aber die Stimmung war der Hammer.

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Am Sonntag ging es dann auf dem Hügel wieder etwas chilliger zu – von Mount Klotz aus konnte man aber sehr schön alles überblicken. Fotos von Sonntag gibt es auch.

Vor den Konzerten konnte ich dann noch mit einem für die Radverkehrspolitik Zuständigen des ADFC Karlsruhe plaudern. Kein Kommentar, außer, daß ich bei der Initiative Cycleride bleibe …

RTF nach Baerenthal

Nachdem ich schon vor zwei Jahren die Partnerschafts(gemeint ist die Städtepartnerschaft von Karlsruhe und Nancy)-Radtouristik[sic!]fahrt Nancy-Baerenthal-Karlsruhe mitgemacht habe und im letzten Jahr leider kein ordentliches Rad hatte, habe ich mich dieses Jahr wieder angemeldet.

Ein bißchen Training hatte ich zum Glück: Vor drei Wochen insgesamt 115 km bei der RTF in Malsch, letzte Woche 60 km Berge mit der Uni-Radsportgruppe. Insofern war ich auch guter Dinge.

Samstag um 10:00 war Start, eine Viertelstunde vorher war ich mit meiner Reisetasche, die auch einige Lernsachen für Informationssysteme enthielt, an der Europahalle. Die abgegeben und kurz darauf ging es zur Startaufstellung. Bürgermeister Eidenmüller hatte auch keinen Helm auf, die Offiziellen interessierte es also schonmal nicht.

Die ersten 15 km oder so ging es im geschlossenen Verband mit Polizeibegleitung los, an den meisten Ampeln ohne Stopp. Nach der Rheinbrücke trennte sich das Feld dann schnell, ob des starken Gegenwindes. Nach der ersten Verpflegungsstation hatte ich dann auch vernünftige Gruppe zum Ranhängen, es konnte also Tempo gemacht werden. An der zweiten Station kam ich dann angeblich an, als die Spitzengruppe gerade weg war. Zusammen mit zwei anderen gelang es dann auch, diese nochmal einzuholen, lange konnten wir den Anschluß dann aber nicht halten. Also ging es gemütlich weiter, die 101 km (YMMV) hatte ich dann in 3:52 h netto (4:02 brutto) geschafft, ein recht ordentlicher Schnitt.

Kurz nach der Zielankunft fiel mir dann auch auf, was ich vergessen hatte: Das Eincremen mit Sonnenschutz, was ich eigentlich an der ersten Verpflegungsstation nachholen wollte. Naja, Unterarme und Hals sind schön braun, an der Stirn pellt die Haut jetzt ab und am Oberarm in dem Bereich, der normalerweise von T-Shirts verdeckt ist, vom Radtrikot aber halt nicht, wird es wohl auch noch so kommen.

Gut ausgeschlafen und gestärkt ging es dann am nächsten Morgen wieder los, wieder im Pulk den ersten kleinen Hügel hoch. Macht nicht wirklich Spaß, vor allem, wenn jemand zum Überholen ansetzt und dann verhungert und einem den Weg abschneidet. Aber nach 20 km oder so wurde es dann auch weniger dicht. Am Anfang hab ich mal wieder meine Kraft überschätzt und bin den Leuten, mit denen ich eigentlich fahren wollte, davon gefahren. Naja, hab mich dann irgendwann einholen lassen, ging eigentlich noch. Also bis Lembach Windschattenfahren, und dort an der Verpflegungsstation gestärkt, bevor es zwei Berge hochgehen sollte. Die waren zwar nicht ganz unanstrengend, aber durchaus zu schaffen. Danach wieder schön Windschattenfahren bis zur Verpflegungsstation. Und danach kam die flache Schlußetappe. Erstmal waren wir nur zu dritt, ging aber auch schon ganz gut. Dann wurden wir von einer weiteren Vierergruppe eingeholt, was das Tempo doch nochmal deutlich gesteigert hat: 33 km/h in der Ebene bei leichtem Gegenwind, 30 km/h bei leichter Steigung. So wurden dann zwei Fahrer, die wir eingeholt hatten, auch noch mitgenommen.

Der Schlußspurt ging dann auf dem Rheindeich los und im Hafengebiet weiter. Leider kamen danach dann meherere rote Ampeln, aber mehr als ein paar Minuten sollten die eigentlich nicht gekostet haben. Entsprechend ordentlich dann auch die Zeit: 4:24h/4:45h (netto/brutto) für 122 km, macht netto einen Schnitt von fast 27 km/h, und das bei gut 1000 Höhenmetern.

Ging zwar mit einem Trekkingrad gerade noch, aber irgendwann brauche ich auch mal ein Rennrad … Und wo ich gerade dabei bin: Klickpedale und Fahrradschuhe.

In der Europahalle habe ich dann erstmal geduscht und dann die Pastaparty-Gutscheine verbraucht: Diesmal gab es Pasta-Buffet incl. Getränk, und noch ein zweites Getränk extra. Da kann man doch nicht meckern …

War jedenfalls wieder eine sehr schöne Tour, auch dank des geschlossenen Starts: Da findet man recht einfach Leute, die geschwindigkeitsmäßig zu einem passen. Wobei ich noch ein bißchen an meiner Kraftaufteilung arbeiten muß, es bringt ja nichts, sich am Anfang zu verausgaben und die Kraft beim Alleinefahren zu vergeuden …