Rhein-Alb-Murg-Radtourenfahrt

Als ich von der Rhein-Alb-Murg-Radtourenfahrt des FV Malsch eher zufällig von der Startseite des Karlsruher Stadtwikis erfuhr, dachte ich mir: Nette Sache, kannst Du Dein Rad endlich mal vernünftig einweihen. Sebastian gefragt, aber der spielt heute Volleyball …

Leider stand auf der Website nichts von wegen Meldung, und auf eine eMail-Anfrage gab es auch keinerlei Reaktion. Naja, hab mich dann halt entschlossen, einfach auf gut Glück vorbeizufahren. Nachdem ich gestern auf der Erasmus-Party für 11,50 € Alkoholika verzehrt hatte, wachte ich zwar um 6:40 auf, aber der Kopf brummte ziemlich. Naja, sei’s drum, angezogen und los.

Bis nach Malsch waren es 18,5 km. Dort Startkarte ausgefüllt, die 5 € bezahlt, die Startnummer befestigen lassen und dummerweise keinen Zettel mit der Strecke mitgenommen. Los ging es durch die Rheinebene, Au am Rhein, Durmersheim und so weiter. Dieser Bereich ist übrigens übelst radwegeverseucht, auch auf den Nebenstraßen.

Die Gabelung der Strecken habe ich dann irgendwie verpaßt und bin der 119-km-Strecke über Spessart nach Etzenrot gefolgt. Die Abfahrt von Spessart ist ganz nett, aber nicht besonders schnell fahrbar (insbesondere nicht der 30-Zonen-Rechts-vor-links-Teil im Ort). In Etzenrot habe ich es dann bemerkt, ein anderer Teilnehmer hat mir dann den Weg nach Moosbronn beschrieben. Die Straße Richtung Bad Herrenalb war ok, danach ging es aber wieder ordentlich bergauf. Da ich ja schon unplanmäßig viele Höhenmeter drauf hatte, hat mich das ziemlich geschlaucht, und ich war froh, als ich die Verpflegungsstelle in Moosbronn (mit 10 km Umweg) erreichte.

Dort hab ich mich dann erstmal mit Sonnenmilch eingeschmiert und ordentlich Energie getankt. Nach der Station ging es noch ein Stückchen bergauf und dann praktisch nur noch runter. Die Abfahrt von Moosbronn nach Michelbach ist genial, Spitze habe ich 69,5 km/h geschafft. Wieder in der Rheinebene gibt es dann problemlos zurück nach Malsch, der Umweg betrug dann am Ende doch nur knapp 8 km.

Zusammen mit der An- und Abreise bin ich also heute gut 120 km Fahrrad gefahren, am nachmittag habe ich dann erstmal den fehlenden Schlaf nachgeholt.

Zur Tour: Es hätten gerne ein paar mehr Wegweiser da sein dürfen, und die Startnummern sollten aus reißfesterem Material sein. An der ersten Verpflegungsstation habe ich mir die Nummer, bei der die unteren beiden Sicherheitsnadeln abgerissen war, nochmal neu festmachen lassen. Hat aber nicht lange gehalten, irgendwann hing sie dann noch mit einer Sicherheitsnadel am Trikot, da habe ich sie dann abgenommen. Aber ansonsten war es eine sehr schöne Tour!

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