Energieverschwendung in der Mensa

Wie ka-news berichtet, ist Julian von Blücher, der das Solardach der Mensa initiiert hat, jetzt Klimabotschafter.

Nachdem ich diese Meldung gelesen hatte, ist mir dann beim mittäglichen Mensaessen eine viel bessere Möglichkeit eingefallen, das Mensadach zum Klimaschutz zu verwenden: Momentan brennen dort am hellichten Tage zur Mittagszeit unzählige Deckenlichter. Auch wenn das Leuchtstoffröhren sind, dürfte sich die Leistung insgesamt auf einige Kilowatt aufsummieren. Was man da einsparen könnte, wenn man einfach Fenster in die Decke macht. Zur Mittagszeit erzielt man damit vermutlich selbst bei Bewölkung noch eine größere Helligkeit als mit den jetzigen Funzeln.

Es ist halt in den meisten Fällen billiger, eine Kilowattstunde einzusparen, als sie regenerativ zu erzeugen. Aber das ist halt nicht so öffentlichkeitswirksam, also läßt sich damit auch schlecht (Grüne) Politik machen. Da jettet man lieber nach Rußland (und von Indien wieder zurück) und bläst dabei tonnenweise CO2 in die Luft, um mit einer Radtour über den Himalaya auf die Luftverschmutzung aufmerksam zu machen. Jedem sei so ein Urlaub gegönnt, aber man möge doch bitte nicht behaupten, sich damit für den Umweltschutz einzusetzen …

One thought on “Energieverschwendung in der Mensa

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