Karlsruhe führt die Doppik ein

Für den Doppelhaushalt 2007/2008 hat Karlsruhe für die Gemeindefinanzen die kaufmännische Buchhaltung eingeführt. Am Entwurf des Ergebnishaushalts kann man jetzt schön sehen, wie es der badischen Metropole, Messe- und Kongreßstadt, Residenz des Rechts, Zentrum der Technologieregion etc. geht: 2007 noch gut sieben Millionen Euro “Gewinn”, 2008 dann knapp 26 Millionen Euro “Verlust”.

Das kommt halt davon, wenn man sein Geld für Prestigeprojekte wie Messehallen und Flughäfen ausgibt. Und daß Investitionsgüter wie Straßen verfallen, wenn man die Autos auf Fußwegen parken läßt, ist jetzt auch nicht so verwunderlich. Und die Ursache dafür ist vermutlich nichtmal bekannt, die Straßen gehen halt in Karlsruhe so schnell kaputt, und werden entsprechend schnell abgeschrieben.

Die künftigen Generationen wird es jedenfalls freuen – die wissen jetzt genau, wieviel Verlust ihre Vorfahren auf ihre Kosten erwirtschaftet haben.

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