Branchen mit SVN

Bruncanchen mit SVN ist ganz einfach, denkt man. Einfach ein svn copy, und im Nu hat man eine neue lazy copy, in der man nach Belieben Änderungen vornehmen kann.

So dachte ich mir auch, als ich das Projekt für meine Studienarbeit vom Kollegen geforkt habe. Aber Pustekuchen – dafür braucht man Schreibzugriffe auf das gemeinsame Oberverzeichnis, die ich nicht hatte. Also Arbeitskopie (Revision 336) ausgecheckt bzw. exportiert, in einen Checkout meines eigenen Pfades kopiert, und wieder eingecheckt. Damit sind dann natürlich die Log-Messages weg.

Heute habe ich dann einen Merge der Änderungen meines Kollegen von Revision 336 bis 476 abgeschlossen. Und was sehe ich da? Er hat die Log-Messages neu hinzugekommener Dateien einwandfrei übernommen. Das also geht von den Berechtigungen her. Wenn ich also statt des nicht erlaubten svn copy einen Merge von r1 bis r336, Ziel: mein Pfad, gemacht hätte, hätte ich (fast?) dasselbe Ergebnis erzielt, also alle Log-Einträge behalten etc. Schon irgendwie merkwürdig …

Wahlprüfungsbeschwerden gegen Wahlcomputer eingereicht

Die auch von mir unterstützte Wahlprüfungsbeschwerde gegen Wahlcomputer (PDF) wurde jetzt eingereicht.

Verfahrensbevollmächtigte sind Prof. Dr. Ulrich Karpen von der Uni Hamburg und Dr. Till Jaeger von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei JBB.

Die Wahlprüfungsbeschwerde fordert:

1. den Beschluss des Bundestages vom 14.12.2006 gegen den Wahleinspruch, Az.: WP 145/05, aufzuheben und
2. die Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag in den Wahlkreisen [...] für ungültig zu erklären, soweit dort Wahlgeräte eingesetzt
wurden, und die Wiederholung der Wahl mit Stimmzetteln und Urnen anzuordnen.

Hilfsweise wird beantragt

festzustellen, dass die Verwendung von softwaregesteuerten Wahlgeräten bei Wahlen zum Deutschen Bundestag nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist,

hilfshilfsweise,

festzustellen, dass der Einsatz von Wahlgeräten nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, solange nicht die Transparenz der Wahl für die Öffentlichkeit, die Überprüfbarkeit der Richtigkeit des Wahlergebnisses und die Manipulationssicherheit in einer der Wahl mit Stimmzetteln und Urnen entsprechenden Weise gewährleistet ist.

Das ganze wird dann detailliert auf 95 Seiten begründet und mit Hilfe vieler Anlagen untermauert.

Mal sehen, in wievielen Jahren darüber dann verhandelt wird …

Karlsruher Sheriff geht

Wie ka-news berichtet, geht der Leiter der Behörde für Bürgerservice und Sicherheit, Dieter Behnle, jetzt endlich in den Ruhestand. Anlaß genug, einen Blick zurück auf sein Werkeln und Wirken zu werfen.

So steckte Dieter Behnle hinter Kronenplatz-Zutrittsverbot per Gesichtskontrolle (“Punkverbot“), das (so das Stadtwiki) “nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Bürgerrechtlern und besorgten Bürgern aus der ganzen Republik einen großen Proteststurm” auslöste. Vor dem Verwaltungsgericht kam die Stadt dann nicht darum herum, diese Verfügung kleinlaut zurückzuziehen (PDF). Trotzdem wird die Maßnahme von Behnle auch jetzt noch verteidigt:

Es war die richtige Entscheidung, auch wenn sie rechtlich bedenklich war und im Anschluss von den Juristen zerpflückt wurde. Wir mussten aber etwas wagen, die Situation war nicht mehr haltbar.

Ebenfalls auf Behnles Konto dürfte die generelle Duldung des illegalen Gehwegparkens in Karlsruhe gehen, die zur Zeit vom Regierungspräsidium Karlsruhe in Ausübung der Fachaufsicht auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft wird.

Zu Behnles Behörde gehört auch die Straßenverkehrsstelle, untere Straßenverkehrsbehörde für den Stadtkreis Karlsruhe, die zum einen ziemlich unterbesetzt zu sein scheint (Antworten kriegt man erst, wenn man nach der dritten Nachfrage im Abstand von mehreren Wochen eine Dienstaufsichtsbeschwerde androht) und zum anderen so manche fragwürdige straßenverkehrsrechtliche Anordnung trifft.

Dies alles sollte man berücksichtigen, wenn man das berufliche Wirken von Herrn Behnle beurteilen will.

Fasnet

Gestern war in Karlsruhe Faschingsumzug. Diesmal noch kürzer als letztes Jahr, 88 (laut ka-news übrigens eine närrische Anzahl) Wagen nur noch, und mit Kamellen waren sie auch recht geizig. Mit Konfetti nicht ganz so …

Fotos gibt’s auf meiner Flickr-Seite.

Graue

Keywords: Fasching, Karneval, Fastnacht, Fasnet, Umzug, Jecken, Narren, Karlsruhe, Kaiserstraße.

Nummer portiert

Gestern lief mein o2-Vertrag aus. Kurz nach Mitternacht lief er zwar immer noch, aber ich habe dann trotzdem schonmal die neue SIM-Karte von Callmobile eingelegt. Wenig später ergab dann ein Testanruf auf meiner ehemaligen Homezone-Nummer ein “Die gewählte Nummer ist nicht vergeben.” und einer auf die Handynummer ein mir bis dahin unbekanntes

Aufgrund einer vorübergehenden Störung können wir Sie leider nicht mit dem gewünschten Service verbinden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Zu dem Zeitpunkt wurde die Nummer wohl gerade portiert ;-)

Am Morgen ergab ein Anruf dann “Die gewünschte Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar.”, und das Handy hatte kein Netz. Bei callmobile im Kundenbereich eingeloggt, SIM-Karte aktiviert, und dann am Handy noch die SIM-Aktivität bestätigt – kurz darauf ging’s.

Übrigens war bei der SIM-Karte wohl das Jamba-Löschlogo kostenlos dabei: Es wird weder Netz noch Provider angezeigt … Erstmal etwas verwirrend.

Der Bonner Polizeipräsident und die Fahrradhelme

Der Bonner Polizeipräsident nutzte die Vorstellung der Unfallstatistik, um mit einer Mischung aus Geschwafel und Polemik Stimmung gegen Radfahrer und für eine allgemeine Helmpflicht zu machen.

Und damit hat er was losgetreten: Im Gästebuch haben die Helmpflichtgegner eindeutig die besseren Argumente, den Befürwortern kann man gerade noch zugutehalten, daß in Deutschland Glaubensfreiheit herrscht.

Und das Ergebnis der Umfrage ist mit ca. 85% Ablehnung wohl auch eindeutig.

allposters.de unseriös

Bei meiner heute angekommenen Amazon.de-Bestellung lag ein Prospekt von allposters.de bei, 25% Rabatt auf alles.

Da ich schon länger vorhatte, mein Zimmer mal mit ein paar Postern aufzupeppen, und das auch gar nicht schlecht aussah, hab ich in dem Shop mal ein bißchen gestöbert. Bzw. etwas mehr als ein bißchen, ich hab da ziemlich lange verbracht.

(UPDATE: bitte Kommentare lesen!)

Als ich dann ein paar Poster im Warenkorb hatte, wollte ich wissen, was das denn eigentlich kostet. Erste Seltsamkeit: Preise in US-$. Hä?! Zweite Seltsamkeit: Es steht nirgendwo was von Versandkosten. Irgendwo waren dazu dann auch Infos zu finden – allerdings mußte man dort erst auswählen, daß man das Zeugs nach Deutschland und nicht in die USA geliefert haben will. Das waren dann 8,99$ Grundpreis und 0,99$ pro Artikel. Versandkosten pro Artikel? Geht’s noch? Also irgendwie hab ich das Gefühl, daß das preisangabenrechtlich nicht so ganz ok ist:

§ 1 Absatz 2 Satz 2 PAngVO:

Fallen zusätzlich Liefer- und Versandkosten an, so ist deren Höhe anzugeben. Soweit die vorherige Angabe dieser Kosten in bestimmten Fällen nicht möglich ist, sind die näheren Einzelheiten der Berechnung anzugeben, aufgrund derer der Letztverbraucher die Höhe leicht errechnen kann.

Auf dem Flyer steht zu Versandkosten übrigens gar nichts!

Aber halt, da war doch was, daß man den Rabatt “nur unter www.allposters.de/Y1181” bekommt. Und die Adresse war ziemlich kaputt, jedenfalls im Seamonkey, mit der ich vorher schon den Shop angeschaut hab.

allposters-de.png

Im Firefox geht sie jetzt. Schlampig, schlampig …

Aber auch da wieder nur Dollar-Preise, ein Zusammenhang mit den Euro-Preisen im Prospekt ist nicht erkennbar. Sorry Jungs, so nicht. Für Tipps zu brauchbaren Poster-Shops bin ich dankbar.

Und daß Amazon.de Werbung für solche windigen Unternehmen verbreitet, ist auch etwas schwach …

Was Barbara Salesch und Alexander Held verschweigen

Es fing damit an, daß ein Bekannter am Montag erzählte, daß er heute zum Amtsgericht müsse – als Angeklagter.

Zur Vorgeschichte: Irgendein “Scherzkeks” hatte an seinem auf der Straße geparkten Auto die HU-Plakette abgekratzt und mit einer ziemlich plumpen Fälschung versehen. Eine Angestellte im Verkehrsüberwachungsdienst hatte das bemerkt, woraufhin das Fahrzeug abgeschleppt wurde und eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung ihren Lauf nahm.

Die Einlassung des Beschuldigten, er könne sich auch nicht erklären, wie die gefälschte Plakette auf sein Kennzeichen gelangt sei, außerdem habe das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Kontrolle gültige HU gehabt, das Fahrzeug bei der nächsten HU diese problemlos bestanden, und im übrigen würden die Betriebskosten des Fahrzeugs eh von seinen Eltern getragen, vermochte den Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft nicht zu beeindrucken. Es erging Strafbefehl über 90 Tagessätze.

Da mein Bekannter sich nichts vorzuwerfen hatte, legte er – nun anwaltlich vertreten – Widerspruch ein. Auch jetzt vermochte der Sachbearbeiter seine Einschätzung der Beweislage nicht zu überdenken. Es kam also zur Hauptverhandlung, die wie gesagt heute stattfand.

Zu Beginn teilte der Richter erstmal eine Tatsache mit, die möglicherweise die Besorgnis der Befangenheit erregen könnte: Der Vater des Angeklagten hatte einen Anwalt bei ihm zu Hause in NRW gefragt, ob er einen Strafverteidiger in Karlsruhe kennt, der hat dann den Richter dieses Verfahrens gefragt, der ihm ein paar Namen genannt hat, darunter den, der dann tatsächlich Verteidiger war. Wurde natürlich beiderseits als unproblematisch gesehen.

Dann wurde der Strafbefehl verlesen: Urkunde gefälscht und falsche Urkunde verwendet, um eine längere HU-Gültigkeit vorzutäuschen. Der Angeklagte hat’s natürlich weiterhin abgestritten, siehe oben.

Zu den Plaketten: Ich hab sie natürlich nicht gesehen, aber sie waren mit Tintenstrahldrucker gedruckt, unsauber ausgeschnitten hatten die falsche Farbe für das angebliche Gültigkeitsdatum. Irgendwie gab es auch noch Unstimmigkeiten wegen der Termine von HU und AU, die auch durch Nachfragen bei der DEKRA nicht vollständig ausgeräumt werden konnten. Den Fahrzeugschein hatte der Angeklagte nicht dabei.

Der Sitzungsvertreter war reichlich planlos, hatte eine äußerst lückenhafte Handakte und konnte sich aufgrund der dünnen Beweislage auch nicht erklären, warum das nicht eingestellt wurde. Folglich beantragte er in dubio pro reo Freispruch. Plädoyer des Verteidigers bestand aus einem Satz, letztes Wort des Angeklagten nicht-existent. Nach ca. 1 Minute das Urteil: Freispruch, Kosten zu Lasten der Staatskasse.

Nach insgesamt 30 Minuten war der ganze Spuk damit vorbei, und die Staatskasse um einiges ärmer.

OK, Rechtsmittelverzicht konnte die StA nicht erklären, vielleicht läuft der Sachbearbeiter, der sich schon standhaft weigerte einzustellen, ja nochmal Amok. Anzunehmen ist es nicht unbedingt.

Warum läuft sowas nicht im deutschen Gerichts-TV?

Begründung gefordert

Heute habe ich (über die Anwaltskanzlei) die Eingangsbestätigung des VG Karlsruhe über meine Studiengebührenklage bekommen:

Ihr Zeichen: ____________

Verwaltungsrechtssache
Jens MÜLLER
gegen Universität Karlsruhe
wegen Studiengebühr

Anlage(n): Beschluss vom 01.02.2007, Kostenhinweis

Die Klageschrift vom 29.01.2007 ist hier am 30.01.2007 eingegangen.

Die Beklagte erhielt Mehrfertigung der Klage.

Es wird gebeten,

  • die Klage innerhalb von 4 Wochen zu begründen
  • künftige Schriftsätze und Anlagen in 2facher Fertigung einzureichen

Der Vorsitzende

gez. Dr. ___

beglaubigt:

_____
Gerichtsangestellte

Der beiliegende Beschluß betrifft dann den vorläufigen Streitwert:

In der Verwaltungsrechtssache

Jens MÜLLER,
Gottesauer Str. 19, 76131 Karlsruhe

- Kläger -

prozessbevollmächtigt:
Rechtsanwälte Dr. Held & Marx,
_____, ______, Az: _________

gegen

Universität Karlsruhe,
vertreten durch den Rektor,
Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe, Ax: _________

- Beklagte -

wegen Studiengebühr

hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe – 7. Kammer – durch die Richterin am Verwaltungsgericht ___________ als Berichterstatterin am 01. Februar 2007 beschlossen:

Der Streitwert wird gemäß § 52 Abs. 1 GKG i.V.m. § 63 Abs. 1 GKG vorläufig auf 500 EUR festgesetzt.

Dieser Beschluss ist gemäß § 63 Abs. 1 Satz 2 GKG unanfechtbar.

_________

Und dann ist noch ein Merkblatt dabei, daß “neuerdings” (nämlich seit 2004) eine Gerichtsgebühr für das Verfahren im Allgemeinen im voraus zu entrichten ist.

Also warte ich jetzt gespannt auf die Begründung der Klage …

B.O.C.-Rad schon wieder kaputt

Im September 2006 hatte ich mir das City Chaser C100-3 von B.O.C. gekauft. Nichts besonderes: Drei Gänge, Rücktrittbremse, Seitendynamo, dafür nur 115 €.

Das pure Vergnügen war’s bisher nicht: Nach weniger als einem Monat hatte sich das Hinterrad gelockert und nach vorne geschoben – sollte bei fahrfertiger Endmontage auch nicht unbedingt sein. OK, jetzt weiß ich, wie man die Abdeckkappe an der Nabenschaltung abmacht, das hätte ich also wohl auch selbst hingekriegt. Im Januar dann der dicke Hund: Speichen kaputt, Rad eiert. Wurde auf Garantie instandgesetzt, aber jetzt sind schon wieder zwei Speichen kaputt! Langsam bin ich sauer – ich benötige das Fahrrad als Verkehrsmittel und habe keine Lust, dann doch zu Fuß gehen zu müssen.

Kennt sich jemand mit Speichenwechsel aus?

Stichworte: Bike & Outdoor Company; Billigfahrrad; schlechte Qualität; Murks; Materialfehler

Verzichten Sie nicht leichtfertig auf Ihre Vorteile.

Heute bekam ich ein Werbeschreiben der Deutschen Bahn. Inhalt: Ob ich meine gekündigte Bahncard nicht doch weiter behalten habe.

Die Krönung des Briefs: ein sorgfältig zerknickter A4-Zettel mit “allen BahnCard-Vorteilen im Überblick”, auf dem in rot auf weiß stand:

Wollen Sie diese Vorteile wirklich wegwerfen?

Warum eigentlich?

pict3678.jpg

Jetzt kommt der Kram ins Altpapier.

Chinesisch-Prüfung

Ich komme gerade von der irgendwie etwas skurilen bis absurden Abschlußprüfung meines Chinesisch-Kurses.

Zuerst ging es mit Hörverstehensübung los, vorgelesen durch den Lehrer. Aufzuschreiben war die deutsche Übersetzung des Gehörten. Ich muß sagen, das war die erste Hörverstehensübung, bei der der Umfang und die Richtigkeit meiner Lösung dadurch beschränkt war, daß ich einfach keine Zeit hatte, nach den Sätzen die deutsche Übersetzung aufzuschreiben. Zu verstehen war es nämlich ansonsten recht gut …

Weiter ging es dann, als ich mit meinem Bogen schon fertig war. Dann gingen nämlich die inhaltlichen Fragen der anderen los, und der Lehrer hat sich auch noch drauf eingelassen. Als Zusatzaufgabe waren Zeichen, die im Unterricht mal so nebenbei erwähnt wurden, zum Beispiel Komponenten der “richtigen” Vokabeln, ins Deutsche zu übersetzen. Daraus wurde dann letztendlich irgendwie ein Ratespiel, weil der Lehrer anfing, zu erklären, was die bedeuten.

Wie gesagt, ziemlich skurril …

BFS – generic and fast

This weekend, originally I wanted to implement special BFS procedures for my student job, of course using generic programming and the like. Looking at the normal BFS implementation in Boost I noticed that it needs a ColorMap and allocates one as the default behavior. However, in many applications of breadth-first search one can use another map for this purpose, like one for distance or predecessors, and interpret a special value like -1 or the null pointer as white, i.e. not visited. Then one can no longer distinguish between gray and black nodes, though (I have not understood how this can become relevant for BFS – for DFS it’s clear), but one does not have to anyway in most applications. Doing so, one saves the memory for another map – normally one byte per vertex – and the overhead for updating it.

So I started working on an implementation of the ReadWritePropertyMap concept that is initialized with another map and a value for “white” and when queried for the color of a vertex reads the value of the underlying map and determines whether it is white. Write operations just do nothing. This was not totally easy, as with all this template stuff, even small mistakes lead to very long diagnostics. But the result is now here. So now there remains just the issue with the Koenig lookup, but I hope this will be solved as well …

BFS generisch und schnell

Dieses Wochenende wollte ich eigentlich Spezialbreitensuchmethoden für meinen Hiwi-Job implementieren, natürlich generisch und so. Beim Anschauen der normalen BFS in Boost fiel mir auf, daß das Teil ja eine ColorMap benötigt und standardmäßig eine anlegt. Dabei kann man ja für viele Anwendungen der Breitensuche dafür eine andere Map, zum Beispiel für Distanz oder Vorgänger, verwenden, und einen speziellen Wert, wie -1 oder den Nullpointer, als weiß, also unbesucht, ansehen. Dann kann man zwar nicht mehr zwischen grauen und schwarzen Knoten unterscheiden (mir ist noch nicht ganz klar geworden, welche Relevanz das überhaupt bei BFS haben kann – bei DFS ist es klar), aber das muß man ja in den meisten Anwendungen auch nicht. Damit spart man dann den Speicherplatz für eine weitere Map – immerhin im Regelfall ein Byte pro Knoten – und den Overhead für das Update derselben.

Also hab ich mich daran gemacht, eine Implementierung des Konzepts ReadWritePropertyMap zu erstellen, die mit einer anderen Map und einem “Weiß-Wert” initialisiert wird und bei Anfragen nach der Farbe eines Knoten den Wert aus der zugrundeliegenden Map liest und guckt, ob der Knoten weiß ist. Schreibzugriffe gehen einfach ins leere. Das Ganze war nicht ganz einfach, da mit dem Template-Geraffel auch kleine Fehler zu ellenlangen Fehlermeldungen führen. Aber das Ergebnis ist jetzt hier. Bleibt nur noch die Sache mit dem Koenig-Lookup, aber die wird mir hoffentlich auch jemand beantworten.

Deutscher Kaffee

Das Thema beschäftigt mich schon eine ganze Weile ;-) , aber jetzt bin ich mal wieder drauf gekommen, weil ich gestern bei Tchibo einen Handkaffeefilter (also so ein Keramikteil, in das man einen papiernen Kaffeefilter reintut und was man auf einen Becher stellen kann) gekauft habe.

In meinem Studienarbeits-Institut haben wir eine Senseo-Maschine, in meinem Hiwi-Job-Institut einen Kaffeevollautomaten … “Normaler” Kaffee, also mit heißem Wasser aufgegossener Filterkaffee, scheint irgendwie out zu sein, von wegen keine Crema etc. pp.

Und da muß ich doch wirklich mal eine Lanze für den caffè tedesco brechen. Jedenfalls für “zwischendurch”, also beim Arbeiten zum Wachwerden, schmeckt er mir besser als dieses neumodische Zeugs ;-) Dadurch, daß die ätherischen Öle fehlen, kommt er mir irgendwie “flüssiger” vor (ja, hört sich blöd an) und macht nicht so durstig …

Mal sehen, vielleicht nehme ich den Porzellanfilter jetzt auch mal ins Institut mit …