Dixit Jens: “Fiat lux!”

et factum est lux.

Naja, ganz so einfach war es leider nicht.

Es fing damit an, daß ich mich vor ca. zwei Wochen endlich mal aufgerafft habe, eine Deckenlampe anzuschaffen. Es ist so ein weißes rundes Teil mit drei Strahlern für immerhin knapp 20 Euro geworden. Dazu habe ich dann gleich drei Energiesparlampen (20 W von General Electric, “nackt”, also mit sichtbarer gewundener Leuchtröhre) gekauft, schließlich soll dann ja nicht ein zu hoher Energieverbrauch vom Benutzen abhalten.

Also Lampe angebracht, wofür ich mir sicherheitshalber noch einen Spannungsprüfer gekauft habe (so ein Billigteil mit Glimmlampe für 2,50 €), erstmal einfach so frei schwebend. Leuchtmittel reingeschraubt – nix. Spannung geprüft: geht. Was ich noch vergaß zu erwähnen: Beim Senkrechtstellen eines Strahlers sprang dieser aus der Halterung und hing dann nur noch an den Stromkabeln.

Das von meinem Vater empfohlene leichte Hochbiegen der Kontakte in der Fassung half auch nichts. Andere Glühbirnen liefen allerdings. Naja, bei Walmart umgetauscht, was auch problemlos ging. Und wieder das gleiche: Läuft mit Glühbirnen, läuft nicht mit Energiesparlampen. Dabei sollte ich vielleicht noch erwähnen, daß die Lampe mit doppelseitigem Klebeband an der Decke befestigt ist – das ständig abzureißen, ist teuer und die Tapete geht kaputt …

Naja, irgendwann bekam ich dann den Tipp, daß es an der Form der “Birne” liegen könnte. Und das war’s auch: die billigen sind über dem Sockel eher konvex, während Glühbirnen und glühbirnenähnliche Energiesparlampen wie Philips Softone dort konkav sind. Also die Birne aus meiner Schreibtischlampe ausprobiert: Geht. Zwei Philips Softone 20 W für je stolze 7,50 € gekauft: Geht. Jedenfalls ca. drei Stunden lang. Dann machte es *peng*, die Birne war aus und roch etwas verkohlt. Das ist jetzt schon die zweite Philips Softone, die mir am ersten Tag kaputt geht. Irgendwie haben die doch leichte Qualitätsprobleme … Naja, auch die hat Bahr umgetauscht (diesmal anstandslos, im Gegensatz zur ersten, wo man mir erzählen wollte, ich hätte die an einem Tag zu oft an und aus gemacht), und jetzt hab ich mit 54 Watt ein schön helles Zimmer.

Eine Bitte an die Politik: Wie wäre es mal mit Normen für Lampenformen? Es kann doch nicht angehen, daß die Fassungen normiert sind und es dann trotzdem nicht paßt …

2 thoughts on “Dixit Jens: “Fiat lux!”

  1. Hallo,

    ich habe ein ähnliches Problem mit einer Taschenlampe: Die hat flache Kontakte für Minus und wenn die Isolierung der Batterien stärker “aufträgt” als der Minuspol, gibt es keinen Kontakt. Man muss Batterien kaufen, die einen kleinen “Huckel” am Minuspol haben. Oder man packt Alufolie auf den Kontakt bzw. auf das Kontaktblech. BTW: Gibt es Kleber, der elektrisch leitet?

    Gruß
    Andreas

  2. Das ist aber echt kurios, ich dachte bei den Formen der Energiesparlampen liegt der Unterschied nur im Aussehen. Ich hätte nicht gedacht, dass man auch darauf achten muss. Das ist dann sehr ärgerlich.

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