Winterlauf Rheinzabern

Nachdem ich mich vom Schloßparklauf letzte Woche halbwegs schnell erholt habe, und außerdem noch Guthaben von DB Carsharing abzufahren hatte, habe ich mich recht kurzfristig entschlossen, beim 1. Lauf der 25. Winterlaufserie in Rheinzabern mitzumachen.

Also heute morgen um 7 Uhr aufgestanden, was gegessen, Sachen gepackt und zum Bahnhof geradelt, wo das gebuchte Auto stand. Das Teil hatte sogar Navi, das hab ich dann die letzten 500 Meter auf dem Rückweg mal ausprobiert (Bahnhof war noch als Ziel gespeichert). Hin hatte ich mir den Plan ja eh ausgedruckt, außerdem hatte ich es eilig, und die Programmierung hätte sicher etliche Minuten gedauert …

In Rheinzabern angekommen, wurde ich auch gleich von Ordnern auf den Parkplatz gelotst, vielleicht 200 m von der Halle entfernt. Auch sonst war es recht gut organisiert, jedenfalls bekam ich auch mit dem Nachmeldezettel sofort meine Startnummer, und ne Schlange gab es auch nicht. Platz in der Umkleide war zwar relativ knapp, aber vor dem Lauf mußte ich ja eh nur fix in die Laufklamotten schlüpfen.

Da also alles schneller als erwartet ging, blieb noch Zeit für eine Wiener im Brötchen. Direkt nach dem Aufstehen habe ich halt noch keinen Hunger. Und danach war immer noch massig Zeit, aber die habe ich dann auch noch irgendwie rumgekriegt.

Am Start war dann erstmal mächtiges Gedränge. Massenstarts mit 1400 Teilnehmern sind halt generell etwas doof, und wenn die Leute noch meinen, sich eine Minute vor dem Start immer noch einlaufen zu müssen (wohlgemerkt hinter der Start-Linie, also auf der Strecke!), ist Chaos halt vorprogrammiert.

Der erste Kilometer war also tierisches Gedränge, danach ging es halbwegs, aber es wurde schon immer wieder mal eng. Das lag auch daran, daß die Strecke an den Stellen, wo man weniger Läufer pro Zeit erwartete, enger war, weil nur eine Straßenseite gesperrt war.

Muskelmäßig war dieser Lauf eigentlich überhaupt kein Problem, dafür von der Kondition her: Ich war teilweise schon übelst außer Atem … Und obwohl ich mal ein paar Meter gehen mußte und der Lauf subjektiv ewig gedauert hat, war ich mit 0:47:09 noch 44 Sekunden schneller als vor einer Woche :-)

Verpflegung war hier nicht so reichlich (jedenfalls nicht für umme, drinnen gab’s kalte Getränke, Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen und Würstchen), aber das kann man für 4 € Startgeld auch nicht erwarten. Immerhin gab’s schön heißen schwarzen Tee. Ist wohl bei dem Wetter auch besser als Kaltgetränke.

Die Dusche war dann überraschenderweise zur Gemeinschaftsdusche gemacht worden (jeweils zwei Umkleiden hatten zusammen einen Duschraum, und die erste von sechs Umkleiden war Damenumkleide, alle anderen Herrenumkleiden – es hätte woanders™ zwar noch eine extra Damenduche gegeben, aber das war wohl den meisten zu blöd – IMO zurecht). Mir macht’s auch nichts aus, also fix geduscht (so fix wie’s geht, wenn das Wasser eher tröpfelt als fließt) und angezogen – jetzt war die Umkleide wirklich voll, und zudem noch der Boden naß.

Eigentlich hatte ich auf dem Rückweg ja vor, bei Germersheim über den Rhein zu fahren und dann noch ein bißchen auf der A5 zu rasen – aber irgendwie hab ich die Rheinquerung nicht gefunden. Weiß jemand, in welche Richtung man da fahren muß?

Zurück am Hauptbahnhof, also dem Stellplatz des Autos, war ich dann immer noch eine halbe Stunde zu früh …

Insgesamt ein sehr schöner Lauf, ist eine Überlegung wert, die restlichen Läufe (15 und 20 Kilometer) auch noch mitzulaufen.

Und damit ich es selbst nicht vergesse: Auf mein-sport-foto.de gibt es irgendwann Fotos. Ob von mir auch eins gemacht wurde, habe ich zwar nicht mitbekommen, aber ich nehme es doch an.

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