LBS-Halbmarathon

So, er ist geschafft: Der LBS-Halbmarathon im Rahmen des 24. FIDUCIA Baden-Marathons.

Und obwohl ich im Prinzip die letzten Wochen fast gar nicht trainiert habe (dreimal ca. 7 km in drei Wochen Urlaub, die Woche darauf ein paar mal versucht (Maximum: 8 km), die letzte Woche dann gar nicht, weil mein Fuß nicht wollte), hat es erstaunlich gut geklappt: 1:44:09h für die 21,095 Kilometer, und damit nur geringfügig schlechter (ca. 5 Minuten) als letztes Jahr.

Meinem Fuß geht’s auch noch halbwegs gut. Jedenfalls war es gut, daß ich die letzte Woche nicht mehr trainiert habe. So tat er am Anfang nicht weh, und irgendwann kommen dann die Endorphine und was der Körper sonst noch so ausschüttet.

OK, die Beine wurden ab 15 km dann doch ziemlich schwer, aber 6 km lang kann man sich ja noch von Kilometer zu Kilometer (die auch immer länger wurden) hangeln.

Begleitmaterial

Die Idealvorstellung vieler Profs, die ihre Vorlesungen mit Beamerfolien halten, ist ja vermutlich oft, daß sich die Studenten auf den vorher ausgedruckten Folien Notizen machen. Mag ja sein, daß das was bringt, aber ich weiß da nie, was ich aufschreiben soll. Entweder ist der Stoff eine Ansammlung von Fakten und die Erläuterungen dazu bloßes Rumgelaber, oder aber der Stoff ist so kompliziert, daß ich hinreichend damit beschäftigt bin, ihn zu verstehen und weder die Denkkapazität noch das Stoffverständnis habe, um zu entscheiden, was wichtig ist.

Umso wichtiger, daß man den Stoff hinterher nochmal nachvollziehen kann. Eine Möglichkeit: Der Prof hat seine Vorlesung auf Video aufzeichnen lassen. Suboptimal, denn nochmal will ich mir das Zeug eigentlich nicht anhören müssen. Zweite Möglichkeit: Die Folien sind hinreichend ausführlich und selbsterklärend, daß das geht. Schon besser, aber es fehlt immer noch die zweite Sichtweis, mit der man es dann vielleicht besser versteht. Dritte Möglichkeit: Es gibt ein Buch (oder mehrere Bücher), an die sich die Vorlesung über weite Strecken hält, einschließlich Notationen und Begriffen. Das ist IMO der Idealzustand, weil Bücher meist wirklich aus sich heraus verständlich sind.

Und diesen Fall darf ich zum Glück gerade bei der Vorbereitung auf die Übersetzerbau-Prüfung erleben. Die Folien von Prof. Goos entsprechen bei vielen “klassischen” Kapiteln inhaltlich sehr stark dem Buch von Goos und Waite: Compiler Construction. Das Buch ist naturgemäß an vielen Stellen um einiges tiefgehender, aber dieser Tiefgang hilft eher beim Verständnis, als daß er verwirrt.

Heute habe ich mir den Zusammenhang zwischen LR(1), LR(0), SLR(1) und LALR(1) reingezogen – und verstanden! Und ich muß sagen: Ein gutes Gefühl!

Internationale Wortschätze

wortschatz.uni-leipzig.de kennt ja vermutlich jeder. Heute hab ich dort mal wieder ein Wort nachgeschlagen (ich wollte wissen, mit welcher Präposition man Raststätte benutzt: Signifikanter linker Nachbar ist “an der”, Beispielsatz ist “AUF RASTSTÄTTE ÜBERROLLT: Ein 62jähriger Mann ist am Mittwoch abend auf der Autobahnraststätte Fläming an der A 9 von einem Lastwagen überrollt und getötet worden. (Quelle: Berliner Zeitung 1998)”) und sah auf der Titelseite einen Link auf Wortschatz – International Portal.

Mal sehen, ob das was taugt. Kennt jemand noch weitere Wortschatz-Projekte? Ich bräuchte sowas ab und zu mal für Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch.

Raststätte Illertal

Auf dem Rückweg von Italien haben wir gestern auf der Raststätte Illertal an der A7 Rast gemacht.

Ich dachte mir, esse ich nochmal schnell was, sind ja noch zwei bis drei Stunden bis nach Hause. Erstmal was halbwegs Günstiges finden: Meine Wahl fiel auf Currywurst mit Bratkartoffeln. Wurst aufgetan, Sauce raufgekippt, halben Teller Bratkartoffeln aufgetan. Die neuen mußten dann erstmal in die Mikrowelle und brauchten ca. 7 Minuten …

Dann also bezahlt (6,50 €) und einen Sitzplatz gesucht: Das Angebot war doch irgendwie äußerst beschränkt, drinnen gab es zwei oder drei Tische, also hab ich mich draußen hingesetzt. Geschmacklich war die Mahlzeit dann, zumal für den Preis, auch leicht grenzwertig …

Danach bin ich dann nochmal fix aufs WC: Vor den Türen stand der übliche Klomann, der sich natürlich wie üblich mehr um seinen Teller mit Kleingeld als um die Klos kümmerte. Naja, ich hab dann die übliche besonders “freundliche” (“Auf Wiedersehen!!!”) Verabschiedung provoziert, indem ich nichts gegeben habe …

Fazit: Eine Raststätte, die man sich nicht unbedingt antun muß … Afair ist ein Stück nördlich noch vor Ulm übrigens ein Autohof mit McDonald’s …