Zapfkurs

Gestern abend hab ich mich für eine Helferschicht am Bierstand beim Fakultätsfest Informatik eingetragen, und heute morgen habe ich eine eMail vom Alex im Posteingang: Ob ich beim Bierzapfkurs, bei Hoepfner kurzfristig extra als Vorbereitung aufs Fakultätsfest organisiert, mitmachen will. Sonst lag nichts an – also warum nicht?

Also um 15:50 zur Hoepfner-Burg. Dort wurden wir dann am Eingang abgeholt und nach oben geführt. Zuerst wurde uns die Zapfanlage erklärt, zur Erfrischung gab es für jeden ein Grape. Also, zum Aufbau so einer Zapfanlage: Mit CO2 wird das Bier aus dem Faß gedrückt, dabei muß im System genug Druck sein, um den Sättigungsdruck des Biers in Bezug auf das gelöste CO2 zu erreichen, plus 0,1 bar, um das Bier maximal einen Meter hochzupumpen. Je wärmer das Bier im Faß ist, desto höher muß der Druck sein. Wenn der Druck zu niedrig ist, gibt es nichts als Schaum. Danach fließt das Bier durch einen Durchflußkühler, und dahinter ist dann auch schon der Zapfhahn. Und das war’s eigentlich schon – wenn die Anlage richtig eingestellt ist, kommt da Bier raus und kein Schaum. Das Glas muß vorher angefeuchtet werden, damit die Oberfläche glatt ist – Glas ist nämlich rauh (wieder was gelernt) und bringt damit das CO2 zum Ausperlen. Und um am Ende die Schaumkrone raufzukriegen, hält man das Glas etwas tiefer und läßt den Bierstrom ins Glas fallen – zack, da ist der Schaum.

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Also alles ganz einfach, aber grau ist alle Theorie. Also mußte das ausgiebig getestet werden, und das selbstgezapfte Bier dann auch selbst getrunken werden. Ganz schön anstrengend bei dem Wetter – trotzdem danke für das Bier!

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