DB Carsharing

Letzte Woche habe ich mich für DB Carsharing angemeldet. Der Grund: Ich brauchte kurzfristig ein halbwegs geräumiges Auto zu bezahlbarem Preisen für einige Stunden. Da DB Carsharing gerade eine Aktion hat, bei der die Anmeldegebühr gutgeschrieben wird, fiel meine Wahl auf diesen Anbieter.

Laut Website konnte man sich online oder z.B. im DB-Reisebüro oder beim Servicepoint am Hauptbahnhof anmelden. Da ich davon ausging, bei persönlicher Anmeldung die notwendigen Unterlagen schneller zu erhalten, fuhr ich also zum Hauptbahnhof. Erstmal zum Reisebüro: “Das macht unser Geschäftskundenservice, der hat aber wohl schon zu.” (es war 17:30 Uhr …). Also zum ServicePoint. Die Mitarbeiterin dort machte sich auch sofort ans Eingeben der notwendigen Daten, scheiterte dann aber an meiner Personalausweisnummer, die das System angeblich nicht akzeptieren wollte. Nachdem dann eine weitere Mitarbeiterin (wohl aus der Verwaltung) hinzugekommen war, klappte es irgendwann doch. Nächste Hürde: Das Ausdrucken des Vertrages. Das System, das dort benutzt wird, ist wohl eine Standard-Windows-Kiste (!) mit Internet-Explorer (!) als Terminal-Applikation – und irgendwie brachte der beim Öffnen des Vertrags-PDFs (!) eine Sicherheitswarnung, die die beiden Mitarbeiterinnen leicht überforderte. Nach Anruf bei der Hotline wurde der Vertrag dann schließlich gefaxt, ich durfte unterschreiben und bekam meine Chipkarte ausgehändigt. Gesamtzeitaufwand: ca. eine Stunde.

Bei Anmeldung per Internet hätte ich die Karte wohl auch sofort bekommen können, weil ich mit dem Ausweis und Führerschein eh noch beim Bahnhof hätte vorbeimüssen. Naja, ist schon interessant, was in einer Stunde für verpeilte Leute an einem ServicePoint vorbeikommen …

Zu guter letzt habe ich dann noch meine kompletten Ausweise liegenlassen … Mein Handy war auf lautlos, so daß ich erst den ungefähr zehnten Anruf am nächsten Vormittag mitbekam – mir hatte der Verlust bis dahin noch nichts ausgemacht.

Zum Handling: Ziemlich einfach. Man kann die Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Internet prüfen (auch als Nicht-Kunde) und dann buchen. Zum gewünschten Termin öffnet man es dann mit der Chipkarte, nimmt den Schlüssel aus dem Handschuhfach und fährt los. Am Ende schließt man es dann mit der Chipkarte wieder ab, Abrechnung etc. läuft elektronisch. Um Spritkosten braucht man sich auch keine Gedanken machen, weil man pro Kilometer bezahlt – man kann also sorglos Vollgas geben. So macht Autofahren Spaß :-)

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