Verona

Gestern waren wir mit dem Zug in Verona. Der hat zwar an jeder Milchkanne gehalten, aber immerhin konnte ich ausschlafen.

Den Corso della Porto Nuova entlangzulaufen, ist auch recht schön, aber noch schöner fand ich es 2003, mit dem Auto auf das Stadttor zuzufahren. Übrigens gibt es da eine Pasticceria mit sehr leckeren (und ziemlich teuren) Süßigkeiten. Einer hat sich eine gleich eine ziemlich große Tüte gekauft und Skonto bekommen – 10 € waren es immer noch.

Dieses Mal war ich mal nicht zu geizig und habe die Arena (das zweitgrößte Amphitheater in Italien nach dem von Rom, wobei letzteres ja nicht mehr wirklich toll erhalten ist) auch von innen besichtigt. Sehr beeindruckend, da eine Oper zu sehen, muß ziemlich genial sein. Leider wollte die Gesangsstudentin, die mit dabei war, die Akustik nicht austesten … :-(

Am Haus der Julia waren wir natürlich auch. Mich würde mal interessieren, wie oft die Wand mit den Graffitti und Briefen ausgetauscht oder neu gestrichen wird … Jedenfalls scheint die Liebe manche Leute wortwörtlich zu beflügeln – anders kann ich mir nicht erklären, wie man es schafft, in drei bis vier Metern Höhe an die Wand zu schreiben. Und über die bronzene Statue der Julia heißt es ja, daß Glück in der Liebe hat, wer ihre rechte Brust umfaßt.

Ich neben der Julia-Statue

Sehr schön ist auch die Architektur der San Zeno-Basilika. Am Schluß bin ich dann noch an der Etsch entlanggegangen, die die Altstadt von Verona umschließt. Sehr entspannend.

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