Dieses Jahr gibt es beim Bundeswahlleiter endlich die Wahlprogramme der Parteien nicht nur in gedruckter Form zu bestellen, sondern auch online als PDF (soweit verfügbar).
Eine super Sache!
Dieses Jahr gibt es beim Bundeswahlleiter endlich die Wahlprogramme der Parteien nicht nur in gedruckter Form zu bestellen, sondern auch online als PDF (soweit verfügbar).
Eine super Sache!
Gerade durfte ich zum zweiten Mal an diesem Wochenende kalt duschen. Grund: Das Heißwasser ist (mal wieder) komplett ausgefallen, und am Wochenende kümmert sich da anscheinend keiner drum …
Naja, ist ja recht erfrischend, und immerhin ist Sommer. Für die Haut ist es bestimmt auch gut
Allerdings frage ich mich doch irgendwie, was an einem Wärmetauscher (wir haben Fernwärme!) so kompliziert sein kann, daß der einfach so ausfällt … Da ist die Gasheizung bei meinen Eltern seltener kaputt (das dann allerdings bisher immer im Winter
…), und die soll ein besonders störanfälliges Modell sein …
Nach allem, was man so über die geplanten Veränderungen des Informatik-Studiums in Karlsruhe hört, geht die Lehre und damit auch der Ruf der ganzen Informatik-Fakultät wohl demnächst ziemlich den Bach runter.
Früher (zum Beispiel bei Prof. Goos) lernte man in Informatik I fundierte Theorie – nämlich mathematische Grundlagen der Informatik. Das hält man jetzt anscheinend nicht mehr für nötig – stattdessen wird dieses Fach zur Laber-Vorlesung umgebaut, in der Programmieren gelehrt werden soll.
Informatik IV (ok, zugegeben wirklich eine ziemliche Krimskrams-Labervorlesung) soll abgeschafft und durch ein Programmierpraktikum ersetzt werden.
Wo bitteschön sollen die Leute noch die theoretischen Grundlagen für ihr Fach herbekommen? Die fachfremde Theorie (aka Mathe) wird natürlich nicht gekürzt – Affine Punkträume sind für einen Informatiker ja auch viel wichtiger als noethersche Halbordnungen – alles klar …
Mit dem Konzept wird es Karlsruhe in kürzester Zeit schaffen, den Ruf seiner Lehre endgültig zu ruinieren. Naja, was soll’s – Forschung ist ja viel wichtiger, und klappt (noch) ganz gut. Darüber, daß die, die jetzt anfangen, die sind, die dann in 5 Jahren forschen werden, hat dabei wohl keiner gedacht. Aber Hauptsache, es kommt gutes Humanmaterial für die Industrie raus … Langfristige Perspektiven interessieren da nicht. Wobei, Fusion mit der FH in 20 Jahren wäre doch eine …
Heute war ich in der Pfalz bei einer Weinprobe, genauer: beim Weingut Egidiushof in St. Martin. Die Anreise mit KVV-RegioPlus-Ticket war etwas mühselig (knapp zwei Stunden, davon 30 Minuten Aufenhalt und 49 Minuten im Bus für ca. 10 Kilometer …), aber diese Mühe hat sich gelohnt.
Zu Brot mit Schmalz wurde ein Wein nach dem anderen aufgetischt (“Schenkt Euch selbst ein!”), und die Winzerin unterhielt uns nebenbei mit netten Geschichtchen. Die ganz teuren Sachen kamen zwar nicht auf den Tisch, aber das finde ich absolut in Ordnung: Einerseits wären das wohl aus Sicht des Winzers eher Perlen vor die Säue, und andererseits ist es ganz angenehm, sich alle Weine, die man probiert hat, auch leisten zu können.
Ich habe mir von jedem meiner Favoriten erstmal eine Flasche gekauft, als da wären:
Die Weinprobe zog sich dann doch etwas hin, so daß wir uns etwas zu knapp zum nächsten Bahnhof (geschätzte Entfernung: 3 km, reale Entfernung: eher 5 km) aufmachten, und natürlich sowohl den gewünschten Zug als auch den nachfolgenden verpaßten. Um halb neun waren wir dann wieder in Karlsruhe, und der Fußmarsch tat eigentlich ganz gut.
Bei dieser Weinprobe habe ich endlich auch den Weißwein schätzen gelernt, und für die nächste Zeit habe ich einen schönen Vorrat guter deutscher Weine. Das Weingut kann ich jedermann nur weiterempfehlen, die Weine sind wirklich gut und auch für Studenten erschwinglich.
UPDATE: Bei diesem Weingut ein paar Orte weiter auf der Weinstraße kaufen meine Eltern ab und zu – auch sehr zu empfehlen. Insbesondere die Lagenbezeichnung Gleisweiler Hölle und die teilweise handbeschrifteten Flaschen machen was her … Preisklasse ist allerdings tendenziell etwas höher.
Nach den Terroranschlägen in London am 7. Juli hatte ich ja schon drauf gewartet: auf die Panikmache-Anzeigen der ESAG Foundation. Und jetzt ist es so weit: In der SZ von gestern entdeckte ich folgende Anzeige:
Madrid …
London …
und als nächstes?Wer weiß, wann und wo der nächste terroristische Anschlag stattfinden wird?
Und so weiter …
Mir ist immer noch nicht wirklich klar, was genau diese Organisation erreichen will bzw. welche Interessen sie hier hat. Um es anders auszudrücken: Cui bono?
Heute war es endlich so weit: Nach einem recht erfolgreichen, aber vom Spielgenuß ziemlichen mäßigen Testspielauftakt am Dienstag gegen den VfB Stuttgart habe ich heute das Spiel des KSC gegen Bayern München besucht.
Es war fast die ganze Zeit spannend, und auch wenn beide Mannschaften manchmal einfach dumme Fehler gemacht haben, war auf dem Feld wenigstens die ganze Zeit was los. Und verglichen mit dem Spiel gegen den VfB war es tatsächlich ein Freundschaftsspiel … Die Stimmung war erstaunlich wenig feindselig.
Heute hatte ich auch mal einen Platz, von dem aus ich das Spiel vernünftig verfolgen konnte (und von der Sonne gegrillt wurde …). Die Stimmung war äußerst genial, insbesondere in den letzten 10 Minuten, in dem der KSC dann nach etlichen Versuchen schließlich auch den Ausgleich erzielte.
Dafür haben sich die 7 € wirklich gelohnt. KSC, warum kannst Du nicht immer so spielen?
Heute bin ich im Rhein geschwommen – und zwar im Rahmen des vom European Rivers Network initiierten Big Jump.
Das ganze fand natürlich mit Neoprenanzug und Flossen statt, die ich morgens mit dem Rad in zwei Sporttaschen zum Rheinstrandbad Rappenwört beförderte.
Nachdem ich mich dort dann extra mit dem Umziehen beeilt hatte, zog es sich sicher noch eine halbe Stunde hin, bis es endlich mit dem Bus losging. Zuvor mußte unter anderem ein Formular unterschrieben werden: Rheinschwimmen bringt Gefahren bis hin zu tödlichen Unfällen und Eigentumsbeschädigungen mit sich … (aus dem Gedächtnis zitiert).
Das Schwimmen ging erstaunlich schnell – der “Trick” dabei: je weiter in der Mitte man schwimmt, desto schneller fließt der Fluß. Zum eigentlichen Vorwärtskommen war Flossenbenutzung jedenfalls nicht nötig. In Rappenwört angekommen, wurde erstmal der Neoprenanzug gespült (sehr schön, diese Schweinerei nicht zu Hause zu haben) und das dreckige Rheinwasser abgeduscht. Danach gab’s dann noch einen Teller Gulaschsuppe und dann mußte ich auch schon wieder weiter.
Alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht, und es war mal wieder sehr gut und aufwendig organisiert. DAS kann die Stadt Karlsruhe – im Gegensatz zur Ausschilderung von Radwegen und sonstiger Verkehrsplanung.
Heute wurde für mich eine Karte für das Testspiel des Karlsruher SC gegen Bayern München am 17. Juli gekauft. Die Stimmung wird bestimmt megageil. Am besten treffen es wohl zwei Zitate:
Es ist egal, ob wir das Spiel verlieren, denn darauf kommt es nicht an.
Und ob das irgend jemand hier sonst kapiert, ist für uns nicht interessant.
und
Nur eins weiss ich hundertprozentig: Nie im Leben würde ich zu Bayern gehen.
Heute bin ich von der zweitägigen Radtouristikfahrt Nancy-Karlsruhe, die von der Stadt Karlsruhe, der Stadt Nancy, und den jeweils dort ansässigen Radsportvereinen veranstaltet wurde, zurückgekommen.
Die Gesamtstrecke waren satte 227 Kilometer. Die erste Etappe (130,6 Kilometer) war zwar im Prinzip deutlich anstrengender, dafür war ich dann heute auch schon etwas geschaffter. Die vielen Aufstiege am Samstag wurden durch etliche kürzere und eine sehr lange Abfahrt reich belohnt.
An Wehwehchen zeigen sich bisher: Muskelkater im Po, der recht leicht zu ertragen ist, ein Ziehen da, wo die linke Wade in der Kniekehle endet, beim Stehen ein leichter Schmerz vorne an beiden Knien und ein taubes Gefühl in den Fingern der linken Hand. Dafür, daß ich so eine Strecke vorher noch nie in der Zeit gefahren bin, ist das recht akzeptabel …
Ein großes Lob an alle beteiligten Organisatoren! Die Logistik (Räder- und Gepäcktransport, Streckenverpflegung) klappte weitgehend problemlos und auch die Streckenbeschilderung war sehr gut (ich hab mich jedenfalls im Gegensatz zu anderen Leuten nicht verfahren).
Irgendwie bin ich durch die Tour wirklich auf den Geschmack gekommen. Aber ein weiterer zeit- und geldintensiver Sport neben Laufen und Tauchen ist zur Zeit eher nicht drin …