Wok – Mjamm …

Heute (gestern …) habe ich endlich mal meinen Wok eingeweiht. Die Vorbereitung umfaßte ca. anderthalb Stunden Einkaufen. Die Sammlung meiner Haushaltsgegenstände ist nun um Wasserkocher, Knoblauchpresse und Küchenwaage reicher, außerdem habe ich jetzt Knoblauch (frisch), Knoblauch im Glas (wird verwendet, sobald der frische alle ist, spart Schälarbeit und läßt sich einfacher und geruchsdichter aufbewahren), Sesamöl und klare Hühnerbrühe. Warum stellt Walmart eigentlich Brühe auf zwei Seiten desselben Regals? Ich war drauf und dran, das Servicetelefon zu benutzen, da fiel sie mir auf der anderen Seite auf.

Das Rezept, an das ich mich gewagt habe, war Hähnchen Chop-Suey, Seite 51 in Wok – Unwiderstehliche Rezeptideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Fast identisch steht es auch in dem anderen Kochbuch, Asiatisch kochen – Die besten Wok- und Pfannengerichte. Auf den Lauch zum Garnieren habe ich verzichtet, die restlichen 950 g vom Kilo-Bund hätten nur rumgelegen … Bei Gelegenheit muß ich mal helle Sojasauce kaufen, paßt wohl besser. Und brauner Rohrzucker war auch nicht verlangt, brauner Rübenzucker dürfte wohl preisgünstiger sein. Fällt aber bei 2 Teelöffeln eher weniger ins Gewicht …

Zum Kochen gibt es dann folgendes zu sagen: Die Serialisierung der Arbeitsschritte ist eher suboptimal. Wenn ich das Ganze 4-5 Minuten braten soll und danach Brühe mit Stärke hinzufügen, dann muß die Brühe fertig und die Stärke angerührt sein. Ohne solche Verzögerungen wäre es sicher schneller gegangen … Naja. Übung macht den Meister, wovon ja noch keiner vom Himmel gefallen ist!

War jedenfalls äußerst lecker, für eine Person allerdings etwas viel ;-)

Seltsame Todesanzeigen

Auf der Bestattungsanzeigenseite der Süddeutschen erscheinen öfter mal ziemlich seltsame Anzeigen …

Heute wieder eine:

Die heilige Munditia & Co.

Wen es nicht schaudert, der sollte einmal den Alten Peter besuchen. Dort kann man nämlich einen Blick in den Sarkophag mit dem geschmückten Totengerippe der heiligen Munditia werfen, der schönsten, aber auch unheimlichsten Reliquie in München …
Diese Heilige gilt übrigens als Schutzpatronin der alleinstehenden Frauen. Ganz in der Nähe, nämlich in der Michaelskirche, hat König Ludwig II., der bekannte “Märchenkönig”, in der Wittelsbachergruft seine letzte Ruhe gefunden. Neben ihm steht der Sarkophag seines geistig verwirrten Bruders Otto.

Wer schaltet sowas, und warum?