tessarakt – das vierdimensionale B-L-O-G

6Feb/100

Horizont Outdoor

Heute war ich auf der Horizont Outdoor in der Messe Karlsruhe (in Rheinstetten). Gestoßen war ich auf diese Messe über die fahrrad.markt.zukunft. Die fand bisher alleine im Kongreßzentrum am Karlsruher Festplatz statt, und dieses Jahr halt als Teil der Horizont Outdoor. Dort war ich vor zwei Jahren mal, als das Stadtplanungsamt anläßlich einer Radrouteneinweihung Freikarten verteilt hatte. Fazit: Für lau ganz nett, aber Geld nicht wert. Dieses Jahr dachte ich mir, ich könnte vielleicht einige Outdoor-Sachen erstehen (Trekkingrucksack, Wanderschuhe, etc.). Allerdings war das Angebot auf dieser Messe doch eher dürftig: Outdoor und Fahrrad waren in einer Halle zusammengepfercht, Wohnmobile und Angelzeugs in der anderen. Ein breites Verkaufssortiment gab es nicht, zum Beispiel keine Schlafsäcke. Auch die Fahrradangebote waren eher gewöhnungsbedürftig. Gelohnt hat es sich für mich wegen anderer Sachen: Ich habe den Landesgeschäftsführer des ADFC kennengelernt und mich nett mit ihm unterhalten (und dabei einige Mißverständnisse bezüglich Helmpflicht bei den Radreisen des Landesverbandes ausgeräumt). Und ich habe mir vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung FUD über freie Lizenzen für Geodaten und Projekte wie Openstreetmap anhören dürfen. Zu letzterem vielleicht später mehr, jedenfalls werde ich das in der AG Landespolitik der Piratenpartei Baden-Württemberg thematisieren. Eine Messe sollte voll von solchen interessanten Gesprächsgelegenheiten sein, dann wäre sie gut. Ein Zweit- und Gästerad habe ich danach übrigens bei Strebel & Co erworben (Vorjahresmodell, um 100 € reduziert).

veröffentlicht unter: Fahrrad, Freizeit keine Kommentare
5Feb/103

Abgeltungssteuer

Ich habe gerade meine Lohnsteuerbescheinigung für 2009 bekommen und die wichtigsten Daten (relevant sind eben die Lohnsteuerbescheinigung, Spenden und Handwerkerleistungen, also der Schornsteinfeger) ins Steuerprogramm eingetragen (bzw. alles andere war schon eingetragen, ich mußte also nur noch die Lohnsteuerbescheinigung eintragen). Dann habe ich dem "Abgeltungssteuerexperten" dieses Programms seine Fragen beantwortet. Das Ergebnis: Ich brauche meine Zinserträge nicht in der Steuerbescheinigung angeben. Außerdem hat der "Steuerprüfer" herausgefunden, daß ich keine Arbeitnehmersparzulage bekomme.

Ich muß sagen: Ich mag die Abgeltungssteuer. Das erspart mir nämlich die lästige Arbeit, auf die ganzen Bankbescheinigungen zu warten, und dann die natürlich alle völlig unterschiedlichen Bescheinigungen zumindest soweit zu verstehen, daß ich die Werte ins Programm übertragen kann. Und daß ich keine Arbeitnehmersparzulage bekomme, ist ebenfalls praktisch: So brauche ich nicht auf die entsprechende Bescheinigung der Bank zu warten. Die Abgeltungssteuer war wirklich eine Vereinfachung, die tausend Mal mehr wert ist als jede alberne "Steuererklärung auf dem Bierdeckel".

veröffentlicht unter: Verwaltung 3 Kommentare
3Feb/100

Urteil zu Toll Collect und Informationsfreiheit

Es ist zwar schon etwas älter, aber ich bin jetzt dazu gekommen, das Urteil des VG Berlin bezüglich Akteneinsicht in die Toll-Collect-Verträge zu scannen (Urteil vom 11. Juni 2008, Az. VG 2 A 69.07). Geklagt hatte meines Wissens unter anderem Jörg Tauss. Die Klagen wurden überwiegend abgewiesen.

veröffentlicht unter: Recht keine Kommentare
3Feb/100

“Meine” Verfassungsbeschwerde von OVG zitiert

Wie ich gerade entdeckt habe, wurde der von mir erstrittene Beschluß des BVerfG jetzt vom OVG Berlin-Brandenburg (11. Kammer, Urteil vom 9. Dezember 2009, 11 A 299.08) zitiert (Absatz 18):

Das für die Zulässigkeit der Klage erforderliche Vorverfahren (Widerspruchsverfahren) (vgl. hierzu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. März 2008 - 11 S 16.08 -; Beschluss vom 7. Mai 2008 - 11 S 35.08 -; Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom 19. Februar 2008 - 10 A 23.08 -) ist durchgeführt worden. Die für die Einlegung des Widerspruchs vorgesehene Frist ist eingehalten worden. Inwieweit die Aufstellung eines Verkehrszeichens als öffentliche Bekanntgabe mit der Folge einer Unanfechtbarkeit für jeden Verkehrsteilnehmer nach einem Jahr anzusehen ist und wie bei der Aufstellung eines Verkehrszeichens die Widerspruchsfrist für einen Verkehrsteilnehmer zu laufen beginnt, ist gegenwärtig äußerst umstritten (vgl. zur Darstellung des Meinungsstandes Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 10. September 2009 - 1 BvR 814/09, NJW 2009, 3642, 3643). Hiernach ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten, ob eine Bekanntgabe gegenüber einem von der Regelung (Verkehrszeichen) betroffenen Verkehrsteilnehmer schon mit der Aufstellung erfolgt ist oder dann, wenn der Verkehrsteilnehmer von dem Verwaltungsakt erstmals betroffen ist, weil er sich der Regelung in Gestalt des Verkehrszeichens gegenüber sieht.

War allerdings in keiner Hinsicht entscheidungserheblich.

veröffentlicht unter: Recht, Verkehr keine Kommentare
2Feb/100

Native Libraries in Java

Java erlaubt das Einbinden "nativer" Bibliotheken (also .so bzw. .dll, C-Bibliotheken halt). Allerdings gibt es da einige Tücken: Die Bibliothek muß mit System.loadLibrary("name"); explizit geladen werden. Sie ist dann nur in dem Classloader verfügbar, mit dem sie geladen wurde. Das allein ist noch nicht weiter schlimm - allerdings läßt sich eine Bibliothek auch nur einmal laden. Und "einmal" heißt einmal: Einmal in der Lebenszeit der gesamten JVM. Da ist es auch egal, ob es den Classloader noch gibt etc.

Problematisch wird das zum Beispiel in einem Servlet-Container. Gegeben seien zwei Servlets A und B, die beide libname.so verwenden wollen. Das zweite Servlet, das die Lib laden will, bekommt dann einen UnsatisfiedLinkError. Ein im Netz vorgeschlagener Workaround ist, dafür zu sorgen, daß die Lib vom System-Classloader geladen wird. Hört sich etwas kompliziert an ... Eine etwas einfachere Möglichkeit, die auch prompt funktionierte: Einfach die Bibliothek verdoppeln (cp libname.so libname2.so), im zweiten Servlet System.loadLibrary("name2"); ausführen. Wenn die Libraries eh irgendwo lokal rumflattern, paßt das ...

veröffentlicht unter: Informatik keine Kommentare
20Jan/100

Nominatim

Als ich gerade auf Openstreetmap.org war, habe ich gemerkt, daß dort jetzt ein neuer Geocoder im Einsatz ist, der offenbar deutlich besser funktioniert (und auch schneller reagiert, aber das muß ja nichts mit der Software zu tun haben) als der alte. Reverse-Geocoding kann er auch. Das macht für viele Usecases Google Maps überflüssig. Well done, Nominatim.

veröffentlicht unter: Informatik, Netzkultur, Web keine Kommentare
20Jan/100

Houses of Parliament

Heute um 7 p.m. sind wir in der City of Westminster losgezogen, um etwas zu essen und vorher noch einige Kleinigkeit zu trinken. Tom hatte dann die geniale Idee, das britische Parlament zu besuchen.

Das ganze geht ohne Voranmeldung. Sicherheitsschleusen sind natürlich zu passieren, aber es gibt keine längeren Schlangen. Ein Ausweis muß nicht vorgezeigt werden, auf dem Besucherausweis ist nur ein Foto und das Datum (und ein Strichcode).

Man kann dann durch verschiedene öffentliche Bereiche der Gebäude laufen und die Sitzungen der Commons und der Lords von der Besuchertribüne anschauen. Dafür muß man eine Erklärung unterschreiben (mit Adresse), daß man sich ordentlich benimmt.

Den Abgeordneten ist man insoweit gleichgestellt, daß diese auch keine bequemeren Bänke als die Zuschauer haben. Insbesondere gibt es keine Tische oder gar das, was man bei uns als "parlamentarische Bestuhlung" bezeichnen würde ... Bei den Commons gab es übrigens eine Glasscheibe vor der Zuschauertribüne, bei den Lords nicht. Bei den Lords viel sehr auf, daß das offenbar keine Berufspolitiker sind. Die erste Sprecherin dort hat ihren Redetext abgelesen.

Beide Kammern waren vergleichsweise leer, aber eine Debatte fand um ca. 19:30 Uhr noch statt. "Voll" werden beide Kammern wohl leicht: Im House of Commons ist nur (Sitz-)Platz von 400-500 von gut 600 Abgeordneten ...

Zu den Themen:

In den Commons ging es um den Constitutional Reform and Governance Bill (offenbar eine Art Lissabon-Begleitgesetz) bzw. Änderungsanträge dazu. Infos u.a. im Protokoll (PDF, ab Seite 45). An den dort aufgeführten Keith Vaz kann ich mich erinnern, allerdings gehen die Debatten doch ziemlich durcheinander ... Immerhin wird aber wohl ein Änderungsantrag nach dem anderen abgearbeitet und dann abgestimmt. Im Bundestag werden ja Gesetzesvorlagen und Änderungsanträge dazu meines Wissens immer gemeinsam beraten.

Im House of Lord war eher ein Spezialthema dran: eine Kurzdebatte zum Thema "NHS: Staff Qualifications". Infos dazu wieder im Protokoll (PDF, ab PDF-Seite 43). Die Sprecherin des House of Lords hat übrigens ein sehr nettes Sofa, hat etwas Orientalisches ... Das Sitzen darauf dürfte aber eher anstrengend sein.

veröffentlicht unter: Politik, Reisen keine Kommentare
19Jan/104

Mit der Bahn nach London

Heute bin ich mit der Bahn von Karlsruhe nach London gefahren. Im Prinzip klappt das auch ganz gut, aber ein paar Kleinigkeiten nerven dann doch:

  • Die ganze Reise hat 8:05h gedauert. Das ist schon ziemlich lange. Ich habe beim Suchen auch mal Verbindungen von gut 6 Stunden gefunden (oder bilde ich mir das ein?), aber ich glaube, das war am Wochenende. Hauptgrund für die lange Reise war wohl der Aufenthalt von 12:34 bis 15:13 in Paris. Muß das sein? Nun, zunächst einmal plant bahn.de 55 Minuten für den Übergang von Paris Est nach Paris Nord ein. Das ist vielleicht wirklich etwas übertrieben. Aber: Eurostars von Paris nach London fahren um 13:04 Uhr, 15:13 Uhr und 16:13 Uhr. OK, die halbe Stunde ist vielleicht tatsächlich etwas knapp, und wäre insbesondere kein offizieller Anschluß - aber warum ist a) die Abfahrtsminute eine andere und b) eine Lücke von mehr als zwei Stunden? Einen Zug um 13:13 sollte man eigentlich erreichen können, und damit wären es dann tatsächlich 6:05 h.
  • Der TGV hat an den meisten Plätzen keinen Stromanschluß. Doof. Zwar hatte er in meinem Wagen einen Bereich mit Steckdosen - aber die waren nicht in Betrieb.
  • TGV und Eurostar sind sehr eng bestuhlt, deutlich schlimmer als bei den (auch den neueren) ICEs der Deutschen Bahn. Und die Sitzreihen passen nicht zu den Fenstern, aber das kennt man ja auch von der DB.
  • TGV und Eurostar haben nur eine Tür pro Wagen. OK, ist bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nicht so tragisch, aber das ist schon ein Engpaß. Die Schlange beim Aussteigen schafft so eine Flugzeug-Atmosphäre ...
  • Das Check-In-System beim Eurostar ist irgendwie albern ... Da drängeln sich die Passagiere eines kompletten Zuges über zwei Laufsteige auf den Bahnsteig. OK, immerhin für das eigentliche Einsteigen gibt es dann eine ganze Tür pro Wagen.
  • Anscheinend im gesamten Gare du Nord muß man sein Gepäck mit Namen kennzeichnen. Wohlgemerkt das Gepäck, daß man selbst in den Zug schleppt. WTF?
  • Der TGV auf der Strecke Straßburg-Paris schaukelt oftmals ziemlich. In den (häufigen) Kurven wirken außerdem starke Fliehkräfte - Kurvenüberhöhung und Geschwindigkeit passen also nicht so recht zusammen. in Deutschland ist mir das in dem Ausmaß noch nicht aufgefallen.

An einigen Punkten könnnte man (mehr oder weniger leicht) durchaus etwas machen. Die schlechten Anschlüsse würden sich zB erledigen, wenn die Deutsche Bahn direkt mit ICEs nach London durchfährt, die negativen Eigenschaften der französischen Züge auch.

veröffentlicht unter: Reisen, Verkehr 4 Kommentare
15Jan/102

SPD Ettlingen zur Radwegbenutzungspflicht

Über das Urteil gegen Ettlingen hatten auch die Badischen Neuesten Nachrichten im Ettlinger Lokalteil berichtet. Darauf bezieht sich nun ein Artikel der SPD-Fraktion im Ettlinger Amtsblatt (PDF).

Meine Erwiderung, die ich dem Herrn Asché per E-Mail geschickt habe:

Sehr geehrter Herr Asché,

ich habe Ihren Artikel für die SPD-Fraktion im Amtsblatt der Stadt Ettlingen gelesen, in dem sie auch auf das Gerichtsverfahren um die Radverkehrsführung im Kreisverkehr in der Durlacher Straße eingehen.

Da ich der dort als egoistisch und kinderfeindlich dargestellte Kläger bin, möchte ich einige Mißverständnisse aufklären, die bei Ihnen offenbar vorliegen:

  • Sie schreiben, ich "wollte" die Verkehrsführung gerichtlich ändern lassen. Das ist nicht ganz zutreffend: Die Stadt Ettlingen wurde auch tatsächlich verurteilt, die Radwegbenutzungspflicht aufzuheben.
  • Weiter schreiben Sie, der Gemeinderat habe sich bewußt für die bisherige Lösung entschieden. Sie ignorieren dabei, daß der Gemeinderat hier keinerlei Mitspracherecht hat. Über Verkehrsbeschränkungen entscheidet wie über andere Maßnahmen der Gefahrenabwehr die Verwaltung alleine. Es handelt sich nicht um politische Entscheidungen, über die irgendwelche Gremien nach Mehrheit zu befinden hätten. Was der Gemeinderat damals für politische Wünsche hatte, ist also schlicht irrelevant.
  • Wie das Gericht eindeutig entschieden hat, war die Verkehrsregelung (sogar offensichtlich) rechtswidrig, unabhängig davon, wer sie beschlossen hat.
  • Warum die neue Regelung für "die Kinder" schlechter sein soll, ist mir absolut schleierhaft. Ich gehe davon aus, daß Radfahrer auch weiterhin die Radwege benutzen dürfen -- nur dazu gezwungen werden sie eben nicht mehr. Die Kinder dürfen also weiter so fahren, wie es der Gemeinderat als sicher ansieht.
  • Sie bezeichnen mein Vorgehen gegen die Radwegbenutzungspflicht als egoistisch. Das Gegenteil ist der Fall. Mir geht es um Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und eine angemessene Berücksichtigung eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel.

Ich gehe im übrigen davon aus, daß Sie das Urteil nachgelesen haben, bevor Sie Ihren Artikel geschrieben haben. Falls nicht, können Sie das unter [Link aufs PDF des Urteils] tun.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

veröffentlicht unter: Fahrrad, Politik, Verkehr 2 Kommentare
15Jan/100

Maulkorb für Westerwelle?

Wie unter anderem die SZ berichtet, dürfen Journalisten auf der Pressekonferenz von Außenminister Guido Westerwelle und seinem chinesischen Kollegen nur Erklärungen anhören, aber keine Fragen stellen.

Dabei sollte die Lösung doch ganz einfach sein: Westerwelle könnte die Fortsetzung der Pressekonferenz mit Fragestunde einfach in die deutsche Botschaft verlegen ...

veröffentlicht unter: Politik keine Kommentare
8Jan/101

Schlittenfahren

Am Dreikönigstag im Moosalbtal ...

veröffentlicht unter: Allgemein 1 Kommentar
4Jan/100

IPTV bei Alice

Durch eine IRC-Diskussion gestern veranlaßt habe ich mir die Tarife von KabelBW angeschaut. Schnell wurde mir klar, daß das für einen Internetanschluß keine Alternative ist: Die Internet&Telefon-Flatrate ist zwar günstig zu haben - Voraussetzung ist aber ein Kabelanschluß, der 16,95 € im Monat kostet.

Dabei fiel mir aber wieder ein, daß wir einen suboptimalen Alttarif von Alice haben. Also habe ich mich dort umgeschaut. Im Kundenbereich stellte ich dann fest, daß ich (angeblich) bereits öffentlich-rechtliche Programme per IPTV empfangen kann. Das Ganze läuft über DVB-IPTV (via Multicast), der Empfang ist sogar mit dem PC möglich (vgl. ARD Digital, Alice). Also habe ich gleich mal versucht, den Router multicast-tauglich zu machen. Nunja, ganz so einfach ist es dann leider doch nicht: Das DSL-Modem muß das unterstützen. Ich könnte mir nun entweder selbst ein passendes Modem besorgen, oder aber ich steige auf einen Alice-Tarif um, der TV enthält.

Ich habe mich für letzteres entschieden. Alice fun flat mit Analoganschluß, darin für 6 Monate kostenfrei auch private Sender enthalten. Das Modem sollte ich wohl dazubekommen, eine Set-Top-Box muß ich kaufen. Ich muß sagen, diese Leistungen sind echt fair, das gefällt!

veröffentlicht unter: Technik keine Kommentare
3Jan/100

Freisprecheinrichtung und Sipgate

Ich besitze ein VoIP-Telefon (Allnet ALL7960) mit Freisprecheinrichtung, das ich über Sipgate betreibe. Eigentlich klappt die wunderbar, klarer Ton, kein Echo. Das tat sie bis vor kurzem auch bei den Telefonkonferenzen des Bundesschiedsgerichts der Piratenpartei, die über talkyoo stattfinden. Seit Dezember 2009 klappt das aber nicht mehr - ich glaube, seit jemand sich dort über Skype einwählt.

Weiß jemand, woran das liegen könnte? Der erste Ansatzpunkt wäre halt Skype. Wer müßte Echofilter schalten und tut das nicht? Warum tritt das Problem gerade mit Skype auf?

Ich finde es irgendwie äußerst unbefriedigend, eine Freisprechanlage zu haben und sie dann nicht benutzen zu können ...

veröffentlicht unter: Technik keine Kommentare
2Jan/100

Filme aus Taiwan

Vor einiger Zeit habe ich Cape No. 7 (Rezension) bestellt und mehrmals geguckt. Diese Wertung:

The film has some entertaining and funny moments, but it fails to maintain a consistent quality throughout.

mag zwar durchaus zutreffen, aber trotzdem ist der Film eigentlich ziemlich unterhaltsam.

Angeregt durch einen Rückblick auf das taiwanische Kinojahr 2009 von David habe ich mal wieder Ausschau nach Filmen aus Taiwan gehalten. Als Grundlage diente mir dabei Davids Rückblick auf 2008.

Folgende Filme habe ich mir letztendlich bestellt:

Bestellt habe ich sie letztendlich bei YESASIA: Orz Boyz, Winds of September, Parking. YESASIA sitzt in Hongkong und die Preise sind in der Regel incl. internationalem Versand - mal sehen, wie das klappt.

Dabei sind auch einge Region-3-DVDs. Die abzuspielen, könnte noch etwas kompliziert werden. Anläßlich dieser Bestellung ist mir erst wieder bewußt geworden, was für eine riesige Unverschämtheit dieses Regionalcode-Gedöns ist ... Die DVD von Cape No. 7 war zum Glück für alle Regionen geeignet. Es ist hier ja auch nicht so, das verschiedene Distributoren ihre Verkaufsregionen abgrenzen müßten - die obigen DVDs sind hierzukontinent überhaupt nicht zu bekommen ... Meine Forderung: Erste Stufe: Verbot regionaler Abspielbeschränkungen. Zweite Stufe: WTO-weite Erschöpfung des urheberrechtlichen Verbreitungsrechts. Man kann nicht einerseits von freiem Welthandel reden und dann nicht nur den Wettbewerb, sondern auch den Austausch von Kulturgütern so dermaßen behindern.

Eigentlich wollte ich ja auch noch 1895 in Formosa haben, aber da konnte ich nur das hier finden: "This video product does not have English audio or subtitles." - das ist dann für mich leider doch nur von sehr eingeschränktem Nutzen ... Falls jemand eine Version mit englischen Untertiteln findet: Bitte Bescheid sagen!

veröffentlicht unter: Kultur, Taiwan keine Kommentare
2Jan/100

Nasse Wäsche

Seit einiger Zeit beobachte ich das Problem, daß die Wäsche noch ziemlich naß ist, wenn ich sie aus unserer Waschmaschine (einer Durabrand DWM 1000) entnehme. Das passiert eigentlich nur, wenn die Waschmaschine etwas voller (aber eigentlich nicht überfüllt, da achte ich schon drauf) ist. Ich hatte den Tipp bekommen, daß das an einem verstopften Flusensieb liegen könnte, weswegen die Maschine nicht richtig abpumpen kann. Also habe ich heute unter erheblicher Schweinerei mal das Flusensieb herausgenommen. Flusen waren allerdings keine drin, nur ein bißchen Schmodder (den ich natürlich entfernt habe). Irgendwelche Ideen, was es sonst sein könnte? Gerade läuft wieder die Maschine wieder, mal sehen, wie es diesmal wird ...

veröffentlicht unter: Technik keine Kommentare
2Jan/100

Frohes neues Jahr!

Allen Lesern meines Blogs wünsche ein frohes neues Jahr 2010. Bleibt gesund und munter, meinem Blog gewogen und viel Erfolg bei realistischen guten Vorsätzen! Ich werde mich bemühen, auch mal wieder über andere Themen als Verkehrsverwaltungsrecht zu bloggen ...

veröffentlicht unter: Meta keine Kommentare
11Dez/090

Urteil gegen Ettlingen

Ich hatte die Stadt Ettlingen verklagt mit dem Ziel, die Radwegbenutzungspflicht im Kreisverkehr in der Durlacher Straße aufzuheben. Nachdem das in erster Instanz nicht so toll geklappt hatte, bin ich in Berufung gegangen, die teilweise zugelassen wurde. Schon in der Berufungszulassung, spätestens in der mündlichen Verhandlung zeichnete sich mein Sieg ab. Letzte Woche habe ich davon bereits telefonisch erfahren, jetzt liegt endlich das schriftliche Urteil (PDF, gut 500 kB) vor (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19. November 2009, Az. 5 S 575/09).

Einige Kernpunkte:

  • Der VGH hält weiter an der Bestandskraft von Verkehrszeichen nach einem Jahr fest. Allerdings sieht er unter bestimmten Bedingungen einen Anspruch auf Aufhebung.
  • Der Wunsch nach einheitlicher Verkehrsregelung im Stadtgebiet stellt keine (besonderen) örtlichen Verhältnisse dar.
  • Die streitgegenständliche Radwegbenutzungspflicht ist laut VGH offensichtlich rechtswidrig.
  • Die Argumentation der Stadt und des VG würde das Regel-Ausnahme-Verhältnis Fahrbahn-Radweg seit der 1997-Novelle ins Gegenteil verkehren.

Mit ca. 10-seitigem Sachverhalt ist das Dokument ziemlich selbsterklärend. Viel Spaß beim Lesen.

Mal schauen, wann die Schilder tatsächlich verschwinden, und wann ich von der Stadt Ettlingen die Verfahrenskosten erstattet bekomme. Ist jedenfalls ein schönes Weihnachtsgeschenk, auch wenn es erst später kommt. Zu hoffen ist auch, daß das Regierungspräsidium Karlsruhe seine Fachaufsicht nunmehr sorgfältiger wahrnimmt.

veröffentlicht unter: Fahrrad, Recht, Verkehr keine Kommentare
6Dez/091

Ettlingen hat verloren

Nach dem Termin vor gut zwei Wochen habe ich am Freitag einfach mal beim VGH angerufen und nachgefragt, ob der Urteilstenor schon vorliegt. Ergebnis: Einen vollständigen Tenor habe ich zwar noch nicht bekommen, aber immerhin die Info, daß es sich um eine stattgebende Entscheidung handelt. Ich nehme also an, daß vollständig antragsgemäß entschieden wurde und somit die Stadt Ettlingen verpflichtet wurde, die Radwegbenutzungspflicht am Kreisverkehr in der Durlacher Straße aufzugeben. Das schriftliche Urteil soll nächste Woche rausgehen, dann wird es hier natürlich genauere Informationen geben.

veröffentlicht unter: Fahrrad, Recht 1 Kommentar
26Nov/095

Schaum vorm Mund

Der Ordnungsamtsleiter des Landkreises Neumarkt will das Urteil des BayVGH gegen die Radwegbenutzungspflicht offenbar nicht wahrhaben:

«Dann sollen sie doch auf der Straße fahren, aber sich dann nicht beschweren, wenn einer totgefahren wird», zürnt Erwin März, Leiter der Verkehrsbehörde am Landratsamt. Der sonst so ruhige Mann schäumt, wenn er auf die Forderung des ADFC angesprochen wird, die Benutzungspflicht auf Radwegen zu großen Teilen aufzuheben oder zu überprüfen.

Kein weiterer Kommentar.

veröffentlicht unter: Fahrrad, Recht, Verkehr, Verwaltung 5 Kommentare
10Nov/091

Windows 7 und Sound auf dem Thinkpad T61

Ich habe vor gut einer Woche Win7 auf meinem Thinkpad T61 installiert.

Mit dem mitgelieferten Treiber (bzw. dem, den Windows gleich über Windows Update gezogen hat), gab es keinen Sound. Lösung: Bei Lenovo den passenden Treiber für den SoundMax Integrated Digital HD Audio herunterladen und installieren. Während der Installation kommt die Frage, ob man den existierenden Treiber deinstallieren will. Machen, neu starten, Installation nochmal starten - läuft.

Ich würde mal sagen, daß ist eine eher schwache Leistung von Microsoft und auch von Lenovo - warum liefern die einen nicht funktionierenden Treiber über Windows Update aus?

veröffentlicht unter: Technik 1 Kommentar